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Sotavento - eine Sanddünen-Landschaft

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Als Sotavento wird derjenige Teil der Algarve bezeichnet, dessen Strände mehr von Sanddünen als von Felsklippen geprägt sind. Sotevento reicht von der Bezirkshauptstadt Faro ostwärts bis zur spanischen Grenze und nach Norden bis über den Fluss Ribeira de Foupana hin; Während es im westlichen Teil der Algarve, dem sogenannten Borlavento, keinen Strand gibt, der nicht durch steile Felswände nach Norden hin eingesäumt ist, gibt es in Sotavento viele großflächige Sandstrände.

Die Hauptstadt der gesamten Algarve ist Faro. Die Stadt zählt heute über 30.000 Einwohner und blickt auf eine über 2.000 Jahre alte Geschichte zurück. Obwohl bereits die Römer in Faro einen Hafen erbauten begann die eigentliche Stadtentwicklung erst mit dem Einfall der Mauren im 8. Jahrhundert nach Christus. Seit 1756 ist Faro die Hauptstadt der südlichsten Provinz Portugals. Auch heute noch ist Faro eine Hauptstadt mit vielen Verwaltungen.

Der See Barragem de Beliche Der spanische Ort Sanlúcar de Guadiana auf der anderen Seite des Flusses

Faro selbst ist keine attraktive Stadt; Als Tourist landet man in Faro auf dem internationalen Flughafen, doch dann verlässt man schnell die Stadt. Der schönste Teil Faros ist zweifellos das riesige Naturschutzgebiet Reserva Natural da Rio Formosa, das sich südlich der Stadt bis weit nach Osten hin ausstreckt.

Fährt man von Faro aus nach Osten (natürlich nicht auf der Autobahn sondern auf der Küstenstraße), so kommt man an einigen kleinen Städtchen vorbei und man findet zahlreiche Strände entlang der Straße. So schön sandig die Strände auch sind, begeistern konnte mich nicht ein einziger von denen. Die richtig attraktiven Strände erreicht man nur per Boot: Auf zahlreichen kleinen Inselchen und hinter grossen Lagunen findet man die gewünschten Urlaubsparadiese.

Fährt man immer weiter nach Osten, so stößt man auf die kleine Stadt Castro Marim, die wegen ihrer beiden uneinnehmbaren Festungen lange Zeit große Bedeutung hatte. Die Gegend um Castro Marim ist unglaublich trocken. Ausgetrocknete Salzseen schrecken jeden Besucher richtig ab.

Kurz vor der spanischen Grenze biegt eine Straße nach Norden entlang dem Grenzfluss Río Guadiana ab. Fährt man diese Straße ca. 35 km weit nach Norden, gelangt man zu dem Ort Alcoutim. Die Straße ist eine ehemalige Römerstraße; sie führt durch eine absolut ruhige, kaum besiedelte und unzerstörte Landschaft. Die Gegend ist extrem trocken und dürr. Der See Barragem de Beliche wirkt wie eine riesige Oase in einer Wüstenlandschaft. Der Ort Alcoutim wirkt irgendwie total verlassen. Blickt man jedoch über den Fluss auf den spanischen Ort Sanlúcar de Guadiana, so kann man einschätzen, was vor Hunderten von Jahren an dieser Stelle abging: zwei kleine Orte, jeweils eine Burg und ein Fluss dazwischen...

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