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Weitere Informationen über Paris

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Als Hauptstadt der „Grande Nation“ Frankreich, Stadt mit Weltbedeutung und bedeutende Metropole der Architektur- und Kunstschätze wird Paris Jahr für Jahr von Millionen Touristen belagert. Demzufolge sind die Ansprüche an die Erreichbarkeit der Metropole und die Mobilität innerhalb der Stadt sehr hoch gelegt. Was die Erreichbarkeit betrifft, kann Paris punkten, es existieren gute und unterschiedliche Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Auch die Mobilität innerhalb von Paris ist gut gewährleistet, sofern man nicht auf die tollkühne Idee verfällt, die Stadt mittels eigenem Fahrzeug kennen lernen zu wollen. Selbstverständlich gibt es auch in Paris die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Erkundung mit geführten Touren und Stadtrundfahrten sowie Bootstouren auf der Seine.

Anreise nach Paris

Paris liegt für Deutsche, Schweizer und Österreicher relativ günstig, die Stadt ist sowohl auf dem Landweg als auch mit dem Flugzeug ziemlich problemlos und oft auch schnell zu erreichen. So würden sich die meisten Verkehrsmittel – abgesehen vom Schiffsverkehr – anbieten. Würden, denn unsere Empfehlung wäre, auf das eigenen Auto zu verzichten, wenn man die Stadt erkunden und keine weiteren großen Touren unternehmen möchte. Mit dem eigenen Auto durch Paris zu fahren oder einfach eine günstige Abstellmöglichkeit zu finden ist schon mehr als ein Abenteuer und schlichtweg wenig sinnvoll – zumal die öffentlichen Verkehrsmittel in Paris, speziell die Metro, eine sehr gute Alternative sind.

Paris

Die Zugfahrt bietet sich für Reisende aus dem Westen Deutschlands und aus der Schweiz an, die Fahrzeiten betragen hier oft weniger als vier Stunden – vorausgesetzt man wohnt so günstig, dass man einen entsprechenden Bahnhof schnell erreicht. Für den Osten Deutschlands und viele Österreicher sieht das schon weniger gut aus, da ist der Flug vielleicht doch die bessere Variante. Die Züge kommen in Paris am Gare du Nord oder am Gare de l`Est an. Beide Bahnhöfe liegen nur etwa 3 Gehminuten voeinander entfernt und nahe der Innenstadt. Metrolinien und Busse konzentrieren sich hier, so dass die Weiterfahrt innerhalb der Stadt problemlos ist.

Paris

Überlegenswert ist auch die Variante der Anfahrt mit dem Bus. Im Zuge der Freigabe des Fernbusverkehrs entstehen immer mehr Angebote für diese Art des Reisens. Die Tickets sind oft viel günstiger als mit der Bahn oder dem Flugzeug, allerdings sind die Fahrzeiten um einiges länger und die Busse sind stark vom übrigen Verkehrsaufkommen sowie Staus abhängig. Zumindest sind die Fernbusse für Leute, die relativ nahe der französischen Grenze wohnen, eine Alternative.

Ein sehr großer Teil der Besucher – vielleicht sogar der größte - wird jedoch das Fliegen bevorzugen. Paris mit seinen zwei großen Flughäfen wird von zahlreichen bedeutenden Airlines – und auch von weniger bedeutenden – angesteuert, so dass die Auswahl für Deutsche, Österreicher und Schweizer enorm ist. Mit etwas Glück und langer Vorausplanung kann man auch sehr preisgünstige Flüge ergattern. Die reinen Flugzeiten sind von allen drei Ländern aus relativ kurz, doch beim Fliegen kommen ja auf jeden Fall noch die Anfahrten zum Flughafen und die Check-In-Zeitspanne hinzu. So können sich die Reisezeiten durchaus in die Länge ziehen.

Die Flughäfen von Paris

Paris gehört zu den großen Städten, die über mehrere Flughäfen verfügen. Der aus den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz meistens angeflogene ist der Flughafen Charles de Gaulles, der östlich von Paris liegt. Der Airport Paris Orly im Süden wickelt meist den Flugverkehr in andere französische Städte ab. Natürlich entscheidet der Abflugort über die Flugzeit, doch insgesamt halten sich diese selbst aus weiter entfernten Gebieten Deutschlands oder Österreichs in Grenzen.

Der Flughafen Orly befindet sich etwa 9 km südlich von Paris. Auch Orly ist einer der großen Flughäfen, doch im Vergleich zum Airport Charles de Gaulles ist er doch sehr überschaubar. Trotzdem, pro Jahr kann er immerhin rund 28 Millionen Passagiere zählen. Er ist auch einer der ältesten Flughäfen Frankreichs, schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts erreichte er eine stattliche Größe.

Ohne Umsteigen gelangt man per Zug jedoch nicht nach Paris. Man kann vom Terminal Süd oder West mit einem automatischen Zubringer des Orlyval bis zum Bahnhof Antony fahren. Von dort gehen die Züge der RER Nahverkehrslinie B hinein nach Paris. Zur RER Linie C verkehren von den Terminals Pendelbusse. Von der Haltestelle Pont-de-Rungis/Aéroport d´Orly fährt die Linie C in die Hauptstadt.

Reisebusse der Air France fahren vom Terminal des Invalides über Montparnasse weiter in Richtung Royssi. Wer innerhalb Frankreichs weiter fliegt, muss eventuell beide Flughäfen nutzen.Eine Verbindung zwischen beiden Airports besteht mit der Linie 3 der Busse von Air France. Alternativ kann auch die S-Bahnlinie RER B und der Zubringer zu den Terminals Orlyval genutzt werden.

Die meisten Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden jedoch nur den Flughafen Paris Charles de Gaulles kennen lernen. Dieser Airport ist geradezu riesig, immerhin gilt er als der zweitgrößte Passagierflughafen Europas und als größter Frankreichs. Jährlich sind es mehr als 60 Millionen Passagiere, die hier ankommen oder abfliegen. Eingeweiht wurde er 1974 und benannt nach Charles de Gaulles, dem ehemaligen französischen Präsidenten.

Mehrere Terminals machen es erforderlich, dass die Fluggäste innerhalb des Flughafens mit Zubringern zu ihren Check-in-Bereichen und den Gates gebracht werden. Das funktioniert aber im allgemeinen reibunsglos. Die Verbindung nach außen ist auch mit mehreren Möglichkeiten gegeben. So halten am Fernbahnhof die Hochgeschwindigkeitszüge, von dort kommt man auch zum Euro-Disney-Park. Nach Paris selbst besteht keine Verbindung mit Fernzügen, aber mit der S-Bahn – RER-Zügen – kommt man sehr gut in die Stadt zum Gare du Nord. Dort ist man schon nahe der Innenstadt und von hier als auch vom nur wenige hundert Meter entfernten Gare de l´Est gibt es zahlreiche Metro- und Busverbindungen.

Eine weitere Möglichkeit, vom Flughafen in die Stadt zu kommen, sind die Busse der Air France, außerdem hat auch die Pariser Nahverkehrsgesellschaft Busverbindungen zum Gare de l´Est und zum Place de la Nation im Programm. Die Busse verkehren alle 15 bis 20 Minuten. Natürlich kann man auch mit einem Mietwagen oder mit dem Taxi nach Paris fahren. Dafür bietet sich die Autobahn A1 an.

Für beide Flughäfen ist es selbstverständlich, dass die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Es werden von allen bedeutenden Firmen Mietwagen angeboten, Gaststätten und Cafés sind vorhanden, dazu eine große Auswahl an Shops und Geschäften. Einige haben ein Angebot von Duty free, so dass auch zollfrei eingekauft werden kann. Doch all das ist für Airports dieser Kategorie wirklich nicht Ungewöhnliches.

Mobil in Paris

Man hört viel über das Verkehrschaos in Paris, und das ist garantiert nicht unberechtigt. Mit dem eigenen Auto möchten wir nicht durch die französische Metropole fahren, das wäre schon einigermaßen tollkühn. Ganz abgesehen von den Parkplätzen, die in Paris vielleicht noch seltener zu finden sind als in anderen Weltstädten. Die Pariser haben für dieses Problem eine ganz eigene Variante entwickelt, die für deutsche Autoliebhaber fast schon barbarisch erscheint. Die Autos werden oft mit direktem Kontakt Stoßstange an Stoßstange geparkt und beim Ausparken wird der Vorder- und Hintermann einfach etwas weiter geschoben. Das setzt natürlich voraus, dass die Handbremse nicht angezogen ist und ohne Beulen geht das oft auch nicht ab – ganz abgesehen davon, dass es an abschüssigen Abschnitten problematisch werden kann.

Paris Paris

Selbst wenn man damit leben kann – Autofahren in Paris macht überhaupt keinen Spaß. Wir finden das jedenfalls, aber vielleicht kann der eine oder andere dem doch etwas abgewinnen. Wir hatten uns jedenfalls auf unsere Füße und die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen und wir sind damit gut gefahren. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris liegen in der Innenstadt und sind meist ganz gut per Fuß zu erreichen. Zwischen den einzelnen Highlights sind die Entfernungen oft nicht allzu groß.

Paris

Ansonsten hat Paris ein sehr gut ausgebautes Metronetz, so dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch jeden touristisch interessanten Winkel aufsuchen kann. Die große Zahl der Linien, die guten Umsteigemöglichkeiten, die Schnelligkeit und nicht zuletzt der akzeptable Preis sprechen für das Nutzen dieser Möglichkeit. Innerhalb der Stadt kann man mit einem Fahrschein der Stadtzone von Endstelle zu Endstelle fahren, aber auch an den entsprechenden Stationen auf eine andere Linie umsteigen. Sofern man den Bereich der Metro nicht verlässt, gilt ein gelöster Fahrschein. Den sollte man aber bis zum Passieren der Sperren aufheben. Das Passieren ist automatisiert, beim Betreten steckt man den Fahrschein in die Absperrung und kann dann zügig durch die Sperre laufen. Dabei sollte man aber tunlichst nicht vergessen, den Fahrschein mitzunehmen. Hinaus geht es oft durch Türen, für die man den Fahrschein nicht braucht. Wer jedoch sein Ticket nun fröhlich schon vorher in den Papierkorb wirft, hat unter Umständen ein Problem. Es gibt nämlich noch einige Stationen, bei denen man seinen Fahrschein genau wie am Eingang in die Sperre stecken muss. Hat man ihn schon entsorgt, heißt es erfinderisch zu sein und sich mit jemand zusammen durchzuschmuggeln oder eine Kletterübung zu veranstalten.

Paris

Die Tickets können in den meisten Metrostationen an Automaten gekauft werden, manchmal gibt es dazu noch Schalter mit „richtigen Leuten“. Das Bedienen der Automaten fanden wir jedoch super, inzwischen haben fast alle auch eine Eingabe auf Deutsch. Bezahlen kann man wahlweise mit Münzen oder mit EC-Karte. Am sinnvollsten fanden wir das Kaufen eines Zehner-Heftes, damit kostet eine Fahrt weniger als 1,50 Euro. Ein Heft erhält man allerdings nicht, in der Kartenausgabe landen 10 einzelne Fahrkarten, dazu kann man noch eine Quittung ausdrucken lassen. Da in Paris sehr viel erlaufen werden kann und diese Fahrscheine an keinen Termin gebunden sind, halten wir diese Variante für die sinnvollste, auf andere Möglichkeiten wie Wochenkarten o.ä. hatten wir verzichtet.

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Ein kleiner Wermutstropfen waren für uns die meisten Metrostationen. Sie sind allgemein wenig attraktiv, oft ziemlich abgenutzt und sie riechen ziemlich penetrant. Da sie wetterunabhängig sind, werden sie oft von Obdachlosen als Unterschlupf und gleichzeitig als Toilette genutzt. Trotzdem, wir hatten uns ja nicht länger dort aufgehalten, die Vorteile der Metro überwiegen eindeutig.

Nicht unwichtig sind auch die RER-Nahverkehrszüge. Mit ihnen kann man z.B. zum Flughafen Charles de Gaulle oder nach Versailles fahren, wohin keine Metro verkehrt. Busse fahren in Paris selbstverständlich auch in größerer Anzahl, doch wir hatten keinen davon genutzt. Mit der Metro, die vom übrigen Verkehr unabhängig ist, waren wir einfach schneller am Ziel und hatten jede Menge Möglichkeiten. Sicher wird es die eine oder andere Adresse geben, für die Busse sinnvoller sind, doch die meisten Touristen werden wohl die Metro nutzen.

Paris

Wer nicht zu Fuß gehen möchte, aber dennoch selbst aktiv werden, dem sei eine Fahrradtour durch Paris empfohlen. Dazu muss man keineswegs das eigene Fahrrad dabei haben, an sehr vielen Stellen gibt es automatische Ausgabestationen für Mietfahrräder. Ein gewisser Nachteil dabei ist jedoch, dass diese nur mit einer deutschen Kreditkarte mit Speicherchipfunktion genutzt werden können. Das Fahrrad fahren in Paris ist weniger kritisch und etwas angenehmer als das Fahren mit dem Auto, da eine ganze Reihe Fahrradwege mit separater Spur eingerichtet wurden. Vorsicht ist trotzdem angebracht.

Organisierte Touren durch Paris

Jede Stadt, die um Touristen buhlt, hat verschiedene geführte Touren und Möglichkeiten für Stadtrundfahrten im Angebot. Das gilt selbstverständlich auch für die Touristenmetropole Paris. Die üblichen Stadtrundfahrten im – bei entsprechendem Wetter - offenen Bus nach dem Prinzip „Hopp on – hopp of“ bieten zwei Firmen an. Dabei kann man unterwegs an den verschiedenen Haltestellen aus- und wieder einsteigen, also die Fahrt nach den eigenen Wünschen unterbrechen.

Paris

Die Preise für diese Stadtrundfahrten sind nicht gerade im Niedrigpreissektor angesiedelt. Dafür bekommt man aber vier Routen angeboten, zwischen denen man jederzeit wechseln kann. Insgesamt sind es mehr als 50 Haltestellen, also eine stattliche Anzahl. Wie üblich gibt es Kopfhörer, mit denen die Kommentare und Erklärungen in wahlweise 11 Sprachen zu hören sind. Ebenfalls wählen kann man zwischen einer Gültigkeit der Fahrkarten für 1 oder 2 Tage. Wir meinen, man sollte sich auf jeden Fall zwei Tage gönnen, denn die Preise variieren nur minimal. Für 3 bis 4 Euro bekommt man den zweiten Tag dazu. Wer möchte, kann zudem – natürlich gegen Aufpreis – eine Bootsfahrt auf der Saine dazu buchen.

Paris

Leute mit weniger Zeit oder weniger Interesse an diesen Rundfahrten können eine zweistündige Bustour mit Kommentar zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wählen. Eine unserer Ansicht nach sehr interessante Alternative oder Ergänzung sind die Batobusse. Das sind Boote, die auf der Seine zwischen dem Eiffelturm und dem Jardin de Plantes verkehren und die an acht Stationen halten, darunter solch touristisch wichtige wie dem Louvre, Notre Dame und dem Musée d`Orsay. Man kauft dafür eine Tageskarte und kann an den Stationen beliebig ein- und aussteigen.

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Natürlich gibt es auch die „klassischen“ Bootstouren, die etwa eine Stunde dauern und kommentiert sind. Empfehlen würden wir dafür auf jeden Fall die Abendtouren, die entlang der dann beleuchteten Sehenswürdigkeiten führen. Paris bei Nacht ist ein fantastischer Anblick ! Weniger bekannt, aber sehr interessant ist die Bootstour auf den Kanälen von Paris, die am Musée d`Orsay startet und rund 2,5 Stunden dauert.

Interessant fanden wir die Möglichkeit, Paris mit dem Segway zu erkunden. Ideal ist diese Variante unserer Ansicht nach jedoch nicht, denn es handelt sich dabei um geführte Touren in Englisch. Wer etwas davon haben möchte, muss schon ziemlich gut Englisch verstehen. Die zweistündigen Touren, die am Eiffelturm beginnen, sind auch nicht gerade billig. Die inzwischen „konservativere“ Methode sind Fahrten mit der Fahradrikscha, die es natürlich auch in Paris gibt.

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