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Weitere Sehenswürdigkeiten in Köln

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Der Dom, der Rhein und der Karneval – das sind die bekanntesten und sicher auch beliebtesten touristischen Attraktionen Kölns. Wer sich intensiver umschaut, entdeckt trotz der vielen verloren gegangenen Bauwerke immer noch zahlreiche einen Besuch lohnende Sehenswürdigkeiten. Darunter sind auch einige, die relativ wenig in das Blickfeld der Toruisten rücken, die man aber bei einer Köln-Tour nicht vergessen sollte.

Einen Zoo haben viele größere Städte und sicher gehört der Tierpark nicht zu den unbedingt auf dem Plan stehenden Attraktionen. Trotzdem, wer genügend Zeit hat, sollte ihn sich nicht entgehen lassen. Auch der Kölner Mediapark mit seinen modernen Bauten ist für einen Abstecher gut, ebenso wie der Rheinauhafen mit einigen Museen im Umfeld.

Der Zoo in Köln

Wer mit der Seilbahn vom Rheinpark her den Fluss überquert, landet praktisch vor den Toren des Kölner Zoologischen Gartens. Der Zoo hat eine lange Tradition, immerhin wurde er schon 1860 gegründet und ist damit der drittälteste Zoo Deutschlands.

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Am Anfang war er zwar eine Mischung aus einem Präsentationsort der vorrangig exotischen Fauna und eher fragwürdigen sogenannten „Völkerschauen“, bei denen exotische Eingeborene aus Afrika und Asien in Kostüm und meist bewaffnet den staunenden Zuschauern vorgeführt wurden.

Heute hat sich auch der Kölner Zoo einen guten Ruf bei der Tierhaltung erworben. Für das Auffrischen des Wissens über Tiere ist er gut geeignet, aber auch einfach für einen schönen Spaziergang. Die weitläufigen Anlagen haben einen Gartencharakter mit viel Grün. Auch einige der Tieranlagen sind interessant, so das tropische Vogelhaus von 1899, der Affenfelsen von 1914 und der moderne Elefantenpark. Ein Insektarium und das Aquarium befinden sich außerhalb des Zoogeländes.

Der Kölner Mediapark

Der Kölner Mediapark ist schon ein ganzes Stück von der Altstadt entfernt, doch einen kurzen Besuch würden wir trotzdem empfehlen. Mit der U-Bahn oder mit der S-Bahn ist der Park gut zu erreichen, so dass ein Abstecher nicht allzu viel Zeit kostet. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon dominiert jetzt eine futuristische Architektur mit mehreren Hochhäusern. Unternehmen aus der Medienwirtschaft haben auf den 20 ha ihre Niederlassungen, so z.B. die Kölner Journalistenschule, das Filmbüro Nordrein-Westfalen u .a. Allerdings hatten sich die Verantwortlichen einen größeren Zuspruch erhofft.

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Das Schöne am Mediapark ist, dass hier nicht nur moderne Architektur entstanden ist, sondern auch ein parkähnliches Gelände mit Spielplätzen, Rastplätzen und begrünten Hügeln. Über einen See verläuft eine geschwungenen Fußgängerbrücke, die direkt zum Highlight des Mediaparks – dem KölnTurm – führt. Dieses Hochhaus mit der Glasfassade zählt mit seinen 43 Stockwerken auf 148 m zu den höchsten Gebäuden Kölns. Oben erwartet ein Luxusrestaurant die Besucher, außerdem eine Aussichtsplattform. Leider wissen wir jedoch nicht, wie der Blick von dieser Plattform ist. An diesem Tag herrschte ausgesprochen schlechtes Wetter mit einer sehr mäßigen Sicht, so dass wir uns den Besuch ersparten.

Der Botanische Garten von Köln

Möchte man in Köln einen längeren Spaziergang im Grünen unternehmen, dann ist der Botanische Garten mit der Flora die erste Wahl. Einen Botanischen Garten gab es in der Domstadt schon länger, doch der musste dem Bau des Hauptbahnhofs weichen.

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Als Ersatz wurde ein großes Grundstück nördlich der Innenstadt erworben, das neben dem Zoo liegt. Die Planung dieses neuen Ziergartens übernahm der berühmte preußische Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné. Dieses Flora genannte Gelände wurde 1914 durch den neuen Botanischen Garten ergänzt.

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Der Eintritt in den Botanischen Garten ist frei, geöffnet ist er täglich von 8 Uhr bis zur Dämmerung. Die Gewächshäuser können von 10 Uhr bis 18 Uhr besucht werden, in den Wintermonaten bis 16 Uhr. Wer sich an Pflanzen erfreut kann hier viele interessante Eindrücke sammeln und außerdem sein Wissen erweitern. Auch wer nur durch Grün spazieren und die Ruhe genießen möchte, ist im Botanischen Garten gut aufgehoben.

Neben den Gewächshäusern steht am Haupteingang der Flora ein repräsentatives Banketthaus mit einem Jugendstilcafé. Die Landschaft wurde mit Seen, Wasserfällen, Brunnen sowie Skulpturen aufgewertet. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind jedoch ohne Zweifel die rund 12.000 heimischen und exotischen Pflanzen, zu denen auch eine attraktive Palmenallee zählt.

Der Rheinauhafen mit einigen Museen

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Ein Stück hinter der Deutzer Brücke ragt eine langgestreckte Insel in den Rhein, die den Rheinauhafen vom restlichen Fluss trennt. Auf der Insel sowie in ihrer Umgebung sind einige interessante Museen angesiedelt, außerdem stehen auf der Insel drei 60 m hohe moderne Bauten aus Glas und Stahl, die sogenannten Kranhäuser. Ihre Architektur orientiert sich an den Speicherbauten eines Hafens, was durchaus beabsichtigt ist. Auch wenn der Rheinauhafen schon lange nicht mehr in Betrieb ist, so erinnert doch der Name des Gewässers an ihn.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte die Güterschifffahrt nach Köln einen Höhepunkt. Der bekannte Stadtbaumeister Josef Stübben erhielt deshalb den Auftrag, einen Stadthafen zu errichten. Im Jahre 1898 konnte der Rheinauhafen eingeweiht werden. Lange existierte er jedoch nicht, wegen des rapiden Nachlassens der Güterumschläge per Schiff in Köln wurde er schon rund 50 Jahre später wieder geschlossen. Nach einer Zeit des Brachliegens sind heute auf den Gelände Museen und moderne Zweckbauten zu finden.

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Am Anfang der Rheinauinsel steht ein markanter Turm, der Malakoffturm, an dessen Fuß auf einer Terrasse ein Restaurant eingerichtet wurde. Im Turm, der mit seinen Zinnen etwas an eine mittelalterliche Burg erinnert, ist eine hydraulische Pumpe untergebracht. Sie betreibt eine Drehbrücke von 1896, die den Zugang auf die Insel ermöglicht.

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An ein Schiff erinnert die Form des Schokoladenmuseums, auch die „Aufbauten“ aus Stahl und Glas vertiefen diesen Eindruck. Es ist schon etwas Besonderes, denn ein Museum, das sich in dieser Form der Schokolade widmet, ist weltweit einmalig. Neben vielen interessanten Infos zu allen Schokoladenfragen können die Besucher aus verschiedenen Angeboten wählen. So gibt es verschiedene Führungen durch das Museum, außerdem Kurse zur Herstellung von Schokolade und Pralinen. Natürlich sind dabei auch Verkostungen inbegriffen. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 11 Uhr bis 19 Uhr.

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Ebenfalls auf der Insel – neben der Severinbrücke – befindet sich das Sport- und Olympiamuseum, in dem die Geschichte des Sportes von der Antike bis zur Neuzeit dargestellt wird. Dabei ist sowohl der Breitensport als auch der Spitzensport berücksichtigt. Besonders interessant sind dabei die zwei Sportplätze auf dem Dach des Museums. Auf ihnen kann man Fußball, Tennis und Basketball spielen, außerdem hat man von dort oben einen guten Ausblick.

Auf dem „Festland“ steht dagegen das Senfmuseum, das in einem historischen Gebäude einer alten Senfmühle von 1810 residiert. Die historische Anlage ist eine der ältesten Senfmühlen. Die Besucher erleben das Herstellen des Senfs nach Originalrezepten aus dem 15. und 18. Jahrhundert. Jeden Tag gibt es sechs Führungen und auch hier kann natürlich Senf in den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen verkostet werden. Die Führungen finden täglich um 11.15 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr statt. Unabhängig davon kann das Senfmuseum montags von 10 Uhr bis 18 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 11 Uhr bis 19 Uhr besucht werden.

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