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Sehenswürdigkeiten in Monaco

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Nach Monaco kommt man von Menton oder Nizza aus bequem mit dem Zug. Die Zugfahrt entlang der Küste wartet mit zahlreichen traumhaften Blicken auf das Meer und die Küste hinunter; Wer mit dem Auto nach Monaco fährt, sollte seinen Wagen möglichst schnell in einem der sündhaft teuren Parkplätzen abstellen. Der Vorteil an der geringen Größe der Stadt ist natürlich, dass man alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß ablaufen kann.

Für die Besichtigung der Stadt und der wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein halber Tag aus, es sei denn man verbringt etliche Zeit beim Zocken im Casino oder beim Warten auf ein Winken eines Mitgliedes der Fürstenfamilie...

Das Fürstenschloss

Zum Pflichtprogramm eines Monaco-Besuchers gehört die Besichtigung des Fürstenpalastes. Wenn im Sommer die Fürstenfamilie außer Haus ist, kann man den Palast sogar betreten. Weht die Flagge auf dem Palast, so ist dies ein Zeichen, dass der Fürst anwesend ist.

Der Palast mit seinem Fürsten und seinen Prinzessinen Parkanlage direkt hinter dem Fürstenpalast

Die meisten Teile, die zu sehen sind, stammen aus dem 16. Jahrhundert; einige Teile reichen jedoch bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der Palast ist beeindrucken von außen. Die Unmengen von Touristen wirkt jedoch abschreckend. Tausende von Klatschtanten hoffen nur eines: ein Mitglied der Fürstenfamilie an irgendeinem Fenster des Südwestflügels zu sehen.

Vom Fürstenschloss aus führt ein sehr schöner Park ans Meer hinunter bis hin zum ozeanografischen Museum (musée océanographique). In diesem Park sieht man wunderschön angelegte Gärten und prächtige Pflanzen. Beeindruckend sind auch die Blicke aufs Meer und zur Stadt hinüber. Wer jedoch glaubt, sich in diesem Fleckchen Natur etwas entspannen zu können, der irrt. Ganze Pulke von Touristen strömen an einem vorbei; typische Busreisegruppen angeführt von einem Führer mit Schirm oder Schild tummeln sich in dem Park.

Das Casino

Zum Pflichtprogramm eines Monaco-Besuches gehört natuerlich das Casino in Monte-Carlo. Charles Garnier erbaute diesen Prachtbau im Jahre 1878. Von ihm stammt im Übrigen auch das berühmte Pariser Opernhaus. Vor dem Casino erwartet einen ein großer mit Blumen geschmückter Platz, von dem aus man tolle Erinnerungsfotos von dem Prachtbau schießen kann. Bevor man in das Casino hineingeht, sollte man ein paar Stunden vor dem Casino die einfahrenden Limousinen beobachten. Besonders zu frühen Abendstunden fahren die Nobelkarossen (natürlich die Chauffeure) mit den schwerreichen Zockern in der Kolonne vor.

Das weltberühmte Casino von Monaco Das weltberühmte Casino von Monaco

Im Innern des Casinos geht es nobel zu; weniger nobel geht es in den öffentlichen Bereichen zu. Hier versuchen Tausende von einfachen Touristen ihr schnelles Glück an einarmigen Banditen, kleinen Roulette-Tischen oder sonstigen Automaten. Vom großen Casino Monaco merkt man an dieser Stelle nichts. Die Prominenten und reichen werden alle mit Handschlag begrüßt und werden in die Salons Privés geführt, wo sie unter sich sind. Wer als Normaltourist in einen solchen Raum hineinwill, muss erstens Eintritt zahlen und zweitens sich streng an die Kleiderordnung halten.

Ein Besuch des Casinos lohnt sich aber nicht nur wegen des prachtvollen Gebäudes und der betuchten Zocker sondern auch wegen der grandiosen Aussicht von den Gartenanlagen aus; Auch wenn der moderne Glücksspieler heutzutage lieber online ins Casino geht der Besuch eines richtigen Spielcasinos ist ein einmaliges Erlebnis, denn nur hier lernt man die richige Spielcasino-Athmosphäre mit all ihren markanten Gestalten kennen. Und das legendäre Spielkasino von Monaco ist einfach ein ganz besonderes Highlight, weil man es in aller Welt kennt.

Entspannung in Monaco

In der Altstadt von Monaco, im Casino oder vor dem Fürstenpalast wird man in der Hochsaison von Zigtausenden Touristen fast erdrückt; Gibt es demnach keinen Fleck in der Stadt, wo man sich etwas ausruhen kann?

Im Japanischen Garten findet man Ruhe. Eine japanische Brücke im Japanischen Garten

Wer ganz in den Osten der Stadt läuft, kann sich an einem kleinen Strand etwas ausruhen. Leider verschwindet sehr früh die Sonne hinter den gigantischen Hochhäusern. Auf dem Weg dahin kommt man an einem japanischen Garten vorbei. Gott sei Dank ist dieses kleine Stück Japan im Fürstentum von Touristen nicht so überlaufen wie die anderen Teile der Stadt.

Im Nordwesten der Stadt befindet sich der Jardin Exotique. Der exotische Garten wurde 1933 angelegt. Ruhe findet man in diesem Stückchen Garten gewiss nicht, dafür aber die außergewöhnlichsten Kakteen und sonstige tropische Pflanzen; Ein Besuch dieses exotischen Gartens lohnt sich alleine schon deshalb, weil man von dort oben aus die beste Aussicht über die Stadt und auf das Meer hat.

Fazit

Nach Monaco muss jeder einmal hin. Auch wenn man das Fürstenschloss nicht unbedingt gesehen haben muss, so sollte man sich wenigstens das Casino und die Autoshow auf offener Straße einmal ansehen. Zu einem unvergesslichen Erlebnis könnte natürlich ein Besuch der Stadt Ende Mai werden, wenn der Große Preis von Monaco für die Formel 1 Fahrer vergeben wird. Vom Rennen selbst wird man nicht viel sehen, dafür aber eine unglaubliche Atmosphäre in der Nähe und abseits der Rennstrecke.

Monaco kann man wunderbar an einem Tag besichtigen. Übernachten kann man mehr als die Hälfte billiger in den Nachbarorten Frankreichs. Die riesige Anzahl von Touristen fand ich sehr abschreckend. An keinem anderen Fleck der Côte d'Azur habe ich so viele Touris auf einem Haufen gesehen wie in Monaco. Was sich in Nizza, Cannes oder Saint-Tropez auf einer großen Fläche verteilt, konzentriert sich in Monaco alles auf engstem Raum.

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