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Hotels und Unterkünfte in Köln

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Viel hätte nicht gefehlt, und Köln wäre die erste Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland geworden. Schließlich hatte es Konrad Adenauer, langjähriger Oberbürgermeister der Domstadt, zum ersten Bundeskanzler geschafft. Es wurde dann doch Bonn, die kleine etwas verschlafen wirkende Stadt in der Nähe Kölns. Die Großstadt Köln, die damalige Hauptstadt Bonn und einer der größten und wichtigsten Flughäfen Deutschlands, all das sorgte zusammmen mit den Sehenswürdigkeiten – allen voran der Kölner Dom - hierzulande für einen regelrechten Boom an Besuchern. Dazu kommen noch die Kölner Messen und die „Fünfte Jahreszeit“ - der berühmte Kölner Karneval – die Unterkünfte in der Stadt sehr gut auslasten und oft auch knapp werden lassen. Zu den anderen Zeiten hat man jedoch eine schöne Auswahl aus den verschiedensten Unterkünften.

Übernachten in Köln

Ein Besuch der Domstadt Köln will gut geplant sein, das hatten wir bei unseren Vorbereitungen gemerkt. Die angebotenen Quartiere reichen vom Luxushotel über die Mittelklasse bis zu Etablissements, die man vielleicht nicht unbedingt buchen will. Logischerweise ist auch die Preisspanne weit gefächert, doch selbst die unterste Kategorie an Unterkünften steigt in den Preisrang, der in anderen Städten von gehobenen Häusern verlangt wird, wenn in Köln eines der zahlreichen Großereignisse ansteht. Dann werden selbst die rund 26.000 Hotelbetten der Stadt Mangelware, die Hoteliers reiben sich die Hände und die potenziellen Besucher haben die Wahl, tief in die Tasche zu greifen oder ihren Besuch auf einen anderen Termin zu verschieben – sofern das möglich ist.

Zu den Messeterminen, den großen Karnevalsveranstaltungen oder Events - wie z. B . dem Christopher Street Day - bekommt man nur ein Hotelzimmer, wenn man frühzeitig bucht und ein dick gefülltes Portemonaie mitbringt. Andererseits kann man an vielen Wochenenden oder manchmal in den Ferienzeiten sparen. Das liegt daran, dass viele Unterkünfte Geschäftsreisende beherbergen, die an den Wochenenden nicht in der Stadt sind.

Wir hatten schon ziemlich Termine zu wälzen, um eine vernünftige Unterkunft zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen und das mit unserem Zeitplan in Einklang zu bringen. Schließlich hatte es geklappt, aber wie sich die Unterschiede zwischen der „Normalzeit“ und den Events bemerkbar machen, merkten wir auch. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes begann die Photokina und sofort schossen die Übernachtungspreise in astronomische Höhen.

Welche Kategorie des Hotels man wählt, hängt sicher nicht zuletzt mit dem verfügbaren Geldbeutel zusammen, doch das ist nicht das einzige Kriterium. Neben der Frage, ob Luxusherberge oder doch eher etwas Einfaches, spielt natürlich auch die Erreichbarkeit eine große Rolle. Ideal ist sicher immer eine Unterkunft in der zentralen Innenstadt, denn hier befinden sich die allermeisten Sehenswürdigkeiten. In Köln gibt es zahlreiche Unterkünfte in Bahnhofsnähe – und damit auch in unmittelbarer Nähe der Altstadt und des Doms – vom Sternehotel bis zur einfachen Pension. Zu veranstaltungsfreien Zeiten sind die Chancen also gut, hier eine vernünftige Unterkunft zu finden.

Klappt es nicht mit dem Bett in der Innenstadt, ist das auch nicht unbedingt ein Beinbruch, denn der Nahverkehr in Köln ist ziemlich gut ausgebaut und man kommt oft problemlos und relativ schnell von den Außenbezirken in die Innenstadt. Selbst Quartiere im Umfeld Kölns kommen so oft infrage. Trotzdem würden wir uns im Vorfeld der Buchung vergewissern, dass die geplante Übernachtung über dieses Kriterium verfügt, denn eine umständliche und langwierige tagtägliche Anreise kann die Freude am Urlaub schnell verfliegen lassen und das Erkunden der Stadt ziemlich erschweren.

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Es muss auch nicht unbedingt immer ein Hotel sein. Gerade in Köln gibt es viele Pensionen, Hostels, Monteursunterkünfte, Privatzimmer und Ferienwohnungen, die zwar oft nicht den Service der Hotels erfüllen aber durchaus Qualität aufweisen können. Ob sie allerdings immer viel preisgünstiger sind möchten wir bezweifeln. Bei unserer Suche im Web hatten wir viele derartige Unterkünfte gefunden, die preislich ohne weiteres mit guten Hotels mithalten konnten ohne deren Kriterien zu erreichen. Diese Unterkünfte können also eine Alternative sein, sie sind aber sicher nicht der ulitmative Ersatz.

Die „gute alte Jugendherberge“ ist ebenfalls eine Alternative, wobei sich deren Erscheinungsbild schon sehr gewandelt hat. So gibt es heute in fast allen Herbergen auch Doppel- und Einzelzimmer zu mieten und sie erinnern schon eher an ein Hotel. Allerdings braucht man dafür den DJH-Ausweis, was die Sache etwas einschränkt. Camper finden Plätze in der Nähe des Rheins im Süden der Stadt. Der Weg ins Zentrum Kölns ist aber nicht gerade kurz.

Interessante Hotels in der Stadt Köln

Im wahrsten Sinne mitten im Geschehen ist man im exklusiven Dom Hotel. Dieses Fünf-Sterne-Haus am Domplatz ist nur wenige Meter vom Hauptbahnhof und vom Kölner Dom entfernt und somit ideal zu erreichen. Von vielen Zimmern des Hauses hat man den direkten Blick auf den Dom. Auch die meisten anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten sind problemlos per Fuß erreichbar.

Der prunkvolle Bau stammt aus dem Jahr 1852 und wurde in den letzten Jahren gründlich renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Auf vier Etagen befinden sich insgesamt 162 Zimmer - hauptsächlich Doppel- und Einzelzimmer, doch es gibt auch Dreibettzimmmer und Suiten. Laut Angabe des Betreibers ist das Hotel kinderfreundlich.

Köln

Für ein Haus dieser Kategorie sind die Anforderungen natürlich besonders hoch. Das Dom Hotel erfüllt sie, und so kann der Hotelgast mit einer ausgezeichneten Ausstattung und einem guten Service rechnen. Die Lärmschutzfenster der Zimmer lassen sich öffnen. In den geräumigen Zimmern befindet sich eine Sitzecke sowie ein Schreibtisch mit Telefon. Ein weiteres Telefon kann am Bett genutzt werden. Zur Ausstattung gehören weiterhin Kabel-TV, ein Zimmersafe, Anschlüsse für Wirelass LAN und eine Minibar. Das Badezimmer hat ebenfalls ein Fenster, was sicher sehr positiv ist. Es ist mit einer Wanne ausgestattet, außerdem gibt es einen Ganzkörperspiegel, einen Kosmetikspiegel, einen Haartrockner und Bademäntel stehen zur Verfügung.

Das mehrsprachige Personal steht jeden Tag 24 Stunden für die Gäste bereit, außerdem gibt es Gepäckträger. Auch einen Wäscheservice können die Gäste nutzen. Das Hotel ist für Behinderte und Rollstuhlfahrer leicht zugängig, auch ein Fahrstuhl ist vorhanden. Direkt am Haus steht ein Parkplatz zur Verfügung, auf dem es auch Behindertenparkplätze gibt. Für den kulinarischen Genuss sorgen eine Hotelbar sowie das von 6.30 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnete Restaurant.

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Ebenfalls auf fünf Sterne kann das Exelsior Hotel Ernst verweisen. Es liegt gleichfalls in Sichtweite des Hauptbahnhofes und des Doms in der Trankgasse am Domplatz. Es kann auf eine lange Geschichte verweisen, gegründet wurde es 1863 in einem herrschaftlichen Bau. Die Zimmer und Suiten des Hotels sind ausgesprochen geräumig. Das reicht von den Superior-Zimmern mit 25 m² für die Einzelzimmer bzw. 30 m² für die Doppelzimmer über die Deluxe-Zimmer und unterschiedliche Suiten bis zu den Exelsior-Suiten mit überaus großzügigen 80 m². Die haben allerdings auch ihren Preis.

Der Kategorie entsprechend sind die Zimmer elegant und geschmackvoll eingerichtet, vorrangig in hellen freundlichen Farbtönen. Eine bequeme Sitzecke zählt zur Ausstattung ebenso wie ein Schreibtisch, ein Safe und eine Klimaanlage. Teilweise verfügen die Zimmer auch über eine Fußbodenheizung. Die Minibar kann kostenfrei genutzt werden. Vorhanden sind natürlich auch Satelliten und Pay TV, Telefon und der Breitband-Internetanschluss. Das Bad steht in seiner Eleganz dem Wohnbereich nicht nach.

Zum Service des Hotels gehören zahlreiche und wechselnde Angebote in den Bereichen Entspannung und Gesundheit. Der Fitness- und Saunabereich kann von den Gästen kostenfrei genutzt werden. Auch über ein mangelndes kulinarisches Angebot kann wohl niemand klagen, immerhin gehören zum Hotel vier Restaurants und Bars. In der Hanse Stube gibt es innovative französische Küche, im Restaurant Taku asiatische Küche, im Ambrosia werden Neuigkeiten aus der kulinarischen Welt des Exelsior Hotels Ernst angeboten und an der Piano Bar jede Menge exotische Cocktails und andere Köstlichkeiten.

Köln

Wenn man aus dem Zug aussteigt, steht man praktisch schon mit einem Bein in seinem Hotelbett, sofern man im Ibis Köln AM DOM gebucht hat. Das Hotelgebäude schließt direkt an den Hauptbahnhof an und bis zum Dom sind es nur wenige Schritte. Von außen erinnert es an einen Plattenbau, doch das Haus wurde 2012 renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Alle 71 Zimmer sind schallisoliert, klimatisiert und laut Aussage der Hotelleitung mit High-Tech-Betten ausgestattet.

Parkplätze für Besucher mit Auto sind hier Mangelware. Nahe des Hotels gibt es ein öffentliches Parkhaus, doch dafür sind natürlich extra Gebühren fällig und ob man immer einen Platz findet, ist auch unklar. Der Zugang ist für Rollstuhlfahrer gut möglich. Haustiere können gegen eine Gebühr mitgebracht werden. Das Hotel ist klimatisiert.

Von den 71 Zimmmern sind 39 als Nichtraucherzimmer ausgewiesen, außerdem gibt es auch welche mit Babybett. Die Ausstattung entspricht einem guten Standard, so sind sie klimatisiert, verfügen über Telefon, Radio, TV sowie einen Schreibtisch. Die Badezimmer sind mit Duschkabine ausgerüstet und ein Haartrockner steht zur Verfügung.

Das Hotel bietet eine Bar, an der Getränke und Snacks genommen werden können. Die Rezeption ist 24 Stunden geöffnet und der Service umfangreich. Dazu gehören ein Weckdienst, ein Fahrradverleih sowie Sportaktivitäten wie Joggingpfad, Billard und Dart. Auch für das Wohlbefinden und die Schönheit kann man im Ibis Köln AM DOM einiges tun. So gibt es im Haus eine Sauna und ein Solarium. Allerdings sind einige der Serviceeinrichtungen extra gebührenpflichtig.

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Das Boutiquehotel Cristall ist ein Drei-Sterne-Haus in zentraler Lage am Ursulaplatz, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof und Dom entfernt. Die Ausstattung des Hotels ist modern und ausgesprochen farbfreudig. Die insgesamt 97 Zimmer werden in zwei Kategorien angeboten, als Standard - und als Komfortkategorie, wobei die Standardzimmer eindeutig überwiegen. Beide sind geschmackvoll und modern eingerichtet und zwischen 16 bis 22 m² groß. Zur Zimmerausstattung gehören Telefon, Sat- und Pay-TV, kostenfreier WLAN sowie eine Minibar. Das Badezimmer verfügt über WC und Dusche.

Das Frühstück wird als Buffet gereicht, montags bis freitags von 7 Uhr bis 10 Uhr und am Wochenende von 7 Uhr bis 11 Uhr. Ab 18 Uhr kann dann die Hotelbar genutzt werden. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt. Auf Anfrage gibt es einen Babysitter-Service, außerdem einen Wäsche– und Reinigungsservice. Am Empfang steht ein kostenfreier Safe zur Verfügung, außerdem kostenfreies WLAN in der Lobby, in der Hotelbar und in den Komfortzimmern. Ebenfalls angeboten werden kostenfreie Tageszeitungen und Magazine. Zum Service gehört weiterhin ein Gepäckraum. Haustiere sind nicht erlaubt.

Interessante Hotels am Rheinufer in der Altstadt

Die im Krieg zerstörte Altstadt Kölns wurde wieder aufgebaut, so weit wie möglich originalgetreu. Es sind ziemlich kleine Häuschen, die hier stehen. In der Häuserreihe an der Rheinuferpromenade finden sich zahlreiche Hotels, die eine ideale Lage haben – praktisch mitten im touristischen Zentrum und oft mit Blick auf den Fluss. Schon wegen ihrer geringen Größe und den Einschränkungen durch die denkmalgeschützten Bauten gehören sie vorrangig zu der einfacheren Kategorie.

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In einem denkmalgeschützten 700jährigen Gebäude liegt in der Häuserzeile am Rheinufer das Hotel Hayk. Es wurde mehrmals restauriert und modernisiert. Das Haus ist ein familiengeführtes Unternehmen und als Drei-Sterne-Haus klassifiziert. Von außen glaubt man nicht, dass dieses winzig erscheinende Gebäude eine ganze Reihe Zimmer und Appartements anbietet. Bei den Doppelzimmern kann man zwischen Zimmern mit zwei Einzelbetten und Blick auf den Rhein und Zimmern mit Doppelbett ohne Rheinblick wählen. Die Appartements sind riesig, zwischen 55 m² und 98 m² und verfügen über 1 – 3 getrennte Räume. Die Ausstattung der Appartements ist sehr gut und gediegen, aber nicht luxuriös. Auch die Zimmer sind qualitätsvoll eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer mit WC und Dusche sowie über Telefon, Fernseher und Internetzugang. Bei gutem Wetter kann das Frühstück auf der hoteleigenen Terrasse mit Blick auf den Rhein eigenommen werden.

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Nur wenige Meter weiter findet man das Rhein-Hotel St. Martin, das ebenfalls an der Rheinpromenade steht. Hier haben die Gäste 40 Zimmer zur Verfügung und im Sommer gibt es vor dem Haus einen Biergarten. Die Mehrzahl der Zimmer sind Einzelzimmer, dazu kommen 17 Doppelzimmer und 2 Appartements. Im Restaurant im Erdgeschoss gibt es von 11 Uhr bis 23 Uhr warme Küche. Außerdem steht für die Hotelgäste ein Frühstsücksraum bereit, in dem von 7 Uhr bis 10 Uhr das intercontinentale Frühstück eingenommen werden kann.

Im Hotel, das es seit über 80 Jahren gibt, sind die Zimmer geräumig, mit einer einfachen aber praktischen und gemütlichen Einrichtung. Telefon und Sat-TV gehören natürlich dazu, ebenso wie das separate Badezimmer mit Dusche. Teilweise ist auch ein eigenes WC vorhanden, teilweise muss aber ein Gemeinschafts-WC genutzt werden. Am komfortabelsten sind die Appartements mit Bad und WC, 2 Zimmern und einem wunderbaren Blick über die Stadt.

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Etwas skurril mutet der Name eines Hotels an, das sich über mehrere kleine Häuser erstreckt und seine Ursprünge bis 1234 zurück verfolgt – das Hotel Kunibert der Fiese. Insgesamt gibt es hier 22 Einzel- und Doppelzimmer, teilweise mit Blick auf den Rhein. Die Zimmer verfügen über Fenster zum Öffnen, einen Schreibtisch, Kabel-TV, Telefon und WLAN-Zugang. Das Bad ist mit WC und Dusche ausgestattet. Die Zimmerpreise verstehen sich inklusive Frühstück. Im Restaurant, das täglich von 8 Uhr bis 1 Uhr nachts geöffnet ist, wird internationale und mediterrane Küche angeboten. Von März bis Oktober kann auch die Terrasse genutzt werden. Außerdem gibt es eine Cocktailbar.

Von außen sieht Das kleine Stapelhäuschen ziemlich winzig aus, doch immerhin gibt es hier 54 Betten. Die Zimmer haben Zentralheizung, Dusche oder Bad, aber nur teilweise ein eigenes WC. Teilweise müssen sich mehrere Zimmer eine Toilette teilen. Das Haus hat einen Fahrstuhl und in der Nähe gibt es Tiefgaragen. Die kosten allerdings extra. Zum Haus gehört ein Restaurant, das jedoch montags Ruhetag hat. Die Preise sind – gemessen am Ausstattungsgrad – relativ hoch.

Das Hotel Madison in Kölner Bahnhofsnähe

Nach langer intensiver Suche im Web waren wir fündig geworden und hatten uns für das Hotel Madison entschieden. Es wies einige Kriterien auf, die für uns wichtig waren. So war die zentrale Lage des Hauses in der Innenstadt ein Pluspunkt, ebenso wie der familiäre Charakter des relativ kleinen Hotels. Man erreicht den Dom, den Hauptbahnhof und die umliegenden Sehenswürdigkeiten problemlos per Fuß in nur wenigen Minuten. Nicht zuletzt waren die Zimmerpreise durchaus human – zumindest in normalen Zeiten außerhalb der Messen und Events.

Köln

Der erste Eindruck in der Realität war auch nicht schlecht, das Hotel liegt relativ ruhig in einer Seitenstraße in der Nähe des Platzes mit der Kirche St. Ursula, der ältesten Emporenbasilika am Niederrhein. Etwas irritiert waren wir jedoch von der Rückfront des Hotels, die liegt direkt an den Gleisen des Hauptbahnhofs. Von unserem Zimmer hatten wir den „besten Blick“ auf die Gleise und den vorbeirauschenden Zugverkehr. Natürlich kam da gleich die Befürchtung auf, dass es mit einer störungsfreien Nachtruhe vielleicht nicht weit her ist. Glücklicherweise sah – oder besser hörte – sich dann alles viel besser an. Die Fenster waren relativ schalldicht und die dichten Vorhänge schluckten ebenfalls Schall. Wir waren aber Anfang Oktober in Köln, einer Zeit, in der man es meist problemlos ohne Klimaanlage oder zumindest offene Fenster aushält. Wie es an heißen Sommertagen und -nächten aussieht, ist eine andere Frage. Dann muss man sich wahrscheinlich entscheiden, ob man lieber ein überhitztes Zimmer oder Krach haben möchte, denn eine Klimaanlage ist im Madison nicht vorhanden. Wer in dieser Richtung empfindlich ist, sollte sich im Sommer vielleicht doch eher für ein anderes Hotel entscheiden.

Den Service und die Freundlichkeit des Personals können wir auf jeden Fall positiv bewerten. In dieser Beziehung hatten wir nichts auszusetzen. Zum Angebot des Hotels zählt der kostenlose WLAN-Zugang. Heutzutage ist so etwas ja nicht ganz ohne Bedeutung. Auf Wunsch gibt es auch einen Weckdienst. Tipps und Beratungen zu Ausflügen, Kölner Sehenswürdigkeiten und anderen Fragen werden an der Rezeption gegeben – aber das sollte eigentlich auch selbstverständlich sein. Nicht selbstverständlich sind die Parkplätze in der Tiefgarage des Hotels. Die sind allerdings begrenzt, doch wir würden ohnehin nicht mit dem Auto nach Köln fahren, denn der Stress und die ewige Parkplatzsuche können ziemlich nerven. Man kann das Auto natürlich auch in der Garage des Hotels stehen lassen, das macht aber vielleicht auch nicht so viel Sinn.

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Im Hotel werden Einzelzimmer bis Vierbettzimmer angeboten, es gibt also für fast jeden Anspruch etwas. Allerdings sind die Zimmer sowohl platzmäßig als auch was die Ausstattung betrifft unterschiedlich. So gilt z. B. die Angabe „teilweise mit Schreibtisch“. In unserem Zimmer war keiner und die Ausstattung auf das Nötigste beschränkt. Dafür war der Flachbildfernseher von enormer Größe und erinnerte an eine Kinoleinwand. Die Möbel waren nicht luxuriös, aber das war auch nicht notwendig. Ein Wasserkocher war nicht vorhanden, es sollte ihn aber auf Anfrage geben. Zur Ausstattung gehörte ein Telefon. Wer das Hotelzimmer als Unterkunft für die Nacht sieht, kann im Madison durchaus zufrieden sein. Für längere Aufenthalte und intensiveres Wohnen würden wir dann doch etwas anderes vorziehen.

Selbstverständlich gehört zu den Zimmern auch ein separates Bad mit WC. Dabei sind ebenfalls unterschiedliche Varianten möglich, sowohl mit Dusche als auch mit Badewanne. Wir fanden jedenfalls, dass die Einrichtung des Badezimmers, der Zustand und die Sauberkeit in Ordnung waren. Oft findet man ja in den Räumen Schimmel, da die Belüftung ohne Fenster mangelhaft ist. In unserem Bad gab es keine Klagen.

In den Zimmerpreisen ist das Frühstück inklusive. Serviert wird es als Buffet in einem angenehm wirkenden Frühstücksraum. Was die Qualität und die Auswahl betrifft, konnten wir uns nicht beklagen. Sicher ist es nicht mit einem Frühstück in einem Fünf-Sterne-Hotel zu vergleichen, doch es ist alles vorhanden, was man normalerweise für ein Frühstück benötigt. Brötchen, Brot, Eier, Marmelade, Käse und Wurst gehören dazu, und natürlich Kaffee,Tee oder Milch. Jogurt, Müsli und Kekse runden das Angebot ab. Montags bis samstags kann man von 7 Uhr bis 10 Uhr frühstücken, sonntags von 8 Uhr bis 11 Uhr. Das sind unserer Ansicht nach sehr günstige Zeiten, die variabel sind und einer Stadtbesichtigung entgegen kommen.

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