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Strände auf der Insel La Palma

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Wer nach La Palma kommt und auf einen Urlaub unter Sonnenschirmen im weißen Sand hofft, wird enttäuscht werden. Die Insel ist wahrlich kein Badeparadies. Ausgesprochene Badestrände gibt es nur wenige, meist muss man auf kleine Buchten ausweichen, die teilweise aber sehr umständlich zu erreichen sind. Das liegt unter anderem an den oft sehr felsigen und steil abfallenden Küstenstreifen.

Weißen Sand findet man nicht, der schwarze Lavasand herrscht hier vor; Generell ist das zwar kein tiefgreifender Nachteil, aber nach dem Kontakt mit dem Sand sieht man aus, als hätte man dringend eine Waesche nötig, besonders wenn man nass aus dem Wasser kommt und sich dann direkt in den Sand legt. Auch kann der schwarze Lavasand bei strahlendem Sonnenschein extrem heiß werden, es empfiehlt sich daher immer, Schuhe greifbar zu haben.

So ganz ohne ist das Baden an vielen Stellen auf La Palma auch nicht, es kann manchmal ziemlich gefährlich werden. Es gibt hier oft starken Wellengang und die Strömungsverhältnisse ändern sich manchmal innerhalb von wenigen Minuten. Das sind die Auswirkungen der felsigen Küste und der oft anzutreffenden Felsen im Meer, die für eine unberechenbare Brandung sorgen. Besondere Vorsicht ist daher geboten wenn Kinder ins Wasser gehen, aber auch Erwachsene, die sich für gute Schwimmer halten, sollten sich nicht überschätzen und vor allem niemals allein baden. Das ist umso wichtiger da die Rettungseinrichtungen und der Rettungsdienst an La Palmas Stränden nicht besonders gut ausgebaut sind.

Badelustige sollten sich durch diese Probleme aber nicht abschrecken lassen. La Palma ist nun mal keine ausgesprochene Badeinsel, aber das eine oder andere Bad, besonders an sehr warmen Tagen, kann durchaus erfreulich sein. Zumal die Wasserqualität an den Stränden der "Isla Bonita" meist ausgezeichnet ist und für die anderen Unannehmlichkeiten entschädigt. Außerdem sinkt die Wassertemperatur selbst in den Wintermonaten kaum unter 20 C, was für Mitteleuropäer im allgemeine sehr angenehme Badetemperaturen sind.

FKK-Anhänger haben es noch etwas schwerer, im allgemeinen ist die Freikörperkultur auf La Palma nicht erlaubt. Es gibt einen Strand, die Playa de las Monjas, an dem sie ihrer Leidenschaft frönen können. Kurioserweise heißt dieser Strand in der Übersetzung "Nonnenstrand", wobei man denen eine FKK-Kultur wohl am wenigsten zutraut. Der Strand liegt in einer kleinen Bucht zwischen Puerto Naos und Charko Verde.

Strand von Los Cancajos

Touristisch erschlossene Strände gibt es in Los Cancajos, dem Touristenort nahe der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma, und in Puerto Naos, einem Ort im Südwesten der Insel. Der Strand von Puerto Naos ist mit einer Länge von immerhin 600 Metern ein beachtlicher großer Badestrand, da ist so mancher Strandabschnitt auf einer typischen Badeinsel kleiner. Direkt hinter dem Strand befindet sich eine gemütliche Uferpromenade, wo man zahlreiche Restaurants, Supermärkte und kleine Shops finden, eben alles was der Tourist so braucht. Puerto Naos selbst ist ein relativ kleiner Ort, in dem es hauptsächlich Appartmentanlagen gibt. Es gibt nicht allzu viele Parkplätze, wer am Sonntag Nachmittag mit dem Auto anreisen möchte, tut sich schwer, einen freien Parkplatz in Strandnähe zu finden.

Der schwarze Lava-Strand von Puerto Naos

Südlich von Puerto Naos, bei Charko Verde, ist einer dieser Strände. Er ist leicht zu finden, da er in der Nähe der Straße liegt. Hier gibt es einen Kiosk mit einem Angebot von Getränken und Snacks. Im Norden von Puerto Naos liegt Playa Nueva, eine etwas versteckte aber sehr schöne Bademöglichkeit. Hier findet man eine kleine Strandbar mit Sitzgelegenheiten auf einer Terrasse.

Bei Fuencaliente, im äußersten Süden La Palmas, sind zwei Badestrände erwähnenswert. Der Playa de Faro befindet sich direkt neben dem Leuchtturm, einem der besonderen Sehenswürdigkeiten der Insel. Allerdings besteht er aus Kies, was nicht Jedermanns Geschmack ist. Hier gibt es eine kleine Kneipe, in der vorrangig Fischgerichte angeboten werden. Fährt man von Faro de Fuencaliente nördlich in Richtung Punta Larga, kommt man an einen Badestrand, der aus flachen Felsen besteht, die in das Meer hineinreichen; Auch hier findet man ein Lokal, das Snacks anbietet.

Eine Alternative zu diesen Stränden sind die Naturschwimmbecken La Fajana und Charko Azul. Beide sind in der Nähe von Barlovento, einem Ort im Norden der Insel. Eine, wie wir finden, sehr reizvolle Sache. Das Meerwasser hat hier durch seine gewaltigen Kräfte Vertiefungen in das Lavagestein gefressen, die dann zu diesen Schwimmbädern ausgebaut wurden. So kommt man in den Genuss, im Meerwasser zu baden und trotzdem relativ abgeschirmt zu sein.

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