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Allgemeine Informationen über die Insel La Palma

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Wer seinen Urlaub auf La Palma verbringt, reist offiziell nach Spanien, denn die Insel gehört zum Königreich; Es sind also viele Gemeinsamkeiten mit dem Mutterland vorhanden, aber es gibt auch Unterschiede, die sich aus der Nähe zum Kontinent Afrika, aus der Geschichte und aus regionalen Besonderheiten ergeben. Spannend ist unserer Meinung nach immer wieder, das eine oder andere vom jeweiligen Reiseziel zu erfahren. So kann man die örtlichen Gegebenheiten viel besser erkunden, den Urlaub intensiver nutzen und ist vor eventuellen Unannehmlichkeiten besser geschützt.

Lage und Geografie von La Palma

Die Inselgruppe der Kanaren liegt vor der nordwestlichen Küste Afrikas in Höhe der Staaten Marokko und Westsahara in einer Zone, in der ein subtropisches Klima vorherrscht. Zur Kanarengruppe gehören sieben Inseln, die alle vulkanischen Ursprungs sind, wobei das Alter der jeweiligen Eilande aber stark schwankt. Mit rund 18 Millionen Jahren sind die östlich liegenden Fuerteventura und Lanzarote die ältesten, Gran Canaria soll etwa vor 13 Millionen Jahren entstanden sein, Teneriffa und La Gomera vor rund 10 Millionen Jahren, während El Hierro und La Palma erst auf ca. 2-3 Millionen Jahre zurückblicken können.

Kanarische Inseln

La Palma liegt am westlichsten in der Gruppe auf den Koordinaten 28.50 nördlicher Breite und 18.00 westlicher Länge. Mit nur maximal 29 km Breite und 47 km Länge ist sie eine der kleineren Kanarischen Inseln, nur La Gomera und El Hierro sind noch winziger. Trotz dieser geringen Größe bietet "La Isla Bonita" viele sehenswerte Ziele, denn sie hat teilweise eine beachtliche Höhe. Große Gebiete sind mit Bergen bedeckt, von denen der höchste, der Roque de los Muchachos, immerhin 2426 m hoch ist. Damit weist die Insel die im Verhältnis zur Fläche größten Höhen aus. Das ist auch in anderem Zusammenhang beachtlich, denn diese hohen Berge sind ein Faktor dafür, dass La Palma die grünste der Kanareninseln ist. Sie halten die Niederschläge und Wolken und sorgen für das entsprechende Klima.

Karte von La Palma Kurz hinter der Küste steigen schon die Berge auf.

Dass La Palma vulkanischen Ursprungs ist, hat sich erst vor wenigen Jahren gezeigt, zumindest was geologische Maßstäbe angeht. Im Jahre 1971 brach der Vulkan Teneguia aus, ein Ereignis, das sehr deutlich auf die Kräfte im Untergrund hinweist und das verdeutlicht, wie dünn und empfindlich die Erdkruste hier ist. Besonders im Süden der Insel, in der Cumbre Vieja, konzentrieren sich rund 100 Vulkankegel und Vulkankrater, die allerdings bei weitem nicht so aktiv sind wie der Teneguia.

Hohe Berge und tiefe Schluchten prägen La Palma.

Der doch ziemlich große Gebirgsanteil auf der kleinen Insel und der vulkanische Ursprung in Verbindung mit dem geologisch kurzen Zeitraum der Inselexistenz ist ein Grund dafür, dass auf La Palma Badestrände Mangelware sind. Die wenigen, die es gibt, haben auch keinen weißen Sand, sondern schwarzen vulkanischen. Sie sind meist in den Buchten zu finden, die am Ausgang von tiefen Schluchten, den Barrancos, liegen; Ansonsten ragen kurz hinter der Küstenlinie schroff abfallende Felsen auf, so dass es nur wenig flaches Land an der Küste gibt.

Es zieht sich ein Streifen bebautes Land entlang der Küstenlinie um die Insel, während der größte und zentrale Teil La Palmas weitgehend unberührte Naturlandschaft ist. Genau dies macht den großen Reiz der "Isla Bonita" aus. Hier kann man nach Herzenslust wandern und Natur pur erleben. Ein einziger Urlaub reicht dafür kaum aus. Die Insel ist zwar ausgesprochen klein, doch um alle Wanderwege, oder zumindest einen Teil davon, kennen zu lernen, brauchte man Wochen wenn nicht gar Monate.

Bevölkerung und Wirtschaft auf La Palma

Die Einwohnerzahl La Palmas ist um einiges kleiner als eine durchschnittliche deutsche Großstadt Bewohner hat. Das ist verständlich, denn die Kanareninsel ist mit ihren 706 km² alles andere als groß und weite Gebiete, vor allem im Gebirge, sind unbewohnt. Heute sind es weniger als 90.000 Menschen, die hier leben. Am dichtesten besiedelt ist die Gegend um die Inselhauptstadt Santa Cruz de la Palma im Osten, hier sind ca. ein Drittel der Insulaner zu Hause. Im Umfeld der Orte Los Llanos de Aridane und El Paso wohnen etwa 40 % der Einwohner La Palmas. Der Rest verteilt sich über kleinere Städte und Dörfer, vorrangig entlang der Küste.

Typisches bäuerliches Haus auf La Palma

Dabei sind bei weitem nicht alles echte Palmeros, rund 4000 wanderten aus anderen Ländern ein. Die größte Gruppe dieser Wahl-Palmeros sind Deutsche, von denen es auf der Insel rund 2000 gibt. Das führt mitunter zu einigen Problemen, denn diese Deutschstämmigen haben mit ihren Geschäftsmodellen - viele haben Backshops oder Metzgereien, leiten Restaurants oder haben sich als Arzt niedergelassen - einen großen Anteil an den Einnahmen aus der Tourismusbranche.

Ureinwohner im engsten Sinne, also direkte Nachfahren der Altkanarischen Bevölkerung, gibt es praktisch gar nicht mehr. Sie haben sich mit den spanischen Eroberern vermischt und ein großer Teil der Einwohner hat direkte spanische Wurzeln. Dass der vorherrschende Glaube auf der Insel der katholische ist, verwundert darum nicht.

Bananen werden oft an das Vieh verfüttert.

Wirtschaftlich gesehen geht es den Einwohnern La Palmas nicht besonders gut, wenn man als Vergleich das Mutterland Spanien und die anderen westlichen EU-Staaten heranzieht. Das liegt auch daran, dass Industrie auf der Insel kaum vorhanden ist, abgesehen von einigen kleinen Betrieben. Der Haupterwerb liegt in der Landwirtschaft und im Tourismus. Bananen haben in der Landwirtschaft den größten Anteil, weite Plantagen zeugen an einigen Stellen der Insel davon. Sie werden auch exportiert, passen aber so gar nicht zur genormten Frucht, die Mitteleuropäer gern kaufen. Ihre Chancen sind deshalb nicht gut. Zudem ist der Anbau auf der Insel teuer und wenig wirtschaftlich. So werden Teile der Ernte an das Vieh verfüttert.

Auch die Fischerei und die Viehzucht spielen eher eine untergeordnete Rolle. Hoffnung setzen einige Einwohner La Palmas auf die Zucht von Blumen, besonders Strelitzien. Die wohl größte Chance für La Palma besteht im Ausbau des Tourismus. Doch auch das ist ein zweischneidiges Schwert. Der Tourismus bringt Geld auf die Insel, es besteht aber auch die große Gefahr, dass die noch ziemlich intakte Umwelt zerstört wird und an die Stelle der kleinen in die Landschaft passenden Hotelanlagen große Bettenkomplexe gesetzt werden. Bisher wurde das glücklicherweise weitgehend verhindert. Bleibt zu hoffen, dass auch in der Zukunft auf einen naturnahen und nicht überdimensionierten Tourismus gebaut wird.

Geschichte von La Palma

Die Kanarischen Inseln gehören seit einigen Jahrhunderten zu Spanien und das gesamte Alltagsleben ist inzwischen ein spanisches. Von den Ureinwohnern ist wenig geblieben. Allgemein spricht man davon, dass die Kanaren einst von den Guanchen besiedelt waren, doch das ist nicht korrekt. In der Übersetzung bedeutet Guanche "Sohn von Teneriffa", auf dieser Insel nannten sich die Bewohner so. Auf den anderen galten andere Bezeichnungen. Die Ureinwohner La Palmas nannten sich "Benahoritas", nach dem früheren Namen La Palmas "Benahoare". In der Sprache der Ureinwohner bedeutet das "Land der Vorfahren".

Es gilt heute als gesichert, dass die Kanarischen Inseln geschichtlich ziemlich spät besiedelt wurden, etwa 500 v. Chr. Auch gesichert ist, dass diese Einwanderer aus dem Norden Afrikas kamen. Es waren Berbervölker, die aus ungeklärten Gründen ihre Heimat verließen und sich auf den Inseln vor der afrikanischen Küste ansiedelten; Genauso unklar ist, warum sie viele Dinge nicht mitnahmen, die den Berbern schon bekannt waren. So fanden die Spanier bei ihrer Entdeckung La Palmas Ende des 15. Jahrhunderts eine Steinzeitkultur vor, die weder Rad noch Pflug kannte, auch Pfeil und Bogen nicht besaß und der die Metallverarbeitung ein Buch mit sieben Siegeln war. So ist es kein Wunder, dass die Spanier mit ihrer damals gut entwickelten Waffentechnik und ihrer Überlegenheit, auch zahlenmäßig, die Kanarischen Inseln und somit auch La Palma in kurzer Zeit unter ihre Kontrolle brachten.

Die steinzeitlichen Verhältnisse, das Fehlen von Pflug, Booten und Metallgegenständen, all das erlaubte den Ureinwohnern nur sehr ärmliche Lebensverhältnisse. Die primitive Landwirtschaft zwang sie, die Gesamtzahl der Bevölkerung nie über etwa 4000 steigen zu lassen. Auch Hütten und Häuser waren weitgehend unbekannt, die Behausungen waren größtenteils Wohnhöhlen. Einige dieser Höhlen sind noch heute zu besichtigen.

Nach der Eroberung sorgten die Spanier wie fast überall in ihrem Herrschaftsbereich dafür, dass die Lebensweise, Kultur und Sprache der Ureinwohner weitgehend verschwand. Auch auf La Palma, das keine großen Bodenschätze sein eigen nannte, versuchten die spanischen Sieger Gewinn aus den Einheimischen zu erzielen, indem sie diese versklavten; Rund ein Viertel der Ureinwohner blieb von diesem Schicksal verschont, vermischte sich mit den Spaniern und nahm deren Kultur und Lebensweise an. Neuere Untersuchungen haben nachgewiesen, dass in der Bevölkerung La Palmas eine Verschmelzung der Gruppen stattgefunden hat.

Die fehlenden Bodenschätze und der nicht mehr lohnende Sklavenhandel ließ die Spanier nach neuen Einnahmequellen suchen. Die fand man im Zuckerrohr, dessen Anbau im 16. Jahrhundert eine Gewinn versprechende Sache war. Allerdings wurde bald in Amerika günstiger produziert und man verlegte sich auf La Palma auf den Weinanbau, der auf dem vulkanischen Boden sinnvoll war. Mitte des 19. Jahrhunderts ging auch dieser Boom zu Ende, der Geschmack der Konsumenten hatte sich geändert und der Wein aus La Palma war nicht mehr gefragt.

Die Kanarischen Inseln und speziell La Palma hatten ein großes Plus, nämlich ihre geografische Lage. Die meisten der Schiffe, die zwischen Spanien und Amerika verkehrten, legten auf den Kanaren einen Zwischenstopp ein. Besonders La Palma profitierte davon und vom Schiffsbau in Santa Cruz de la Palma. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts begann jedoch auch auf diesem Gebiet ein Niedergang für die "Isla Bonita", da alle Schiffe auf Teneriffa anlegen mussten.

Die "Elite" der Insel ließ sich aber nicht unterkriegen, sie fand immer wieder neue Möglichkeiten des Geldverdienens. So wurde Tabak angebaut, man versuchte es mit der Seidenraupenzucht, der Herstellung von Seidenstoffen und schließlich auch mit der Zucht von Schildläusen, den Lieferanten eines karmesinroten begehrten Farbstoffes. Als auch diese Wirtschaftszweige nicht mehr richtig zogen, begann man mit dem Anbau von Bananen, der noch heute auf der Insel weit verbreitet ist.

Die einfache Landbevölkerung jedoch zog keinen Gewinn aus diesen Unternehmungen. Sie blieb erbärmlich arm. Selbst die Lebensmittel waren für sie kaum erschwinglich, denn durch die Monokultur mussten wichtige Grundnahrungsmittel wie Getreide eingeführt werden, was sie sehr teuer werden ließ. So verwundert es nicht, dass viele der Einwohner emigrierten. Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt jede der Kanarischen Inseln die örtliche Selbstverwaltung, 1927 erfolgte die Aufteilung in eine Ost- und eine Westprovinz, die schließlich 1982 zur "Autonomen Region der Kanaren" zusammengefasst wurden.

Beim Beitritt Spaniens zur Europäischen Gemeinschaft, dem Vorläufer der EU, spielten die Kanarischen Inseln eine Sonderrolle. Um ihren Status als Freihandelszone nicht zu verlieren, verweigerten die Kanaren die Mitgliedschaft und schlossen ein Sonderabkommen. Das wurde dann aber 1989 fallen gelassen und seit 1993 sind die Inseln vollwertiges Mitglied der EU, was für Reisende aus den anderen EU-Ländern große Vorteile mit sich bringt.

Geblieben ist aber die Freihandelszone, was einige Waren wie z. B. Tabakwaren, Parfüm oder auch Spirituosen billiger werden lässt, teilweise sind diese günstiger zu bekommen als im Duty-free-Verkauf. Gegenstände des persönlichen Gebrauchs sind zollfrei, jedoch bestehen noch Einfuhrbeschränkungen. Bei der Einfuhr von Devisen gibt es keine Reglementierung. Das sind einige angenehme Nebenerscheinungen, von großer praktischer Bedeutung dürfte es aber für die Wenigsten sein.

Essen und Trinken auf La Palma

Die starke Beziehung zum Mutterland Spanien kann auch beim Essen und Trinken nicht unterschlagen werden. Die spanische Küche und auch die Gewohnheiten sind den spanischen angepasst. Das betrifft die Uhrzeiten, die Speisekarte und anderes. Frühstück ist eher unbedeutend, Mittagessen und Abendbrot sind bedeutend opulenter und werden später als in Mitteleuropa eingenommen.

Auch bei den Zutaten orientiert sich die Küche auf La Palma stark an der des Mutterlandes. Sehr viel wird mit Olivenöl und Knoblauch angerichtet, Kartoffeln, Reis, viel Fisch und Meeresfrüchte bestimmen das Essen auf der Insel. Natürlich dürfen auch Tapas, die typischen spanischen Häppchen zwischendurch nicht fehlen. Große Gourmetkunst ist auf La Palma kaum zu finden, die meisten touristischen Restaurants sind eher bodenständig. Inzwischen gibt es, besonders in den Touristenhochburgen, auch eine immer mehr wachsende Anzahl Restaurants mit internationaler Küche. Auch hier kann man inzwischen "zum Italiener" oder "zum Chinesen" gehen. Unserer Meinung nach ist das ja ab und zu nicht schlecht, aber eigentlich möchten wir im Urlaub die jeweilige Küche des Gastgeberlandes kennen lernen.

Bananen sind der Hauptwirtschaftzweig, auf den Speisekarten aber eher selten zu finden.

Hat man Halb- oder gar Vollpension gebucht, erübrigt sich diese Frage zum großen Teil. Dann ist man auf die Hotelküche angewiesen. Erfreulicherweise sind es viele Hotels und Unterkünfte, die Mahlzeiten mit der typischen spanischen Küche und einigen kanarischen Spezialitäten anbieten, oft in Buffetform. Auch in unserer Hotelanlage, "Breņas Garden", gab es ein abwechslungsreiches Buffet mit dem einheimischen Angebot, also durchweg empfehlenswert.

Ist man unterwegs, sollte man auf jeden Fall eines der manchmal noch zu findenden kleinen ländlichen Lokale besuchen, auch wenn man sich oft mit Händen und Füßen verständigen muss. Speisekarten gibt es hier meist nicht, alles wird mündlich geregelt. Dafür gibt es die typische kanarische Küche zu kleinen Preisen, oft auch mit Spezialitäten, die man sonst vergeblich sucht.

Eine dieser Spezialitäten ist Gofio, dessen Rezept noch aus der Zeit der Ureinwohner stammt. Er ist sehr gehaltvoll und soll sogar die Manneskraft stärken, ist für Mitteleuropäer aber eher gewöhnungsbedürftig. Es ist ein roher Teig aus Weizen oder Mais, der gekocht oder gebacken zu einer Art Zement erstarrt.

Stilleben mit Kürbissen

Schon bekannter und auch gefragter sind die papas arrugadas, jene runzligen und mit einer Salzkruste überzogenen Kartoffeln, die es wohl fast überall auf den Kanaren gibt. Gegessen werden sie sowohl mit Schale als auch mit der Salzkruste. Dazu, sowie zu zahlreichen anderen Gerichten, gehört mojo. Das ist eine pikant-scharfe Soße, die es in zwei Geschmacksrichtungen gibt. Die grüne ist für den Mitteleuropäer verträglicher. Die meist verwendete rote kann für unsere Gaumen extrem scharf sein, was bei einigen der Zutaten, wie rote Chilischoten und Paprika, nicht verwundert. Sie kommt in kleinen Schalen auf den Tisch, in die dann die anderen Lebensmittel getunkt werden.

Fleisch gibt es vorrangig vom Schwein, Lamm oder Kaninchen. Eine Spezialität ist Ziegenfleisch, das zu den Schrumpfkartoffeln ausgezeichnet schmeckt; Neben Fleischgerichten ist oft auch Fisch im Angebot; Wir haben in diesen kleinen Lokalen meist Zicklein bestellt, auch wenn das immer ein endloser Kampf mit den zahllosen Knochen und Knöchelchen ist. Doch schließlich bekommt man dieses Gericht zu Hause nicht.

Natürlich gehören zum Essen auch Getränke. Dabei ist auch hier die Zugehörigkeit zu Spanien nicht zu verleugnen, es sind viele spanische Weine im Angebot. In manchen Restaurants gibt es verstärkt auch Weine von La Palma. Die sind sehr gut, aber Vorsicht ist geboten. Die palmerischen Weine sind nämlich im allgemeinen alkoholhaltiger als andere. Wenn also nach Verlassen des Lokals die Erde schwankt liegt das wohl kaum an einem kommenden Vulkanausbruch...

Zu Spanien gehört der Kaffe, also auch zu La Palma. Wir waren bisher eigentlich überall in spanischen Regionen vom angebotenen Kaffee ziemlich begeistert, und die Insel machte dabei keine Ausnahme. Geschmacksache ist dabei, ob man seinen Kaffee solo (schwarz), cortado (mit wenig Milch) oder con leche als Milchkaffee trinkt. Mineralwasser gehört fast überall dazu, und wenn man auf La Palma ist, sollte man das inseleigene trinken, zumal es eine sehr gute Qualität hat.

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