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Plätze (Plašas) in Barcelona

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Auf dieser Seite stelle ich einige berühmte und zum Teil wunderschöne Plätze Barcelonas vor. Die Vielfalt sehenswerter Plätze Barcelonas reicht von kaum auffindbaren kleinen gemütlichen Plätzen wie der Plaša del Rei bis Plätzen, die ein geografisches oder verkehrstechnisches Zentrum Bilden wie die Plaša de Catalunya. An manchen Plätzen kommt man bei seinen Touren zwangsläufig vorbei, andere muss man extra aufsuchen.

Plaša de Sant Jaume

Der Plaša de Sant Jaume ist der traditionellste und historisch bedeutungsvollste Platz Barcelonas. Als Barcelona vor mehr als 2.000 Jahren noch eine Römerstadt war, bildete der Platz Plaša de Sant Jaume das Zentrum der Stadt. Heute bildet der Platz das politische Zentrum Barcelonas und Kataloniens.

Plaša Sant Jaume I: Rathaus der Stadt Barcelona Plaša Sant Jaume I: Palau de la Generalitat

Der Platz ist von zwei markanten Gebäuden auf der nördlichen und südlichen Seite eingefasst: An der nördlichen Seite befindet sich der Palau de la Generalitat. In diesem Staatspalast sitzt die unabhängige Regierung Kataloniens. Da der Eingang zum Palast rund um die Uhr schwer bewacht ist, ahnt man schon, dass sich im Innern hohe politische Führungskräfte verstecken müssen. Das Gebäude selbst ist ca. 500 Jahre alt und wirkt prachtvoll und etwas katalanischen Stolz ausdrückend. In der Mitte befindet sich eine mächtige Kuppel, mit einem schön geschmückten Kuppelsaal darunter.

Direkt gegenüber, also auf der Südseite des Platzes, befindet sich das Ajuntament. Dabei handelt es sich um das Rathaus der Stadt Barcelonas. Führungen sowohl für das Rathaus als auch für den Parlamentspalast gibt es unregelmäßig an Wochenenden.

Plaša de Catalunya

Am Plaša de Catalunya kommt kein Tourist vorbei. Der Platz ist zwar weder schön noch interessant, aber er bildet eine Art Stadtzentrum. Denn von hier aus beginnt südwärts die berühmte Flaniermeile La Ramble. Nordwärts beginnt die Prachtstrße Rambla de Catalunya. Der Plaša de Catalunya ist nicht nur Verkehrsknotenpunkt für Autos, sondern auch zentrale Station zahlreicher Buslinien und Züge.

Der Plaša de Catalunya vom Corte Inglés aus gesehen Der Plaša de Catalunya vom Corte Inglés aus gesehen

Warum sage ich, dass der Platz nicht schön ist? Von oben gesehen beeindruckt der Platz zunächst wegen seiner Größe und seines Rondells in der Mitte. Aber auf dem Platz leben Tausende von Tauben, die von Touristen gefüttert werden und hier wohl ihr Schlaraffenland gefunden haben. Die Gebäude um den Platz herum bilden keine architektonische Einheit; der Platz wurde zu oft umgebaut und verändert. Auf dem Plaša de Catalunya kann man sich zwar auf einer der zahlreichen Bänke zum Teil unter Bäumen etwas ausruhen; bei dem Verkehrslärm der Ringstraße findet man jedoch kaum richtige Erholung.

Schön ist dagegen der große Brunnen, wenn er in Betrieb ist. Und eines ist der Plaša de Catalunya ganz gewiss: Ein Platz, an dem man sich trifft, an dem man sich verabredet. Denn hier treffen praktisch alle Busse und Metro-Linien ein, hier kommt jeder hin. Und von hier aus kann man auch jegliche Tour beginnen.

Wer einen Überblick über die Plaša de Catalunya gewinnen mag, dem sei das benachbarte Kaufhaus Corte Inglés empfohlen. Fährt man mit den Rolltreppen bis ins oberste Stockwerk, so findet man zahlreiche Restaurants verschiedener Klassen vor. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Plaša de Catalunya sowie den Montju´c und andere herausragende Sehenswürdigkeiten der Stadt.

In unmittelbarer Nähe des Placa de Catalunya gibt es zahlreiche Hotels unterschiedlicher Preisklassen; Wer hier wohnt, der übernachtet wahrlichst im Herzen der Stadt. Dass man hier nicht günstig übernachten kann liegt auf der Hand.

Plaša del Rei

Plaša del Rei

Einer der unscheinbarsten aber schönsten Plätze der Stadt ist der Platz des Königs (Plaša del Rei) inmitten der Alstadt. Ich sage deshalb unscheinbar, weil man ihn höchstens per Zufall entdeckt, da er in der Enge der Alstadtgässchen nur schwer zu finden ist. Wer jedoch gezielt von der Metro-Station Jaume I in Richtung Kathedrale läuft, findet ein kleines Schlupfloch, das von der Südseite aus zu dem schönen Platz führt.

Gebäude an der Plaša del Rei

Der Plaša del Rei gewinnt seine Schönheit sowohl durch seine Abgeschiedenheit als auch durch sein Ambiente. Der Platz ist umgeben von hohen mittelalterlichen Gebäuden, die zwar sehr steinig aber auch etwas verziert sind.

An langen Wochenendnächten geht am Plaša del Rei die Post ab: Hier treffen sich Katalonier zum Volkstanz: Zu traditioneller Musik wird teils mit Partner, teils im Reigen getanzt. Mitmachen darf jeder, auch ein Tourist, jedoch sollte er den Tanz und das Schema beherrschen.

Plaša Reial

Der königliche Platz Plaša Reial (Achtung, es gibt einen Plaša Reial und einen Plaša del Rei)befindet sich ganz nahe bei der Rambla; ein kleiner Durchgang führt zu dem schönen, lebendigen Platz. Besucht man den Plaša Reial tagsüber, so findet man einen schön geschmückten Platz mit klassizistischen Bauten und aufwendigen Fassaden. In seiner Mitte befindet sich der Drei-Grazien-Brunnen.

Der Plaša Reial

Der Platz entstand Mitte des 19. Jahrhunderts nach französischem Vorbild. Zuvor stand an diesem Platz ein Kapuzinerkloster. In den 80er Jahren ließ sich auf diesem Platz das Drogenmilieu und das Prostitutionsgewerbe nieder. Heute jedoch tanzt auf diesem Platz der Bär, wenn man ihn abends besucht. In den Erdgeschossen der Gebäude, die den Platz einsäumen, laden zahlreiche Restaurants und Cafés zum Verbleib ein. Hier ist abends was los bis spät in die Nacht. Zahlreiche Straßenkünstler und -musiker unterhalten die Touristen in den Restaurants und Cafés; Gute Qualität darf man in diesen Gaststädten nicht erwarten, dafür an Wochenenden eine bombastische Stimmung bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Plaša d'Espanya

Der Plaša d'Espanya ist nicht nur einer der größten Plätze der Stadt, er ist auch einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Von nicht weniger als 6 Richtungen treffen breite, viel befahrene Straßen am Plaša d'Espanya aufeinander, darunter die große Gran Via de les Corts Catalanes und die am Fuße des Montju´c parallel zu den Breitengraden der Erde verlaufene Avinguda del Parallel. Dass der Plaša d'Espanya deshalb ganztägig von dichtem, hektischen Verkehr auf mehreren Spuren umkreist wird, ist einleuchtend.

Der Plaša d\'Espanya vom Palau Nacional aus gesehen Die beiden Türme am Plaša d\'Espanya

In der Mitte des Platzes, die man nur mit einer beinahe lebensgefährlichen Überkreuzung der Ringstraße erreicht, befindet sich das Denkmal Espa˝a Ofrecida a Dios, zu deutsch: das Gott geweihte Spanien. Beeindruckender als der Brunnen in der Mitte sind die beiden gleichen Türme an der Südseite des Platzes, die ein riesiges Portal zum davor liegenden Messegelände bilden.

Ein schöner Platz ist der Plaša d'Espanya mit Sicherheit nicht. Der Platz ist eigentlich nicht einmal wegen des Brunnendenkmals in der Mitte und der beiden Türme besuchenswert. An diesem Platz kommt man jedoch zwangsläufig vorbei, da die dahinter liegenden Prachtplätze Plaša Marqués de Foronda und Plaša de les Cascades bis hinauf zum Palau Nacional einen prächtigen und imposanten Anblick auf katalanischen Stolz und Prunk geben.

Plaša de Toros

Stierkampfarena Plaša de Toros

Wenn man schon den Plaša d'Espanya besucht, dann sollte man auch gleich den Plaša de Toros mitnehmen; Er befindet sich gleich am nordlichen Ende des Plaša d'Espanya. Die große Arena misst über 50 m Durchmesser und bietet Platz für 15.000 Zuschauer. Das roetliche Gebäude ist wegen seiner geschmückten Wände mit zahlreichen übereinander stehenden Arkaden sehenswert.

Ob man sich wirklich einmal das Spektakel eines Stierkampfes antun will, bleibt jedem selbst überlassen. Dennoch ist es beeindruckend, einmal vor einer echten Stierkampfarena am Plaša de Toros zu stehen.

Arc de Triomf

Der Arc de Triomf von Barcelona

Läuft man vom Nordeingang des Parc de la Ciutadella bzw. vom Museu de Zoologia ein paar Hundert Meter in Richtung Norden, so findet man einen schönen langgezogenen Platz; links und rechts davon die beiden Verkehrsrichtungen des Passeig Lluís Companys; Am nördlichen Ende des Parks erstrahlt jedoch der imposante Triumphbogen Barcelonas; Natürlich kann dieser Arc de Triomf der katalanischen Hauptstadt nicht mit dem Triumphbogen der französchen Hauptstadt mithalten, jedoch beeindruckt er jeden Barcelona-Besucher aus allen Richtungen.

Der Arc de Triomf wurde anlässlich der Weltausstellung 1888 in Barcelona als eine Art Hauptportal errichtet. Mit der Ziegelbauweise erinnert der Erbauer Josp Vilaseca an den maurischen Baustil aus der ersten Jahrtausendwende. Das Bauwerk wirkt prächtig und protzig, aber dennoch findet man auf einer der Bänke links und rechts des Platzes angenehme Ruhe und Entspannung.

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