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Es führen viele Wege nach Florenz, doch der „Hauptweg“ wird nach wie vor der Flug sein. Dabei konkurrieren zwei Flughäfen um die Passagiere, der von Florenz und der Airport von Pisa. Ist man erst einmal in die Stadt gelangt, wird man erfreut feststellen, dass man hier weitgehend auf fahrbare Untersätze verzichten kann. Die ziemlich überschaubare Innenstadt von Florenz hat zwar unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, doch diese sind weitgehend sehr gut zu Fuß zu erreichen.

Wie viele Touristenhochburgen bietet auch Florenz dem Besucher einige Möglichkeiten, die Stadt zu erkunden. Das reicht von geführten Touren über Stadtrundfahrten und Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bis zum Service der Karten-Vorbestellung für die gefragtesten Museen. Da Italien der EU, der Eurozone sowie dem Schengenraum angehört, ist der Besuch für Touristen aus Deutschland und Österreich problemlos und bequem. Trotzdem gibt es natürlich einige Punkte, die man beachten sollte.

Anreise nach Florenz

Florenz platzt – was die Anzahl der Touristen angeht - aus allen Nähten, immerhin wurden inzwischen mehr als 5 Millionen Besucher pro Jahr gezählt. Damit hat auch der Flughafen seine Kapazitätsgrenzen erreicht, so dass viele Besucher den Airport von Pisa nutzen. Natürlich gibt es Alternativen, das Fliegen ist nicht die einzige Möglichkeit, nach Florenz zu gelangen. Doch für die meisten bleibt das Flugzeug die sinnvollste Variante, auch weil es die schnellste ist.

Florenz

Selbstverständlich ist auch eine Anreise per Eisenbahn möglich. Sinnvoll ist sie unserer Ansicht nach nicht, zumindest wenn man direkt in die Stadt möchte und nicht unterwegs an dem einen oder anderen Ziel einen Halt einlegt. Mit der Bahn an einen Ort fahren, dort einige Zeit bleiben und dann weiter zum nächsten Ort fahren, das werden aber sicher die wenigsten. Eine Direktverbindung mit der Eisenbahn von deutschen Städten nach Florenz haben wir nicht gefunden, mehrmaliges Umsteigen ist hierbei die Regel. So kommt man auf Reisezeiten von 10 oder weit mehr Stunden, je nachdem, von welcher Stadt man startet. Selbst wenn man einen günstigen Europa-Tarif für die Bahnfahrt erwischt, erscheint uns diese Variante nicht besonders erstrebenswert. Wie die Möglichkeiten aus der Schweiz oder Österreich sind, wissen wir nicht.

Auch nicht besser wird es mit Busverbindungen von Deutschland nach Florenz aussehen. Die Fahrzeiten sind dann eher noch länger. Wer auf einer Pauschalreise per Bustour fährt, wird sich darüber keine Gedanken machen müssen. Erstrebenswert finden wir das ebenfalls nicht, doch im Endeffekt wird jeder selbst entscheiden, ob er sich das zumutet. Ähnlich sieht es mit einer Autotour aus, auch hier sind unserer Auffassung nach die Fahrzeiten ziemlich lang. Der Vorteil ist jedoch sicher, dass man sich Pausen nach eigenem Gutdünken legen kann, und sich vielleicht auch am Steuer abwechseln. Für die Stadterkundung nutzt das eigene Auto aber wenig, im Gegenteil, es ist eher hinderlich. So würden wir auf jeden Fall immer den Flug vorziehen.

Die Flughäfen von Florenz

Eigentlich ist diese Überschrift nicht richtig, denn Florenz besitzt nur einen Flughafen, was bei der „Größe“ der Stadt nicht verwunderlich ist. Wir haben trotzdem diese Bezeichnung gewählt, denn viele der Reisenden nach Florenz und in die Toskana nutzen auch den Flughafen von Pisa, von dem man Florenz ebenfalls gut erreicht. Von diesem Airport bis nach Florenz sind es etwa 80 Kilometer. Mehrere Fluggesellschaften steuern von deutschen Flughäfen Pisa an - so z.B. die Lufthansa – außerdem auch Easyjet und Ryanair.

Vom Flughafen Pisa bestehen mehrere Möglichkeiten, nach Florenz zu gelangen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Nutzung der Eisenbahn. Direkt vom Terminal fahren acht mal pro Tag Züge nach Florenz, wenn es zeitlich passt, ist dies eine sehr gute Verbindung. Muss man zu lange warten, dann ist die bessere Variante, mit dem Shuttlebus zum Hauptbahnhof von Pisa zu fahren. Die Busse verkehren alle 30 bis 40 Minuten und sind in rund 5 Minuten in Pisa. Vom dortigen Bahnhof gehen Direktverbindungen nach Florenz, die Fahrtzeit beträgt ca. 1 Stunde.

Manchmal wird der Vorschlag unterbreitet, am Flughafen in Pisa einen Mietwagen zu chartern und ihn am gleichen Tag in Florenz wieder abzugeben. Wir halten dies – auch preislich - für nicht uninteressant, doch die Frage ist, ob sich der bürokratische Aufwand wirklich lohnt. Sowohl preislich als auch von der Anzahl der Abfahrten her ist sicher die Reise mit dem Bus die interessanteste. Täglich gibt es 17 Touren nach Florenz, die Abfahrtszeiten sind weitgehend mit den internationalen Flugankünften abgestimmt. Die Fahrzeit ist allerdings etwas länger als mit der Bahn.

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Am einfachsten und sinnvollsten ist jedoch sicher der Flug direkt nach Florenz. Der dortige Airport Amerigo Vespucci liegt nur rund 4 Kilometer außerhalb der Stadt. Manchmal hört oder liest man auch noch die alte Bezeichnung Firenze-Peretola. Der Flughafen, der 1931 offiziell eröffnet wurde, ist relativ klein, obwohl er im Jahre 2006 erweitert wurde. Das Maximum der möglichen Passagiere liegt bei etwa 2 Millionen pro Jahr. Das klingt vielleicht viel, doch für die Zahl der Florenz-Reisenden reicht das kaum noch aus.

In Deutschland bieten die Flughäfen in München und Frankfurt Verbindungen mit der Lufthansa an. Andere Fluggesellschaften fliegen u.a. von Berlin, Hamburg, Stuttgart und Düsseldorf. Das Problem der geringen Größe sollte mit einem weiteren Ausbau des Flughafens gelöst werden, doch der Stadtrat von Florenz hat sich bisher immer dagegen ausgesprochen.

Da der Flughafen nur rund 4 Kilometer von Florenz entfernt ist, erreicht man die Innenstadt schnell und problemlos. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, sofern man keinen Mietwagen nutzt. Die erste ist die Busverbindung vom Airport zum Hauptbahnhof Santa Maria Novella in Florenz. Der Shuttlebus verkehrt alle 30 Minuten und braucht etwa 25 Minuten bis ans Ziel. Da die Entfernung nicht allzu groß ist, ist auch der Fahrpreis human, wobei man sinnvollerweise gleich Hin- und Rückfahrt kauft, das ist noch mal günstiger. Die Fahrkarten kann man beim Busfahrer erwerben. In Florenz lohnt durchaus das Nachdenken über eine Fahrt mit dem Taxi. Durch die relativ nahe Innenstadt ist der Fahrpreis überschaubar und besonders bei mehreren Fahrgästen kann es sich richtig lohnen. Besonders wenn man ansonsten noch eine längere Strecke vom Bahnhof ins Quartier hätte, ist das Taxi eventuell eine sehr gute Alternative. Die Taxipreise vom Flughafen in die Innenstadt sind festgelegt, trotzdem sollte man sich vorher erkundigen. Ansonsten kann es sein, dass noch Zuschläge für Gepäck oder für das Entladen der Koffer hinzukommen.

Mobil in Florenz

Mobil in Florenz, das heißt in der Altstadt in erster Linie, sich auf seine Füße verlassen. Die Altstadt, in der die allermeisten der wichtigen Sehenswürdigkeiten zu finden sind, ist klein und kompakt, so dürfte es mit dem Erlaufen kaum Schwierigkeiten geben. Große Teile des Zentrums sind sowieso für den Autoverkehr gesperrt. Das heißt jedoch nicht, dass man unachtsam durch das Zentrum läuft. Es gibt offensichtlich genügend Ausnahmegenehmigungen und die überall präsenten Motorroller sind auch nicht zu verachten.

Florenz Florenz

Die engen Gassen im Zentrum von Florenz tun ihr Übriges, denn durch die passt manchmal kaum ein Auto und die Fußwege sind teilweise so schmal, dass wir uns als nicht übermäßig breite Personen öfter an die Hauswand schmiegen mussten. Man gewöhnt sich jedoch recht schnell an diese Verkehrsbedingungen. Weniger gewöhnt hatten wir uns an die Menschenmassen, die sich in den Straßen und Gassen drängen. An den touristischen Sehenswürdigkeiten – wie z. B dem Dom, auf der Piazza della Signoria oder der Ponte Vecchio – gibt es meist kaum ein Durchkommen und manchmal helfen nur die Ellenbogen. Wir waren im April in Florenz, also noch nicht in der Hochsaison. In dieser dürfte es noch einmal „lebendiger“ werden.

Florenz

Wir waren ohne Fahrzeug gekommen und wir würden in Florenz immer wieder darauf verzichten. Bei diesen Verkehrsbedingungen ist das sicher das Sinnvollste und Parkplätze sind sowieso so gut wie gar nicht zu bekommen. Unser Rat wäre, wenn möglich auf das eigene oder ein Mietfahrzeug zu verzichten, oder zumindest – z.B. bei einer Rundreise – das Fahrzeug etwas außerhalb der Stadt abzustellen.

Wie gesagt, die Innenstadt von Florenz lässt sich gut erlaufen und im Falle des Falles gibt es noch die öffentlichen Verkehrsmittel. Die sind hier ausgesprochen preisgünstig. Die Stadt hat sogar eine Straßenbahn, die streift allerdings nur den Bahnhofsplatz. Sie ist also lediglich für die Anfahrt zur Innenstadt interessant, und auch nur dann, wenn man sich in der Nähe der Trasse befindet. Der Hauptverkehr wird über Busse abgewickelt, davon gibt es eine ganze Reihe Linien, die auch in die Außenbezirke verkehren.

Florenz

Tickets für den Bus erhält man in Tabacchi-Läden, in Geschäften mit dem Emblem der ATAF (der Verkehrsgesellschaft) sowie an Zeitungskiosken. Man kann das Ticket auch direkt beim Busfahrer kaufen, dann kostet es allerdings mehr und mit dem Wechselgeld kann es Schwierigkeiten geben. Noch günstiger sind Mehrfahrtenkarten, Tages- oder Drei-Tage-Tickets. Die Tickets müssen im Bus entwertet werden, die Tages- oder Drei-Tages-Tickets gelten ab dem ersten Entwerten.

In und um die Altstadt verkehren elektrische Minibusse. Diese umweltfreundlichen Fahrzeuge haben nicht mehr als 12 Sitzplätze sowie einige Stehplätze. Wir hatten trotzdem kaum einen überfüllten Bus gesehen, das liegt sicher auch an der fußgängerfreundlichen Innenstadt. Von diesen Minibussen gibt es vier Linien, mit denen die meisten Sehenswürdigkeiten direkt erreicht werden können. Beachten muss man, dass infolge der engen sowie vielen Einbahnstraßen die Busse der gleichen Linie je nach Richtung oft eine unterschiedliche Streckenführung haben. Da möglichst viele Straßen abgefahren werden, ist die Fahrt mit dem Bus oft nicht der kürzeste Weg zur jeweiligen Sehenswürdigkeit.

Organisierte Touren durch Florenz

Jede Stadt, die um Touristen buhlt, hat verschiedene geführte Touren und Möglichkeiten für Stadtrundfahrten im Angebot. Das gilt selbstverständlich auch für die Touristenmetropole Florenz. Von den üblichen Stadtrundfahrten im – bei entsprechendem Wetter - offenen Bus nach dem Prinzip „Hopp on – hopp of“ gibt es in der Stadt zwei Linien. Dabei kann man unterwegs an den verschiedenen Haltestellen aus- und wieder einsteigen, also die Fahrt nach den eigenen Wünschen unterbrechen.

Die Tickets gibt es für wahlweise für 1, 2 oder 3 Tage. Natürlich gehört zum Service der Kommentar in verschiedenen Sprachen – darunter auch Deutsch – über Kopfhörer. Die Linie A konzentriert sich auf die Stadt Florenz, die Linie B fährt auch ins nähere Umfeld. Während die Linie A für die Tour – sofern man nicht aussteigt – etwa 1 Stunde benötigt, dauert die Fahrt mit Linie B rund 2 Stunden. Die Linie A startet im Laufe des Tages regelmäßig zu den Touren, bei der Linie B sind es pro Tag drei Touren. Wir waren bezüglich dieser Stadtrundfahrten etwas hin und her gerissen. Einerseits ist eine solche Fahrt für eine erste Übersicht ganz gut, andererseits sind die Anfahrtspunkte wegen der engen Gassen in der Altstadt doch ziemlich eingeschränkt, zumal die meisten Sehenswürdigkeiten eben problemlos und relativ schnell per Fuß zu erreichen sind. Am ehesten erschien uns da Linie B sinnvoll, die Florenz auch verlässt und einige Punkte der näheren Umgebung anfährt.

Florenz

Wir fanden es wenig erstaunlich, dass es in einem Touristenzentrum wie Florenz auch alle möglichen weiteren Angebote gibt. Wer es gemütlich haben möchte, kann eine Fahrt mit der Pferdekutsche buchen. Das ist aber nicht gerade billig und wir waren nicht überzeugt vom Nutzen. Die Kutschen quälen sich durch die Menge und eine besonders bessere Aussicht hat man gegenüber Fußgängern ebenfalls nicht. Unzweifelhaft hat diese Fahrt jedoch eine gewisse Romantik. Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, um ihm dieses Erlebnis die Summe wert ist. Nicht mit Pferde- sondern mit Menschenkraft werden die Fahrradrikschas gesteuert. Hier gilt unserer Ansicht aber das Gleiche wie für die Kutschen – nur das ein Fahrrad vielleicht weniger romantische Gefühle weckt. Wer selbst in die Pedale treten möchte, kann auch ein Leihrad mieten.

Florenz hat sehr viel zu bieten, aber wenn man einmal hier ist, kann man auch Ausflüge in die nähere Umgebung oder in ebenfalls berühmte Städte – wie Pisa oder Siena unternehmen. Die sind relativ schnell zu erreichen, ein Tagesbesuch bietet sich also geradezu an. In Florenz sowie über das Internet gibt es zahlreiche Angebote für geführte Tages- oder Halbtagestouren. Da waren wir aber ausgesprochen skeptisch, das Preis-Leistungs-Verhältnis schien uns überhaupt nicht zu stimmen. Auch die Meinungen und Kritiken, die wir in verschiedenen Foren fanden, ließen uns Abstand von solch einer Tour nehmen. Die Verkehrsverbindungen – mit Bahn oder Bus - speziell nach Pisa und Siena sind ausgezeichnet und sehr preisgünstig. Unserer Meinung nach braucht man also diese Touren nicht, es sei denn, man legt sehr großen Wert auf die Reise in einer Gruppe.

Sehr sinnvoll erschienen uns unserer Ansicht nach die Angebote für geführte Spaziergänge durch Florenz. Dabei lernt man die Altstadt mittels sachkundiger Führung und Erläuterungen sehr gut kennen – vorausgesetzt, man hat keinen „Montagsführer“ erwischt. Man sollte aber darauf achten, dass die Erklärungen per Audio-Guide erfolgen, denn in den lauten Massen sind die Erläuterungen des Stadtführers ansonsten oft nicht zu verstehen.

Weitere Informationen über Florenz

Florenz ist eines der Ziele, die für EU-Bürger richtig ideal sind. Da Italien ebenfalls Mitgliedsstaat der EU ist und auch dem Schengener Abkommen beitrat, reicht für die Anreise der Personalausweis oder wahlweise der Reisepass. Zollkontrollen finden kaum statt, doch das ist eher eine zeitliche Frage, denn als „brave Bürger“ hätten wir sowieso nichts zu verbergen.

Florenz

Genauso problemlos ist es mit dem Geld, denn Italien ist Euroland. Über Wechselkurse und ähnliches brauchen sich Deutsche und Österreicher keine Gedanken zu machen. Für die Schweizer ist es etwas komplizierter, die haben ja noch ihren Franken und müssen Geld eintauschen. Das sollte aber relativ einfach sein, zumal es in Florenz ausreichend Wechselstuben gibt. Man sollte aber darauf achten, immer etwas Kleingeld in der Tasche zu haben, denn in manchen Kirchen kann man per Münzen die Beleuchtung bestimmter Kunstobjekte einschalten.

Florenz

Bei einer Auslandsreise stellt sich immer die Frage, welche Versicherungen sinnvoll sind. Auf Reisegepäckversicherung und ähnliche Angebote verzichten wir konsequent, denn die bringen sicher nicht viel. Zu unserer Ausstattung gehört jedoch in jedem Fall eine Auslandskrankenversicherung. Zwar ist die Grundversorgung in Italien auch mit der gesetzlichen Krankenversicherung aus Deutschland abgesichert, doch nicht alle Kosten werden im Falle des Falles ersetzt und ein möglicherweise erforderlicher Rücktransport wird generell nur über die Auslandskrankenversicherung bezahlt. Hier sollte man aber darauf achten, dass in den Bedingungen der Rücktransport bei der Einordnung „medizinisch sinnvoll“ erfolgt, nicht nur bei „medizinisch notwendig“. Ob man die Versicherung dann wirklich in Anspruch nehmen muss ist fraglich, und glücklicherweise hatten wir bisher nicht den Fall. Doch die Beiträge für diese Versicherungen sind sehr human und man sollte lieber nicht darauf verzichten.

Mit den Stromanschlüssen funktionierte auch alles bestens. Die Spannung beträgt 220 Volt und die Steckdosen entsprachen auch unseren Anschlüssen. So stand dem Aufladen der Akkus für Kamera und Telefon nichts im Wege. In einigen Reiseführern wird darauf hingewiesen, dass es manchmal abweichende Steckdosen geben soll, davon hatten wir jedoch nichts gemerkt. Auch eine Zeitverschiebung gibt es nicht, das Verstellen der Uhr konnten wir uns also sparen.

Florenz

Etwas aufpassen sollte man beim Verschicken der Urlaubspost. In Florenz kann man dies sowohl über die staatliche Post als auch über einen privaten Postversand. Die Briefmarken sind unterschiedlich und können nicht ausgetauscht werden. Auch muss die Post unbedingt in die jeweils entsprechenden Kästen eingeworfen werden, ansonsten wird man vergeblich auf die Post warten. Briefmarken und Briefkästen für die private Post gibt es an einigen Andenkenständen und -läden. Das Porto ist ziemlich hoch und ob die Karten dann wirklich ausgeliefert werden ist die große Frage. Wir hatten mehrmals mit solch privaten Unternehmen Probleme.

Florenz

Unproblematisch war dagegen das Gefühl der Sicherheit, wir fühlten uns niemals unsicher. Polizei und Carabinieri sind in der Altstadt von Florenz ziemlich präsent und die Kriminalitätsrate soll relativ niedrig sein. Natürlich empfiehlt es sich, auf Taschendiebe zu achten. Die gibt es wohl überall in Großstädten und im Gedränge der Innenstadt von Florenz ist das Risiko bei Unachtsamkeit nicht gering.

Touristenkarten mit Vergünstigungen gibt es an vielen Urlaubsorten, auch in Florenz. Ob sich die Florenz-Karte – die Firenze Card – lohnt, muss einfach jeder selbst entscheiden. Die Firenze Card ist jedenfalls nicht billig, wir fanden, es war eine der teuersten entsprechenden Cards, die wir kennen lernten. Dafür kann man 72 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren (was in Florenz vielleicht nicht unbedingt nötig ist), und viele Museen, Villen und Gärten einmal mit Vergünstigung nutzen. Außerdem erhält man zu vielen Sehenswürdigkeiten vorrangigen Zugang, verkürzt also die Wartezeit teilweise enorm. Das erschien uns das Interessanteste an der Karte. Trotzdem, so richtig rechnet sie sich nur, wenn man in den drei Tagen eine ganze Reihe von Museen besucht.

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