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Weitere Informationen über Köln

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Köln ist wohl eine der am besten erreichbaren Städte Deutschlands, obwohl die Lage der Stadt weit im Westen der Bundesrepublik die Anreise aus den östlichen Teilen ziemlich langwierig werden lassen kann. Dafür ist aber die Infrastruktur der Reisemöglichkeiten überaus gut ausgebaut. Der Flughafen Köln/Bonn zählt zu den größten und am meisten frequentierten Mitteleuropas, zahlreiche wichtige Bahnverbindungen führen über Köln und das Straßennetz ist im dicht besiedelten Rheingebiet sehr umfassend.

Was den Nahverkehr von Köln betrifft, so reiht er sich ein in die Liste vieler Touristenstädte, die ziemlich problermlos und oft auch günstig ohne Auto zu erkunden sind. Die vorrangig touristisch interessante Innenstadt ist auch ohne weiteres per Fuß zu durchstreifen, so dass man meist auf ein Auto verzichten kann. Weniger erfreulich ist die Situation des Individualverkehrs in der Stadt, verbunden mit der nervigen Suche nach einem Parkplatz. Aber das ist ja inzwischen Standard und alles andere als auf Köln beschränkt.

Anreise nach Köln

In der heutigen Zeit ist die Anreise per Flugzeug ans Reiseziel zu einer der gefragtesten, oft schnellsten und garnicht so selten auch zur preisgünstigsten Variante geworden. Trotzdem muss sich diese Form des Reisens aber auch lohnen. Oft ist das beim Kölnbesuch nicht der Fall, denn der dichtbesiedelte Westen Deutschlands - speziell das Ruhrgebiet und das Rhein-Main-Gebiet – liegen so nah, dass eine andere Anreise das einzig Sinnvolle ist.

Köln

Wer mit dem eigenen Auto kommt, findet in Köln die üblichen Probleme vor – Stau, verstopfte Straßen und Parkplatznot. Um Köln verläuft ein Autobahnring, in den zahlreiche Autobahnen aus allen Himmelsrichtungen münden. Leider ist hier aber auch das Wort „Stau“ kein Fremdwort, oft stockt der Verkehr oder bleibt sogar ganz stehen. In der Stadt selbst sieht es dann nicht besser aus und große Teile der Innenstadt gehören zur Umweltzone. Glücklicherweise ist aber das P+R System gut ausgebaut, mit einer großen Anzahl von Parkplätzen am Rande der Stadt und guten Möglichkeiten, mit den Nahverkehrsmitteln weiter zu kommen.

Köln

Die Bahn ist im Falle Kölns oft eine überdenkenswerte Alternative. Der Hauptbahnhof ist unseres Wissens derjenige, der mit am nächsten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegt. Tritt man aus dem Bahnhofsgebäude, steht man fast schon im berühmten Kölner Dom. Er ist auch einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte Deutschlands, mit immerhin rund 250.000 Reisenden – pro Tag ! Köln ist mit der Bahn von sehr vielen wichtigen Städten günstig zu erreichen, auch wenn das Ziel nicht immer der Hauptbahnhof ist. An der Messe in Köln-Deutz gibt es noch einen großen Bahnhof, in dem Intercity-Züge ankommen. Außerdem halten Züge des Regionalverkehrs in den Bahnhöfen Köln-West und Köln-Süd.

Eine - wenn auch eingeschränkte – Möglichkeit, die Stadt zu erreichen ist der Wasserweg. Köln liegt direkt am Rhein, so dass man praktisch auch mit der Personenschifffahrt in die Stadt kommen kann. Am ehesten wird das wohl Kreuzfahrten betreffen, die auf dem Rhein stattfinden. Wer es sportlicher haben möchte und begeisterter Radfahrer ist, dem sei der Rhein-Radweg empfohlen, der in der Nähe des Flusses im Norden bis nach den Niederlanden verläuft. In Richtung Süden kann man bis in die Schweiz fahren.

Der Flughafen Köln-Bonn

Der Flughafen Köln-Bonn zählt neben denen von Frankfurt am Main und München sowie den Flughäfen von Berlin zu den größten und am meisten frequentierten Deutschlands. Immerhin sind es fast 10 Millionen Passagiere, die Jahr für Jahr den Airport nutzen. Dazu kommt noch ein beachtliches Frachtaufkommen. Es ist schon fast eine kleine Stadt, die sich auf rund 1000 ha ausbreitet. Mehr als 12.000 Beschäftigte haben hier eine Arbeit gefunden.

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Der Flughafen, der im dichtbesiedelten Rheingebiet zwischen Köln und der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn liegt, ist verkehrstechnisch gut zu erreichen. Bis Bonn sind es etwa 16 km, bis Köln 15 km. Da die Gegend in der Nähe des Ruhrgebietes straßenmäßig gut ausgebaut ist, sind auch die Anschlüsse an andere Regionen Deutschlands gut. Außerdem liegen Frankreich und die Niederlande nicht weit entfernt. Auch die Bahnverbindungen erfüllen die meisten Wünsche, denn Köln ist ein Eisenbahn-Knotenpunkt.

Eröffnet wurde der erste Flughafen in Köln 1938, damals noch als Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe. Er entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes. Nach dem 2. Weltkrieg und der Festlegung auf Bonn als Hauptstadt der Bundesrepublik gewann der Flughafen enorm an Bedeutung, obwohl die Allierten die zivile Nutzung bremsten. 1957 war es dann soweit, der Airport ging in die zivile Verwaltung über. Danach ging es mit dem Flughafen bergauf, 1970 wurde das Terminal 1 eröffnet.

Heute besitzt der Flughafen zwei Terminals und drei Start- und Landebahnen. Ein Bahnhof für den Zugverkehr ist an den Flughafen angeschlossen und in den Parkhäusern finden 13.000 Autos Platz. Möchte oder kann man nicht auf das Auto verzichten, lässt es sich hier parken. In den Empfangs- und Abfertigungsgebäuden sind die üblichen Angebote zu finden. So gibt es zahlreiche Geschäfte, Gaststätten und Cafés, Autovermietungen und umfangreiche Serviceeinrichtungen.

Natürlich ist für einen Flughafen wichtig, wie er erreicht werden kann bzw. wie man von ihm aus sein Ziel erreicht. Ganz gleich, ob man nach Köln, Bonn oder in die Umgebung möchte stehen dafür mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Am Bahnhof des Flughafens kommen Fernzüge an, doch auch mit der S-Bahn oder mit den Zügen des Regionalverkehrs ist er zu erreichen, und das in relativ kurzer Zeit. Mit dem Bus ist die Anreise zum Flughafen in vielen Fällen etwas umständlicher, doch möglich ist auch das. So kommt man mit der Linie 7 der Stadtbahn zum Markt in Porz, von wo der Bus 161 zum Airport fährt. Von Bonn fährt ab Hauptbahnhof die Linie SB 60. Selbstverständlich stehen an den Terminals auch Taxis bereit. Das ist oft nicht die preisgünstigste Lösung, doch bei mehreren Personen kann sich solch eine Fahrt durchaus rechnen.

Mobil in Köln

In sehr vielen großen touristisch interessanten Städten ist es nicht angebracht, die Stadt mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen zu erkunden. Der meist ziemlich chaotische Straßenverkehr und die mangelnden Parkmöglichkeiten lassen es da viel sinnvoller erscheinen, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen – zumal sich die wichtigen Sehenswürdigkeiten oft auf die Innenstädte konzentrieren und im Regelfall sehr gut zu Fuß zu erreichen sind. Köln macht da keine Ausnahme und so hatten wir uns entschlossen, auf den PKW zu verzichten und uns dem Kölner Nahverkehr anzuvertrauen. Diese Entscheidung hatten wir nicht bereut, die Stadterkundung war so mit Sicherheit angenehmer und entspannter.

Kann oder möchte man nicht auf das Auto verzichten, sollte man auf jeden Fall die Umweltplakette an seinem Wagen haben, denn seit 2008 haben Fahrzeuge ohne diese keine Einfahrt in die innere Stadt. Aber auch mit Plakette macht das Autofahren in Köln wenig Spaß, außerdem sind Parkplätze Mangelware und zudem ziemlich teuer. Die Kölner Politessen stehen im Ruf, die „fleißigsten“ Deutschlands zu sein. Bei der Zahl der verteilten Knöllchen steht die Stadt an der Spitze.

Unser Hotel befand sich ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs und damit auch nah an den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. So konnten wir fast alle Spaziergänge auch wirklich 100%ig per Fuß in Angriff nehmen. Trotzdem blieben einige Ziele, die wir mit den Nahverkehrtsmitteln ansteuerten. Damit ließ sich manchmal einfach Zeit sparen – und das eine oder andere Ziel war nun doch etwas weiter entfernt.

Köln Köln

Köln verfügt über elf Stadtbahnlinien, die vor allem in der inneren Stadt oft unterirdisch – praktisch als U-Bahn – verkehren, ansonsten als Straßenbahn. Mit diesem dicht geknüpften Liniennetz ist man schnell am gewünschten Ziel. Dazu kommt noch die S-Bahn, betrieben von der DB Regio. Mit diesen Linien werden vorrangig Strecken interessant, die weit ins Umland Kölns reichen. Abgesehen von einigen Ausnahmen kommt man jedoch mit einem City Ticket zurecht, das für das gesamte Stadtgebiet Kölns gilt. Dabei ist gleich, welches der zum Verkehrsverbund gehörenden Verkehrsmittel man nutzt.

Etwas in Verruf geraten ist der Kölner Nahverkehr allerdings durch die Skandale um den Neubau der zwölften Stadtbahnlinie. Schlagzeilen machte dabei der Einsturz des Kölner Stadtarchivs sowie der Diebstahl von Eisenverankerungen durch einige der am Bau beteiligten Arbeiter. Die Grube am eingestürzten Stadtarchiv ist in den letzten Jahren zu einer nicht geplanten und etwas makabren Touristenattraktion geworden.

Köln Köln

Köln liegt am Rhein und so ist es nicht verwunderlich, dass der Schiffsverkehr auch eine große Rolle im Tourismus einnimmt. An drei Stellen der Stadt gibt es noch aktive Fährverbindungen, an denen man per Schiff von einem Ufer zum anderen wechseln kann. Selbstverständlich werden auch Schiffstouren auf dem Rhein entlang der Kölner Ufer und mit Blick auf viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Dom, angeboten. Ist etwas mehr Zeit vorhanden, kann man zudem Tagesausflüge per Schiff in die weitere Ungebung buchen. Die Anlegstellen, an denen es auch die Tickets gibt, sind zentral in der Altstadt gelegen. In den Wintermonaten sind diese Angebote allerdings eingeschränkt.

Wohl alle touristisch interessanten Orte haben inzwischen das Angebot der Stadtrundfahrten per Bus, meist auch mit dem „Hop on Hop off Prinzip“. Dabei kann man während der Tour an mehreren Haltestellen aus- und wieder einsteigen und so zwischendurch die eine oder andere Sehenswürdigkeit genauer in Augenschein nehmen. In Köln gibt es zwei Anbieter, die derartige Touren durchführen. Beide starten am Kölner Dom und bei beiden dauert die Fahrt ohne Unterbrechung ca. 1,5 Stunden. Wir finden, solch eine Tour ist immer ein guter Einstieg um einen ersten Überblick des jeweiligen Reiseziels zu erlangen – zumal über Kopfhörer viele Erklärungen gegeben werden. Aber auch per Fuß lässt sich die Stadt auf geführten Touren erkunden, es gibt einige sehr interessante Möglichkeiten an solchen Führungen. Den Touristen etwas bieten, das ist das Motto der Urlaubsgebiete und -orte. Dazu zählen inwischen auch Fahrradrikschas für ein gemütliches Abfahren der Innenstadt sowie Fahrten mit den kleinen einer Eisenbahn nachgebauten Fahrzeugen.

Köln Köln

Wenn wir in eine Stadt reisen, informieren wir uns immer darüber, ob es ein Angebot zu Tourist-Cards gibt – die natürlich unterschiedliche Namen führen können – und ob das jeweilige Angebot attraktiv ist. In Köln war unsere Meinung dazu geteilt. Für Einzelpersonen ist die Köln WelcomeCard unserer Ansicht nach nicht unbedingt empfehlenswert, da es nur Karten für 24 Stunden gibt, keine für mehrere Tage. Als Gruppenkarte für bis zu 5 Personen kann sie allerdings durchaus attraktiv sein. Die Köln WelcomeCard gilt für das Nahverkehrsnetz der Stadt – in anderen Ausführungen auch für das Umland -, außerdem wird auf den Eintritt zu mehreren Sehenswürdigkeiten ein Rabatt gewährt. Zu überlegen ist, ob man nicht besser mit Einzelfahrscheinen oder Tageskarten für den Nahverkehr besser wegkommt.

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