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Sagres, Cabo de São Vicente

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Fahren wir ans Ende der Welt, nach Cabo de São Vicente, dem Südwestzipfel Europas. Hier hört die Welt auf; so zumindest dachte man vor mehr als 500 Jahren. Für die Portugiesen hört hier heutzutage weder die Welt noch Europa auf, im Gegenteil, hier beginnt die Welt, hier beginnt der Kontinent.

Sagres, Cabo de São Vicente Sagres, Cabo de São Vicente

Die Küste am äußersten Zipfel Europas ist für Badefreunde überhaupt nicht einladend. Sie ist schroff, steil, felsig und windig. Die porösen Felsen fallen zum Teil über 50 m tief ins Meer. An den wenigen Stränden, die sehr schwer zu erreichen sind, schlägt die Brandung unaufhörlich zu. Seefahrer, die vom Atlantik her kommen, finden also eher ein abweisendes Europa vor sich, wenn sie auf die portugiesische Südwestküste stoßen.

Sagres, Cabo de São Vicente Sagres, Cabo de São Vicente

Dennoch sind es natürlich genau diese steilen schroffen Felsklippen, die der Gegend die Attraktion verleihen, die so kennzeichnend für die Algarve sind. Fährt man von Lagos aus Richtung Sagres, dann zum Cabo de São Vicente und anschließend die portugiesische Westküste nach Norden, so findet man immer wieder imposante Aussichtspunkte auf felsige Klippen und Brandungen, die das Meer gewaltig aufschäumen.

Auf der etwas mehr als 5 km langen Staße von Sagres nach São Vicente findet man die Fortaleza do Infante. Auf diesem Gelände stand einst die Schule Heinrichs des Seefahrers. Beeindruckend ist die 20 m grosse Windrose am Boden des Geländes.

Sagres, Cabo de São Vicente Sagres, Cabo de São Vicente Sagres, Cabo de São Vicente

Am Ende der Straße kommt man endlich am einstigen Ende der Welt an. Am Cabo de São Vicente steht einer der hellsten Leuchttürme der Welt; Wer Glück hat, kann den Leuchtturm besteigen und eine Ringsumsicht genießen. An diesem Ort haben zahlreiche Ramschhändler ihren Platz eingenommen. Vom dicken Norwegen-Pulli bis zur deutschen Bratwurst wird alles verkauft.

Ich fand das Beeindruckendste an diesem Fleck weder den Leuchtturm noch die gigantischen Steilküsten sondern ganz einfach das Wissen, dass in die eine Richtung 10.000 km weit Land kommt während in der anderen Richtung 5000 km lang nichts alles Wasser kommt und dass man hier wirklich einst glaubte, die Welt höre auf.

Sagres, Cabo de São Vicente Sagres, Cabo de São Vicente Sagres, Cabo de São Vicente

Die Fahrt von Lagos nach Sagres ist sehr beeindruckend. Wer noch etwas Zeit hat, sollte nicht denselben Weg zurück nehmen, sondern von Sagres aus die Atlantikküsten entlang nach Norden bis Alfambras fahren und von dort aus nach Lagos zurück; Auf dieser Strecke herrschen zwar meist starke Winde, jedoch wird man mit einigen faszinierenden Blicken auf das Meer, die Felsküsten und die Brandungen belohnt. Es gibt zahlreiche Strände an der portugiesischen Atlantikküste, die jedoch nicht einfach zu erreichen sind; wegen des starken Windes und der heftigen Brandung ist das Baden ohnehin keine Freude.

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