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Weitere Infos für einen Urlaub in Andalusien

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Auch wenn das Reisen in die Länder der EU, zu denen ja auch Spanien gehört, bedeutend einfacher geworden ist, gibt es doch einige Dinge zu beachten. Das betrifft praktische Sachen wie z.B. Reservierungen oder auch Unterschiede in den Mentalitäten und in Fragen der Gewohnheiten. Es ist einfach sinnvoll und gehört auch zum guten Anstand, dies zu der Reise zu beachten und diese Besonderheiten so weit wie möglich zu respektieren.

Allgemeine Tipps über Andalusien

Eine Reise nach Spanien ist für Deutsche problemlos möglich, da beide Länder ja Mitglied der EU sind. Ein mitgeführter Personalausweis oder Reisepass reicht vollauf. Kinder unter 16 Jahren müssen aber im Reisepass der Eltern eingetragen sein, ansonsten brauchen sie einen Kinderausweis. Auch der deutsche Führerschein ist ohne Einschränkungen gültig und genügt als Vorlage für ein Mietauto. Fährt man mit dem eigenen Kfz, sollte man den Kraftfahrzeugschein dabei haben.

Krankenversichert ist man mit der deutschen Krankenversicherungskarte. Da aber teilweise erst in Vorleistung gegangen werden muss, sollte man die Quittungen gut aufheben um sie dann mit seiner Krankenkasse abzurechnen. Die doch geringen Kosten für eine zusätzliche private Reisekrankenversicherung sollte man jedoch nicht scheuen, denn nicht alle Kosten werden von den deutschen Kassen ersetzt und ein eventuell nötiger Rücktransport kann teuer werden. Apotheken sind an einem grünem Kreuz auf weißem Grund und durch die Aufschrift "farmacia" zu erkennen.

Völlig unproblematisch ist die Frage des Geldes. Da Spanien in der Eurozone ist, erübrigen sich Umrechnungs- oder Umtauschaktionen. Die meisten Hotels und Banken sowie zahlreiche Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten, zumindest die gängigen. Geldautomaten sind auch ausreichend zu finden. Mehrsprachige Bedienungsanleitungen erleichtern dem nicht spanisch Sprechenden das Geldabheben.

Stierkampfarena in El Puerto de Santa Maria

Auch das Stromnetz ist mit deutschen Geräten ohne größere Einschränkungen zu nutzen, denn in Spanien führt das Netz wie in Deutschland 230 Volt Wechselstrom und die Stecker sind, zumindest in den Hotels, kompatibel. Deutsche Urlauber können sich in Andalusien auf ihre Uhr verlassen. Hier gilt, genau wie in Deutschland, die Mitteleuropäische Zeit bzw. die Sommerzeit. Ein Umstellen der Uhren ist also nicht erforderlich.

Einige Besonderheiten gilt es in Andalusien in Bezug der Knigge-Regeln zu beachten. Speziell für Touristen ist das in Restaurants interessant. Zielstrebig auf einen freien Tisch zusteuern ist ungehörig. Man wartet im Eingangsbereich des Restaurants auf den Oberkellner, der in kurzer Zeit nach der Zahl der Personen fragt und Vorschläge für die Tischwahl unterbreitet. Völlig verpönt ist, sich einfach zu Fremden an den Tisch zu setzen oder die in Deutschland übliche Frage "Ist hier noch frei ?" zu stellen. Auch das Motto jeder zahlt für sich ist in Andalusien ungewohnt. Üblich ist, dass immer einer für alle zahlt.

Nach der Rechnung fragt man ganz dezent, und so ganz nebenbei bringt der Kellner ein Tellerchen mit dieser, holt den Teller mit Kreditkarte oder Geld auch wieder so ab und stellt ihn mit Wechselgeld oder Karte wieder hin; Erst wenn die Gäste das Lokal verlassen haben, nimmt er den Teller, auf dem (hoffentlich) das Trinkgeld liegt, erneut. Üblich ist es, 5 - 10 % der Rechnung als Trinkgeld zu geben.

In den Hotels sind diese goldenen Regeln allerdings nicht unbedingt weiterhin so gültig; Wir hatten einige Mal erlebt, dass uns einfach bedeutet wurde, einen Tisch zu suchen. Trotzdem sollte man erst einmal auf die landestypische Verfahrensweise setzen, das ist einfach höflicher.

Für den Mitteleuropäer ist Spanien das Land des Stierkampfes, und ganz speziell gilt dies für Andalusien. Zwar werden Stierkämpfe auch in anderen Landesteilen und in anderen Ländern durchgeführt, doch Andalusien ist die klassische Gegend dieses umstrittenen Ereignisses. So findet man in sehr vielen Städten und größeren Orten Stierkampfarenen und die älteste überhaupt im andalusischen Ronda.

Praktische Tipps für einen Urlaub in Andalusien

Wir hatten schon mehrmals davon gehört und auch in den Unterlagen des Reisebüros wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Besuch der Alhambra in Granada nicht so einfach möglich wäre.

Die Verantwortlichen haben die tägliche Zahl der Besucher begrenzt. Das betrifft vorrangig auch den Nasriden Palast, der das absolute Highlight der Alhambra ist, aber eben nur eine bestimmte Menge Menschen aufnehmen kann. Eine, wie wir meinen, sinnvolle Regelung, denn wenn man das Chaos und Gedränge an einigen anderen touristischen Höhepunkten erlebt, wird man diese Beschränkung zu schätzen wissen. Wer einmal den Assuan Tempel in Ägypten besucht hat, wird wissen wovon wir sprechen. Außerdem dient es dem Schutz der historischen Bauten, wenn die Belastung durch die Besuchermassen begrenzt wird; Andererseits ist es natürlich wenig erfreulich, wenn man in Granada ist und die Alhambra versäumt.

Die dringend empfohlene Reservierung ließ sich aber durchaus nicht einfach bewerkstelligen. Die vom Reiseveranstalter genannte Webseite war zwar erreichbar, doch gab es trotz intensiver Suche keine Möglichkeit, die Karten zu bestellen. Auf einer weiteren Seite kamen wir zwar bis zur Eingabe der Daten für die Reservierung, dann tat sich aber nichts mehr. Auch das Reisebüro, das wir um Unterstützung gebeten hatten, kam einfach nicht weiter und warf das Handtuch. Schließlich versuchten wir es über unser Hotel Guadalupe in Granada. Dort nahm man die Sache in die Hand und konnte uns am Anreisetag die Reservierung für den Besuch am nächsten Tag bestätigen. Wir brauchten nur noch unsere Karten abzuholen, was einfach war, da sich das Hotel nur wenige Meter vom Eingang zur Alhambra befindet. Am späteren Nachmittag war auch kaum Andrang am Schalter, so dass wir nach wenigen Minuten nun endlich unsere Tickets hatten.

Alhambra in Granada

Im Nachhinein können wir sagen, dass diese Prozedur nicht zwingend erforderlich ist. Wir haben mit einigen Leuten gesprochen und an verschiedenen Stellen darüber gelesen. Überall wurde uns bestätigt, dass die dringenden Empfehlungen zur Reservierung nicht so dramatisch zu sehen sind und man meist auch ohne noch eine gute Chance hat. Die Leute, die an unserem Besuchstag nach Karten anstanden, sind jeden falls alle in die Alhambra gekommen.

Trotzdem, wir würden wieder reservieren und empfehlen es künftigen Besuchern. Das hat mehrere Gründe: Wenn es auch meistens gut geht, gibt es doch keine Garantie, dass man nicht einen Tag erwischt, an dem der Andrang extrem groß ist und man im Endeffekt ohne Ticket dasteht. Auf jeden Fall muss man ohne Reservierung sehr zeitig da sein und Geduld mitbringen. Der Besuch der Alhambra ist zeitlich auch reglementiert. Es gibt Karten für den Vormittag und Karten für den Nachmittag. Im jeweiligen Zeitraum kann man sich auf dem Gelände von Alhambra und Generalife bewegen. Für den Nasriden Palast, den Höhepunkt, sind aber konkrete Zeiten vorgegeben, die man genau einhalten muss, ansonsten kommt man nicht hinein. Bei einer Reservierung kann man zeitliche Wünsche äußern, beim direkten Verkauf ist man auf die noch vorhandenen Zeiten angewiesen. Im ungünstigen Fall steht man Früh nach Karten an, kann aber erst nachmittags hinein. Auf jeden Fall war es angenehm, mit den Tickets in der Hand an den Warteschlangen vorbei direkt zum Eingang zu gehen.

Zusammenfassend können wir sagen, dass die Alhambra ein touristischer Höhepunkt ist, den man sich nicht entgehen lassen darf. Die Organisation, speziell auch was Reservierungen betrifft, ist aber sehr verbesserungsbedürftig.

In Andalusien kommt man natürlich am besten voran, wenn man zumindest etwas spanisch kann. Voraussetzung ist dies aber nicht. Wir waren auf unserer Tour fast immer auch mit unserem Englisch weitergekommen, das allerdings auch nicht das beste ist. Leute, die deutsch sprechen, trafen wir ab und zu, doch waren diese deutlich in der Minderheit.

Empfehlenswert ist aber sicher, die wichtigsten spanischen Begriffe und Redewendungen zu üben. In den meisten Reisefuehrern ist eine Zusammenstellung der am meisten gebrauchten Vokabeln und Sätze zu finden. Es macht doch einen ganz anderen Eindruck und zeugt auch von Respekt, wenn man sich in der Landessprache bedanken, begrüßen oder verabschieden kann. Fragt man nach dem Weg, ist es ausgesprochen vorteilhaft, zumindest die Richtungen und die Begriffe für Straßen, Plätze oder Gebäude zu kennen.

Verständigt haben wir uns immer irgendwie, zur Not in einer Mischung aus einigen spanischen Begriffen, etwas Englisch und deutschen Worten ergänzt durch Zeichensprache.

Berühmte Persönlichkeiten aus Andalusien

Andalusien hat nicht nur Beeindruckendes auf den Gebieten der Architektur und der Kunst zu bieten, auch zahlreiche berühmte Persönlichkeiten der früheren oder der jüngeren Geschichte sind gebürtige Andalusier oder haben ihren Ruhm in dieser Region erlangt. Zu diesen Persönlichkeiten gehört so mancher, von dem man am wenigsten vermutet hätte, dass er aus dieser Region stammt.

Boabdil, der letzte König von Granada

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Die Geschichte Andalusiens und der berühmten Persönlichkeiten dieses Landstrichs ist ja sehr stark von den Mauren, den Arabern aus Nordafrika, geprägt. Der auch heute noch wohl bekannteste unter ihnen ist Boabdil, der letzte und relativ glücklose König von Granada. Mit ihm ging auch die Geschichte der Mauren in Andalusien zu Ende. Sein Leben gleicht einer Geschichte, die sich ein phantasiebegabter Autor nicht hätte besser ausdenken können.

Boabdil, der von den Christen so genannt wurde und eigentlich Abu abd-Allah hieß, war der Sohn Muley Hassans, des Königs von Granada. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt, sein Todesdatum ist das Jahr 1527. Er fiel in einer Schlacht, in die er für den König von Fez in Marokko zog, der ihm nach der Vertreibung aus Andalusien Exil geboten hatte. Dazwischen liegt ein Leben voller wechselnder Erfolge und Misserfolge, in dessen letzten Jahren aber bittere Niederlagen dominierten.

Seine Jugend war überschattet von Auseinandersetzungen. Auf der einen Seite standen sein Vater und dessen Geliebte, auf der anderen seine Mutter, die dem Geschlecht der Abencerrajen angehörte. Diese waren ziemlich einflussreich und wollten Boabdil auf dem Thron haben. Die Gegenseite erfuhr jedoch von dieser Verschwörung und sperrten Boabdil und seine Mutter in der Alhambra in den Comares-Turm ein. Nach gelungener Flucht und einem Aufstand wurde Boabdil 1482 König von Granada.

Lange hielt diese Herrschaftsphase aber nicht an. Schon 1483 geriet er in die Gefangenschaft der Christen und wurde nach Córdoba gebracht. Nun begann ein Hin und Her, in dessen Verlauf Boabdil von den Katholischen Königen zur Unterwerfung gezwungen wurde, doch sein Onkel brachte ihn auf seine Seite. Die Christen sahen dies als Verrat und in den folgenden Kämpfen wurde Boabdil wiederum gefangen genommen. Das hieß neuerliche Unterwerfung unter die Katholischen Könige und einen aufgezwungenen Kampf gegen seinen Onkel, der letztlich besiegt wurde.

Die geforderte Übergabe Granadas 1490 an die Christen lehnte Boabdil allerdings ab. So begann eine lange Belagerung der Königsstadt und letzten Bastion der Mauren in Andalusien. Am 2. Januar 1492 zogen die siegreichen christlichen Heere in Granada ein. Das war das endgültige Aus für die Mauren im spanischen Andalusien. Boabdil fand etwas später Zuflucht in Marokko, wo sich dann reichlich 30 Jahre später sein Schicksal vollendete; Glücklich soll er nach seiner Vertreibung nicht mehr geworden sein.

Christopher Columbus, der Entdecker Amerikas

Christopher Columbus soll der Mann gewesen sein, der den Kontinent Amerika für die Europäer entdeckte. Heute steht fest, dass dies nicht stimmt. Die Wikinger waren nachweislich vor ihm dort. Nichtsdestotrotz gebührt ihm der Ruhm, mit seinen Seereisen nachgewiesen zu haben, dass man nach Westen segeln kann ohne ans Ende der Welt zu geraten. Eigentlich wollte Columbus den westlichen Seeweg nach Indien finden, doch er fand den Seeweg nach Amerika, oder besser gesagt, er fand ihn wieder. Nach dem kurzen Intermezzo der Wikinger an der amerikanischen Küste war der Kontinent für Europa praktisch nicht existent und musste erst wiederentdeckt werden.

Christopher Columbus, oder je nach Schreibweise auch Christoph Kolumbus oder Christopher Colon, ist kein echter Andalusier. Geboren wurde er 1451 im italienischen Genua und kam dann 1476 nach Lissabon, der Hauptstadt Portugals. Seine Ideen, einen Seeweg nach Indien via Westen zu finden, konnte er der portugiesischen Krone allerdings nicht schmackhaft machen. So versuchte er sein Glück in Spanien, wo er auf mehr Interesse stieß. Doch auch hier wäre er fast gescheitert, denn die Kämpfe gegen die letzte maurische Bastion in Andalusien hatten für Ferdinand und Isabella, das spanische Königspaar, Vorrang. Der Sieg in Granada und damit die endgültige Vertreibung der Mauren aus Spanien machte dann doch den Weg praktisch in letzter Minute frei. Der 3. August 1492 war der denkwürdige Tag, an dem drei Karavellen den andalusischen Hafen Palos de la Frontera verließen. Am 12. Oktober erfolgte dann der langersehnte Ruf "Land in Sicht".

Auch seine drei weiteren Reisen begann Columbus in andalusischen Häfen, wobei das oft angegebene Cádiz nicht korrekt ist. Die zweite und vierte Reise begann in El Puerto de Santa Maria, das in der Nähe von Cádiz liegt.

Den entsprechenden Ruhm fand Columbus allerdings zu Lebzeiten nicht. Die Enttäuschung, dass er nicht in die so begehrten Gebiete mit den damals mit Gold aufgewogenen Gewürzen gelangte, war zu groß. Auch der von ihm wiederentdeckte Kontinent erhielt bekanntlich nicht seinen Namen, sondern heißt Amerika nach dem Italiener Amerigo Vespucci. Selbst nach seinem Tod 1506 ranken sich Unklarheiten um Columbus. Der Streit darüber, wo sich sein Grab befindet, ist bis heute nicht geklärt. Sowohl das andalusische Sevilla als auch Santo Domingo in der Dominikanischen Republik erheben Anspruch darauf.

Der weltberühmte Künstler Pablo Picasso

Ein waschechter Andalusier ist Pablo Picasso, der Künstler, der wie kaum ein anderer die moderne Malerei und Bildhauerei prägte und dessen Bild einer Taube weltweit zum Friedenssymbol wurde. 1881 im andalusischen Málaga geboren, begann er schon im Alter von 7 Jahren zu malen. Das machen zwar viele Kinder, doch der kleine Pablo zeigte schon damals eine außergewöhnliche Begabung. Als Zehnjähriger wurde er an der Schule für Bildende Künste aufgenommen und studierte später an den Akademien von Barcelona und Madrid Kunst. Es folgten Zeiten mit unterschiedlichen Darstellungsweisen, die nach den vorherrschenden Techniken Picassos die "Blaue Periode" und die "Rosa Periode" genannt wurden. 1907 folgte dann die Periode des Kubismus, dessen erstes Bild in dieser Kunstrichtung Picasso malte. 1917 gewannen dann neoklassizistische und surrealistische Einflüsse die Oberhand.

Sein wohl beeindruckendstes Werk schuf Picasso in Paris. Das Bild "Guernica", in dem der Künstler die Bombardierung der baskischen Stadt Guernica durch die deutsche Legion Condor thematisiert und das wie kaum ein anderes Bild das Grauen des Krieges zeigt, stellte ihn in eine Reihe mit den Künstlern, die sich mit ihren Werken für den Frieden einsetzen; Nach dem zweiten Weltkrieg änderte sich Picassos Stil erneut und er wandte sich vorrangig der Technik der Lithographie zu.

Sein Schaffen war aber nicht auf die Malerei beschränkt, er schuf auch beeindruckende Werke auf den Gebieten der Gebrauchsgrafik und Buchillustration, in der Bildhauerei, Keramik, Fotografie und Literatur. Picasso war der erste Künstler, dem schon zu Lebzeiten die Ehre einer Retrospektive im Pariser Louvre zuteil wurde.

1973 starb Pablo Picasso im Alter von 92 Jahren. Sein Gesamtwerk hat die Kunstszene des 20. Jahrhunderts stark beeinflusst und geprägt. In seiner Heimatstadt Málaga erinnern das Geburtshaus und ein Museum an den großen Künstler.

Federico Garcia Lorca

Einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts ist der andalusische Dichter Federico Garcia Lorca. Von seinen bekanntesten Dramen "Bluthochzeit" und "Bernarda Albas Haus" hat wohl schon jeder einmal gehört. Er wurde 1898 in Fuente Vaqueros bei Granada geboren. Immerhin 14 Jahre lang studierte er Rechtswissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft. In seinem kurzen Leben, Lorca wurde nur 38 Jahre alt, schrieb er Weltliteratur, die auch heute noch aktuell und nicht vergessen ist. Am 19. August 1936, am Beginn des Spanischen Bürgerkriegs, wurde er durch spanische Nationalisten ermordet.

Zu den berühmten Persönlichkeiten, die Andalusien hervorgebracht hat, zählen noch viele Gelehrte, Geistliche, Fürsten und Könige und natürlich, wie sollte es in Andalusien anders sein, auch Toreros.

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