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Das malerische Bergdorf Eze

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Eze ist ein ganz typisches provenzalisches Dorf, das sich voll in den Dienst des Tourismus gestellt hat; Wenn man bedenkt, dass es bis zum Jahre 1952 noch nicht einmal fließendes Wasser in dem Dörfchen gab, heutzutage aber Hunderttausende Touristen Eze besichtigen, wird klar, was für eine Entwicklung Eze in den letzten 50 Jahren durchgemacht hat.

Das Bergdorf Eze liegt zwischen Monaco und Nizza.

Auf dem Hügel von Eze wurde im Mittelalter eine Burg errichtet, die jedoch die damaligen Bewohner nie vollkommen schützte; Eze wurde mehrere Male eingenommen. Von den einstigen Mauern ist heute nicht mehr viel übrig. Eze ist heute ein Dorf, in dem es zahlreiche kleine Läden und Atteliers auf engstem Raum gibt. Ein typisches provenzalisches Dorfleben wird man in Eze nicht finden, es ist eben ein Ort, in dem Touristen zu Hause sind bzw. Halt machen.

Das Bergdorf Eze von oben

Wer die Corniche Moyenne zwischen Nizza und Monaco entlang fährt, stößt unweigerlich auf eines der schönsten Dörfer an der Côte d'Azur: Eze. Der Blick auf das Foto zeigt, dass es sich bei Eze um den klassischen Fall eines provenzalischen Bergdorfes handelt: ein kleiner Hügel vor dem großen Esterel-Massiv, ringsum bebaut, auf der Spitze ein exotischer Garten.

Eze hat zwar auch einen Stadtteil (Dorfteil) am Meer, auf das man stößt, wenn man die Corniche Basse, also die Uferstraße zwischen Nizza und Monaco, entlang fährt, jedoch ist es allein jener Hügel, der das Dorf zu einem der am meist besuchtesten an der Côte d'Azur macht.

Am Ende eines schmalen Gässchens in der Altstadt

Das Bergdorf Eze hat gerade mal 2600 Einwohner. Verglichen mit Hunderttausenden von Touristen, die alljährlich einen kurzen Abstecher in Eze machen, ist das wenig. An der Corniche Moyenne gibt es einen großen, kostenpflichtigen Parkplatz, von dem aus man bequem in das alte Dörfchen gelangt. Direkt am Parkplatz ist auch eine Touristeninformation, die man jedoch getrost links liegen lassen kann, da man in Eze alles braucht, nur keinen Stadtplan o.ä.

In Eze gibt es zahlreiche kleine Gässchen rund um den Berghügel. Es macht einfach Spaß, sich in den Gässchen herumzutummeln, das eine oder andere nett bewachsene alte Haus anzusehen und in den einen oder anderen Künstler- oder Touristenladen zum Herumstöbern hineinzugehen; Natürlich ist auch für das leibliche Wohl alles zu haben: vom guten Restaurant bis zur Eisbude bekommt man fast alles.

Der Jardin Exotique auf der Spitze des Hügels

Wenn man so durch die kleinen Sträßchen und Gässchen der Stadt hindurchschlingert und allmählich auch an Höhe gewinnt, so kommt man irgendwann an eine kleine Pforte, wo man ein paar Euro Eintritt bezahlen muss, um den Jardin Exotique zu betreten. Der Jardin Exotique ist ein exotischer Garten auf der Spitze des Berges, in dem alle möglichen Sorten von Kakteen wachsen und in dem man wunderschöne Schmetterlinge frei herumfliegen sieht; Aber es gibt nicht nur Kaktusse, sondern auch andere teilweise exotische Pflanzen.

Der exotische Garten ist nicht allzu groß; man braucht vielleicht eine halbe Stunde, um sämtliche Wege gemütlich abzulaufen und an der einen oder anderen Stelle ein Exemplar näher zu betrachten. Orientiert man sich jedoch im exotischen Garten in Richtung Spitze, so gelangt man auf eine Aussichtsplattform mit einer grandiosen Sicht; Ringsum ist man von ein paar alten Burgmauern geschützt.

Blick auf das Cap Ferrat von Eze aus

Die Aussicht vom Jardin Exotique in Eze ist eine der besten an der gesamten Côte d'Azur. Blickt man nach rechts, so sieht man das Cap Ferrat, den Hafen davor und sämtliche drei Corniche-Straßen (die untere, die mittlere und die oberste); Gerade runter blickt man auf den Golfe de St. Hospice und ein Blick nach links lässt einen fast bis Monaco blicken, wäre da nicht noch das Cap d'Ail dazwischen.

Grandios ist auch der Blick von oben auf die Kirche. Während von unten die Kirche eben einen kleinen Turm in dem Bergdorf darstellt, hat man von der oberen Aussichtsplattform einen direkten, fast waagerechten Blick auf den oberen Teil des Kirchturmes. Wo sonst kann man einmal face to face einem Kirchturm gegenüber stehen bzw. sogar auf einen Kirchturm aus unmittelbarer Nähe hinunterschauen? Im Hintergrund sieht man übrigens das Felsenmassiv über Monaco.

Abschließend möchte ich nur noch sagen, dass Eze unbedingt einen Besuch wert ist. Die Corniche Moyenne gehört ohnehin zu einem Pflichtprogramm an der Côte d'Azur zwischen Monaco und Nizza. Dann sollte man sich unbedingt eine Stunde nehmen, um das Bergdörfchen zu besuchen. Mehr Zeit braucht man wirklich nicht, um durch die Altstadt zu laufen und durch den Jardin Exotique zur Aussichtsplattform emporzusteigen .

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