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Wer nach London reist, sollte wissen, dass die Autos auf der Straße links fahren, dass man Entfernungen nicht in Kilometer sondern in Meilen angibt, ebenso Geschwindigkeiten in Meilen pro Stunde und dass man - obwohl London zur Europäischen Union gehört - nicht mit Euro sondern mit Pfund bezahlt. Auf dieser Seite haben wir weitere wichtige Informationen über London zusammengestellt.

Währung, Maße, Entfernungen, Zeit, Zoll etc.

Großbritannien und damit auch London hatte sich lange Zeit in Bezug auf Maße und Gewichte vom restlichen Europa abgehoben. Bis 1995 galt hier das metrische System nicht. Seitdem ist es angeglichen, aber es gibt immer noch einige Ausnahmen. Auf Verkehrszeichen und Leiteinrichtungen findet man immer noch die Angabe in Meilen (mi), wobei 1 Meile 1,61 km entspricht. Ein Taschenrechner ist da für den deutschen Touristen ganz nützlich.

Auch das Bier im Pub erhält man nicht als Litermaß, sondern man bestellt pints (pt). Ordert man "one pint", bekommt man 0,568 Liter. Beim Einkauf von Textilien kann es auch Schwierigkeiten geben. Damen werden sich freuen, haben sie in Deutschland die Kleidergröße 36 dürfen sie in England die 8 wählen. Die 38 entspricht dann der 10, die 40 der 12, die 42 der 14 und die 44 der 16.

Plakathalter in London

Möchte man die obligatorischen Urlaubsgrüße in die Heimat schicken, muss man Postkarte oder Brief mit einer Marke für 38 pence (Stand 2008) frankieren. Zwischen Deutschland und London liegt eine Zeitzone, die Uhr ist also um eine Stunde zurück zu stellen. Da Großbritannien zum EU-Binnenmarkt gehört, ist der private Warenverkehr weitgehend zollfrei. Als Reisender braucht man sich also diesbezüglich keinen Kopf zu machen, es sei denn, man hat vor große Mengen Zigaretten oder Spirituosen auszuführen. Übrigens, wenn Ihnen in einem Geschäft "Gifts" angeboten werden, ist das keineswegs kriminell und keiner trachtet nach Ihrem Leben. "Gift" heißt übersetzt schlichtweg "Geschenk".

Geschenkeladen in London

Was wäre London ohne die Londoner? Sprichwörtlich ist ja die englische Höflichkeit und wie wohl in jedem Sprichwort liegt darin eine große Portion Wahrheit. Obligatorisch ist das "How are you ?" oder alternativ "How do you do?", also die Frage wie es einem denn so geht. Das will dann eigentlich keiner wirklich wissen, es zeigt einfach Interesse und freundliches Entgegenkommen. Man spricht sich einfach mit dem Vornamen an, auch Doktor- oder Professorentitel müssen nicht genannt werden.

"Please", "Thank you", "Sorry" oder "Excuse me" sind Standardhöflichkeiten, die immer und überall angewendet werden; Was wir Deutschen schon als übertrieben sehen ist für den Engländer Normalität. Trotz aller Freundlichkeit und Höflichkeit ist für Briten aber z.B. ein intensives Händeschütteln eher aufdringlich.

Berühmte Persönlichkeiten in London

Mit London verbinden sich eine ganze Reihe Namen berühmter Persönlichkeiten, sowohl hier geborener als auch Leute, die hier wirkten. Einer, der eher in Verbindung mit Amerika gebracht wird, ist Charlie Chaplin, der große Filmschauspieler. Seine weltberühmte Gestalt des Tramps und seine Requisiten, übergroße Schuhe, Spazierstock und Melone, stehen auch heute noch für viele Filme, die Komik und Tragik zugleich zeigten. Gedreht wurden die vorrangig in Amerika, und hier gründete er auch mit mehreren anderen Künstlern die Filmgesellschaft United Artists. Geboren wurde er aber im Jahre 1889 in London, wo er als Sohn armer Varietèkünstler eine triste Kindheit erlebte. Unvergessen sind seine Meisterwerke "Der große Goldrausch", "Modern Times" und "Der große Diktator". Seine letzten Jahre verbachte er in der Schweiz, wo er 1977 starb. Obwohl er seinen Ruhm in den USA erwarb und später in der Schweiz lebte, blieb er immer britischer Staatsbürger.

Denkmal Charlie Chaplins am Leicester Square

Auch ein Künstler, wenn auch anderer Art, war der Schriftsteller Edgar Wallace. Seine Krimis, in Deutschland auch verfilmt, prägten maßgeblich das Bild vom London in dem der Nebel wabert und die Kriminellen zu Hauf auftreten. Geboren wurde er 1875 in Greenwich und starb 1932. London ist als Ort der Künstler bekannt, und so ist es nicht verwunderlich, dass ein weiterer Schauspieler von Weltruf, Peter Ustinov, hier geboren wurde. Wobei weltbekannter Schauspieler untertrieben ist, denn Peter Ustinov war das, was man einen Weltbürger mit zahlreichen Fähigkeiten nennt. Am 16. April 1921 kam er als Sohn eines russischstaemmigen deutschen Journalisten und einer Französin zur Welt; Neben Englisch sprach er auch fließend deutsch, russisch, spanisch, italienisch und französisch und war neben der Schauspielerei auch als Autor, Journalist und Regisseur tätig. Unvergessen ist seine Rolle als Kaiser Nero im Kinostreifen "Quo Vadis". Besonderes Engagement zeigte er auch als Sonderbotschafter der UNICEF. Peter Ustinov starb 2004.

Mit dem Namen Christopher Wren (1632 - 1723) verbindet sich hauptsächlich der Wiederaufbau der Stadt London, die durch ein großes Feuer zerstört worden war. 53 Kirchen und mehrere Hospitale gehören zu seinem Werk und der Wiederaufbau von St. Paul's Cathedral, wo er auch begraben wurde. Thomas More, dessen Werk "Utopia" auch heute noch populär ist, wurde 1477 geboren; Als Vertrauter Heinrichs des VIII. und als Lordkanzler machte er auch politisch Karriere. Allerdings kam es zum Zerwürfnis mit Heinrich und er wurde in den Tower geworfen. Nachdem er sich geweigert hatte, den Eid auf Heinrich den VIII. zu erneuern, wurde er 1535 enthauptet und sein Kopf als Abschreckung an der London Bridge aufgespießt.

Jack the Ripper ist auch eng mit London verbunden, obwohl keiner weiß, wer er wirklich war und wo er herkam. Zwischen August und November 1888 wurden fünf schrecklich zugerichtete Prostituierte gefunden. Ihnen war die Kehle durchgeschnitten, die Organe entnommen und um die Opfer drapiert. Die Polizei tappte im Dunkeln und wurde noch zusätzlich durch mehrere mit "Jack the Ripper" unterzeichnete Schreiben verhöhnt; Gefunden wurde der Mörder nie, es ranken sich wilde Spekulationen um seine Person und so ist er auch heute noch eine wichtige Person für das Tourismusgeschäft.

Auch zwei Deutsche gehören zu den bekanntesten Persönlichkeiten Londons, nämlich Karl Marx und Georg Friedrich Händel. Beide lebten lange Zeit in der Stadt und schufen hier wichtige Arbeiten. Marx, der 1848 nach der gescheiterten Revolution in Deutschland ins Ausland fliehen musste, schlug sich in London recht und schlecht mit journalistischen Arbeiten durch. Dank der Unterstützung seines Freundes Friedrich Engels konnte er hier sein Lebenswerk, "Das Kapital" fertig stellen. 1883 starb Karl Marx in seinem Londoner Asyl, sein Grab auf dem Highgate Cemetery ist heute ein vielbesuchter Ort in der Stadt.

Georg Friedrich Händel, 1685 in Halle an der Saale geboren, war 1711 das erste Mal in London, wo er im Haymarket Theatre seine Oper "Rinaldo" aufführte. Später ließ er sich dann endgültig in London nieder und erwarb 1727 die britische Staatsbürgerschaft. Hier entstanden so bekannte Werke wie die "Wassermusik", die "Feuerwerksmusik" und der "Messias". 1759 starb Händel, der schon seit Jahren erblindet war; Er erhielt eine Grabstätte in der Westminster Abbey.

Alfred Hitchcock, Virgina Woolf, William Booth, der Gründer der Heilsarmee, Prinzessin Diana und viele weitere sind auch alle berühmte Persönlichkeiten, deren Namen sich mit London verbinden.

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