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Auf dieser Seite gibts weitere Informationen sowie Tipps und Tricks für einen angenehmen Urlaub auf der Insel Madeira. Und natürlich habe ich auch einige Links zu anderen interessanten Webseiten über Madeira zusammengestellt.

Mietwagen auf Madeira

Wer nach Madeira fliegt, sollte keinen reinen Badeurlaub machen. Die Insel ist zu schön, um eine oder zwei Wochen nur in seinem Hotel und im Pool zu verweilen. Die Insel Madeira erkundigt man am Besten mit einem Mietwagen. Madeira verfügt über ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, es gibt sogar eine Autobahn.

Nachdem ich bei meinem letzten Urlaub sowie bei meinem ersten Madeira-Urlaub sehr schlechte Erfahrungen mit Mietwagen-Firmen gemacht habe, ging ich bei meinem zweiten Madeira-Besuch auf Nummer sicher. In Madeira gibt es zahlreiche große und kleine Autovermieter, die um die Gunst der Urlauber z.T. mit Dumping-Preisen werben. Dass bei niedrigen Preisen die Qualität und der Service oftmals auf der Strecke bleiben, ist einleuchtend. Zwei Mal ist es mir schon passiert, dass ich Mietautos erhielt, in denen ich mich nicht mehr sicher fühlte und wo ich von vorneherein vom Vermieter abgezockt wurde.

Aber wie findet man einen guten Autovermieter bei der Vielzahl von Anbietern? Schließlich muss der Teuerste ja nicht der Beste sein. Es gibt einen kleinen Trick bzw. eine sinnvolle Vorgehensweise: Sehr gute Hotels arbeiten auch mit sehr guten Autovermietern zusammen; schließlich möchte ein sehr gutes Hotel nicht einen Gast verprellen, indem sie ihn in eine Mietwagen-Falle locken.

Tipp: Sehr gute Hotels arbeiten mit sehr guten Autovermietern zusammen; Wohnt man bereits in einem guten Hotel, kann man sich in der Regel auf die Empfehlungen des Hotels verlassen.

Mit diesem Tipp habe ich mich bei meinem letzten Madeira-Urlaub auf die Hotel-Empfehlung verlassen und so bin ich bei amigos do car, einem mittelgroßen lokalen Autovermieter mit mehr als 100 Mietautos, gelandet. Es hat alles wunderbar funktioniert, ich bin sehr zufrieden; der Autovermieter meiner nächsten Madeira-Reise steht bereits fest. Aber Schritt für Schritt.

Bei amigos do car kann man seinen Mietwagen bereits von Deutschland aus auf deren Webseite www.madeira-autovermietung.com oder aber kurzfristig vor Ort reservieren. Wer zur Hauptsaison in Madeira Urlaub macht, sollte seinen Mietwagen besser vorher reservieren. Ich habe es einmal erlebt, dass auf der ganzen Insel fast kein Mietwagen mehr aufzutreiben war; Normalerweise aber kann man seinen Mietwagen kurzfristig vor Ort mieten und bekommt ihn von amigos do car kostenlos ins Hotel geliefert.

Tipp: Mietet man ein Auto kurzfristig vom Hotel aus, bekommt man den Mietwagen kostenlos ins Hotel gebracht. Außerdem spart man sich die Miete für den Tag der An- und Abreise.

Ich habe meinen Mietwagen bereits von Deutschland aus reserviert. So empfing mich am Flughafen eine freundliche Dame von amigos do car mit einem Namensschildchen, auf dem mein Name geschrieben war. Der Vertrag war schnell ausgefüllt; Ein ganz dickes Lob muss ich amigos do car machen, was den Mietvertrag betrifft: Zum ersten Mal habe ich einen Mietvertrag gesehen, der sowohl in portugiesischer als auch in englischer Sprache verfasst war. Unglaublich, zum ersten Mal konnte ich lesen, was ich wirklich unterschrieb!

Auf dem Vertrag steht auch noch einmal, dass alle Versicherungen inklusive sind und dass der Wagen auch vom Partner bzw. von der Partnerin befahren werden darf. Kilometer sind ohnehin unbegrenzt inklusive. Was will man mehr? - Natürlich ein gutes, funktionstüchtiges Auto. Bei amigos do car gibt es Mietwagen vom kleinen Smart bis zum Van, oder vom Geländewagen bis zum Cabrio.

Tipp: Bucht man das kleinste Modell, bezahlt man nur den kleinen Preis, auch wenn man meist ein grösseres Modell erhält. Und wenn - ein Smart ist schließlich auch ein Mercedes...

Ich erhielt einen innen und außen frisch geputzten Peugeot 206. Da machte das Einsteigen richtig Spaß. Fairerweise wies mich die Mitarbeiterin von amigos do car gleich auf einen Kratzer in der Türe hin. Unseriöse Autovermieter verschweigen irgendwelche Schäden am Auto und wenn man Pech hat, ist man hinterher der Schuldige. Von der Angestellten der Autovermietung erhielt ich ferner eine Telefonnummer, die 24 Stunden am Tag besetzt ist. Einen solchen Service gibt es auch bei großen Mietwagenfirmen nur selten. Man geht zwar davon aus, dass man keinen Unfall hat, aber so eine Telefonnummer beruhigt ungemein.

Der Tank meines Mietwagens war fast leer; also sollte ich den Wagen auch wieder mit fast leerem Tank zurückgeben. Apropos Rueckgabe, bequemer kann eine Mietwagen-Rückgabe nicht sein: Die Mitarbeiterin wies mich einfach an, den Wagen irgendwo am Flughafen zu parken und den Autoschlüssel in das Handschuhfach zu legen. Das war's! Zuerst wunderte ich mich über diese saloppe Vorgehensweise, aber dann wurde mir doch schnell klar, dass man auf einer Insel kein Auto klaut...

Tipp: Der Autovermieter Amigos do car ist mein Tipp für einen Mietwagen auf Madeira. Dafür sprechen die günstigen Preise, der Abholservice am Flughafen, der Bringservice zum Hotel, der Vertrag auf Englisch, die Freundlichkeit, die 24h-Service-Nummer, mehrere Fahrer und ganz allgemein die Seriosität der Firma.

Fazit: Ich habe zu einem günstigen Preis ein gutes, gepflegtes Mietauto erhalten. Ich wurde an keiner Stelle betrogen oder geneppt, im Gegenteil sogar sehr freundlich bedient und empfangen. Amigos do car kann ich deshalb einem jeden Madeira-Besucher weiterempfehlen. Und bei meinem nächsten Madeira-Besuch werde ich selbstverständlich wieder Kunde von amigos do car sein.

Camacha - die Stadt der Korbflechter

Im Südosten der Insel liegt auf ca. 700 m Höhe der kleine Ort Camacha. Die ca. 7.000 Einwohner zählende Gemeinde ist einerseits berühmt für ihre Korbflechter andererseits für ihre Fußballgeschichte. Der Platz Largo da Achada bildet das Zentrum des Ortes; An diesem Platz befindet sich eine Gedenktafel, die an das erste Fußballspiel Portugals im Jahre 1875 erinnert. Ein Engländer namens Harry Hinton brachte seinerzeit den ersten Fußball ins Land.

'Diese 5 Männer standen stundenlang auf ihrer Terrasse als wären sie angewurzelt.

Apropos Engländer: Reiche englische Kaufleute wählten Ende des 19. Jahrhunderts Camacha etwas abseits der Hauptstadt Funchal für ihren Wohnsitz aus. Diese wohlbetuchten Engländer initiierten die Korbflechterei auf der Insel, indem sie Korbmöbel für den Eigenbedarf herstellen ließen. Daraus entwickelte sich bis heute ein kleines Korbflechter-Imperium auf der Insel.

Zentrum für Besucher ist das Café Relógio (= Café Uhr) am Hauptplatz Largo da Achada. Ein riesiger Gebäudekomplex erstreckt sich rund um einen Uhrturm aus dem 19. Jahrhundert, den die Engländer wohl in Anlehnung an den Big Ben erbauen ließen. Mit Café haben diese Gebäude heute nur noch insofern etwas zu tun, dass man in einer Bar oder einem Restaurant unter anderem auch einen Kaffee bekommen kann.

Einwohner, die einfach auf der Straße stehen und sich unterhalten

Im Café Relógio bekommt man Korbwaren aller Art. Vom einfachen Andenken für Touristen bis zur Couch-Garnitur ist alles zu haben, was flechtbar ist. Werktags kann man im Untergeschoss des Gebäudes den Korbflechtern bei der Arbeit zuschauen. Diese Korbflechter bilden jedoch nur eine kleine Minderheit von Hunderten von selbständigen Handwerkern, die zu Hause in Serienproduktion ihre Korbwaren flechten und an die Firma liefern. Auch wenn es sich um Handarbeit handelt kann man nicht mehr von individuellen Einzelstücken klassischer Manufaktur sprechen.

Wer Korbwaren liebt, findet hier mehr Auswahl als sonst irgendwo. Ich selbst empfand den Besuch in Camacha eher enttäuschend, da im Ortskern große Busse ganze Heerscharen von Touristen absetzten. In dem Getümmel von Fremden kann man sehr schnell die Nerven verlieren. So fand ich es interessanter, ein bisschen durch den Ort zu laufen und mir die Häuser und die Leute anzuschauen. Bei so manchem Haus sieht man von außen, dass im Inneren geflochten wird. Da die Leute in ihren Häusern sehr wenig Platz haben, wenn sich die fertigen Korbwaren bis zur Abholung stapeln, halten sie sich zur Unterhaltung gerne im Freien auf. Es ist hoch interessant, die Einwohner auf der Straße zu beobachten, wie sie kleine Grüppchen bilden und sich unterhalten oder einfach nur rumstehen.

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Fotogalerie Manfred Hofmann aus Eberbach
Einen Vorgeschmack auf seine Fotogalerie hat Manfred bereits auf der Seite Land und Leute gegeben. Jetzt gibts die komplette Fotogalerie!

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