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Allgemeine Informationen über Andalusien

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Reist man nach Andalusien wird einem vieles bekannt vorkommen und vieles auch fremd. Andalusien ist als spanische Region Mitglied der EU und doch geprägt von seiner maurischen Geschichte.

Wir hatten uns im Vorfeld unserer Tour ausführlich über die Besonderheiten der Region Andalusien informiert. Wir tragen sprichwörtlich Eulen nach Athen, wenn wir dies weiterempfehlen. Doch auch Selbstverständlichkeiten sind es wert, immer mal wieder erwähnt zu werden. Manche Tipps sind vielleicht doch ganz nützlich, denn wenn man zum Beispiel weiß was einen verkehrsmäßig erwartet, mit welchen klimatischen Bedingungen man rechnen kann oder wie die Bevölkerung zusammengesetzt ist, hilft das oft weiter.

Geografie und Bevölkerung Andalusiens

Andalusien ist eine Region im Südwesten Spaniens, begrenzt vom Mittelmeer im Südosten, dem Atlantischen Ozean im Südwesten und Portugal im Westen. Mit ca. 82.000 km² ist Andalusien in etwa so groß wie Portugal, hat aber nur ungefähr 7 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt der Region ist Sevilla, andere große und berühmte Städte sind Granada, Córdoba, Cadiz und Málaga.

Karte

In dieser Region ist man praktisch nur wenige Schritte von Afrika entfernt, wobei Schritte vielleicht nicht ganz passend ist, denn Spanien und Afrika sind hier nur durch eine schmale Meerenge getrennt. Am schmalsten Punkt sind es nur wenige Kilometer Meer, die zwischen beiden Kontinenten liegen. Hier ist auch der Trennungspunkt zwischen zwei Ozeanen, dem Mittelmeer östlich und dem Atlantik westlich. Übrigens, der berühmte Felsen von Gibraltar befindet sich in dieser Gegend, ist aber nicht wie oft vermutet die engste Stelle.

Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens

Andalusien hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Die Küsten, speziell die des Mittelmeeres, sind berühmt für ihren Sonnenreichtum. Nicht umsonst heißt diese Region "Costa del Sol", Sonnenküste. Im Gegensatz dazu stehen die Gebirgsketten, deren bekannteste wohl die Sierra Nevada ist. Beeindruckend ist immer wieder der Anblick dieser Berge, die im Winter meist schneebedeckt sind und von Granada aus zusammen mit der Alhambra einen fantastischen Eindruck vermitteln. In der Sierra Nevada findet man auch den höchsten Gipfel Spaniens, den Mulhacén mit 3481 Meter Höhe. Die anderen Gebirge haben nicht den Bekanntheitsgrad der Sierra Nevada und bieten sicher auch nicht diese beeindruckenden Daten. Sehenswert und landschaftlich sehr reizvoll sind sie aber allemal.

Kachelbild der Provinz Almeria, Brunnen am Plaza de Espana, Sevilla

Die Sierra Morena z.B., die sich im Norden der Guadalquivirebene erstreckt, hat umfangreiche Kork- und Steineichenwälder zu bieten. Zwischen der Sierra de Morena im Norden und den Gebirgen im Süden erstreckt sich die Hochebene des Guadalquivir und die Vega, eine fruchtbare Zentrallandschaft, liegt um Granada. Übrigens hat Andalusien das einzige natürliche Wüstengebiet Europas zu bieten, die Terrassenlandschaft der Alpujarras.

Die Region Andalusien ist eine Landschaft, die mit Wasser nicht gerade gesegnet ist. Trockenheit und Hitze sind in vielen Gegenden Andalusiens die Regel, trotz einiger großer und mehrerer kleiner Flüsse, denn die großen führen monatelang Niedrigwasser und einige kleinere trocknen gar ganz aus. Zumindest einige Abhilfe schaffen Stauseen, die den Mangel an Wasser minimieren sollen. Andalusiens längster Fluss ist mit 650 km Länger der Guadalquivir, der auch durch die Hauptstadt der Region, Sevilla, fließt.

Fächer für den Flamenco

Die Bevölkerung Andalusiens ist zu 95 % katholisch. In Anbetracht der Jahrhunderte langen maurischen Dominanz ist das eigentlich erstaunlich, doch Spaniens katholische Könige haben hier ganze Arbeit geleistet. Die restlichen 5 % sind Protestanten, Juden und Moslems, wobei aber besonders in Granada die Zahl der Leute, die sich zum Islam bekennen, zunimmt.

Wie auch in vielen anderen Gebieten Europas konzentriert sich die Bevölkerung auf die Ballungsgebiete der großen Städte, und die kleinen Dörfer überaltern. Mit ca. 600.000 Menschen ist die Gruppe der Gitanos, Roma die ursprünglich aus Indien einwanderten, verhältnismäßig groß. Diese oft auch als Zigeuner bezeichneten Menschen sind entgegen der landläufigen Meinung zum allergrößten Teil sesshaft und nur die wenigsten ziehen durch das Land. Ihre wirtschaftliche Situation und ihr Ansehen bei der übrigen Bevölkerung sind aber alles andere als gut.

Übrigens hat Spanien und speziell Andalusien den Roma den Flamenco, diesen eigentlich so echt spanischen Tanz, zu verdanken.

Anreise und Verkehr

Prinzipiell sind die verschiedensten Anreisemöglichkeiten nach Andalusien machbar, mit Bahn, Bus, Auto oder Flugzeug. Praktisch wird es in den allermeisten Fällen jedoch auf einen Flug hinauslaufen, denn das ist die schnellste und sicher auch bequemste Variante. Busreisen werden von verschiedenen Reisebueros angeboten. Das kann preislich interessant sein, aber da die Strecke bis Andalusien doch ziemlich weit ist, erfordert das meistens zwei Tagesreisen mit Zwischenübernachtungen. Mit Hin- und Rückfahrt sind das schon mal einige Tage, die am eigentlichen Reiseziel fehlen.

Digitalkamerareinigung

Eine Bahnfahrt ist auch nicht das Ideale, auch hier dauert die Anreise sehr lange. Dazu kommt, dass das Bahnnetz in Andalusien nicht besonders gut ausgebaut ist, so dass es umständlich sein kann, zwischen den einzelnen Zielen zu pendeln. Allerdings ist eine Zugfahrt natürlich bequemer als mit dem eigenen Auto und in Spanien auch relativ preisgünstig. Mit dem eigenen Fahrzeug ist man aber bedeutend unabhängiger, auch auf der Tour in Andalusien selbst, so dass wohl mehr auf diese Variante zurückgegriffen wird.

Das absolut gängigste Verkehrsmittel für Reisen nach Andalusien ist jedoch natürlich das Flugzeug. Die meisten Angebote der Reisebüros für Touren durch diese spanische Touristengegend basieren auf Flügen nach Málaga oder Almeria. Sevilla und Jerez haben auch Flughäfen, doch spielen diese für deutsche Touristen eine geringe Rolle. Organisiert man die Reise in eigener Regie, kann man auch versuchen, einen Billigflug nach Málaga oder Almeria zu bekommen.

Möchte man nur Badefreuden an der Costa del Sol erleben kann man, sofern der Reiseveranstalter nicht für den Zubringer sorgt, ein Taxi nehmen; Wir finden, nur Strandleben wäre aber sehr schade, denn dann verzichtet man auf viele Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten, die Andalusien bietet. Um diese zu erkunden, ist natürlich ein Mietwagen das Sinnvollste.

Wir hatten den Wagen schon von Deutschland aus gebucht und finden, das ist die beste Variante. So kann man gleich nach Ankunft das Auto übernehmen, verliert nicht allzu viel Zeit da schon alles vorbereitet ist und weis im voraus, welchen Autotyp man in etwa bekommt. Sicher ist es stark von persönlichen Wünschen abhängig, welche Kategorie man wählt. Die Straßenverhältnisse in Andalusien sind unserer Erfahrung nach gut, Allradantrieb und extra starke Motoren sind nicht erforderlich. Natürlich kommt es auch darauf an, wie viele Personen mitfahren. Wir hatten einen Fiat Punto und waren damit vollauf zufrieden. Für uns zwei reichte dieser Wagentyp völlig, zumal die andalusischen Innenstädte, vor allem die Altstädte, extrem verwinkelt und eng sind und es chronisch an Parkmöglichkeiten mangelt; Große Autos sind hier eher im Nachteil. Wichtig, vor allem im Sommer, ist jedoch eine Klimaanlage. Da Andalusien zu den heißesten Regionen Europas zählt, kann es ohne doch unangenehm werden.

Unser Mietwagen in einer Schafherde

Das Vorbuchen von Deutschland aus hat noch den Vorteil, dass im allgemeinen Vermieter gewählt werden, die seriös sind und sicher gewartete Autos anbieten. Unser Punto war fast neu und in sehr gutem Zustand. Auch die anderen Autos der Mietbüros am Flughafen in Málaga waren, soweit wir das beurteilen können, gepflegt und relativ neu.

Autofahren in Andalusien ist fast wie in Deutschland, zumindest was die Fahrten außerhalb der Städte betrifft. Allzu viel muss man nicht umdenken, auch hier herrscht Rechtsverkehr und sehr viele Verkehrsregeln und Verkehrszeichen gleichen denen in Deutschland. Einiges ist aber doch anders und das sollte man unbedingt beachten, ansonsten kann es ziemlich teuer werden.

Wer in Deutschland gewohnt ist, auf der Autobahn das Gaspedal so richtig durchzutreten, muss sich in Andalusien zügeln. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt hier 120 km/h, auf Hauptstraßen mit mindestens zwei Fahrbahnen in jeder Richtung sind maximal 100 km/h erlaubt, auf den anderen Straßen außerhalb der Ortschaften sind es 90 km/h. Innerhalb von Ortschaften gelten 50 km/h als Höchstgrenze. Die Geldbußen für Überschreitungen sind nicht ohne, man sollte es nicht darauf ankommen lassen. Wir fanden übrigens, dass der Verkehr auf den Autobahnen mit den erlaubten maximal 120 km/h viel flüssiger ist und es sich viel angenehmer fährt als ohne Begrenzung; Angekommen sind wir auch pünktlich.

In den Gassen von Granada

Die Sicherheitsgurte müssen angelegt sein, sowohl auf den Vorder- als auch auf den Rücksitzen. Wie in Deutschland gilt die 0,5 Promillegrenze, doch mit 0% ist es natürlich am sichersten. Richtig teurer kann es werden, wenn man beim Telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung erwischt wird. Dann sind bis zu 600 Euro fällig.

Bei der Übernahme des Mietwagens sollte auch geprüft werden, ob alle vorgeschriebenen Hilfsmittel an Bord sind. Im Falle einer Panne oder eines Unfalls sind nämlich zwei Warndreiecke Pflicht, die vor und hinter dem Fahrzeug aufgestellt werden müssen. Außerdem muss eine Warnweste getragen werden. Wer gegen diese Auflagen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 90 Euro rechnen. Die Straßen in Andalusien sind allgemein in einem guten Zustand. Lediglich bei manchen absoluten Nebenstraßen kann es schlechter aussehen.

Ein besonders Kapitel ist aber das Fahren in den andalusischen Ortschaften und Städten. Ehrlich gesagt, manchmal waren wir mit unseren Nerven ziemlich am Ende. Speziell in den Innen- und Altstädten führen die Wege durch enge Gassen und verwinkelte Gässchen, durch die oft gerade ein Auto passt und Fußgänger sich beim Herannahen in Hauseingänge drücken müssen. Daraus ergibt sich, dass die meisten Straßen in den Stadtzentren Einbahnstraßen sind. Hier den Weg zu finden ist alles andere als einfach, auch weil es an den andalusischen Straßen oft keine Straßenschilder gibt.

In der Reisebeschreibung war zwar angegeben, welche Straßen wir fahren sollten, doch wie macht man das, wenn man nicht weiß in welcher Straße man sich befindet? Anhalten und fragen war auch nicht möglich, denn in diesen engen Gassen löste das jedes Mal ein Verkehrschaos aus. Glücklicherweise hatten wir ein Navi mit, mit dem sind wir nach einigen Umwegen dann doch immer angekommen. Wir würden jedem, der nicht "blind den Weg findet", empfehlen mit Navigationsgerät zu fahren.

Trotz dieser stressigen Erlebnisse ist eine Andalusienrundfahrt eine wundervolle Sache, die wir jedem ans Herz legen können, denn wenn man einmal am Ziel angekommen ist, sind alle Widrigkeiten vergessen.

Essen und Trinken, andalusische Spazialitäten

Als Mitteleuropäer muss man sich schon etwas in seinen Ess- und Trinkgewohnheiten umstellen, wenn man eine Tour durch die Region Andalusien unternimmt. Das betrifft vorrangig auch die Zeiten, die doch ziemlich stark von unseren gewohnten abweichen, speziell das Abendessen. In Spanien, also auch in Andalusien, beginnt das frühestens gegen 21.00 Uhr, also dann wenn wir normalerweise schon längst fertig sind.

Ein richtiges spanisches Abendessen dauert lange, ist sehr reichhaltig und beinhaltet drei oder vier Gänge. Die These, dass man nach 20.00 Uhr nichts mehr essen sollte, kann man hier in Spanien glatt vergessen. Am späten Nachmittag oder frühen Abend bekommt man im Restaurant auch nichts, freundlich aber bestimmt wird man auf später verwiesen; Es ist uns öfter passiert, dass unser deutscher Magen rebellierte und nach Essen verlangte, doch wurden wir nur mitleidig angesehen.

Allerdings gibt es inzwischen auch hier einige "Schlupflöcher". In Hotels hält man sich oft nicht streng an diese spanischen Essgewohnheiten sondern richtet sich nach seinen vielen ausländischen Gästen. Auch Restaurants, die internationale Küche anbieten, weichen in ihren Zeiten meist von den spanischen ab. In größeren Ortschaften oder Städten findet man praktisch immer Chinarestaurants oder den "Italiener um die Ecke" und natürlich ist auch Mc Donalds vertreten. Sicher ist das nun nicht gerade die einheimische Küche, die man doch eigentlich konsumieren sollte wenn man im Land ist, doch manchmal ist der innere Schweinehund eben doch größer!

Das Frühstück dagegen ist meist nur eine Kleinigkeit. Kaffee und ein Toast oder ein Churro, ein spanisches Schmalzgebäck, reichen den Spaniern vollauf. In den Hotels allerdings vertraut man dann doch lieber auf die reichhaltigere Variante. Das Mittagessen beginnt in der Regel gegen 13.30 Uhr, also etwas später als in Deutschland aber nicht so extrem spät wie das Abendessen.

Luftgetrocknete Schinken

Die berühmten Tapas, die kleinen Häppchen, begannen ihren Siegeszug als spanisches Nationalgericht in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts von Andalusien aus. Es ist ein Gericht, das immer ein Getränk begleitet und die Zeit bis zur spätabendlichen Hauptmahlzeit überbrücken soll. Wenn man Glück hat oder gut recherchiert, erwischt man sogar ein Restaurant, in dem nach alter Sitte die Tapas ohne Aufforderung kostenlos zum bestellten Getränk kommen.

Angeboten werden auch viele Eiergerichte. Tortillas, die auch bei uns sehr beliebten Omelettes; Revueltos, Rühreier mit Meeresfrüchten oder Gemüse und Huevos a la flamenca sind typisch spanische Spezialitäten. In Andalusien mit seiner langen Meeresküste sind auch allerlei Fischgerichte und Meeresfrüchte beliebt und stehen oft auf der Karte. Berühmt ist auch der luftgetrocknete Schinken, den man in hauchdünnen Scheiben isst.

Wer mag, kann auch echte andalusische Spezialitäten probieren. Gazpacho, eine Suppe aus Paprika, Tomaten, Gurken, Knoblauch und Öl oder Nieren in Jerez-Wein sind Sachen, die für unseren Gaumen doch etwas gewöhnungsbedürftig sind; Natürlich ist es in einem sonnenverwöhnten Landstrich wie Andalusien Usus, dass Obst und andere Früchte eine große Rolle bei der Ernährung spielen. Das sind vorrangig Südfrüchte. Zitronen, Mandarinen, Orangen aber auch Datteln, Feigen, Mandeln und Pinienkerne sind praktisch überall im Angebot.

Einen maurischen Ursprung haben die meisten Desserts und Süßspeisen. Die Araber sind ja berühmt für ihre derartigen Spezialitäten. Wer an Untergewicht leidet, sollte auf jeden Fall einmal Churros con chocolate probieren. Das ist ein frittiertes Gebäck, dass man in heiße Schokolade tunkt. Die Kalorien jedenfalls jubeln.

Andalusien ist das Land mit einer großen Kaffeekultur. Wo wir auch immer in dieser Region waren, der Kaffee war ein Genuss. Den Café con leche, einen Milchkaffe, trinkt man vorrangig zum Frühstück. Espresso, Café solo, bekommt man immer und überall. Ob so zwischendurch oder nach dem Essen, Café solo ist immer gefragt. Café cortado ist ein "richtiger" Kaffee, aber mit wenig Milch.

In Spanien sollte man natürlich auch den Wein probieren, es gibt hier hervorragende. Berühmt ist auch der Sherry, der nur in Andalusien in der Provinz Cádiz angebaut wird, kurioserweise aber den Briten seinen internationalen Ruhm verdankt. Wer ihn mag, kann nach dem Essen auch einen Anis-Schnaps trinken. Ansonsten ist Mineralwasser weit verbreitet und natürlich gibt es viel frisch gepresste Fruchtsäfte. Also, für uns Mitteleuropäer ist die andalusische Küche durchaus sehr gut geeignet und es gibt die eine oder andere Spezialität, die man unbedingt probieren sollte.

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