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Wetter und Klima in Köln

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Alle Touristen, die Köln am Rhein besuchen wollen und eigentlich gern in wärmere Gefilde fahren, können damit getröstet werden, dass die Umgebung Kölns und speziell die Stadt selbst klimatisch zu den wärmsten Regionen Deutschlands zählt. Doch nicht nur das, Köln gilt sogar als der wärmste Ort Deutschlands überhaupt. Das ist einigen geografischen Besonderheiten zu verdanken. So liegt die Stadt in einer trichterförmigen Flusslandschaft, umgeben von der hügeligen Landschaft des Bergischen Landes sowie der Eifel. Durch diese Lage kann es oft zu einem Föhneffekt kommen, außerdem wird dadurch der Luftaustausch zwischen der Stadt und dem Umland behindert. In Großstädten ist es ja allgemein wärmer als in offener Landschaft, im Fall von Köln kommt dazu noch die Verdunstung des Rheinwassers, die für eine allgemein hohe Luftfeuchtigkeit und oftmals schwüles Wetter mit Gewittern im Sommer sorgt.

Balken oben: Tagesdurchschnittstemperaturen; Balken unten: Nacht-DurchschnittstemperaturenSonnenscheinstunden pro TagNiederschlagstage pro Monat

Mit dem extrem sonnenscheinreichen Klima vieler südlicher Urlaubsgebiete kann Köln also keineswegs mithalten, aber unangenehm ist das Kölner Klima jedenfalls nicht. Mit der Lage der Stadt in der Übergangszone zwischen dem gemäßigten Seeklima und dem Kontinentalklima, relativ milden Wintern und nicht übermäßig heißen Sommern sowie jährlichen Niederschlägen, die im deutschlandweiten Durchschnitt liegen, ist die Stadt auch wettermäßig ein durchaus attraktives Touristenziel. Nun ist das mit den Statistiken ja so eine Sache, wenn man eine oder zwei Wochen Regenwetter erwischt, kann einen die beste Statistik nicht versöhnen. Wir hatten bei unserer Tour jedenfalls Glück, wir lagen wettermäßig genau im jährlichen Durchschnitt.

Trotz der meist milden Winter wird sich der Touristenstrom in dieser Zeit aber sicher in Grenzen halten, es sei denn, man kommt hauptsächlich wegen der „fünften Jahreszeit“ - dem Karneval – hierher. Für eine Stadtbesichtigung sind die Wintermonate jedoch weniger geeignet. Bei durchschnittlich weniger als zwei Sonnenscheinstunden pro Tag ist das Anschauen der Sehenswürdigkeiten – zumindest von außen – nicht so richtig attraktiv. Außerdem muss man mit etwa 15 bis 17 Regentagen pro Monat rechnen. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit, eine verscheite Stadt vorzufinden, sehr gering.

Im Frühjahr und Herbst sieht alles im wahrsten Sinne des Wortes viel freundlicher aus. Die durchschnittliche tägliche Sonnenscheindauer bewegt sich schon um die vier bis sechs Stunden. Das ist für Besichtigungen schon ganz akzeptabel und die durchschnittlichen maximalen Temperaturen zwischen 14 und 20 º Celsius sind für eine Stadttour ziemlich ideal – schließlich kann man ja eine Jacke anziehen. Die Tage mit Regen bewegen sich zwar weiter im zweistelligen Bereich, aber es ist schließlich nicht gesagt, dass es sich dabei um Dauerregen handelt.

Die Sommermonate sind für eine Tour durch Köln mindestens so günstig wie Frühjahr und Herbst, die durchschnittliche Sonnenstundenzahl steigt sogar noch einmal weiter an auf über sechs. Dazu kommen die oft sehr angenehmen Tagestemperaturen von reichlich 20 º Celsius, die eine Wanderung durch die Stadt sehr erträglich machen. Nachts kühlt es ab, doch mit einer Jacke bleibt es im Freien weitestgehend sehr akzeptabel. Die Tage mit Niederschlag halten sich jedoch weiter im zweistelligen Bereich. Einen Regenschirm sollte man deshalb in Köln ganzjährig dabei haben.

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