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Sehenswürdigkeiten im Norden Ibizas

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Der Norden Ibizas ist das Gebiet der Insel, das wohl am unberührtesten und ursprünglichsten geblieben ist. Große Orte oder gar Städte gibt es hier nicht und die Bevölkerungszahl der Region geht nicht über einige Tausend hinaus. Im hauptsächlich hügligen Land werden auf winzigen Feldern Gemüse und Getreide angebaut. Die Dörfer erinnern oft an Ortschaften aus den vorigen Jahrhunderten, mit wenig Bewohnern und der Kirche als Mittelpunkt.

Naturliebhaber finden hier ein Paradies vor, die Landschaft wird geprägt durch die Hügelkette Es Amunts, die es auf eine Höhe von maximal 410 m schafft. Die dicht bewaldeten Hügel wurden unter Naturschutz gestellt, so dass auch spätere Generationen in den Genuss dieser Wälder kommen können. Der Trubel, wie er oft in den Urlauberzentren der Insel vorherrscht, ist hier noch nicht so ausgeprägt.

Zu den größten Highlights im Norden zählen jedoch ohne Zweifel die wildromantischen Küsten mit ihren schroffen und teilweise steilen Felsen. Badegelegenheiten und Sandstrände sind an dieser Küste weniger zu finden als in den anderen Gegenden Ibizas. Das heißt jedoch nicht, dass man hier auf Baden und Strandleben verzichten müsste. Es gibt einige sehr schöne Buchten, die aber meist mit dem eigenen Fahrzeug erreicht werden. Die Bauten an den Bade-Buchten sind allerdings meist recht einfallslos und hässlich, während im Inneren einige sehr schöne Ortschaften zu einer Besichtigung animieren – so z.B. Sant Joan de Labritja und Sant Miguel de Balansat.

Sant Joan de Labritja

Das Städtchen Sant Joan de Labritja ist alles andere als groß und doch hat es den Status des Gemeindezentrums der Region. Die Anzahl der Sehenswürdigkeiten im Ort hält sich auch sehr in Grenzen, trotzdem waren wir begeistert vom Ortskern mit seiner Kirche und dem wunderschönen Hauptplatz Placa d´Espanya. Sant Joan ist kein Urlauberzentrum, der Tourismus ist hier noch nicht richtig angekommen und der Ort hat den Charme eines ruhigen, etwas verschlafenen Dörfchens aus vergangenen Jahrhunderten.

Die Kirche von Sant Joan de Labritja In der Kirche von Sant Joan de Labritja Die Kirche von Sant Joan de Labritja

Gerade dies fanden wir reizvoll und nur der Reisebus, der vor der Kirche einen Touristen-Trupp auslud, störte die Idylle. Auch die Umgebung weist keine nennenswerten Highlights auf, doch die grünen Hügel und die Felder bilden eine Landschaft, in der man sich gern aufhält und „Entspannung tankt“.

Statue eines Priesters

Die Abgeschiedenheit und urwüchsige Lebensformen in Sant Joan de Labritja hatten offensichtlich auch eine große Anziehungskraft auf Hippies und andere Aussteiger. Der Ort hat den größten Ausländeranteil auf der Insel, immerhin 27 % der Einwohner kommen ursprünglich nicht von Ibiza. Allerdings relativiert sich das, denn die Einwohnerzahl Sant Juans ist insgesamt sehr gering. Zumindest hat man hier große Chancen, einigen der Alt-Hippies zu begegnen.

Mittelpunkt des Ortes ist auch in Sant Joan die Kirche – und die ist wirklich sehenswert. Auf dem zentralen Platz, umgeben von Bäumen, erstrahlt sie in blendendem Weiß, wunderschön abgesetzt mit Teilen in leuchtendem Gelbrot. Das Gebäude mit dem spitzen Glockenturm stammt aus dem 18. Jahrhundert. Kunsthistorisch gesehen hat es wohl keine große Bedeutung, aber das störte uns nicht. Wir fanden die kleine Kirche einfach schön – und das ist ja sicher auch viel wert. Zumal neben dem Eingang eine tolle eiserne Skulptur steht, die in modernen Formen einen Priester darstellt. Auch das ist sicher kein bedeutendes Kunstwerk, gefallen hat es uns trotzdem sehr.

Alt-Hippie in Sant Joan de Labritja Typische Häuser am Placa d´Espanya

Gleich neben der Kirche beginnt der Placa d´Espanya, der zentrale Platz und eindeutiges Zentrum des Ortes. Hier fühlten wir uns in ein Bilderbuch aus alten Zeiten versetzt. Der Platz mit den typischen alten, aber fantastisch renovierten Häusern mit ihren schmiedeeisernen Balkonen gibt einen Einblick, wie es in früheren Zeiten auf der ganzen Insel ausgesehen haben wird. Der Anblick gewinnt noch durch eine lange Reihe Töpfe mit blühenden Pflanzen des Mittelmeerraumes und durch das Kopfsteinpflaster. Sehenswert sind auch die schweren Holztüren der Häuser. Wie gesagt, viel gibt es in Sant Joan de Labritja nicht zu sehen und man ist relativ schnell durch, doch dieses Wenige hat uns begeistert und wir würden jedem Urlauber empfehlen, den Ort keineswegs „links liegen zu lassen“.

Cala d`en Serra

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Die Cala d`en Serra gilt als Geheimtipp für einen sehr schönen kleinen und abgelegenen Strand. Er liegt in einer versteckten Bucht und außer ein paar Bootsgaragen sowie einer kleinen Strandbar mit dem üblichen Angebot ist außer Sand und Wasser nichts vorhanden. Der nur ca. 50 m lange Strand ist aber sehr schön mit einem flach fallenden Zugang zum Meer, jedoch grob mit Kieseln und einigen Felsen im Wasser. Für Individualisten, die nicht Haut an Haut liegen möchten, ist er aber ideal.

Cala d`en Serra

Wobei die Aussage, dass es hier nichts weiter gibt, eigentlich nicht korrekt ist. Cala d`en Serra liegt nämlich in einer wunderschönen Gegend und ist von Felsen und bewaldeten Steilhängen umgeben. Der erste Blick von oben auf die Küste nahm uns gleich für diese Ecke Ibizas ein. Diese Steilküste ist allerdings auch der Grund, dass es hier außerhalb der Sommermonate ziemlich schnell schattig wird.

Was den gesamten Anblick etwas trübt ist eine Bauruine, die oberhalb des Strandes steht. Hier sollte in den 80er Jahren ein Schwarzbau entstehen, was aber entdeckt wurde. Ein Weiterbau wurde verboten und so verschandelt noch heute eine unansehnliche Ruine die schöne Bucht. Trotzdem, die Landschaft lohnt einen Besuch, zumal hier viele Spaziergänge in der waldreichen Umgebung möglich sind.

Alles andere als schön ist allerdings die Zufahrt. Die mit Schlaglöchern übersäte Huckelpiste bekommt den wenigsten Autos und besonders mit einem Mietwagen sollte man überlegen, ob man die Abfahrt zur Cala d`en Serra wagt. Eine Alternative ist, dass Auto auf der Steilküste stehen zu lassen und den ca. 20 Minuten dauernden Abstieg zu Fuß in Angriff zu nehmen. Natürlich muss man den ganzen Weg aber auch wieder zurück.

Portinatx und seine Strände

Der Ort Portinatx (ausgesprochen: Portinatsch) am äußersten nördlichen Zipfel Ibizas ist eine der Hochburgen des Tourismus und eines der beliebtesten Ausflugsziele, vor allem für Badelustige. Das ist wenig verwunderlich, denn zu Portinatx gehören insgesamt drei Strände, alles schöne Sandstrände. Die sind auch sehr gut ausgestattet, es gibt Duschen, Liegen, Sonnenschirme und für die Sicherheit sorgen Rettungsschwimmer. Restaurants und Bars sind mehrere vorhanden. Wer sich aktiv betätigen möchte, kann Tretboote ausleihen oder Kurse in der Tauchschule oder Windsurfschule belegen. S´ Arenal Gros ist mit 170 m Länge und 15 bis 80 m Breite der größte der Strände und liegt direkt neben dem Busparkplatz.

Steilküste bei Portinatx mit Blick zum Leuchtturm La Guardiola Der Strand von Playa Porto

Etwas versteckter und auch ruhiger ist S´Arenal Petit – der „Kleine“. Er ist nur 60 m lang und 5 bis 75 m breit. Mit 40 m Länge und 35 m Breite ist Playa Porto der kleinste, aber unserer Ansicht nach vielleicht der Schönste der drei Strände. Er ist mit Hügeln umgeben, die mit Pinien bewachsen sind. Sehr schöne Blicke auf die Strände und das Meer bekommt man von den Höhen der Steilküste. Fantastisch ist auch der Blick hinüber zu den Hügeln der Halbinsel mit dem Leuchtturm.

Der Ort Portinatx selbst präsentiert sich heute als bedeutendes Ferienzentrum mit großen Hotelkomplexen. Entsprechend hoch ist die Zahl der Gäste, besonders in der Hauptsaison im Sommer. Ruhe ist hier also nicht das, was man vorrangig findet. Auch als schön würden wir Portinatx nicht unbedingt bezeichnen, die Hotelburgen sehen so aus, wie fast überall. Sehenswürdigkeiten sind nicht zu finden, das Pfund mit dem Portinatx wuchert sind die guten Bademöglichkeiten, der Service und die schöne umliegende Landschaft.

Waldlandschaft auf der Halbinsel von Portinatx Steilküste bei Punta des Moscarter

Die hat wirklich einiges zu bieten, ausgedehnte Wälder und wild zerklüftete Felsküsten sind für Wanderfreunde das wahre Paradies. Ein Fahrzeug sollte man aber schon haben, allein zu Fuß lassen sich die in der weiteren Umgebung liegenden Ziele kaum erreichen. Wir waren deshalb ein Stück auf der C 733 in Richtung Sant Joan de Labritja gefahren. Nach einigen Kilometern zweigt eine kleine Straße – oder eher ein größerer Weg - ab, dem wir noch ein Stück folgten und dann unseren Mietwagen abstellten. Die anschließende Wanderung durch ein großes Waldstück war ein Erlebnis, das wir nicht missen möchten.

Der Weg endete nach einiger Zeit an der imposanten Steilküste Punta des Moscarter mit Blick auf das Meer. Entlang der Küste kann man noch zum Leuchtturm La Guardiola laufen, bis zu dessen Fuß man kommt. In das Innere kann man aber nicht hinein. Im Prinzip hätten wir von hier aus weiter entlang der Steilküste gehen können, um dann schließlich Portinatx zu erreichen. Da wir unser Auto aber am Anfang des Waldes abgestellt hatten, entschlossen wir uns doch, den Weg zurück zu laufen.

Sant Miquel de Balansat und Port de Sant Miguel

Auch ein nettes Dörfchen ist der kleine Ort Sant Miquel de Balansat, wenige Kilometer im Hinterland von Port de Sant Miquel. Der absolute Höhepunkt des Ortes ist die Wehrkirche, die weithin sichtbar auf einem Hügel thront. Sie ist eine der ältesten Kirchen der Insel, es wird vermutet, dass ihre Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurück reichen. Die heutige Kirche, eine typische ibizenkische Dorfkirche, ist allerdings nicht mehr mit diesem ersten Bau identisch. Er wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut und erhielt die jetzige Form Ende des 17. Jahrhunderts.

Der kurze Aufstieg auf den Hügel hatte sich für uns vollauf gelohnt. Die Kirche mit ihrem großen Vorhof fanden wir wunderschön, auch das Innere mit den Fresken aus dem 17. Jahrhundert in der Kapelle Capilla de Benirràs ist sehenswert. Wer donnerstags am späten Nachmittag hierher kommt, kann im Hof der Kirche von 18.15 Uhr bis 22.00 Uhr Folklore und einen Kunsthandwerksmarkt erleben. Vor der Kirche fiel uns eine interessante Statue auf, die den Dichter Mariano Villangómez Llobet darstellt.

Die Wehrkirche von Sant Miquel de Balansat Die Wehrkirche von Sant Miquel de Balansat Denkmal des Dichters Mariano Villangómez Llobet

Rund fünf Kilometer weiter ist man am Strand von Port de Sant Miquel, der – wie so oft auf Ibiza – in einer kleinen relativ weit ins Land ragenden Bucht liegt. Die ist zwar umgeben von Wald, doch besonders schön fanden wir den Anblick nicht. Ins Auge fallen nämlich in erster Linie einige große Hotelkomplexe an den Hängen der Bucht. Die sind im ziemlich einfallslosen Einheitsstil erbaut, also wahrlich nicht das, was eine Augenweide wäre.

Der Strand selbst ist sicher nicht der schlechteste. Es ist ein natürlicher Sandstrand, etwa 100 m lang und 80 m breit. Schatten ist hier nirgends zu finden, doch man kann Sonnenschirme und Liegen mieten. Außerdem gibt es Duschen, einige Restaurants und Bars in unmittelbarer Nähe und Souvenir-Geschäfte. Sicherheit bieten Rettungsschwimmer und das Angebot für aktive Erholung ist weit gespannt. So kann man Tretboot, Bananaboot oder Wasserski fahren, Volleyball spielen oder Tauch- und Segelkurse nehmen.

In der Umgebung lässt es sich ganz gut spazieren, durch den recht umfangreichen Wald ist dabei an heißen Tagen auch für Schatten und Abkühlung gesorgt. Ein interessantes Ziel ist der alte Wehrturm Torre del Mular und eine winzige Halbinsel in dessen Nähe. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Insel S´Illa Murada und auf die Strandfront von Port de Sant Miquel. Allerdings muss man für diesen Spaziergang schon eine längere Zeit einplanen, der Weg zieht sich doch ganz schön hin.

Der Strand von Port de Sant Miquel Die Tropfsteinhöhle Cova de Can Marça Fossilien in der Höhle

Als absolutes Highlight empfanden wir jedoch die Höhle Cova de Can Marça, die am Ufer des Ausgangs der Bucht liegt. Sinnvollerweise sollte man dorthin fahren, denn es ist ein ganzes Stück. Aller halben Stunde finden Führungen statt, teilweise auch in deutscher Sprache. Nachdem wir unsere Tickets erworben hatten, hieß es erst einmal, eine Klettertour über steile Stiegen abwärts zu unternehmen, um an den Höhleneingang zu kommen. Der liegt am Steilufer und war früher so flach, dass man die ersten 40 Meter nur kriechend vorwärts kam und Gefahr lief, stecken zu bleiben. Heute sieht das anders aus, selbst schwergewichtige Leute kommen garantiert wieder ans Tageslicht. Auch weiter im Inneren kann man sich aufrecht fortbewegen, die Wege wurden in den Stein gemeißelt. Früher betrug die maximale Höhe etwa 80 cm und die Schmuggler, die sie als Versteck für ihre Waren nutzten, konnten nur kriechen.

Künstlicher Wasserfall in der Cova de Can Marça Künstlicher Wasserfall in der Cova de Can Marça

Durch den Ausbau ist die Cova de Can Marça zu einem Höhepunkt für Touristen geworden, denn die ca. 100.000 Jahre alte Höhle hat viel zu bieten. Überall sind Stalaktiten und Stalakmiten zu sehen, die sich zu fantastischen Gebilden in der Tropfsteinhöhle geformt haben. Um sie zu schützen und zu bewahren wird die Höhle künstlich bewässert. So kommt man an kleinen Seen und Bächen vorbei und im künstlichen Licht erhalten die Gebilde aus Tropfsteinen einen unwirklichen fast gespenstischen Charakter. Dazu kommen die Knochen längst ausgestorbener Tiere, die im Höhlenboden konserviert sind.

Der Höhepunkt der Führung ist eine Licht- und Musikshow an einem künstlichen Wasserfall. Während einiger Minuten rauschen hier die Wassermassen herab, untermalt von klassischer Musik und in wechselnden Farben angestrahlt. Gut, es ist schon ziemlich kitschig, was hier geboten wird – trotzdem konnten wir uns ehrlich gesagt nicht der Wirkung verschließen. Am Ende heißt es dann wieder zahlreiche Stufen hinauf zu klettern, doch diese kleine Mühe war es allemal wert.

Die Bucht Cala s´Aubarca

Die Bucht von Cala s´Aubarca ist Natur pur, wer hierher kommt möchte die Schönheit der Landschaft genießen und legt wenig Wert auf Service und Zivilisation. Wenn man bereit ist, auf so manche Annehmlichkeit zu verzichten und weder Gastronomie noch Freizeitangebote vermisst, dann ist die Tour zu dieser abgelegenen Bucht ohne Zweifel ein Höhepunkt des Urlaubs auf Ibiza.

Auf dem Weg zur Bucht Blick über die Bucht von Cala s´Aubarca

Wir hatten von der faszinierenden Bucht mit den imposanten Steilküsten, dem klaren Wasser und den Felsen gehört und wollten uns hier unbedingt umsehen. Uns wurde auch gesagt, dass diese abgelegene Gegend nicht so leicht zu finden wäre. Davon konnten wir uns überzeugen, bis zum Ort Sant Mateu d´Aubarca ging alles noch ganz gut. Von da aus fuhren wir jedoch immer wieder über enge und engste Straßen und Schotterpisten, ohne ans Ziel zu gelangen. Nun ist es mit unserem Orientierungssinn nicht zum besten bestellt, aber hier verzweifelten wir fast. Schließlich waren wir kurz vorm Aufgeben, wollten aber noch einen Versuch wagen. Was wir nicht mehr geglaubt hätten – wir kamen ans Ziel. Glücklicherweise, denn die märchenhafte Landschaft von Cala s´Aubarca ist wirklich einen Abstecher wert. Eine so wildromantische Gegend hatten wir auf der Insel bisher noch nicht gesehen, auch wenn andere Ecken nicht viel nachstanden.

In der Bucht von Cala s´Aubarca In der Bucht von Cala s´Aubarca

Am Ende des Fahrwegs gibt es einen kleinen Platz zum Parken. Von hier aus geht es dann nur per Fuß weiter, wobei zwei Wege nach links und rechts abgehen, die dann hinunter bis in die Bucht führen. Der linke war als der schwierigere angegeben, leicht zu bewältigen sollten jedoch beide nicht sein. Wir entschieden uns für den rechten, was auf jeden Fall richtig war. Wanderer, die am Parkplatz vom linken Weg zurück kamen, sagten uns, dass sie nach halber Strecke aufgegeben hatten, weil der linke Weg zu gefährlich war.

Schon der Blick von oben auf die Landschaft ist traumhaft, aber natürlich wollten wir trotzdem hinunter. Auf dem rechten Weg brauchten wir etwa 45 Minuten bis hinunter in die Bucht. Gut zu laufen ist die Strecke wirklich nicht, besonders wenn es richtig warm ist und die Sonne brennt. Aber es war zu schaffen und am Wasser angekommen waren wir froh, den Abstieg unternommen zu haben. Die Bucht von Cala s´Aubarca ist für jeden, der Sinn für die Schönheiten der Natur hat, ein absolutes Highlight. Dabei waren wir fast für uns, denn überlaufen ist dieser Strand wahrlich nicht. Man kann sich auf den Felsen sonnen, im kristallklaren Wasser baden oder schnorcheln. Auch FKK-Anhänger bekommen hier keine Probleme, sollte doch einmal jemand auftauchen, schaut er garantiert weg. Verpflegen muss man sich hier aber selbst, Buden oder gar Restaurants sind in der Bucht unbekannt. Leider muss man den Weg aber auch wieder hinaufsteigen, einige Kraftreserven sollte man also aufsparen.

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