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Shopping in Madrid

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Madrid - für viele ein Einkaufsparadies. Unter den gut betuchten sind die Viertel Chueca (Metro Chueca, L5) und Salamanca (Metro Serrano, L4) bekannt: Hier tummeln sich teure, exklusive Boutiquen, Galerien und Designerläden. Teuer heißt allerdings nicht immer gleich schön, denke ich automatisch, als ich durch die Viertel spaziere. Die Schaufenster zeigen zum Teil die kuriosesten Kleidungsstücke, die manch einer nicht einmal umsonst tragen würde, die jedoch einen Preis im dreistelligen Bereich haben.

Wirkt fast leer: Der Boulevard für Fußgänger der Gran Vía Die Fußgängerzonen Calle de Tetuan und Calle Arenal Die Fußgängerzonen Calle de Tetuan und Calle Arenal

In Madrid gibt es jedoch auch geschmackvolle und gleichzeitig erschwingliche Mode: Um die Puerta del Sol (Metro Sol, L1, L2, L3) haben sich zahlreiche Boutiquen und Geschaefte angesammelt. Besonders bekannt sind die Fußgängerzonen Calle Arenal und Calle de Tetuan, wo man viele kleine Läden zum Stöbern entdeckt - eine ideale Gelegenheit auf dem Weg zum Palacio Real. In der Nähe der Puerta del Sol befindet sich der Hauptsitz des Shoppingmalls Corte Inglés, in dem man wirklich alles von Kleidung, Elektronik, Literatur über Sportzubehör bis zu Haushaltsartikeln findet.

Wenn man von der Metrostation Callao (L3, L5) auf die Puerta del Sol zusteuert, kommt man an kleineren Modegeschäften vorbei, die preisgünstige Mode anbieten. Beliebte Modeketten allgemein sind H&M, Zara, Mango und Esprit.

Die Fußgängerzonen Calle de Tetuan und Calle Arenal Kunterbunt: Der berühmte Flohmarkt El Rastro Kunterbunt: Der berühmte Flohmarkt El Rastro

In der Shoppingmeile Gran Vía und in der Calle Fuencarral findet man die gängigsten Jugendmarken, die preislich aber etwas höher liegen als woanders. Für den kleineren Geldbeutel mögen die Gegenden bei den Metrostationen San Bernardo (L4) und Tribunal (L10) im Viertel Malasaņa interessant sein, wo man oft reduzierte Sachen aus der Vorsaison findet.

In Madrid werden einem die Chinaläden sofort auffallen, die einem Tante-Emma-Laden gleichen und wo fast alles zu erwerben ist: Ob Kosmetik, Geschenkartikel, Geschirr, Badehosen oder andere Textilien - man wird fündig; Allerdings ist bei den Preisen klar, dass es sich um eine andere Qualitätsstufe handelt, als in einem nur auf Textilien fokussiertem Geschäft.

Menschen über Menschen, besonders zur Zeit des Sommerschlussverkaufs. Im Hintergrund ist die Werbung des Corte Inglés zu sehen; bis zu 50% Rabatt auf Kleidung.

Wer unerwartet schlechtes Wetter haben sollte und sich gerne in Shoppingmalls aufhält, der sollte die Ortschaft Xanadú besuchen. Dort kann man laut einem einkaufslustigen Freund einen ganzen Tag verbringen, ob im Centro Comecial, an der Essensmeile, im Kino oder beim Snowboarden in einer Halle - langweilig wird es nicht. Zu erreichen ist Xanadú mit einem Bus von Príncipe Pío aus, die Metrostation der Linien 6 und 10.

Selbst Einkaufsmuffel mögen Gefallen am Rastro finden, dem berühmten sonntäglichen Flohmarkt in den Vierteln Latina (Metro La Latina, L5) und Lavapiés (Metro Lavapiés, L3). Selbst wenn man nichts kaufen möchte, lohnt sich ein Blick auf den Rastro, wo Antiquitäten, Kleidung, Souvenirs, Dekoration, Schmuck, Werkzeuge, Bücher und vieles mehr angeboten wird. Der Rastro beginnt morgens gegen neun Uhr und endet nachmittags um 14.30; Wer gegen elf Uhr aus der Metro bei La Latina aussteigt, wird bei der Menschenmasse erkennen, dass der Rastro tatsächlich sehr bekannt und beliebt ist - und damit ein Potential für Taschendiebe birgt. Darum sollte man auf die Mitnahme von Wertsachen auf jeden Fall verzichten!

Wer jedoch etwas aufpasst, wird den Rastro in seinem bunten Treiben genießen können und mit dem Kontakt zu verschiedensten Händlern ein Stück Kultur von Madrid mitnehmen.

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