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Wetter und Klima auf der Insel Gran Canaria

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Auf Gran Canaria kann man das ganze Jahr über Urlaub machen und Strand und Sonne genießen. Die meisten Hotels haben das ganze Jahr über geoeffnet; es gibt praktisch keine wetterbedingte Haupt- und Nebensaison. Nur wenn in fast ganz Europa Weihnachtsferien oder Osterferien sind wird es eng auf der Insel. Auf Gran Canaria wird es im Winter nie zu kalt und im Sommer nie zu heiß. Es herrscht ein sehr ausgewogenes Klima auf der Insel, so dass es keine allzu großen Temperaturschwankungen das Jahr über gibt.

Balken oben: Tagesdurchschnittstemperaturen; Balken unten: Nacht-DurchschnittstemperaturenWassertemperaturenSonnenscheinstunden pro TagNiederschlagstage pro Monat

Dies wird deutlich, wenn man die nebenstehende Grafik mit den Tages- und Nachttemperaturen betrachtet. Die Temperaturen schwanken tagsüber und nachts in einem Korridor kleiner 10C. Und auch übers Jahr hinweg betrachtet gibt es nur Temperatur Schwankungen im Bereich unter 10C. Die Temperaturen liegen fast immer im angenehmen Bereich zwischen 20C und 30C. Man erlebt also tagsüber fast nie eine unerträgliche Hitze, so dass man es nur noch im Wasser aushält. Selbst im Winter sind die Temperaturen bei Tage noch so warm, dass man sich angenehm in der Sonne bräunen lassen kann.

Allerdings muss einem in der kalten Jahreszeit bewusst sein, dass es ein bisschen frisch werden kann, wenn die Sonne hinter eine Wolke verschwindet. Kommt dann noch ein bisschen Wind hinzu, wird es am Strand schnell frisch. Gran Canaria ist aber nicht nur eine Badeinsel sondern auch ein Wanderparadies; Wer auf Gran Canaria Wandertouren unternehmen möchte, sollte bedenken, dass die Temperaturen mit zunehmender Höhe abnehmen. Wenn es unten an der Küste angenehme 22C hat, herrschen in 1000 m Höhe Temperaturen unter 15C. Da ist es vorteilhaft, wenn man eine dünne Jacke und lange Hosen dabei hat.

Gleiches gilt übrigens für Touren ins Zentralmassiv oder in die südlichen Schluchten hinein: Hier herrschen deutlich kühlere Temperaturen, die man oft erst zu spät spürt, wenn man aus dem klimatisierten Auto oder Bus aussteigt. Ich habe einmal auf dem Roque Nublo so kalten Wind verspürt, dass ich es nur wenige Minuten draußen ausgehalten habe. Der höchste Berg der Insel Pico de las Nieves ist fast 2000 m hoch. Auf diesem Höhen-Niveau herrschen ca. 10-20C weniger als unten an der Küste. Also auch bei dieser Besichtigungstour lange Klamotten einpacken!

Gran Canaria ist natürlich ein Badeparadies. Die Meerwassertemperaturen liegen fast das ganze Jahr über um die 20C. Hinzu kommen so viele Sonnenscheinstunden, dass man viel Zeit hat um sich zu bräunen. Wer die Niederschlagstabelle betrachtet erkennt, dass Gran Canaria eine sehr trockene Insel ist. In den Sommermonaten gibt es statistisch gesehen überhaupt keine Niederschläge.

Die obigen Grafiken gelten übrigens für den Süden der Insel. Das Klima auf der Insel ist nämlich oft zweigeteilt, es wird bestimmt vom Nordostpassat, der ständig frische Winde aus nordöstlicher Richtung auf die Insel bläst. Die Passatwolken haben eine Höhe von ca. 1600 m so dass sie sich am Zentralmassiv stauen, ihre Feuchtigkeit abgeben und auf der anderen Seite (im Südwesten) als trockener, heißer Wind wieder ins Tal stürzen. Ausführliche Erläuterungen zu diesem Phänomen gibts auf unserer Seite über das Klima auf den Kanaren.

Für den Urlauber bedeutet dies, dass im Süden und Südwesten fast immer besseres Wetter herrscht als im Nordosten. Es gibt mehr Sonne und so gut wie keinen Regen. Die Landschaft ist trocken und karg. Wer einen Ausflug in den Nordosten der Insel macht erlebt ein ganz anderes Gran Canaria: Pflanzen, Bäume und Büsche wuchern überall, die Landwirtschaft blüht. Hier lassen die Passatwolken sehr viel Feuchtigkeit ab, es herrschen ideale Bedingungen für die Natur.

Also, auf Gran Canaria herrscht quasi das ganze Jahr über ein ausgewogenes, sehr angenehmes Klima. Eine Ausnahme davon gibt es nur, wenn der Levante heiße Luft von der Sahara auf die Insel bläst. Dann wird es schrecklich heiß und die Luft ist voller Sandpartikel, die sich an den Autoscheiben und auf Liegestühlen niederschlagen. Ich habe in all meinen Kanaren-Urlauben dieses Phänomen einmal erlebt; An einem solchen Tag bleibt man am Besten im Hotel und wechselt zwischen Pool und klimatisiertem Zimmer.

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