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Allgemeine Informationen über Mallorca

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Die meisten Mallorca-Besucher benötigen nur ganz wenige Informationen vor ihrem Urlaub: Hotel, Strand, Nachtleben. Dabei gibt es auf Mallorca so vieles zu entdecken, unterschiedliche Landschaften mit vielen Sehenswürdigkeiten, eine bunte, vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und natürlich einige abgelegene Traumstrände, an die sich der Otto-Normal-Tourist nicht verirrt; Nachfolgend einige allgemeine Informationen über Mallorca.

Geographische Daten, Einwohner, Tourismus

Karte von Mallorca

Mallorca erreicht man von zahlreichen deutschen Groß- und Kleinflughäfen durchschnittlich in nur zwei Stunden Flugzeit. Beim Anflug sieht man eine ganze Inselgruppe, die Balearen. Sie liegen im westlichen Mittelmeer vor der Ostküste Spaniens und Mallorca ist mit einer Ausdehnung von 3.640 km² die größte von ihnen. Insgesamt sind es 151 Inseln, die zusammen eine autonome Gemeinschaft Spaniens bilden. Zwei von ihnen sind als weitere beliebte Urlaubsinseln bekannt und liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mallorca: Menorca mit 716 km² im Osten und Ibiza mit 573 km² süd-westlich gelegen. Zwei weitere, zwar kaum bewohnte jedoch erwähnenswerte Inseln sind Formentera (83 km²) und die unter Naturschutz stehende Felseninsel Cabrera. Die restlichen 145 Kleininseln sind gar nicht bewohnt.

Geographisch liegt Mallorca zwischen 3915' und 3957' nördlicher Breite und 219' und 328' östlicher Länge. Das ist etwa auf der Höhe von Valencia, mit einer Entfernung dahin von ca. 240 km. In Richtung Norden liegt Barcelona etwa gleich weit entfernt.

Insgesamt zählt Mallorca inzwischen mehr als 700.000 Einwohner, die sich vorwiegend auf die größeren Städte verteilen. In der Region um die Hauptstadt Palma lebt mehr als die Hälfte der Einwohner, es folgen Manacor, Inca, Pollenca und Andratx. Übers Jahr verteilt kommen noch ca. 8 Millionen Urlauber dazu, darunter zählt man ungefähr 3 Millionen Deutsche. Mehr als 22.000 Deutsche haben ihren festen Wohnsitz hier.

Landschaften auf Mallorca

Will man Mallorca und seine Regionen anhand einer Karte beschreiben, so bietet es sich an, die Form der Insel mit einer auf der Spitze stehenden Raute zu vergleichen. So sind es von der Nordspitze Cap Formentor bis zur Südspitze Cap de Ses Salines etwa 80 km Luftlinie. Von West nach Ost, also von Sant Elm mit der vorgelagerten Dracheninsel Sa Dragonera erstreckt sich die Insel bis nach Cala Rajada über rund 100 km. Die Gesamtküstenlänge beläuft sich auf etwa 550 km.

Landschaftlich lässt sich Mallorca in drei größere Gebiete aufteilen. Die Nordwestküste ist von der Insel Dragonera bis zum Cap Formentor von der Serra de Tramuntana durchzogen, einem bis zu 20 km breiten Gebirgszug, dessen höchster Gipfel, der Puig Major mit einer Höhe von 1445 Metern aufwarten kann. Hier finden sich aufgrund der weichen Kalksteinschichten viele Höhlensysteme, die auch für Touristen zugängig sind; Es gibt jedoch nur wenige Straßen dort und man muss mit schwindelerregenden Kurven rechnen.

Den gegenüberliegenden Höhenzug am südöstlichen Küstenverlauf kann man mit seinen 500 Höhenmetern allenfalls als Hügellandschaft bezeichnen: Die Serra de Lievant erstreckt sich vom Norden um das Gebiet von Artà bis runter nach Santanyi.

Zwischen den Bergketten erstreckt sich im Innern der Insel die Ebene Es Plà oder auch Llunara del Centro genannt. Hier ragen nur wenige kleine Höhenzügen empor, wie der Puig de Randa mit 549 Metern Höhe nördlich von Llucmajor.

Badebuchten umrahmen die Ebene an der Nordostküste bei Pollenca und Alcudia und an der Südwestküste um Palma, wo sich etwa 10 km weiter östlich auch der bekannte Strand von S`Arenal befindet.

Vegetation

Egal zu welcher Jahreszeit: Mallorca ist immer grün und verzaubert einen zusätzlich je nach Saison mit farbenreichen Blütenprachten. Insgesamt kennt man etwa 1500 Blütenpflanzen. Über den Sommer hinweg kann man viele Blumensorten wie Margeriten, Mohn, Oleander, Hibiskus oder Gladiolen und Ringelblumen bewundern, nicht zu vergessen die etwa 100 Orchideenarten und wie solls für eine Insel anders sein: Haushohe Palmen.

Eine große Attraktion zu Beginn des Jahres ist sicherlich die Zeit der Mandelblüte. Zwischen Januar und März versetzen die unzähligen weißrosa Blüten der Mandelbäume zahlreiche Touristen schon vorab in Frühlingsstimmung. Und selbst im Winter hat man durch die reifen Zitronen und Orangen das Gefühl, viel weiter südlich im Urlaub zu sein.

Überhaupt besticht die Insel durch ihre vielen Baumarten und wunderschönen Waelder, den Steineichen in den höheren Regionen der Tramuntana und weitreichende Aleppokiefernwälder auf den felsigen Küstenabschnitten. Ihren ganz eigenen Charme haben die vielen kleinen Oliven- und Feigenbäumchen, die in rießigen Bergterrassen kultiviert werden.

Tierwelt

Auf Mallorca gibt es keine inseltypische Fauna. Es gibt kein Grosswild und die kleineren Arten sind wenig spektakulär: Wildkaninchen, Hasen, Ratten, Mäuse und Marder, ab und zu wilde Ziegen. Vögel und Insekten sind eher anzutreffen, im Sommer sollte man schon mal an Mückenschutz denken.

Die Fischarten und Meeresfrüchte, die als Delikatesse in den Fischrestaurants angeboten werden, kommen nur teilweise aus dem umliegenden Meer; Auch wenn es hier neben Muscheln, Schnecken und Krebsen die unterschiedlichsten Fischarten gibt, werden diese doch oft per Luftweg eingeführt.

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