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Wer zum ersten Mal nach Chile reist, hat bei der Vorbereitung der Reise mit Sicherheit viele Fragen - über viele Reiseziele existieren bereits Berichte, die informieren; Chile ist jedoch kein typisches Urlaubsziel. Deswegen sollte man sich zuvor zumindest einen Überblick über bestimmte Themen verschaffen, um bei der Ankunft nicht mit unerwarteten Sachverhalten konfrontiert zu werden.

Kostenniveau allgemein

Im Gegensatz zu anderen Ländern in Südamerika ist Chile relativ teuer. Busreisen sind um einiges günstiger als in Deutschland; wer fliegen möchte, zahlt drauf.

Die Lebensmittelpreise variieren: Auf Märkten werden Obst und Gemüse zum Teil spottbillig, im Supermarkt zu Wucherpreisen verkauft; Generell gilt: Alles, was vom normalen Standard abweicht, hat seinen Preis. Das fängt bei Exotenobst an und hört bei für uns "üblichen" Freizeitaktivitäten, wie z.B. Schwimmbad auf.

Importprodukte sind meist teurer als bei uns, Kleidung und Schuhe auf gleichem Kostenniveau oder deutlich drunter. Besonders in den Sommermonaten Dezember und Januar ist viel reduziert, was man ausnutzen sollte - es findet sich das eine oder andere einzigartige Stück, das man in Europa in der Form kaum findet.

Touristische Aktivitäten können preislich in Ordnung sein, manchmal sind sie überteuert. In dem Fall kann man Alternativen suchen und sich vorbereiten, indem man vorher z.B. im Internet Preisvergleiche unternimmt. Mit Transparenz und Antizipation kann man einiges sparen.

Wer in Erwägung zieht, für längere Zeit in Chile zu verweilen, wird merken dass die Lebenshaltungskosten geringer als in Europa sind, dass man aber auch viel weniger verdient. Im Endeffekt wird man mehr bezahlen, um denselben Lebensstandard wie in Europa zu halten. In gehobenen Positionen sind unbezahlte Überstunden selbstverständlich.

Sicherheit und Reisen in Chile

Chile ist ein relativ sicheres Reiseland; wie überall gilt allerdings der Grundsatz der Vorsicht. Besonders in ärmeren Gegenden sollte man seine Wertsachen versteckt lassen! Nächtliche Überfälle habe ich im Gegensatz zu anderen Kommilitonen nie erlebt; es kann jeden treffen.

Zum Vorbeugen empfiehlt sich eine Kreditkarte, was zudem die Angelegenheit mit dem Geldwechseln erleichtert. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass die Deutsche Bank eine Partnerbank der Scotiabank ist, d.h. man kann chilenische Pesos abheben, ohne Gebühren zu zahlen.

Nachts reisen funktioniert in Chile problemlos und ist besonders für lange Distanzen empfehlenswert (z.B. Santiago - Valdívia). Man kann meistens bequem im Bus schlafen, da es spezielle Schlafbusse wie Semi-cama ("Halb - Bett", d.h. man kann den Sitz bequem nach hinten verstellen und hat eine Ablage für die Beine) und Salón cama ("Bett Salon", d.h. man hat einen breiten und sehr komfortablen Sitz, der ausgezogen fast einem Bett gleicht).

Ich habe noch nie in einer Form davon gehört, dass jemand nachts im Bus ausgeraubt wurde. Auch für Frauen ist es generell problemlos, alleine zu reisen: Chilenen sind nahezu immer überaus zuvorkommend und hilfsbereit, so dass man nie ernsthafte Probleme hat.

Manche Reisende möchten mit einem Mietwagen das Land erkunden, was in manchen Gegenden überaus empfehlenswert ist, wie z.B. im Norden. Man sollte allerdings vorher kalkulieren, ob es sich für Gebiete mit guten Transportmöglichkeiten rentiert: Der Sprit ist für europäische Verhältnisse günstiger, allerdings zahlt man sehr häufig Autobahngebühren.

In verkehrsarmen Gebieten trampen insbesondere Jugendliche; Wenn man mindestens zu zweit ist, ist das generell kein Problem; man kann oft auf der Ladefläche eines Geländewagens mitfahren; Allein sei jedoch Vorsicht geboten.

Hygiene / Medizinische Vorbeugung

Normalerweise wird man in Chile keine ernsthaften hygienischen Probleme haben; allerdings kann es gerade am Anfang kleine Beschwerden wie z.B. Bauchschmerzen oder Verstopfungen geben.

Tipps:

  • Obst und Gemüse immer gut waschen.
  • Am Anfang besser nur gekauftes Wasser trinken.
  • Anfällige sollten auf jeden Fall Magentabletten oder Ähnliches in der Hausapotheke dabei haben; aber auch weniger Empfindliche sollten für alle Fälle gewappnet sein.
  • Bei Impfungen ist die Hepatitis A überaus empfehlenswert (auch Chilenen sind Hepatitis A geimpft); bei längeren Aufenthalten sollte man zudem eine Typhus-Impfung in Betracht ziehen.

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