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Hotels und Unterkünfte in Kopenhagen

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Die dänische Metropole ist zwar relativ klein, aber ausgesprochen interessant. Dementsprechend hoch sind die Besucherzahlen, die sich jedes Jahr – vorrangig zur Sommerzeit – durch die Stadt bewegen und hier natürlich auch ihr müdes Haupt betten wollen. Neben reinen Touren nach Kopenhagen kommen auch viele Dänemark-Urlauber, die einen kurzen Abstecher in die Hauptstadt unternehmen. So oder so, wer länger als einen Tag bleibt – und das sind die meisten Besucher – braucht eine Unterkunft.

Vor allem in der Hochsaison kann es da schon einmal mit Quartieren knapp werden. Kopenhagen hat zwar bestimmt keinen Mangel an Hotels, und auch die Alternativen – wie Campingplätze oder Jugendherbergen – sind gut ausgebaut. Trotzdem empfiehlt sich rechtzeitiges Buchen, vor allem, wenn man ein erschwingliches Hotelzimmer möchte.

Unterkünfte in der Stadt Kopenhagen

Kopenhagen ist ein ziemlich teures Pflaster, da sind die Unterkünfte nicht ausgenommen. Nicht nur, dass die Preise allgemein hoch sind, auch die Mehrwertsteuer in Dänemark von 25% schlägt stark zu Buche. So wird mancher überlegen, wie er einigermaßen günstig übernachten kann. Eine Alternative zu gediegenen oder gar luxuriösen Hotels ist das Campen. Das ist gar nicht so abwegig, denn in Kopenhagen gibt es drei Campingplätze. Zwar hat man dabei kein Quartier in unmittelbarer Innenstadtnähe, doch sind die Zeltplätze ziemlich problemlos zu erreichen und nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Auch Gäste ohne eigenes Auto bekommen keine Probleme, die Plätze sind an die öffentlichen Nahverkehrsmittel angebunden.

Sicher ist diese Variante jedoch nicht jedermanns Sache. Abgesehen von der Abenteurerlust, die vielen dafür fehlen wird, ist Campen in Dänemark sowieso eher etwas für wetterfeste Naturmenschen. Bei Sommern, die selten mit Temperaturen weit über 20ºC aufwarten und relativ viel Regen braucht man schon starke Nerven und Pioniergeist. Auf jeden Fall muss man sich die Camping Card Scandinavia besorgen, falls man sich zum Campen entschließt.

Auch nicht für jeden eine Alternative sind die Unterkünfte in einer Jugendherberge. Kopenhagen hat eine große Anzahl an Mehrbettzimmern und Schlafsälen in solchen Einrichtungen, die zu Preisen ab etwa 20 Euro pro Person und Nacht zu bekommen sind. Die Jugendherbergen liegen ebenfalls nicht in der Innenstadt, sind aber auch günstig zu erreichen. Solch eine Übernachtung in Zimmern oder Sälen mit zahlreichen fremden Leuten muss man allerdings wirklich mögen. Wir hatten dann doch lieber mehr ausgegeben.

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Ein Mittelweg zwischen diesen Unterkünften und einem Hotel sind die Bed&Breakfast Angebote, die es hauptsächlich von Privatpersonen gibt. Die Zimmer sind meist sehr einfach und verfügen kaum über ein eigenes WC und Bad. Man hat hier schon deutlich mehr Komfort als beim Campen oder in der Jugendherberge, aber Gemeinschaftsbad und Gemeinschaftsküche reißen auch nicht jeden vom Hocker. Die Preise sind ebenfalls nicht gerade niedrig, anderswo bekommt man dafür oft schon ein gutes Hotelzimmer.

Wer Wert auf ein eigenes WC und Bad oder Dusche legt, der muss einfach tiefer in die Tasche greifen und sich in einem Hotel einmieten. Hier reicht die Spanne vom ausgesprochenen Luxushotel über gute Mittelklasse-Häuser bis zu relativ einfachen Hotels, die allerdings im Stadtzentrum Mangelware sind. Allgemein üblich ist das Frühstück, das schon zur Buchung gehört. Hotelunterkünfte lassen sich über das Internet finden, allerdings ist eine direkte Buchung etwas schwierig, da die Seiten teilweise nur in Englisch sind, teilweise in schwer verständlichem Deutsch. Sicherer ist da das Aufrufen von Seiten deutscher Reiseveranstalter, die oft Hotelzimmer im Angebot haben. Ganz sicher geht, wer ein gutes Reisebüro vor Ort in der Hinterhand hat, auf das er sich verlassen kann. Unserer Erfahrung nach bekommt man dort oft eine gute Unterkunft zu günstigeren Preisen als bei Direktbuchung. Vorteilhaft ist auf jeden Fall eine frühzeitige Buchung, denn die Saison in Kopenhagen ist verhältnismäßig kurz und trotz vieler Hotels sind gute erschwingliche Zimmer knapp. Wir würden uns auch nicht auf das Glück verlassen und versuchen, erst direkt vor Ort zu buchen. Wer genügend Abenteuergene im Blut hat, findet das sicher spannend – wir gehen da lieber auf Sicherheit.

Luxus-Hotels in Kopenhagen

Die weitaus meisten Hotels in der Nähe der Innenstadt sind in der Luxuskategorie angesiedelt. Einfache Hotels sind hier kaum zu finden. Man muss ziemlich tief in die Porto-Kasse greifen, wenn man im Scandig Palace Hotel übernachten will. Dafür bekommt man allerdings auch einen Aufenthalt in einem der exklusivsten Kopenhagener Hotels, direkt am Rathausplatz. Das Gebäude erinnert eher an ein prachtvolles kleines Schlösschen als an ein Hotel und ist denkmalgeschützt. Erbaut wurde es 1910, es reiht sich damit gut in den Komplex mit dem Rathaus und den anderen Prachtbauten um den Rathausplatz ein.

Das Scandig Palace Hotel am Rathausplatz

Für die im oberen Preissegment angesiedelten Zimmer möchte man natürlich eine entsprechende Ausstattung inklusive Service erhalten. Das ist im Palace Hotel gewährleistet. Hier verbindet sich alter Charme mit einer exklusiven Einrichtung. Die 162 Zimmer sind großzügig geschnitten, mit feinen Möbeln ausgestattet und auf Wunsch ist auch Allergiker-Bettwäsche erhältlich. Selbstverständlich gehört zu jedem Zimmer ein eigenes Bad. Moderne Fernseher, Premium-TV-Sender, Pay-TV und DFÜ-Internetzugang gehören ebenso zum Service wie ein Telefon, ein Zimmersafe und – wenn gewünscht – Weckanrufe.

Für die kulinarischen Genüsse stehen ein Restaurant sowie eine Bar zur Verfügung. Im Restaurant erhält man mit Blick auf den Rathausplatz ein warmes oder kaltes dänisches Frühstücksbuffet – allerdings gegen extra Bezahlung. Mittag- und Abendessen ist natürlich auch möglich. Angeboten wird dänische und französische Küche á la carte. Die Palace Bar ist eher etwas für Nachtschwärmer, sie ist bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Dafür beginnt der Betrieb im Sommer erst ab 12 Uhr und im Winter ab 17 Uhr. Kleine Gerichte und eine umfangreiche Getränkekarte stehen den Gästen zur Verfügung.

Wer etwas für seine Fitness und das Wohlbefinden tun möchte, bekommt eine große Anzahl Möglichkeiten vermittelt. Allerdings sind nicht alle diese Angebote im Hotel, teilweise befinden sich die Objekte einige Minuten entfernt. Sicher ist das aber weniger tragisch. Sehr lang ist die Liste der Dienstleistungen. So gibt es kostenlose Zeitungen in der Lobby, eine Autovermietung, mehrsprachiges Personal, Hilfe bei der Touren-Planung, einen Geldwechseldienst, Schuhputzservice, Wäscherei, Textilreinigung, Kaffee in der Lobby und noch einiges mehr. In einem Hotel dieser Kategorie kann man das allerdings auch erwarten.

Das Grand Hotel

Praktisch in Blickweite des Hauptbahnhofs steht das Grand Hotel, ein kompakter gediegener Bau. Das Gebäude selbst stammt aus dem Jahre 1890, wurde aber unter Erhalt seines klassischen Stiles fachgerecht restauriert. Wer viel Wert auf edle Noblesse legt, ist hier richtig. Der Luxus hat natürlich seinen Preis. Sofern man nicht ein Sonderangebot erwischt, liegen selbst die kleinen Tourist-Zimmer bei annähernd 200 Euro pro Nacht.

Die insgesamt 161 Zimmer sind alle luxuriös und elegant ausgestattet, die einzelnen Kategorien unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Größe. Beginnend beim kleinsten, dem Tourist-Zimmer, geht es über Standard- und Superior-Zimmer bis zu den Suiten. Die Badezimmer stehen im Bezug auf Eleganz nicht nach. Teilweise sind sie gefliest, teilweise mit Marmor ausgestattet. Allgemeiner Standard sind Schall-isolierte Zimmer mit Verdunkelungsvorhängen und Flachbildfernseher mit Premium-Sendern. Bis auf wenige sind es Nichtraucher-Zimmer. Ein kostenloser DSL-Zugang über W-LAN gehört dazu. Im Restaurant wird mediterrane Küche angeboten.

In einem Haus dieser Kategorie wird selbstverständlich großer Wert auf Service gelegt. Eine kleine Bar ist in der Lobby vorhanden, ebenso bekommt man hier kostenlose Zeitungen. Gegen einen Aufpreis kann man einen Babysitter oder eine Kinderbetreuung ordern. Zu den Angeboten gehören auch der Weck-Service und andere Dienstleistungen. So wie im Palace Hotel gibt es umfangreiche Fitness- und Wellness-Möglichkeiten, die aber auch zum großen Teil außer Haus sind. Das Hotel selbst verfügt über keine Parkplätze, es besteht eine Kooperation mit einem in der Nähe befindlichen Parkhaus. Parkplätze müssen dann natürlich extra bezahlt werden.

Viele Kopenhagener Hotels konzentrieren sich um den Hauptbahnhof, so auch das Hotel Imperial. Von außen sieht man dem Gebäude eigentlich nicht an, dass es ein luxuriöses Hotel beherbergt. Das Haus sieht eher aus wie ein modernes Bürogebäude. Doch im Inneren kann der Gast auf eine stilvolle Einrichtung und viel Service zugreifen.

Das Hotel Imperial

Das Hotel Imperial ist schon eher unter dem Begriff „Betten-Burg“ einzuordnen. Die 267 Zimmer unterteilen sich in Standard- und gehobene Klasse. Die Ausstattung ist sehr gut, hier merkt man auch nichts vom „Bürocharme“ des Baues. In den Zimmern ist eine Klimaanlage vorhanden, wobei diese in Kopenhagen sicher nicht zum unbedingt Nötigen gehört. Außerdem gibt es ein eigenes Bad, Kaffee- und Teekocher, Direktwahltelefon, Zimmersafe, einen DSL-Internetzugang über LAN, Kabelfernsehen und einiges mehr. Die Zimmer sowie das ganze Haus sind Rollstuhl gerecht. Im Hotel eigenen Restaurant ist es möglich, sowohl Frühstück (gegen Gebühr) als auch Mittag- und Abendessen einzunehmen.

Wie es sich für ein Hotel der Vier-Sterne-Kategorie gehört, ist der Service umfangreich. Im Haus werden die Textilreinigung, ein Schuhputzservice, Hilfe bei der Touren-Planung sowie der Ticketverkauf angeboten. Dazu kommen noch kostenlose Zeitungen in der Lobby, mehrsprachiges Personal, wenn nötig medizinische Versorgung und so weiter. Das Hotel hat Parkmöglichkeiten und den entsprechenden Parkservice, auch das für eine zusätzliche Gebühr. Für Autofahrer mit eigenem PKW dürfte das Imperial dadurch noch interessanter werden.

Das Hotel Radisson Blu

Das Radisson Blu ist ein doch recht gesichtsloser Neubau im Stil einer Platten-Bettenburg. Die Lage jedenfalls ist günstig, auch das Radisson befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Tivoli. Von einigen Zimmern hat man einen sehr guten Blick direkt auf den Vergnügungspark. Von außen ist es zwar nicht zu vermuten, aber das Hotel hat neben ausgesprochen hohen Preisen eine vielfältige Luxus-Ausstattung sowie einen vorbildlichen Service zu bieten.

Die insgesamt 260 Zimmer werden in unterschiedlichen Kategorien angeboten, neben Standard Einzelzimmern und Kleinen Einzelzimmern gibt es noch Standard Doppelzimmer und Royal Clubzimmer. Das Design ist exquisit, Ahorntäfelung und helle Grün-, Beige- und Grautöne bestimmen die Gestaltung der Räume. Ein eigenes Bad hat jedes, wobei verschiedene Zimmer auch über ein Marmorbad verfügen. Klimaanlage, Verdunkelungs-Vorhänge, Satellitenfernsehen, Kaffee- und Teekocher, Telefon und kostenloser Internetzugang gehören genauso zum Standard wie eine separate Sitzecke, ein Schreibtisch und ein Zimmersafe.

Im Hotel ist ebenfalls ein Restaurant vorhanden, das allerdings erst abends öffnet. In diesem Feinschmecker-Restaurant Alberto K serviert man Menüs aus der dänischen und italienischen Küche in bis zu sechs Gängen. Die Preise sind natürlich dementsprechend. Im Café Royal in der Lobby wird auch das Frühstück gereicht. Für Royal-Club-Gäste ist es im Preis inbegriffen, Gäste der Standard-Kategorie zahlen das Frühstück extra. Ansonsten kann man hier tagsüber einen kleinen Imbiss einnehmen und Kaffee oder andere Getränke genießen.

Der Service ist ausgesprochen weit gespannt, es gibt kaum etwas, was es nicht gibt. Das sollte in dieser Preiskategorie allerdings auch selbstverständlich sein. Neben den Serviceangeboten des Hauses kann man aus unzähligen Freizeitvergnügen wählen, gleich ob sportlicher Art oder zur Entspannung. Allerdings sind die meisten dieser Angebote außerhalb des Hotels in der Nähe zu finden.

Das 71 Nyhavn Hotel

Etwas ausgefallen ist das 71 Nyhavn Hotel, ein ehemaliges Speicherhaus aus dem Jahre 1804. Die Lage ist sehr interessant, das Gebäude steht direkt am Nyhavn mit seinen Schiffs-Anlegestellen und in unmittelbarer Nähe des Neuen Schauspielhauses. Vom 4-Sterne-Haus sind Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Amalienborg, Kongens Nytorv oder die Strøget in wenigen Minuten zu erreichen.

Von außen sieht man dem Haus noch an, das es in einem ehemaligen Speicher eingerichtet wurde. Eine qualitätsvolle Restaurierung sowie eine exquisite Ausstattung bieten aber allen denkbaren Luxus. Die 150 geräumigen Zimmer reichen von der Standard-Kategorie bis zur Suite, die fast einer Wohnung entspricht. Selbstverständlich gibt es in allen Zimmern die übliche Luxus-Ausstattung, die es sicher an nichts fehlen lässt.

In zwei Restaurants bekommen die Gäste früh, mittags und abends ein gutes Angebot. Allerdings ist das Frühstück nicht im Hotelpreis enthalten, es muss an der Rezeption extra bezahlt werden. Ein kostenloser Fahrradverleih steht zur Verfügung. Möchte man sich anderweitig sportlich betätigen oder etwas für die Schönheit tun, werden u.a. Kajak-Touren, Pilates-Kurse, Yoga-Kurse, Aerobic u.a. vermittelt. Diese finden in der Nähe des Hotels statt und sind ebenfalls extra zu entlohnen.

Mittelklasse-Hotels in Kopenhagen

Das Best Western Hotel Mercur liegt am Rand der Innenstadt, aber immer noch so günstig, dass praktisch alle wichtigen Sehenswürdigkeiten problemlos per Fuß zu erreichen sind. Das Haus ist ein relativ schmuckloser Bau neueren Datums, in gutem Zustand und ausgestattet mit viel Komfort. Eine Besonderheit des Hotels ist der einzige Freiluft-Tennisplatz im engeren Zentrum Kopenhagens.

Insgesamt 109 Gästezimmer verteilen sich auf sieben Etagen. Im Gegensatz zu Luxushotels gibt es hier keine Suiten, das Angebot beschränkt sich auf Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer. Das dürfte aber sicher für die meisten Touristen kein Problem sein. Raucher haben hier jedoch schlechtere Karten, das Hotel ist im gesamten Haus Nichtraucherbereich.

Das Best Western Hotel Mercur

Die Zimmer sind mit Flachbildschirmen ausgestattet, die Satellitenfernsehen empfangen. Ein Direktwahltelefon sowie ein ein kostenloser Internet-Zugang über W-LAN ist ebenfalls vorhanden. Ortsgespräche per Telefon sind kostenlos – ob das jedoch viele Touristen tangiert ist vielleicht eher fraglich. Interessanter sind da schon der Kaffee- und Teekocher, der Radiowecker und Verdunkelungsvorhänge. Selbstverständlich ist auch ein eigenes Badezimmer mit Badewanne oder Dusche.

Auch über mangelnden Service kann man nicht klagen. Neben kostenlosen Zeitungen in der Lobby bietet das mehrsprachige Personal der Rezeption, die 24 Stunden besetzt ist, den Zugang zum Safe, Textilreinigung und Autovermietung an. Ein über den ganzen Tag geöffnetes Restaurant gibt es im Hotel allerdings nicht. Frühstück ist aber zu bekommen, wenn auch gegen Aufpreis. Ebenso sind Parkplätze vorhanden, die auch extra bezahlt werden müssen.

Das Comfort Hotel Esplanaden

Ebenfalls etwas außerhalb des eigentlichen Zentrums, aber immer noch im Bereich der Erreichbarkeit als Fußgänger und ganz in der Nähe von Schloss Amalienborg liegt das Comfort Hotel Esplanaden. Auch hier gibt es neben Standardzimmern in einer höheren Kategorie nur Superior Einzelzimmer. Das Haus hat 5 Stockwerke und verfügt über 117 Zimmer, die alle Nichtraucherzimmer sind. Ein Fahrstuhl ist vorhanden. Fernsehen sowie ein kostenloser Internetzugang per W-LAN gehört ebenfalls zur Ausstattung.

Sowohl die Zimmerausstattung als auch der Service ist gegenüber Luxushotels wesentlich abgespeckt, dafür sind aber Zimmerpreise unter 100 Euro möglich, was in Kopenhagen alles andere als selbstverständlich ist. Das mehrsprachige Personal bietet trotzdem einiges an Service, so z.B. Geldwechsel und die Nutzung des Safes. Frühstück kann man im Hotel eigenen Restaurant bekommen, allerdings gegen Extragebühr. Auch Parkplätze sind gegen Gebühr vorhanden.

Das First Hotel Vesterbro

Beim First Hotel Vesterbro könnte man aufgrund des Namens vermuten, dass es sich hier um das erste Haus am Platze handelt. Dem ist aber nicht so, es ist ein ansehnliches und sehr akzeptables Mittelklasse-Hotel. Auch die Lage ist vorteilhaft, vom Hauptbahnhof sind es nur ca. 3 Minuten per Fuß und maximal 5 Minuten in die Innenstadt.

Von der Straßenseite vermutet man kaum, dass im Hotel 400 Zimmer – vorrangig Standardzimmer - vorhanden sind. Die Zimmergröße ist teilweise ziemlich klein, die Ausstattung jedoch auf einem hohen Niveau. So gibt es ein eigenes Bad mit Wanne oder Dusche. Ebenfalls vorhanden sind Fernseher, Direktwahltelefon, kostenloser Internetzugang, Verdunkelungsvorhänge, ein Zimmersafe und eine individuell regelbare Klimaanlage.

Im Hotel befindet sich ein Restaurant, in dem neben dem Frühstück auch Mittagessen und Abendessen angeboten werden. Parkplätze gibt es auch, allerdings gegen Gebühr in einer Tiefgarage in der Nachbarschaft. Sportliche Aktivitäten und Wellness.Programme sind möglich, jedoch außerhalb des Hauses. Ansonsten kann man auf eine große Service-Palette zurück greifen, wie u.a. Schuhputzservice, kostenlose Zeitungen in der Lobby, Geldwechsel, Regenschirme bei Bedarf und Gepäckträger. Raucher können die Raucherbereiche nutzen.

Das Hotel Savoy in Bahnhofsnähe

Als ausgesprochen positiv fanden wir die Lage des Hotels Savoy, unserer Unterkunft in der dänischen Hauptstadt. Am Bahnhof angekommen, konnten wir uns gleich zu Fuß auf den Weg ins Hotel aufmachen und es dauerte kaum 5 Minuten, bis wir am Hotel waren. Der erste Eindruck schien solide, doch die Lage an einer der belebtesten Straßen ließ doch einige Zweifel aufkommen. Die erwiesen sich allerdings als völlig unnötig, denn an der Straßenseite des Hauses befinden sich Büros. Der Eingang des Hotels liegt zwar auch an der Straße, doch die Zimmer befinden sich alle an der Hofseite, so dass es hier erfreulich ruhig zugeht. Gestört wurden wir höchstens durch Gäste, die offensichtlich nicht wussten, dass man eine Tür zu klinken kann und nicht lautstark zuschmeißen muss. Das ist jedoch nicht dem Hotel anzulasten.

Das Hotel Savoy

Englisch und Deutsch sprechendes Empfangspersonal war ein weiterer Pluspunkt, den das Savoy sammeln konnte. Der Service war wirklich gut, so konnten wir z.B. die Copenhagen-Card problemlos im Hotel erwerben und auch Stadtpläne gab es an der Rezeption. Kurios war allerdings der Fahrstuhl, der über die ganze Zeit unseres Aufenthaltes nicht funktionierte. Das Hotel hat einen zweiten, der aus dem Jahre 1906 stammt. Dieses Gefährt ist wunderschön anzusehen, aber alles andere als praktisch. Wir leiden weder an Platzangst noch an Übergewicht, doch in dieser Kabine hatten wir Mühe unterzukommen. Der Fahrstuhl ist für zwei Personen zugelassen, doch wahrscheinlich sind damit extrem kleine und dünne Personen gemeint. Besonders zuverlässig schien er uns auch nicht zu sein. So verzichteten wir am Tag der Abreise mit den Koffern auf das unsichere Unternehmen einer Fahrstuhlfahrt. Glücklicherweise, denn aus der Kabine drang aufgeregtes Klopfen und der Hilferuf, die Tür zu öffnen...

Die Rezeption des Savoy

Von außen erscheint das Haus nicht sehr groß, doch immerhin bietet es auf sechs Etagen 66 Zimmer. Die sind nicht gerade groß, doch ausreichend für Leute, die sich hier nicht länger aufhalten wollen und das Zimmer vorrangig zum Übernachten brauchen. Die Ausstattung ist gediegen, aber weder luxuriös noch modern. Ein Fernseher ist vorhanden, es können jedoch nur zwei Sender – ein dänischer und ein deutscher – empfangen werden. Positiv ist, dass ein Wasserkocher und Tassen im Zimmer sind. Tee- oder Kaffeebeutel können an der Rezeption kostenlos mitgenommen werden. Die Bad-Kabine im Zimmer verfügt über eine Dusche mit im Boden eingelassenen Abfluss, was regelmäßig zu kleinen Überschwemmungen führte. Diese Lösung fanden wir nicht gut.

Treppenhaus mit altem Fahrstuhl

Mit dem Service konnten wir jedoch zufrieden sein. Es war völlig ausreichend Schrankkapazität für die Unterbringung der Sachen vorhanden inklusive genügend Kleiderbügel. Gerade letzteres ist ja nicht immer selbstverständlich. Auch die Reinigung des Zimmers und das Auffüllen der Utensilien gaben keinen Anlass zur Klage.

Das Frühstuck ist im Zimmerpreis enthalten. Auch für den Frühstücksraum gilt, dass er einfach aber zweckmäßig eingerichtet ist. Das Angebot war auch nicht übermäßig abwechslungsreich, doch wenn man nicht länger als eine Woche bleibt, ist es sicher völlig ausreichend. Zumindest wurde laufend nachgefüllt, so dass praktisch nie eine Sorte aus dem Angebot ausging. Auch das ist nicht überall selbstverständlich. Begeistert waren wir von selbst gebackenem Brot, dass jeden Tag noch warm ins Angebot kam. Bei sehr gutem Wetter kann man das Frühstück auch im schön gestalteten Innenhof des Hotels einnehmen.

Zimmer im Hotel Savoy

Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt. Es gibt hier noch weitere positive Serviceleistungen, so z.B. die Möglichkeit, im Hotel Geld zu wechseln. Auch die Unterbringung von Wertsachen im Safe oder eine Textilreinigung kann man hier bestellen. In der Lobby sind kostenlose Zeitungen vorhanden. Besonders beeindruckte uns, dass an einem Regentag eine Angestellte am Eingang stand und jedem Hotelgast einen Regenschirm in die Hand drückte. Sicher, so etwas sind Kleinigkeiten, doch auch die tragen viel zu einem positiven Eindruck bei. Hat man nach dem Check-out bis 11 Uhr noch Zeit bis zur Abreise, kann man das Gepäck in einem Raum unterstellen. Gäste mit Auto sind weniger gut dran, Parkplätze gibt es nicht.

Insgesamt können wir sagen, das Hotel Savoy ist ein durchaus empfehlenswertes Haus, sofern man keine übermäßig großen Erwartungen hat. Für eine gediegene Unterkunft mit gutem Service ist gesorgt. Die Preise sind auch akzeptabel, wobei Kopenhagen alles andere als ein preiswertes Pflaster ist. Für die Summe bekommt man in manch anderer Stadt eine Luxusunterkunft. Doch Kopenhagen lohnt auch eine größere Ausgabe, die Stadt ist einfach wunderbar.

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