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Reiseführer und Bildbände über Norwegen

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Auf dieser Seite stellen wir einige Reiseführer, Bücher, Bildbände, Karten und sonstige Literatur über Norwegen vor. Es gibt jeweils eine Rezension verbunden mit einer subjektiven Bewertung (maximal 5 Sterne).

Armin Tima: Norwegen (Michael Müller Verlag)

Bewertung

700 Seiten Norwegen, was für eine geballte Ladung Information über dieses faszinierende Land! Um genau zu sein, es sind sogar über 700 Seiten, die Armin Tima über Norwegen geschrieben hat; Wer sich das Inhaltsverzeichnis anschaut erkennt sofort, dass in diesem Reisebuch wirklich alles über Norwegen geschrieben ist, was für den Touristen von Bedeutung ist. Da fehlt keine Stadt, jede Sehenswürdigkeit findet ihr eigenes Kapitel.

Der Reiseführer Norwegen von Armin Tima richtet sich in erster Linie an Urlauber, die das Land mit dem eigenen Auto, mit dem Mietwagen oder mit dem Motorrad erkunden. Entsprechend ist umfangreiches Kartenmaterial enthalten: Angefangen von einer Gesamtkarte Norwegens über Detailkarten zu den einzelnen Regionen bis zu detaillierten Stadtplänen findet man quasi jede wichtige Straße im Land auf irgendeiner Seite innerhalb des Buches. Und als Extra befindet sich im hinteren Einband eine herausnehmbare Faltkarte über Norwegen, mit der man sich auch schnell einen Gesamtüberblick über das Land verschaffen oder eine größere Tour planen kann. Solche Auto-Touristen finden auch in den einzelnen Gegenden bzw. Städten umfassende Informationen, wo man die Nacht verbringen kann, und zwar angefangen von der Privatunterkunft über Herbergen bis zu Hotels.

Wer mit der Hurtigruten unterwegs ist, findet zwar keine direkte Reisebeschreibung für das Schiff, dafür aber Informationen zu jedem Hafen, die die Postschiffe anlaufen. Anhand der kleinen Kompaktkarten findet man sich gut zurecht, auch wenn man nur wenige Stunden Zeit für eine Kleinstadtbesichtigung hat.

Das Reisebuch gliedert sich in 7 Bereiche: Auf den ersten über 130 Seiten findet man allgemeine Infos über Norwegen: die Landesgeschichte, Klima, Fauna, Flora, Informationen zur Anreise und Einreise, Tipps zum täglichen Leben in Norwegen, Öffnungszeiten, Ärzteinfos u.s.w. Dann kommen die einzelnen Reiseregionen, in die Armin Tima seinen Reiseführer einteilt: Oslo mit dem Oslofjord, Südnorwegen, Westnorwegen, Ostnorwegen, Mittelnorwegen und Nordnorwegen. Jedes Hauptkapitel beginnt immer mit einer Detailkarte und enhält Informationen zu den einzelnen Städten und Sehenswüdigkeiten. Dazwischen sind immer Infokästen bzw. Infoseiten eingestreut, z.B. ein Kasten zur Entstehung der Hurtigruten.

Der über 700 Seiten starke Norwegen-Reiseführer enthält wirklich alle Informationen, die ein Norwegen-Urlauber benötigt; mehr Infos kann man in einem Reiseführer kaum unterbringen. Mit über 230 Fotos und 45 Karten wirkt der Reiseführer auch sehr bunt und erfreut das Auge. Die Infos sind exzellent, die zahlreichen Fotos machen Lust aufs Reisen, und die Karten sind sehr hilfreich. Trotz seiner Dicke ist der Reiseführer sehr übersichtlich, man findet sich sehr schnell zurecht. Mit diesem Buch als Ausrüstung kann man seine Norwegen-Tour in Ruhe planen und hat auf seiner Reise alle Infos bei sich, die man benötigt. Das Reisehandbuch Norwegen von Armin Tima gibts entweder direkt beim Verlag oder bei Amazon.

Helfried Weyer: Hurtigruten. Mit dem Postschiff durch Norwegen

Obwohl der Bildband von Helfried Weyer auf Grund seiner Informationsfülle durchaus als vollwertiger Reiseführer gelten kann, ist er für das Reisegepäck fast zu wertvoll und im wahrsten Sinne des Wortes auch zu gewichtig. Während der Reise darin zu stöbern ist sicherlich auch nicht unbedingt das Ziel dieses Buches gewesen. Vielmehr ist es bestens dazu geeignet im Vorfeld einer Reise Informationen zu sammeln und die Vorfreude zu steigern. Auch nach einer Reise mit der Hurtigruten wird das Buch nicht im Regal verstauben, man wird es immer wieder zur Hand nehmen um in Erinnerungen zu schwelgen; Auch wer von einer Reise entlang der norwegischen Küste nur träumen kann, kommt auf seine Kosten, und wer weiß, manchmal gehen Träume ja in Erfüllung.

Der Autor Helfried Weyer, Jahrgang 1939, ist freiberuflicher Fotojournalist. Mit seiner Kamera ist er auf allen Kontinenten und den entlegensten Winkeln dieser Erde unterwegs. Ergebnisse dieser Reisen sind technisch perfekte Multivisionen und zahlreiche mit Auszeichnungen versehene Bildbände. Die Qualität seiner Bilder ist unbestritten, was auch in den mehr als 100 Bildern dieses Buches zum Ausdruck kommt. Aber auch die Texte lassen keine Langeweile aufkommen. Dafür sorgt eine gelungene Mischung aus Fakten, Hintergrundinformationen und persönlichen Eindrücken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um die über 100 jährige Geschichte der Hurtigruten, deren Flotte von 11 Schiffen oder die eigentliche Hurtigrutenreise geht.

Letztere beginnt mit Informationen zur Küstenstadt Bergen, dem Ausgangspunkt der Hurtigruten um dann Tag für Tag die Strecke bis Kirkenes zu beschreiben. Jeder dieser 7 Hurtigrutentage wird selbstverständlich mit hochwertigen Bildern dokumentiert. In Kirkenes angekommen bricht Helfried Weyer im nächsten Kapitel eine Lanze für die Hurtigrutenreise im Winter; Er schwärmt von dieser Jahreszeit, von der Ruhe an Bord, vom Nordlicht, von der verschneiten Küstenlandschaft und den einzigartigen Farb- und Lichtstimmungen des nordischen Winters. Seine Winterbilder unterstreichen diese Aussage in eindrucksvoller Weise.

Traumhaft schöne Winterbilder begleiten ein weiteres Thema. Unter der Überschrift "März auf den Lofoten" geht es u.a. um Kabeljau und Trockenfisch und natürlich um die grandiose Landschaft der Inselgruppe. Dabei sind Texte und Bilder so verführerisch, dass man am liebsten sofort ins Reisebüro stürzen möchte um für den nächsten Winter eine Hurtigrutenpassage mit Ziel Lofoten zu buchen. Abseits des Hurtigrutenkurses gibt es noch einen Abstecher nach Spitzbergen bevor im letzte Kapitel Helfried Weyer beschreibt wie seine Bilder zu diesem Buch entstanden sind. Auch zum guten Schluss noch einmal eine interessante Lektüre und das nicht nur für Fotografen.

Elisabeth Barthelt: Hurtigruten. Norwegens schönste Seereise. Ein Reiseverführer

Elisabeth Barthelts "Reiseverführer" ist eine Liebeserklärung an die Hurtigruten im Allgemeinen und die "MS Nordstjernen" im Besonderen. Im März 1994 geht die Autorin an Bord dieses Schiffes um auf sehr persönliche und emotionale Weise über die letzte Reise der MS Nordstjernen zu berichten. Nach 38 Jahren Dienst in der Hurtigruten wird das Schiff zukünftig durch ein neues und komfortableres ersetzt.(Zum Zeitpunkt der Reise war noch nicht abzusehen, dass die MS Nordstjernen eines Tages wieder in den Winterfahrplan der Hurtigruten integriert wird. So auch in der Saison 2006/2007. Ob noch weitere Wintereinsätze folgen werden ist allerdings ungewiss.)

Da im Buch eine ganz spezielle Reise beschrieben wird, hat man also keinen Reiseführer im herkömmlichen Sinne, sondern eine Reiseerzählung in der Hand. Auf 190 Seiten im handlichen A5 Format verteilen sich zahlreiche schöne Bilder die zunächst dazu einladen einfach durch das Buch zu blättern.

Beginnt man zu lesen (1. Kapitel "Die Vorbereitungen") wundert man sich etwas über die ausführliche Beschreibung der Reisevorbereitungen. Vom Entschluss diese Reise zu buchen bis zur Ankunft in Norwegen vergehen 14 Seiten. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

Mit dem 2. Kapitel "Auf hoher See" beginnt die eigentliche Reise. In Tagebuchform schildert die Autorin sehr detailliert und ausführlich die Ereignisse an Bord. Schwärmt vom Essen, erzählt aber auch vom Kampf gegen die Seekrankheit. Schließt neue Freundschaften und berauscht sich an der winterlichen Küstenlandschaft. Auch ihre Aktivitäten in den einzelnen Hafenorten kommen in den Schilderungen nicht zu kurz. Neben diesen persönlichen Eindrücken gibt es für jeden der 12 Rundreisetage Bergen - Kirkenes - Bergen noch Kurzinformationen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke und den Anlegehäfen. Während sich die Autorin bei ihren Reiseeindrücken manchmal zu sehr in Einzelheiten verliert, kommt sie bei den Informationsabschnitten auf angenehme Weise knapp und präzise auf den Punkt. Dies gilt auch für das 3. Kapitel "Wieder an Land" in dem Elisabeth Barthelts noch über ihren Aufenthalt in Bergen und Oslo sowie die Bahnfahrt zwischen den beiden Städten berichtet.

Am Ende des Buches findet man zwei norwegische Presseberichte über die letzte Reise der MS Nordstjernen. Sicherlich eine interessante Lektüre, aber - und das verstehe wer will - ohne deutsche Übersetzung. Fazit: Wer Wert auf ganz persönliche Eindrücke von einer Hurtigrutenreise legt und sich mit den wichtigsten Fakten begnügt, der macht mit dem Kauf dieses Buches trotz kleiner Einschränkungen keinen Fehler. Aber Achtung: Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten, Schiffsbegegnungen und angegebene Preise beziehen sich auf die Reise von 1994 und sind somit nicht mehr aktuell.

Helfried + Renate Weyer: Hurtigruten im Winter

Nachdem Helfried Weyer in seinem Bildband "Hurtigruten. Mit dem Postschiff durch Norwegen" einer Winterreise ein eigenes Kapitale einräumt um darin von dieser Jahreszeit zu schwärmen, war es nur konsequent dieses Buch über den Winter auf der Hurtigruten folgen zu lassen; Greift man zu diesem Buch, dann hält man im wahrsten Sinne des Wortes einen Bildband in den Händen. Denn das 135 Seiten umfassende Buch enthält lediglich 18 Textseiten. Ansonsten sind die Seiten mit großformatigen, absolut hochwertigen Bildern und erläuternden Texten versehen. Was das Buch aber zu einem absoluten Muss für Hurtigruten- und Norwegenfans macht, sind die 26 doppelseitigen Panoramabilder. Verschneite Küstenlandschaften, nächtliche Stadt- und winterliche Hafenansichten hat Helfried Weyer in absoluter Topqualität festgehalten.

Vor lauter Freude an den Bilder sollte man aber die Texte nicht ganz vergessen. Beginnend mit "Prolog - Hurtigruten für Fortgeschrittene" versuchen die Autoren den Leser für den nordischen Winter zu begeistern. Was zunächst bedeutet, das Vorurteil von einer pechschwarzen und vor Kälte erstarrten Polarnacht anhand von Beispielen zu widerlegen. Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte der Hurtigruten beginnt die Reise in Bergen entlang der winterlichen Küste nach Kirkenes. Die wichtigsten Häfen und die dazwischen liegenden Seestrecken werden kurzweilig und interessant beschrieben, geschichtliche Daten und Geschichten eingeflochten.

Unter der Überschrift "Silvesterreise zum Nordkap" folgen Informationen zu einer ganz besondere Seereise, welche vom alltäglichen Hurtigruten-Fahrplan abweicht; Neben verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten wird als Höhepunkt einer solchen Reise der Besuch des Nordkaps zum Jahreswechsel mit Brillantfeuerwerk um Mitternacht geschildert. Weiter geht es mit der "Faszination Polarlicht", oder wissenschaftlich: Aurora borealis. Die Autoren erklären nicht nur, dass dieser Name aus dem Griechischen stammt und übersetzt die Morgendämmerung des Nordens bedeutet, sondern man erfährt auch etwas über die Ursachen, welche für die Entstehung dieser Himmelserscheinung verantwortlich sind. Neben diesen fachlichen Ausführungen kommen berühmte Polarforscher zu Wort. In einfühlsamen Texten beschreiben sie ihre Empfindungen beim Anblick des Polarlichtes. Zum guten Schluss unter "Epilog" Anmerkungen zur Entstehung des Buches.

Nicht alle Bilder zu solch einem Bildband können auf der eigentlichen Seereise entstehen. Deshalb waren die Autoren parallel zur Hurtigrutenstrecke auch mit dem Wohnmobil von Bergen nach Kirkenes unterwegs. Im Winter durchaus eine Herausforderung und die dabei gewonnenen Erfahrungen lesenswert. Fazit: Ein wunderbares Buch! Informativ und die Bilder einfach grandios!

Armin Tima: Südnorwegen (Michael Müller Verlag)

Bewertung

Vom Michael-Müller-Verlag gibt es - wie oben beschrieben - einen dicken Reiseführer über das Land Norwegen. Auf über 600 Seiten beschreibt der Autor Hans-Peter Koch das gesamte Land. Norwegen ist jedoch so groß, dass viele Touristen nur einen Bruchteil des Landes sehen können bzw. mehrere Urlaube brauchen, um das ganze Land richtig kennenzulernen. Wer sich nur im südlichen Bereich Norwegens aufhält, dem sei der Reiseführer Südnorwegen, ebenfalls vom Michael-Müller-Verlag, empfohlen. Geschrieben hat das Buch Armin Tima, ein freier Journalist und Fotograf.

Bestellung

Armin Tima gliedert seinen Reiseführer in 5 große Teile: In einem allgemeinen Teil führt er den Leser Kapitel für Kapitel in das Land Norwegen ein, angefangen vom Land und seinen Leuten, über die Geologie und Geografie des Landes bis zur ausführlichen Landesgeschichte und dem Staat Norwegen an sich. Der Leser erhält außerdem zahlreiche praktische Reiseinformationen, sowohl was die Anreise betrifft, als auch was das Reisen im Land mit Auto, Wohnmobil oder öffentlichen Verkehrsmitteln betrifft. Da man einen Norwegen-Urlaub nur selten an einem einzigen Ort verbringt, sollte man sich gerade diese Kapitel vor seiner Reise ausführlich durchlesen und sich die zahlreichen Tipps in Ruhe zu Gemüte führen.

Der allgemeine Teil des Reisefuehrers füllt über 100 Seiten des insgesamt ca. 370 Seiten dicken Buches. Der restliche Teil ist in die 4 Gebiete Oslo und Oslofjord, Südküste, Südliches Fjordland und Binnenland gegliedert. In den einzelnen Regionen erfolgt widerum eine Gliederung nach Orten oder Gegenden. Wer zum Beispiel Norwegens Hauptstadt Oslo besucht, der findet auf knapp 30 Seiten alle Informationen für eine Stadtbesichtigung von Norwegens Hauptstadt. Zahlreiche Karten helfen einem auch sich in der Stadt zurechtzufinden. Die Sehenswürdigkeiten sind ausführlich mit vielen Hintergründen beschrieben. Sehr hilfreich sind die zahlreichen Tipps zum Ausgehen und zum Übernachten. Hier leistet der Reiseführer einen sehr guten Dienst als Hotelführer; dank der Angabe von Telefonnummern kann man auch spontan in einigen Hotels anrufen um sich ein Zimmer zu reservieren.

Praktisch jede noch so kleine sehenswerte Stadt in Norwegens Süden ist von Armin Tima beschrieben. Zahlreiche Farbfotos machen einem so richtig Lust, sich die eine oder andere Sehenswürdigkeit anzuschauen. Und schließlich gibt es auch Freizeittipps und Ausflugstipps in den einzelnen Gegenden. Wer seinen Norwegen-Urlaub also auf den südlichen Bereich des Landes beschränkt und nicht den über 600 Seiten dicken Schmöker von Hans-Peter Koch mit schleppen möchte, der ist mit Armin Timas kompaktem Reiseführer über Südnorwegen bestens ausgerüstet.

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