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Hotels und Unterkünfte in Rom

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Selten hatten wir bei einer unserer Städtereisen so viele Hotels gesehen wie in der italienischen Hauptstadt Rom. Allerdings braucht es die auch, denn die Anzahl der Touristen ist enorm, jährlich hat die Stadt am Tiber mehr als 10 Millionen Besucher. Da kann es zu verschiedenen Zeiten schon mal eng werden. Dieser Ansturm hat noch einen weniger schönen Nebeneffekt: Die Preise der Übernachtungen bewegen sich auf einem ziemlich hohen Niveau. Zudem sind sehr viele der Hotels im Innenstadtbereich relativ klein – was jedoch nicht nachteilig sein muss – im Gegenteil, wir empfanden das als angenehm. Das Übernachtungen auch in Rom erschwinglich sein können und trotzdem ein gutes Niveau haben, hatten wir erfreulicherweise bei unserer Reise erlebt.

Auch in Rom bestehen außer in den Hotels noch andere Übernachtungsmöglichkeiten, wenn die auch eine weniger dominante Rolle spielen. Es gibt hier Bed & Breakfast als Alternative zum Hotel, einige Campingplätze und die Variante Jugendherberge – davon existiert allerdings nur eine. Etwas ungewöhnlich – und nicht für jeden geeignet – ist die Übernachtung im Kloster. Als Hauptstadt des Christentums bietet Rom natürlich auch eine derartige Möglichkeit an.

Übernachten in Rom

Wer einen Besuch in Rom plant und dafür natürlich Übernachtungsmöglichkeiten braucht, sollte möglichst nicht zu Zeiten fahren, in denen große Ereignisse stattfinden. Zu Ostern oder über Weihnachten ist die Übernachtungslage in der Stadt ausgesprochen angespannt, zudem können die Preise regelrecht explodieren. Und Spaß macht eine Stadttour dann auch nicht gerade.

Wer die zahlreichen Hotels in der Innenstadt von Rom sieht, glaubt kaum, dass Übernachtungen knapp werden könnten – aber bei mehr als 10 Millionen Besuchern pro Jahr werden eben auch Unterkünfte en Masse gebraucht. Am nächsten dran an den historischen Highlights ist man in der Altstadt, dort fällt man praktisch mit der Tür in die Sehenswürdigkeiten. Etwas günstiger sind die Preise oft in den Hotels in der Nähe des Hauptbahnhofs und die Wege in die Altstadt sind immer noch kurz. Die Bahnhofsviertel haben oft etwas Verrufenes, doch wir hatten bei unserer Romtour in Bahnhofsnähe übernachtet und wir können sagen, dass wir keine Probleme hatten.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, das Hotel im voraus zu buchen, wer auf gut Glück nach Rom fährt und auf eine akzeptable Unterkunft hofft, kann im Endeffekt eventuell ohne dastehen oder zumindest horrende Preise zahlen. Bei der Buchung sollte man auf kleine versteckte „Fallen“ achten, so kann es sein, dass die Zimmerpreise unterschiedlich sind, je nachdem ob sie ein Doppelbett oder zwei einzeln stehende Betten haben. Nach dem Frühstück sollte man sich auch vorher erkundigen, in einfacheren Hotels gibt es am Frühstücksbuffet manchmal nur trockene abgepackte Sachen. Mit dem Auto in einem Hotel in der Innenstadt zu buchen, ist wenig sinnvoll. Es gibt hier nur wenig Hotels mit Garagen und wenn, dann sind die Parkpreise gewaltig. Eigentlich ist eine Romtour ohne PKW das richtige, doch wenn man aus irgendwelchen Gründen doch mit Auto kommt. sollte man sich ein Hotel in einer Vorstadt oder sogar etwas außerhalb suchen.

Eine Besonderheit sind die Apartmenthotels oder Residenzen. Hier kann man nur buchen, wenn man längere Zeit in der Stadt bleibt. Eine Woche ist oft der kürzeste Zeitraum, manchmal sogar ein Monat. Auch private Anbieter haben diese Unterkünfte auf längere Zeit in ihrem Programm. Für Kurztouren fallen diese Unterkünfte deshalb im allgemeinen aus.

Gewissermaßen ein „abgespecktes“ Hotel sind die Bed & Breakfast Unterkünfte. Das ist sicher nicht das schlechteste, wenn man in Punkto Service einiges zurück stecken möchte. Die Unterkünfte sind meist etwas außerhalb der Innenstadt, doch es gibt auch einige in der Altstadt. Um diese zu buchen gehört aber etwas Glück dazu. Die Einrichtung in den B&B ist meist einfach und der Service beschränkt sich auf das Frühstück und die Reinigung. Ein besetzter Empfangsbereich ist oft garnicht vorhanden und wenn, dann meist nur wenige Stunden am Vormittag.

In der italienischen Hauptstadt findet man Unterkünfte, die sonst kaum vorhanden sind – nämlich in Klöstern. Gedacht waren diese Übernachtungen erst einmal für Pilger, doch inzwischen haben sich die Regeln gelockert. In den meisten Klostern oder anderen katholischen Einrichtungen können auch Nichtkatholiken ein Quartier finden. Man muss auch nicht am strengen Leben in den Klostermauern teilnehmen, aber einige Besonderheiten gibt es doch. Wer ein Doppelzimmer möchte, braucht die Bestätigung miteinander verheiratet zu sein. Die Zimmer sind eher karg eingerichtet und Ruhe ist eines der wichtigsten Gebote. Feierlustige Touisten sollten lieber woanders eine Unterkunft suchen.

Aber keine Sorge – mit den spartanischen Klosterzellen vergangener Jahrhunderte haben die Zimmer nichts mehr zu tun. Eine ebenfalls sehr einfache Variante ist das Campen, aber Campingliebhaber suchen ja gerade dieses Spezifische. Möglichkeiten dazu gibt es auch in Rom, allerdings etwas außerhalb der Innenstadt. Drei Plätze befinden sich noch innerhalb des Autobahnringes, wo noch die Stadtbusse verkehren. Weitere acht Plätze sind weiter draußen, hier sollte man schon motorisiert sein.

Einige interessante Hotels in der Innenstadt von Rom

Wer im Hotel Forum direkt neben dem Forum des Augustus eincheckt, hat das große Privileg, direkt im Zentrum der historischen Kaiserforen zu sein und auf die Ruinen des Forum Romanum zu schauen. Selbstverständlich hat das aber seinen Preis, das Forum zählt zu den exquisitesten Hotels in Rom, das sich wohl nicht jeder leisten kann. Diese Luxusherberge war früher ein Kloster. Davon ist seit dem Umbau im Jahre 1962 nichts mehr zu merken, heute zählt das Haus zu den gehobensten.

Rom

Von der Dachterrasse des Hotels hat man einen zauberhaften Blick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des antiken Rom, ebenso wie auf das Monument Vittorio Emmanuele II und andere Bauten. Auf der Dachterrasse befindet sich auch das Restaurant, das ebenfalls im Nobelstil glänzt. Vom Hotel sind es nur rund 2 Minuten zu Fuß zum Forum Romanum und etwa 4 Minuten zum Kolosseum.

Die insgesamt 76 Zimmer sind natürlich groß und luxuriös eingerichtet, Klimaanlage und Heizung mit individueller Regelung gehören genauso zum Standard wie eine Minibar, SAT-TV, Safe und ein exquistes Bad. In einem Haus dieser Kategorie wird selbstverständlich der Service groß geschrieben, z.B. gibt es auf Anfrage den Abholservice am Flughafen sowie einen Hoteltransfer-Service. Das Restaurant auf der Dachterrasse bietet 100 Gästen Platz und verwöhnt neben dem exzellenten Ausblick über Rom auch mit auserlesenen Spezialitäten.

Rom

Nicht direkt in der Altstadt, jedoch in unmittelbarer Nähe, steht das Mecenate Palace Hotel, ein schon von außen sehr imposant wirkender Bau. Bis zum Kolosseum und den Diokletians-Thermen ist es nicht weit und auch die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sind gut zu Fuß zu erreichen. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über 72 klimatisierte Zimmer.

In den Zimmern ist SAT-TV vorhanden, gegen Gebühr auch Pay-TV und ein TV-Internetzugang. Kostenlose Zeitungen und ein Direktwahltelefon gehören zur Ausstattung, sowie ein Kaffe/Tee-Kocher und Hausschuhe.Die Reinigung erfolgt täglich und auf Anfrage ist ein Weckanruf und die Stellung von Allergiker-Bettwäsche möglich. Im Badezimmer gibt es neben einer Wanne-Dusche-Kombination auch ein Bidet, Personenwaage und Bademäntel.

Der Service ist weit gefächert, es gibt einen Concierge-Service, man kann sich bei der Tourenplanung beraten lassen oder Unterstützung beim Ticketerwerb bekommen. Das Personal ist mehrsprachig, es gibt eine Wäscherei und gegen Gebühr wird ein Flughafen-Shuttle rund um die Uhr angeboten. Im Preis der Übernachtung ist ein Frühstück enthalten.

Wer im Domizil der Schönsten und Reichsten dieser Welt übernachten möchte, kann dies im Hotel Hassler Roma, das die wohl wundervollste Lage in der Stadt hat. Direkt oberhalb der Spanischen Treppe mit einem spektakulären Ausblick auf die Stadt mit dem Petersdom steht dieses Haus, in dem Luxus und Diskretion groß geschrieben werden. Gekrönte Häupter übernachteten hier, berühmte Künstler und andere Persönlichkeiten. Audrey Hepburn war Stammgast, Tom Cruise und Katie Holmes heirateten hier. Der Luxus und die mögliche Nähe zu Berühmtheiten hat natürlich ihren Preis, ein Zimmer ist kaum unter 500 Euro pro Nacht zu bekommen. Aber das „stemmen wir doch mit links“ – oder ?

Rom

Mitten in der Altstadt, nur wenige Meter von Pantheon, Piazza Navona, Trevibrunnenn und den anderen Sehenswürdigkeiten entfernt befindet sich das Hotel Colonna Palace, ebenfalls ein Hotel der oberen Kategorie, doch einiges humaner im Preis als das Hassler. Der Service und die Zimmerausstattung entsprechen der Luxuskategorie und natürlich gehören auch Restaurant und Bar zum Haus dazu. Einen wunderbaren Ausblick über Rom hat man von der Dachterrasse des Hotels.

Rom

Ebenfalls eine ausgezeichnete Lage hat das Hotel Bernini Bristol am Piazza Barberini. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms sind per Fuß in wenigen Minuten erreicht, ansonsten fahren am Platz vor dem Hotel die Metro und Busse. Das ist einerseits sehr schön, andererseits kann es aber sehr laut werden. Die Preise sind schon sehr gehoben, wobei sie in vielen Bewertungen als nicht ganz dem Niveau entsprechend kritisiert wurden. Mit etwas Glück kann man aber ein Zimmer zu einem Schnäppchenpreis erwischen.

Der Bau stammt aus dem Jahr 1874, die geräumigen Zimmer sind im entsprechenden Stil eingerichtet. Natürlcih handelt es sich nicht mehr um die Originalmöbel. Von vielen Zimmern hat man einen schönen Blick auf die Piazza, ansonsten bietet der Ausblick von der Dachterrasse eine wunderbare Ansicht der Altstadt Roms. Hier oben gibt es ein Restaurant und einen Whirlpool. Wer etwas für sein körperliches Wohlbefinden tun möchte, kann das im Wellnesscenter, im Fitnessraum, im Türkischen Bad oder in der Sauna.

Rom

Deutlich preiswerter als viele andere Hotels ist die Pension Millerose, eine Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs. Der günstigere Preis ist allerdings nicht unberechtigt, die Übernachtung im Millerose ist etwas für Leute, die sparen möchten und nicht übermäßig viel Wert auf gehobene Ausstattung oder gar Luxus legen. Wenn man sich mit diesen Einschränkungen gut abfinden kann, ist die günstige Lage aber ein Pluspunkt.

Die Pension befindet sich im sechsten Stockwerk eines Wohnhauses. Wer gut zu Fuß ist, hat hier Vorteile. Es gibt zwar einen Fahrstuhl, doch der ist langsam und für relativ wenige Leute ausgelegt, so dass es zu Wartezeiten kommen kann. Die Zimmer sind ziemlich spartanisch eingerichtet, aber durchaus akzeptabel. Das angebotene Frühstück ist eher etwas für Asketen, das Abendessen muss außerhalb eingenommen werden. Das dürfte jedoch kein Problem sein, denn aufgrund der Lage gibt es genügend Gaststätten und andere Möglichkeiten in der Nähe. So befinden sich im Erdgeschoss des Gebäudes eine Pizzeria und ein Supermarkt. Außerdem dürfte man in der Pension sehr sicher sein, denn nur wenige Meter entfernt ist eine Polizeistation und die Polizeifahrzeuge sind vor dem Haus geparkt. Die Straße ist allerdings ziemlich belebt und vor dem Haus fährt die Straßenbahn. Wer keine allzu großen Ansprüche an die Unterkunft hat und eine presiwerte Übernachtungsmöglichkeit sucht, ist in der Pension sicher ganz gut aufgehoben.

Rom

Deutlich mehr Luxus bietet wiederum das Hotel Pace Helvetia nahe der Piazza Venezia. Das Vier-Sterne-Hotel bietet Stadtführungen durch Rom an, außerdem einen Service, der dieser Kategorie entspricht. Dazu gehört ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, große und gut eingerichtete Zimmer und eine schöne Panoramaterrasse.

Rom

Das Hotel California in der Nähe des Hauptbahnhofes und der Kirche Santa Maria Maggiore ist eines der gehobenen Mittelklassehotels. Die Preise sind immer noch ziemlich hoch, aber erreichen keine Spitzenwerte. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen. Es ist mit 45 Zimmern eines der kleineren Hotels. Die Ausstattung der Zimmer ist gediegen und es ist eine Unterkunft, in der auf Nachfrage in einigen Zimmern Haustiere mitgebracht werden dürfen.

Rom

In der Nähe des Kolosseums und des Forum Romanum befindet sich das Grand Hotel Palatino. Entgegen seinem Namen zählt es nicht zu den teuersten Häusern in Rom, onwohl die Zimmerpreise immer noch stattlich sind. Die 200 klimatisierten Zimmer sind gut eingerichtete, was bei einem Vier-Sterne-Hotel auch zu erwarten ist. Zum umfangreichen Service, den das Haus anbietet, gehört auch ein kostenloses Frühstück, das im Zimmerpreis dabei ist.

Das Hotel Taormina in Bahnhofsnähe

Wir hatten von unserem Reisebüro die Empfehlung bekommen, das Hotel Taormina als Unterkunft in Rom zu wählen. Zwar ist das Taormina nur ein Zwei-Sterne-Haus, doch die Reisebüromitarbeiter hatten es selbst getestet und waren zufrieden. Nun legen wir Wert auf Sauberkeit, eine zumindest gute Standardausstattung und guten Service, aber wir brauchen keinen Luxus und keine übertriebene Dienstbeflissenheit.

Rom

So buchten wir das Taormina für unseren Romaufenthalt und ließen uns überraschen, ob die guten Noten zutrafen. Im Vorfeld überzeugten uns jedenfalls der humane Preis – in Rom ist das durchaus keine Selbstverständlichkeit – sowie die günstige Lage in der Nähe des Hauptbahnhofs. Bis in die Altstadt, dem vorrangigen Ziel der Erkundungen, waren es nur rund 10 Minuten per Fuß. Da aber sowohl Straßenbahn als auch die U-Bahn nur wenige Meter vom Hotel entfernt verkehrten, ließen sich auch etwas weiter entfernte Ziele wie z.B. die Vatikanstadt problemlos erreichen.

Vorweg gesagt, wir wurden überhaupt nicht enttäuscht, das Taormina erwies sich als ausgesprochen angenehme Unterkunft. Unsere Befürchtung, dass eventuell durch die Nähe zum Bahnhof und die Lage an einer Hauptstraße die Nächte unruhig und laut würden, bestätigte sich nicht. Ob das in allen Zimmern so ist, können wir allerdings nicht sagen. Von außen erscheint das Haus relativ unscheinbar und die Rezeption befindet sich ersten Stock. Viel Platz ist hier und im kleinen Vorraum nicht, doch das erschien uns nicht sehr relevant für die Qualität. Da könnte eher von Nachteil sein, dass im Haus kein Fahrstuhl vorhanden ist. Da die Rezeption nicht lange unbesetzt bleiben darf, gibt es auch kaum eine Chance, dass die Koffer getragen werden. Zwei Frauen mit übergroßen Koffern keuchten ziemlich, als sie ins dritte Stockwerk mussten. Wir fanden das Fehlen eines Fahrstuhls auch nicht positiv, aber genauso wenig problematisch – schließlich ist das Taormina kein Hochhaus und das tägliche Laufen in den Frühstücksraum sahen wir als kleine sportliche Übung. Für Leute, die mit dem Treppensteigen große Probleme haben, ist dies natürlich ein Minuspunkt.

Rom Rom

Die Zimmer waren – wie bei einem Zwei-Sterne-Haus zu erwarten – einfach eingerichtet, aber praktisch und mit Möbeln, die in einem guten Zustand waren. Neben den Betten, den Nachttischen, einem Schreibtisch, einem Tisch und zwei Stühlen gab es einen großen Einbauschrank, in dem die Sachen problemlos untergebracht werden konnten. Einen an der Wand befestigten Flachbildfernseher gab es ebenfalls. Zwar konnte man nur zwei Programme in Deutsch empfangen, doch schließlich wollten wir ja vorrangig die Stadt kennen lernen. Überaus angenehm war auch die Größe des Raumes, wir hatten schon weitaus kleinere Zimmer erlebt. Angenehm überrascht waren wir vom Badezimmer. Das hatte nicht nur eine Dusche sondern eine Wanne, es war relativ groß und mit Fenster. Gegen die winzigen Räume, die meist fensterlos und manchmal etwas modrig in den meisten Hotelzimmern zu finden sind, war das Badezimmer im Taormina ein Genuss. An der Sauberkeit in den Räumen hatten wir ebenfalls nichts auszusetzen.

Rom

Den Service fanden wir hervorragend und so manches Haus mit weitaus mehr Sternen kann sich hier eine Scheibe abschneiden. Das begann damit, dass an der Rezeption fließend Deutsch gesprochen wurde. Sicher ist das kein Kriterium für einen angenehmen Hotelaufenthalt – aber es erleichtert vieles, zumal wir jede Menge guter Tipps und Hinweise erhielten, z.B. zu den Öffnungszeiten, Reservierungen und interessanten Ecken. Der Portier nahm sich viel Zeit, das alles zu erklären und im Romplan einzuzeichnen. Fahrkarten konnte man auch im Hotel erwerben. Nicht lebenswichtig aber ein guter Service war der kostenlose Internetzugang in der Rezeption. Da mussten wir uns aber mitunter etwas gedulden, denn es stand nur ein Zugang zur Verfügung.

Ein Restaurant hat das Hotel nicht, wer jedoch tagsüber oder abends einen Kaffee oder etwas alkoholisches trinken möchte und dazu einen kleinen Snack nehmen, der kann das an einer kleinen Bar hinter der Rezeption. Auf den Zimmern gibt es keine Möglichkeit, Kaffee oder Tee zu kochen. Begeistert waren wir jedoch, dass uns an der Rezeption ohne weiteres eine Kanne mit heißem Wasser, Tassen und Zucker zur Verfügung gestellt wurde. Ab dem zweiten Tag brauchten wir garnicht mehr zu fragen, das Geschirr stand schon bereit und das heiße Wasser wurde sofort eingefüllt.

Die Übernachtung war inklusive Frühstück, das in einem Frühstücksraum als Buffet gereicht wurde. An das Buffet eines Luxushotels kam das im Taormina nicht heran und die Auswahl war eher etwas eingeschränkt. Wenn man keine allzu hohen Ansprüche stellt, ist das Frühstück im Taormina aber durchaus akzeptabel. Unser Fazit ist also: Das Taormina ist ein sehr zu empfehlendes Hotel, wenn man eine gediegene Unterkunft mit gutem Service sucht. Wer eine große Portion Luxus möchte, ist hier eher nicht richtig.

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