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Sehenswürdigkeiten der Stadt, Stadtbesichtigung

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An Sehenswürdigkeiten hat Singapur wirklich einiges zu bieten, so dass man wirklich mehr als nur ein paar Tage in dieser Stadt verbringen muss um einen umfassenden Eindruck über diese faszinierende Metropole zu bekommen. Der Mix aus den verschiedenen Kulturen und Religionen sowie deren Lebensart in einer so westlichen pulsierenden Stadt erleben zu können ist wirklich sehr spannend.

Bei Spaziergängen im Central Business District kann man die Wolkenkratzer bewundern und dann weiter in die Viertel Little India, China Town oder Arab Street gehen und als Gegensatz die kleinen, bunten Shophouses sehen. Tradition und Moderne - das macht Singapur so einmalig, denn nirgendwo sonst findet man so viele Tempel, Kirchen und Moscheen (etwa 140) in einer Stadt, in der das "Big Business" stattfindet.

Wer lieber bequem eine schöne Aussicht genießen möchte kann eine Fahrt mit den "Bumboats" machen, die entlang des Singapore River angeboten werden. Der Zustieg ist dabei an mehreren Haltestellen möglich. Jedoch sollte man nicht zuviel erwarten, denn die Fahrt ist nicht von langer Dauer, da nur der Teil des Flusses im Central Business District befahren wird. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine Hafenrundfahrt zu machen: Die Touren starten vom Marina Bay aus und werden von verschiedenen Anbietern angeboten. Von den Schiffen hat man dann nicht nur einen Blick auf die Innenstadt Singapurs, sondern auch auf den Hafen und die kleinen umliegenden Inseln von Singapur. Die Preise schwanken zwischen S$ 30 und S$ 50 und beinhalten meistens einen Lunch und einen Stop-Over auf einer der Inseln.

Um die faszinierende Stadt Singapur aus einem anderen Blickwinkel sehen zu können, sollte man einen der Aussichtspunkte besuchen (siehe Kapitel Sentosa). Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten um einen kleinen Ausflug zu machen und auf die Stadt herunterblicken zu können.

Esplanade - Theatres on the Bay

Das Eplanade Theater

Kein anderes Baudenkmal löst soviel Diskussionen aus wie dieses. Das im Oktober 2002 eröffnete Theater hat 8 Jahre Bauzeit in Anspruch genommen und über $ 600 Millionen. gekostet; Es gehört somit zu den Vorzeigebauten Singapurs und hat durch sich sein kugelförmiges, stachliges Design den Spitznamen Durian eingefangen (Durian ist die Nationalfrucht von Singapur, die sehr unangenehm riecht).

Es beinhaltet ein Theater mit circa 2000 Plätzen, einen Konzertsaal mit circa 1600 Sitzen und eine integrierte Shopping-Mall. Man erreicht das Gebäude per MRT und steigt an der Haltestelle Raffles Place oder City Hall aus und läuft den Rest in wenigen Gehminuten zu Fuß. Einen sehr schönen Blick hat man auch vom Marina Food Court, dort können Sie nämlich zum Mittag oder Abendessen auch draußen sitzen (Food Courts = Kantinen-ähnliche Restaurants, die sich in Shopping-Malls finden).

Old Parliament House

The Old Parliament House

Das ehemalige Parlament von Singapur befindet sich an der MRT Haltestelle City Hall und befindet sich somit auch direkt im Herzen der Stadt. Eigentlich wurde es 1829 von dem irischen Architekten George Coleman im Sinne eines Kaufmannshauses erbaut. Später wurde es aber zum Gericht umfunktioniert. Seit dem Jahr 2004 ist dieser Bau jedoch ein Kunstmuseum, in dem regelmaeßig Ausstellungen stattfinden und nennt sich The Arts House.

Chijmes (gesprochen Tschaims)

Dieses ehemalige Kloster wurde 1996 neu eröffnet und dient nun mehr zu Freizeit- und Vergnügungszwecken. Der Name Chijmes ergab sich aus dem früheren Namen des Ordens, der damals lautete: Convent of the sisters of the Holy Infant Jesus. In den 5 Gebäuden befinden sich vor allem Restaurants, Bars und Cafés aber auch kleine Boutiquen und Galerien. Hier tummeln sich abends vorwiegend Expats (das sind europäische Einwanderer) und genießen die lauen Sommerabende.

Der Klassiker schlechthin: An einem Mittwoch ins Insomnia, ein Live-Club, in dem zwei nationale Bands auftreten. Mit einem Eintrittspreis von circa S$ 30 kann man bis Mitternacht soviel trinken wie man möchte und zu gecoverten Songs abtanzen. Dieses Gebäude befindet sich ebenfalls in der Nähe der MRT Station City Hall an der Ecke Victoria Street/Bras Basah Road.

Raffles Hotel

Die Geschichte dieses ehrwürdigen Hotels geht weit zurück in das Jahr 1887 als drei armenische Brüder einen ehemaligen Bungalow mieteten und als Hotel umwandelten. Benannt nach dem Gründervater Singapurs Sir Stammford Raffles mauserte sich das Hotel zur ersten Adresse in Singapur. Auch heute gilt das Raffles Hotel noch zu einem der teuersten Hotels in Singapur. Hier wurde auch er so berühmte Singapur Sling erfunden, den schon damals von berühmten Schriftstellern, Journalisten und Stars getrunken wurde. 1991 erlebte das Hotel noch einmal eine Restaurierung und wurde fortan als historisches Denkmal geschützt.

Das Raffles Hotel

Wer unbedingt auch einmal im Glanze dieses imposanten Hotels schwelgen möchte sollte sich im Innenhof umschauen. Von einem Singapore Sling in der Long Bar des Hotels im 1. Stock ist aber eher abzuraten. Meines Erachtens ist das pure Touristenabzocke, denn der Cocktail war mit S$ 25 total überteuert und hat nach gar nichts geschmeckt. Der einzige Grund, der einen Besuch der Bar noch rechtfertigt ist, dass man hier aus Tradition Erdnüsse gereicht bekommt und die Schalen dann auf den Boden werfen kann; Wo kann man das sonst? Für das Betreten der Hotelanlage empfehle ich auf jeden Fall angemessene Kleidung, das heißt keine kurzen Hosen und FlipFlops. Das Raffles Hotel liegt an der 1 Beach Road in der Nähe der MRT Station City Hall.

Bugis Junction und Bugis Street

Diese bekannte Kreuzung sollte man auf gar keinen Fall verpassen! Zum einen findet man hier das Kaufhaus Bugis Junction, das direkt an der MRT Bugis zu finden ist und zum anderen die legendäre Bugis Street. Das Kaufhaus ist auf mehrere Stockwerke verteilt und bietet vor allem Mode, Schuhwerk und Kosmetik für junge und trendige Shopper sowie einen Cold Storage (Supermarkt), der sich im unteren Teil des Gebäudes befindet.

Wenn man die Bugis Street (einer der größten freien Märkte in Singapur) erreichen möchte so muss man einfach die Straße am Ende des Kaufhauses überqueren. Hier fühlt man sich als wäre man auf einem der Märkte wie in Thailand selbst. Bude an Bude reiht sich nebeneinander und sind von laut schallender Musik umgeben. Von Kleidung, Schmuck, Handtaschen über Souvenirs und Haushaltswaren wird hier alles angeboten. Die Preise sind unschlagbar niedrig, was nicht bedeutet, dass man nicht handeln kann. Vorsicht aber vor gefälschten Ware, denn die Ausfuhr ist nicht erlaubt. Man findet vor allem einheimisches junges Publikum, das seinem Shopping-Wahn freien Lauf lässt und auf Schnäppchen Jagd ist.

Clarke Quay

Clarke Quay

Entlang des Singapore River am Clarke Quay und der gleichnamigen MRT findet man ein reichhaltiges Angebot an Essen und Unterhaltung; Am schönsten ist es abends nach Sonnenuntergang, wenn alles schön beleuchtet ist. Das aus 5 Blocks ehemaliger Lagerhäuser restaurierte Clarke Quay war früher Anlaufstelle und Handelszentrum für Waren, die gelagert wurden und ist nach Sir Andrew Clarke benannt.

Heute zählt die Amüsiermeile zu einen der beliebtesten - nicht nur für Touristen! Pubs im englischen Stil, Restaurants aller Art und Clubs mit den verschiedensten Musikrichtungen reihen sich dicht aneinander. Die Gastwirte sind sich der Beliebtheit bewusst und man muss deswegen mit erhöhten Preisen rechnen (gerade für Alkohol!).

Fullerton Hotel

Fullerton Hotel

Das Fullerton Hotel mit seiner klassischen Fassade befindet sich direkt an der Marina Bay und war in der Kolonialzeit Regierungsgebäude. Benannt nach dem ersten Gouverneur Sir Robert Fullerton wurde dieses Gebäude 1829 errichtet und galt damals als höchstes Gebäude in Singapur!

Heute ist es eines der teuersten Hotels in Singapur fasst rund 400 Zimmer. Wer sich kein Zimmer hier leisten kann sollte unbedingt auf einen Kaffee auf der Terrasse des Nobelhotels vorbeischauen. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf den Singapore River und fühlt sich zurückversetzt in damalige Zeiten.

Merlion Park

Singapurs Wappentier, der Merlion, sitzt am Ende des Piers vor dem Fullerton Hotel und wacht über die Stadt. Der Merlion ist eine Mischung aus halb Fisch und halb Löwe und spuckt eifrig Wasser aus seinem Schlund. Im Hintergrund hält sich nicht nur das Fullerton Hotel, sondern auch das Ritz Carlton, die Suntec Towers und die Esplanade.

Als Park ist diese Sehenswürdigkeit wohl eher falsch betitelt, denn Bäume und Wiesen sucht man hier vergeblich. Trotzdem gehört der Merlion zu einem Muss jedes Singapur Aufenthaltes, ein Foto mit der schönen Skyline dahinter belohnt!

Singapore Night Safari

Die einzigartige Möglichkeit einen Nacht-Zoo zu besuchen bietet der Singapore Zoo, der seine Tore abends von 19.30 Uhr bis Mitternacht öffnet. Mehrmals schon ist er mit dem Preis "Freizeitattraktion des Jahres" ausgezeichnet worden. Auch eine vorbildliche Gestaltung und Größe der Anlagen und die artgerechte Unterbringung der Tiere auf Freigehegen mit natürlichen Barrieren tragen ihren Teil zum einmaligen Erlebnis bei.

Am besten erreicht man den Zoo mit der MRT zur Choa Chu Kang Station, dann mit dem Bus 927 oder mit der MRT zur Ang Mo Kio Station und dem Bus 138. Die Anreise dauert circa 1 Stunde, denn der Zoo liegt ziemlich weit außerhalb. Man kann natürlich auch für circa S$ 15 bequem mit dem Taxi fahren. Zu empfehlen ist der Kauf eines Kombi-Tickets (ungefähr S$ 40 für Erwachsene, S$ 20 für Kinder), das zusätzlich einen Monat lang für den Besuch des (Tages)Zoos und des Jurong Bird Park gültig ist. Vor dem Betreten empfiehlt es sich ausreichend Mückenschutz aufzutragen, denn es herrschen subtropische Temperaturen, bei denen sich die Mücken natürlich besonders wohl fühlen und in der Dunkelheit auf neue Opfer warten.

Direkt nach dem Einlass kann man sich für einen Besuch der Tier-Show entscheiden, die täglich um 19.30 Uhr, 20.30 Uhr und 21.30 Uhr stattfindet. Dort sieht man allerlei Kunststücke von Tieren, wie zum Beispiel den Balance-Akt eines Waschbären oder eines Erdmännchens, die Dosen und Papier recyceln. Meiner Meinung nach ist die Show nicht unbedingt sehenswert und man sollte lieber gleich seine Tour durch den Zoo starten.

Zeitlich kann man dafür locker 2 Stunden einplanen. Entweder man nimmt dazu die Bummelbahn oder man geht zu Fuß; Natürlich kann man das auch im Wechsel tun, denn überall auf dem Gelände sind Stationen, bei denen ein Zustieg immer wieder möglich ist. Dazu einfach die eingezeichneten Punkte auf der Karte, die man am Eingang bekommen hat, beachten. Leider sind nicht alle Tiere besonders nachtaktiv und man muss manchmal schon lange warten bis man wieder ein Tier zu Gesicht bekommt.

Trotzdem hat man dann aber ein mulmiges Gefühl, wenn man nur wenige Meter von einem Rhinozerus entfernt ist, das nur durch einen Graben von einem selber getrennt ist. Besonders fasziniert war ich von dem Freigehege der Fledermäuse und Flughunde, dass man durch einen dicken Vorhang betritt. Abenteuer pur! Ich habe noch nie so einen riesigen Flughund live vor meiner Nase an einem Ast hängen sehen! Ansonsten gibt es zahlreiche Tierarten zu bestaunen, von denen ich mein Leben lang noch nie gehört habe (z.B. ein Mousedeer). Alles in allem ein wunderbares Erlebnis, das ich nicht missen möchte!

Mac Ritchie Reservoir

In diesem Naturpark, der sich in der Nähe des Changi Airports außerhalb der Stadt befindet, werden mehrere Touren mit unterschiedlicher Dauer angeboten. Busse fahren ab Orchard Road (Linie 132 oder 167) bis zur Lornie Road. Ich habe mich damals für den Tree Top Walk mit etwa 11 kilometern Länge entschieden, der gut 3 Stunden gedauert hat. Das Besondere an dieser Strecke ist die Hängebrücke (250 Meter), bei der man in Schwindel erregender Höhe eine tolle Aussicht über die Gipfel der tropischen Bäume hat; Grün über grün fühlt man sich überhaupt nicht mehr als wäre man in Singapur, sondern eher irgendwo mitten im Amazonas.

Tree Top Walk Ein Affe im Mac Ritchie Reservoir

Begleitet wird man immer wieder von frei laufenden, frechen Affen, die sich offensichtlich schon zu sehr an den Menschen gewohnt haben. Deshalb sollte man auf gar keinen Fall etwas essen oder trinken in deren Nähe. Ansonsten muss man mit einem Angriff rechnen, bei dem einen das geforderte Objekt aus den Händen gerissen wird. Überall hängen deshalb auch Verbotsschilder, die das Füttern mit hohen Geldstrafen ahnden. Aber auch andere Tiere wie Lizards (Echsenart) und Schildkröten gehören hier zum festen Inventar des Reservoirs und können am Wegrand beobachtet werden.

Weil einen die Temperaturen in Singapur bei einem Spaziergang auf jeden Fall mehr anstrengen als zu Hause, ist der Ausflug am Morgen zu empfehlen. Auch ein T-Shirt zum Wechseln oder ein Handtuch gehören in den Rucksack genauso wie ausreichend Flüssigkeit, Sonnenschutz und ein Regenschirm. Schon öfter ist es wohl vorgekommen, dass Touristen das Gelände und die Dauer unterschätzt haben und die Tour deshalb abbrechen mussten.

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