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Traumhafte lange Sandstrände auf Fuerteventura

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Fuerteventura ist ein Paradies für Sonnenanbeter und Wasserratten. Es gibt eine Vielzahl von Stränden. Und vor allem gibt es große, lang gestreckte Sandstrände, die zumeist sehr flach ins Meer übergehen, so dass sie ideal für Kinder und für etwas ängstliche Personen sind. An so manchem Strand mag man sagen, dass es ganz schon voll ist und bunt zugeht, aber im Vergleich zu anderen Stränden an anderen Badeorten ist so viel Platz vorhanden, dass man sich nicht gegenseitig auf die Pelle rückt und zumeist genuegend Platz für Ballspiele findet.

Fuerteventura ist jedoch nicht nur ein Paradies für Badefreunde; auch Wassersportler kommen voll auf ihre Kosten. Windsurfer erfreuen sich guter Winde an so manchen Flecken der Insel, und Taucher finden ein buntes, vielfältiges Unterwasserparadies vor. Und natürlich kommen Strandspaziergänger voll auf ihre Kosten: Man kann stundenlang die langen Sandstrände auf- und ablaufen und genießt immer neue Blicke auf die Strandbuchten und das bergige Hinterland. Aber Vorsicht! Während sich die eine oder andere Klippe bei Ebbe noch gut umwandern lässt, kann es beim Rückweg passieren, dass man infolge der Flut bis zur Hüfte im Wasser steht oder gar schwimmen muss.

Playa de Sotavento de Jandía, Playa Barca

Der Playa de Sotavento de Jandía befindet sich an der Südostküste des südlichen Inselzipfels, der auch als Jandía bezeichnet wird. Er erstreckt sich von Risco del Paso bis hinauf zum Badeort Costa Calma; im nordöstlichen Bereich wird er auch als Playa Barca bezeichnet.

Rechts der Nehrung das Meer, links die flache Lagune

Dieser Strandabschnitt ist etwas ganz Besonderes: In einer Entfernung von ungefähr 100 m vom eigentlichen Strand aus befindet sich eine ca. 4 km lange und nur wenige Meter breite Nehrung. Zwischen Strand und Nehrung befindet sich eine 20-100 m breite Lagune. Je nachdem, ob gerade Ebbe oder Flut herrscht, ist sie breiter oder schmaler, tiefer oder seichter; Wenn nicht gerade eine starke Flut herrscht, kann man die Lagune bequem durchwaten und sich auf der Sandnehrung breit machen.

Windsurfing-Kurs in der Lagune zwischen Strand und Nehrung

Es ist natürlich ein irre Gefühl, wenn man sein Badehandtuch auf der Nehrung ausbreitet und sowohl rechts als auch links von sich Wasser hat. Auf der Meeresseite tosen jedoch die Wellen während auf der Inselseite nahezu stehendes Gewässer ist. Hier macht das Baden Spaß, und natürlich haben Kinder eine Riesenfreude, in der Lagune zu spielen und hin- und herzupatschen. Aber auch als Erwachsener kommt man voll auf seine Kosten, denn dieser Strandabschnitt lädt nicht nur zum Baden ein sondern auch zum Strandspazierengehen. Es macht Spaß, barfuß durch Sand, seichtes Wasser und matschigen Sand zu waten; die Ausblicke sind immer wieder neu und man kann kilometerweit laufen. Vorsicht natürlich, wer sein Handtuch auf der Nehrung oder am Strand ausbreitet: Was bei Ebbe noch trocken war kann bei Flut total überschwemmt sein.

Dieser Strandabschnitt ist jedoch nicht nur ein Paradies für Badefreunde sondern hier befindet sich auch ein renommiertes Windsurfrevier. Es gibt mehrere Surfschulen, wo man das Surfen erlernen oder sich einfach ein Brett für eine Stunde oder für einen Tag ausleihen kann. Besonders angenehm ist das Erlernen der ersten Schritte auf einem Surfbrett in der Lagune, da man hier nicht tief ins Wasser fallen kann und bequem aufs Brett aufsteigen kann.

Playa de Cofete

Es gibt so viele goldgelbe Sandstrände auf Fuerteventura, dass es eigentlich gar keinen Anlass gibt, die Mühe auf sich zu nehmen, um zum Playa de Cofete zu fahren. Dieser langgezogene Sandstrand befindet sich im Südwesten der Insel und ist nur über eine ca. 20 km lange Piste zu erreichen, die auch noch eine Bergkette überqueren muss. Die steinige, kurvige und zum Teil auch steile Piste kann man zwar mit einem normalen PKW zurücklegen, jedoch kommt man nur sehr langsam voran, da einen die vielen tiefen Schlaglöcher und Bodenwellen stark ausbremsen; Auch mit einem Jeep kann man nicht durchrauschen, da die Strecke zum Teil steil und serpentinenartig verläuft.

Vom Badeort Morro Jable aus benötigt man mit einem normalen PKW ca. eine Stunde, um zum Strand von Cofete zu gelangen. Die Fahrt dahin ist jedoch interessant und spannend. Außerdem wird man mit einem sensationellen Ausblick vom Aussichtspunkt Mirador de Barlovento belohnt, siehe unter Cofete.

Der einsame Playa de Cofete

Was hat man nun davon, wenn man eine lange, mühevolle Autofahrt auf sich nimmt, um zum Playa de Cofete zu gelangen? Der Strand ist riesengross und erstreckt sich kilometerlang unterhalb der Bergkette Jandías. Es ist ein herrlicher goldgelber Sandstrand an dem nur wenige Leute sind. Hier fühlt sich derjenige wohl, der es so mag, dass im Umkreis von 50-100 m um sein Handtuch herum kein anderer Badegast sein Quartier aufschlägt. Hier kann man sich wie auf einer einsamen Insel fühlen und genießt dabei auch noch atemberaubende Ausblicke: den Strand entlang bis zur Sandzunge El Jable, die wie ein weißer Gletscher ins Meer hinunterfällt, und hinauf zu den höchsten Bergen der Insel.

Unweit vom Strand befindet sich der kleine Ort Cofete, wo es ein kleines Restaurant gibt. Hier gibt es hauptsächlich einheimische Fischgerichte zu einem nicht ganz günstigen Preis. Uns hats jedenfalls gut geschmeckt.

Playa del Viejo Rey (Playa La Pared)

Der Strand bei La Pared

Fuerteventura ist die Insel mit den ewig langen goldgelben Sandstränden, an denen man viel Platz findet und stundenlang spazieren gehen kann. Aber nicht jeder Strand gehört zu dieser Gattung. Fährt man zum Playa del Viejo Rey am Ort La Pared so findet man einen ganz anderen Strand vor: In einer traumschönen Felsbucht befindet sich ein kleiner Lavastrand aus schwarzem zermahlenem Vulkangestein. Mit dem Auto kann man oberhalb der Bucht parken und muss dann noch einige Meter zu Fuß zum Strand hinunter marschieren.

Belohnt wird man mit einem traumhaften Blick aufs Meer. Links, rechts und hinter einem befinden sich die bizarren Formationen der Felsbucht. Man fühlt sich hier wie in einem eigenen Reich, der Rest der Welt ist weit dahinter... In dieser Felsbucht herrschen immer Winde, d.h. das Meer schlägt permanent Wellen ans Ufer. Viel Spaß für Wasserratten ist also garantiert, eher ängstliche Personen müssen sich überwinden, um den Wellen entgegenzutrotzen. Natürlich ist nichts schöner, als in so einer kleinen Badebucht einen Sonnenuntergang zu erleben.

Playa de los Muertos

Im kleinen Fischerort Ajuy gibt es einen Strand namens Playa de los Muertos. Wer hat Lust, an einem Strand zu baden, dessen Namen auf Deutsch Strand der Toten heißt? An diesem kleinen Strand herrscht immer eine gute Brandung, also viel Spaß für Wellenfreunde ist garantiert. Aber reißen einen die Wellen gleich in den Tod, gibt es unterirdische Strudel? Nein. Der Name stammt aus einer früheren Zeit, als an diesem Strandabschnitt einmal Piraten angelegt und für ein verheerendes Blutbad unter den Einwohnern gesorgt hatten. Also keine Angst, viel Spaß am Playa de los Muertos.

Der Playa de los Muertos in Ajuy; an der Felswand im Hintergrund führt der Weg zur Caleta Negra hinauf.

Warum erwaehne ich diesen kleinen Strand, wo es auf Fuerteventura doch viel größere gibt? Nun, der kleine schwarze Lavastrand ist gemütlich und hat eine sehr gute Infrastruktur: Man kann direkt am Strand parken, es gibt mehrere Restaurants in Strandnähe und sogar einen Supermarkt gibt es, der einen mit günstigen Getränken und kleinen Snacks versorgt. Aber natürlich baden wir an diesem Strand, um von hier aus eine kleine Wanderung (circa eine halbe Stunde) zu einem schönen Aussichtspunkt hinauf und hinunter zu faszinierenden Höhlen zu machen. Alles in allem also ein kleiner Ort, an dem es viel Interessantes, Angenehmes und Nützliches auf einmal gibt.

Playas El Jable

Wer auf Fuerteventura Urlaub macht sollte wenigstens einmal einen der zahlreichen Strände im Dünengebiet El Jable im Nationalpark Parque Natural de Corralejo besuchen, denn diese Strände sind etwas ganz einmaliges. Das riesige Dünengebiet El Jable erstreckt sich über eine Länge von mehr als 10 km bei einer Breite von teilweise mehr als 2 km südlich von der Touristenhochburg Corralejo. Das Besondere ist, dass die weißen Sanddünen direkt in die lang gezogenen Meeresstrände übergehen.

Blick auf die Sanddünen von Corralejo vom Strand aus

Einmal hier zu Baden heißt sein Auto an der Hauptstraße, die direkt durch die Dünenlandschaft führt, abzustellen (es gibt genügend Parkmöglichkeiten), dann zu Fuß ca. 10 Minuten über Dünen-Berg und -Tal zu wandern, bis man schließlich an den endlos lang erscheinenden Badestränden ankommt; Natürlich kann man an diesen Stränden ewig lange Strandwanderungen machen, aber es ist viel reizvoller, eine Wanderung auf den hohen Sanddünen zu machen, denn diese Möglichkeit hat man nicht alle Tage.

Direkt an diesen Traumstränden kann man auch seinen ganzen Urlaub verbringen: Im nördlichen Bereich der Strände stehen mehrere große Hotel- und Appartmentanlagen. Von dort aus hat man direkten Zugang zu den Sandstränden und kann kilometerweite Fußmärsche am Meer oder auf den Dünen entlang machen.

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