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Urlaubsorte auf der Kanareninsel Gran Canaria

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Wer auf Gran Canaria Urlaub machen möchte, der kommt in vielerlei Hinsicht auf seine Kosten. Durch die ganzjährig milden Temperaturen lassen sich die interessanten Höhenzüge und Schluchten angenehm erwandern. Auch wer etwas mehr für seine Kondition tun möchte, der hat als Radsportler im Zentralmassiv oftmals freie Fahrt, da es die meisten Urlauber doch zum Baden an die Küstenorte im Süden zieht. Hier bietet der über 8 km lange Strand bei Maspalomas und Playa del Inglés und die südwestlich und südöstlich gelegenen Badeorte genügend Platz, damit sich die jährlich über 3 Millionen Urlauber ausbreiten können.

Lage der Urlaubsorte auf der Karte

Aufgrund der Witterungsbedingungen liegen alle größeren Badeorte im Süden und Südwesten von Gran Canaria. Die starken Winde, die im Osten auf die Küste treffen, machen diese Region fast nur für Surfer interessant. Noch selbst im Süden bei Playa del Inglés und an den Dünen von Maspalomas muss man mit mehr oder weniger starkem Flugsand rechnen. Dafür bieten die fast ins Endlose verlaufenden Dünen ein herrliches Panorama. Dünenwandern wird bei Maspalomas fast zum eigenen Sport und das Tolle an diesen Sandbergen ist der Platz, den man für sich noch auskosten kann. Dieser südliche Abschnitt Gran Canarias wird Costa Canaria genannt und erstreckt sich von der Gegend um Maspalomas entlang der Ostküste bis nach Bahia Feliz.

Die Strandbuchten der Urlaubsorte im Südwesten, auch Costa Mogán genannt, umfassen unter anderem die Orte Puerto de Mogán, Puerto Rico und Arguineguín. Sie liegen gaenzlich im windgeschützten Bereich, lassen dafür aber im Sommer ein wenig die erfrischende Brise vermissen. Der Platz am Strand ist teilweise auch sehr eng, dafür ist alles etwas überschaulicher.

Puerto de Mogán oder auch 'Kleines Venedig Gran Canarias'

Die Straße nach Puerto de Mogàn war im Frühjahr 2008 gesäumt von Baustellen. Der erste Eindruck wurde geprägt durch eine größere Hotelanlage und ein riesiges Shoppingcenter. Erst im Zentrum von Puerto de Mogán konnte sich nach und nach der ganze Charme dieses kleinen Örtchens entfalten.

Puerto de Mogàn hat den Charme des ursprünglichen Fischerörtchens größtenteils bewahren können. Das Bild von Puerto de Mogàn wird unter anderem durch zahlreiche blumengeschmückte kleine Häuschen geprägt.

Die vielen teils in Bögen geschwungenen Brücken und die Wasserstraßen erinnern einen an Venedig, wodurch der Beinamen 'Klein Venedig' verstehbar wird. Hier wirkt nichts protzig, nichts geklotzt, da die Unterkünfte für Touristen im Zentrum meist kleinere Appartementanlagen sind, die nicht über 2 Etagen hinaus gehen. Die Gassen wirken durch ihre Enge und die mit vielen Blumen üppig geschmückten kleinen Balkone äußerst liebenswürdig.

Kleinere Plätze entlang der Promenade laden mit Bänken zum Verweilen ein und der Blick erreicht an manchen Stellen noch unverbautes Felsland. Die vielen Grünstreifen erzeugen eine gewisse Gemütlichkeit, zu der sicherlich auch die überschaubare Größe dieses Örtchens beiträgt. Auch wenn sich einige Tagesausflügler nach Puerto de Mogàn verirren, so scheint hier das Treiben einen Gang langsamer zu gehen. Die ganze Beschaulichkeit des Ortes lässt einen Spaziergang tatsächlich zu einem gemütlichen Schlendern verlangsamen.

Das Hafengelände von Puerto de Mogàn Immer wieder lockern kleinere Kanäle das Ortsbild auf.

Dieses Spazieren ist nicht zu vergleichen mit einem Flanieren an den größeren Promenaden in Maspalomas oder Meloneras, wo immer wieder hektisches Treiben durch die vielen Leute aufkommt oder die zahlreichen Boutiquen einen dazu animieren, sich ablenken zu lassen.

Auch das Hafengelände von Puerto de Mogàn trägt vieles dazu bei, die Atmosphäre zu veschönern. Schlendert man an der Hafenpromenade entlang hat man eine tolle Sicht auf die im Wasser schwankenden Boote. Jederzeit kann man in einem der hier ansässigen Restaurants einkehren. Egal ob deutsche Schnitzel oder frischen Fisch, man wird in jedem Fall fündig. Das Beeindruckende dieses Fischerdörfchens ist das Zusammenspiel aus Ursprünglichkeit und dem, was man Touristen bieten möchte.

Auch baden kann man in Puerto de Mogàn. Der Strand fällt flach ins Wasser und ist von einer Mole geschützt.

Der Weg zum Strand ist vom Hafen aus nicht weit. Durch eine Brücke getrennt kommt man zur schön angelegten Mole mit feinem goldenen Sandstrand. Das Wasser ist bis in weite Teile flach ins Meer abfallend und die Badeurlauber konnten noch Abstand zum jeweiligen Nachbarn wahren. Auch hier war die Strandpromenade nett angelegt mit zahlreichen Bänken, die es einem auch erlaubten sich vor eines der vielen Cafés zu setzen, ohne gleich schon wieder etwas trinken oder essen zu müssen; Wer wollte konnte sich einen Liegestuhl oder Sonnenschirm ausleihen und sich so für einen ausgiebigen Tag am Strand rüsten. Der Vorteil dieser Gegend im Südwesten ist die relative Windstille, die man im Osten der Insel vergeblich suchen würde. Hier hat man durch die Lage im Windschatten des Passats optimale Sonnenbadebedingungen, sodass man zum Beispiel nicht wie in Maspalomas mit dem umherwehenden Sand kämpfen muss.

Puerto Rico: Badeort für Segelfans

Nimmt man von der Autobahn die Abfahrt nach Puerto Rico, fährt man zunächst an einem schön angelegten Golfplatz vorbei. Man könnte fast meinen, dass dies der Auftakt für die etwas noblere Gegend von Gran Canaria ist, da wir dann beim Blick auf die Küste auch die ersten größeren Katamarane und Segler gesehen haben. Dieses Bild bestätigte sich dann auch mit zunehmender Nähe zur Playa del Amadores. Entgegen kamen uns relativ viele Nobelkarossen, dass wir fast schon ein wenig an den Südwesten von Mallorca erinnert waren. Die Straßen waren von saftigem Wiesengrün und Blumenterrassen umsäumt. Entsprechend fassungslos waren wir beim Anblick der Felshänge, die über und über mit breitangelegten Hotelbauten übersät waren.

Die Bucht von Amadores eignet sich ideal für Familien mit Kindern, wenn man nicht unter Platzangst leidet. Trotz der Massen wirkte der Strand bei Amadores sehr gepflegt.

In Puerto Rico können Badeurlauber gleich von zwei Badebuchten profitieren. Die ursprüngliche Bucht von Puerto Rico wurde um die Playa Amadores ergänzt, die zu einem erst relativ neu entstandenen und ziemlich noblen Ortsteil gehört. Überhaupt ist Puerto Rico kein gewachsenes Fischerörtchen, sondern wurde schon von vornherein als reiner Touristenort konzipert. Entsprechend künstlich erschien uns auch die Schönheit der fast schon wie gemalten Bucht von Amadores. Der Sand leuchtete goldgelb, war feinst gekörnt und wenn man dem Reiseführer glauben darf, so wurde er extra importiert; Auch das Wasser leuchtete hier scheinbar hellblau-türkiser und klarer als sonst an den Stränden von Gran Canaria. Obwohl noch viele Parkplätze direkt am Strand frei waren, war der Anblick, der sich uns bot, mehr als abschreckend: Ein Handtuch lag jetzt schon neben dem anderen. Platz am Strand gab es scheinbar hier nur, wenn man die Augen schloss und die Realiaet um sich herum ausblendete.

Die Bucht von Puerto Rico ist etwas breiter und grenzt innerhalb einer Mole an den Surf- und Taucherhafen. Der Sport- und Yachthafen besitzt in Puerto Rico schon größere Ausmaße.

Die Atmosphäre am Strand von Amadores wirkte noch sehr neu. Die blaugelben Schirme zusammen mit den gelben Liegen machten einen strahlend neuen und sehr gepflegten Eindruck, fast so wie in der Eiswerbung. Für Kinder ist die Umgebung ideal, da direkt neben dem Strand ein Kinderspielplatz angelegt ist und der Tretbootverleih nicht weit ist. Der Strand geht sehr flach ins Wasser und ist durch einen abgesperrten Schwimmerbereich innerhalb der Mole geschützt.

Der ursprüngliche Strandbereich von Puerto Rico liegt gemeinsam mit dem Hafenbereich für Segler, Surfer und Taucher in einer Mole geschützt. Hier herrscht schon eine seltsam geschäftige Atmosphäre. Im Rücken sind Felswände bis auf den letzten freien Fleck bebaut und auch der eng begrenzte Platz am Strand sorgt fast schon für Anflüge von Platzangst. Das Gefühl von Weite und Ferne, das trotzdem hier noch aufkommen kann, entsteht scheinbar durch die vielen Boote und die angrenzende Hafenatmosphäre. Ständig sind Yachten oder Sportboote in Bewegung, sodass man selbst beim faulen Abhängen am Strand noch Teil haben kann an dieser sportlichen Atmosphäre. Der Weg an der Küste entlang ist sehr nett angelegt, sodass man auch schnell zu dem noch größeren Sport- und Yachthafen gelangt.

Arguineguín: Ursprünglicher Hafenort

Arguineguín bedeutet so viel wie 'stilles Wasser' und entstand Ende des 15. Jahrhunderts als älteste Siedlung im Südwesten Gran Canarias. Markenzeichen dieses altehrwürdigen Städtchens ist sicherlich sein Hafen. Auch wenn innerhalb des Örtchens kaum eine kleine Sehenswürdigkeit auszumachen ist, so kann man zumindest einen Ausflug in eines der vielen Fischrestaurants wagen, die die Promenade säumen.

Die meisten Urlauber nutzen die Möglichkeit zwischen einzelnen Küstenorten eine kleine Bootstour zu unternehmen. So eignet sich der Linienverkehr, der hier startet sehr gut, um in Puerto de Mogán oder in Puerto Rico einen kleinen Abstecher zu machen.

Der Ort Arguineguín ist weniger bekannt wegen seiner Urlauber als viel mehr wegen der dort beginnenden Schlucht Barranco de Arguineguín. In einer ca. 2-stündigen Tour kann man eine Rundfahrt durch die Schlucht machen und kommt am Ende der Schlucht am Stausee Embalse de Soria heraus. Von dort aus kann man auch schöne Wanderungen starten. Unsere Tour durch die Schlucht Barranco de Aruineguín ist auf unserer Seite Schluchten im Süden beschrieben.

Meloneras: Ein Hauch von Luxus

Oberhalb des Leuchtturms von Maspalomas beginnt ein Küstenabschnitt, der sich über eine langgezogene Promenade bis zum kleinen, etwa 400 Meter langen Strand von Meloneras erstreckt. Das ganze Ambiente dieser Gegend ist auf Luxus ausgerichtet.

Meloneras erstreckt sich entlang einer mit Palmen bewachsenen Promenade. An der Promenade von Meloneras liegt ein Restaurant neben dem anderen. Das Essen schmeckt hier in jedem Fall besser als in Maspalomas.

In den Wasserbassins der ständig gut besuchten Restaurants harren Langusten und Hummer geduldig ihrem Schicksal. Die Edelboutiquen sind auf teure Designermode, Schmuck und Kosmetika spezialisiert. Die hochpreisigen Hotels sorgen mit großzügigen Poollandschaften dafür, dass sich die Touristen mit dem Schwimm- und Sportangebot im Hotel zufrieden geben können, da der Weg zum Strand von Maspalomas oder Meloneras entsprechend ein bisschen weiter weg ist. Die Promenade verläuft zwar unmittelbar am Meer entlang, aber der Küstenabschnitt hier ist sehr steinig. Toll ist es trotzdem abends entlang der Strandpromenade spazieren zu gehen und den Sonnenuntergang zu beobachten. So kann man den Abend bei Meeresrauschen noch romantisch ausklingen lassen.

Die Strandpromenade verbindet Meloneras mit Maspalomas. Im Hintergrund sieht man den Leuchtturm von Maspalomas. Der Strand von Meloneras ist sehr klein und erst nach einem längeren Spaziergang zu erreichen. Die Kulisse aus Golfplatz, Antennenmasten und Bauland wirkte auf uns etwas skuril.

Auch wenn die vielen Plakate oder die Kulisse der Hotels ständig einen Hauch von Luxus verströmen, so ist das Publikum, das wir hier trafen, trotzdem noch angenehm moderat. Kaum jemand war über die Maße aufgestylt. Hier konnte man sich auch noch mit Jeans wohlfühlen. Und es lohnte sich in jedem Fall auch von Maspalomas die paar Meter hier her zu laufen, weil die Qualität der Restaurants deutlich über denen in Maspalomas lag. Neben den vielen Angeboten für frische Meeresfrüchte war es völlig o.k. Pizza, Spaghetti oder Steak zu essen. Sicher konnte ein spanischer Italiener nicht mit einem Original Italiener mithalten, dafür war das Essen aber ganz in Ordnung. Von den Preisen möchte ich aber besser nicht reden, die sind gesalzen.

Meloneras ist erst um die Jahrtausendwende entstanden; es ist im Prinzip die Erweiterung des Ortes Maspalomas. Neben den zahlreichen Luxushotels gibt es zahlreiche Annehmlichkeiten, die man als Tourist so braucht: Es gibt ein Spielkasino, zahlreiche Läden und Geschäfte sowie eine Shopping-Mall mit Ausmaßen, die wir von Großstädten her kennen aber niemals auf einer kleinen Insel erwartet hätten. Einheimische sprechen auch von der "Goldenen Meile", wenn sie über Meloneras reden.

Maspalomas: Ein Traum aus Dünen

Wenn man Reisekataloge zu Gran Canaria durchblättert, dann kommt man beim Anblick der Dünen von Maspalomas unweigerlich ins Schwärmen. Der Strandbereich, der sich über 8 km bis nach Playa del Inglés erstreckt erfüllt alle Urlaubssehnsüchte nach Sonne, Strand und Meer. Das Gebiet ganz im Süden von Gran Canaria wird von einem Leuchtturm (Faro de Maspalomas) markiert, liegt inmitten eines Naturschutzgebietes und grenzt an eine natürlich entstandene Palmenoase.

Der Strand von Maspalomas wirkt nicht nur sehr gepfelgt, sondern man bekommt an den einzelnen Kiosken auch alles, was es für das Strandleben braucht. Die Dünen von Maspalomas scheinen sich bis ins Unendliche zu erstrecken.

Diese Gegend ist wirklich einzigartig und einfach ideal für Sonnenhungrige und Badelustige. Der Strand von Maspalomas ist selbst zur Hochsaison niemals voll. Man findet immer ein freies Fleckchen mit genügend Platz zum Nachbarn, und für Strandsportler bietet sich genügend Platz um Volleyball oder Strand-Tennis zu spielen. Es gibt an einzelnen Stellen Liegen und Sonnenschirme zu mieten, und direkt hinter dem Strand gibt es alle möglichen Einkaufsmöglichkeiten sowie Apotheke und sanitäre Anlagen.

Je nachdem in welchem Abschnitt man liegt, kommt es schon mal zu Gedränge.

Es gehört zum Pflichtprogramm eines Maspalomas-Touristen, wenigstens eine lange Strandwanderung zu machen. Auf ca. 7-8 km Länge kann man am Meer entlang um die Dünen herum bis Playa Inglés wandern und bekommt immer wieder neue Ausblicke auf das Meer, die Dünen und das Hinterland. Sobald man sich ungefähr 500 m vom direkten Strandzugang von Maspalomas entfernt hat, findet man sich bereits unter wenigen Touristen in der weitläufigen Dünenlandschaft. Noch ein Stück weiter kommt ein FKK-Bereich, wo man nackten Volleyballern beim Spiel zuschauen kann... Und wer Strandurlaub in aller Ruhe genießen möchte, der findet auf halber Strecke zwischen Maspalomas und Playa Inglés absolute Ruhe und kann sich sein eigenes Quartier in der Dünenlandschaft aufschlagen.

Restaurant-Meile in Maspalomas am Abend

Der Ort Maspalomas hat an sich keine gewachsene Tradition, sondern ist ein reiner von Touristen geprägter Ort. Entsprechend verläuft entlang des Strandabschnitts bis zum Leuchtturm eine touristische Fressmeile. Man kann sowohl chinesisch, italienisch oder spanisch und deutsche Gerichte essen. Die Qualität ließ bei einigen Gerichten jedoch sehr zu wünschen übrig. Da wir jeden Abend auswärts zum Essen waren und wir die Restaurants bei Meloneras erst ein paar Tage später entdeckt haben, haben wir uns in verschiedene Restaurants bei Maspalomas verirrt und waren zumeist nicht zufrieden. Viel darf man bei Restaurants, die so stark auf Touristen setzen sicher nicht erwarten. Es lohnt sich also unbedingt mit dem Mietwagen ein paar Kilometer zu fahren.

Wer aus einem anderen Ort einen Abstecher nach Maspalomas machen möchte, kann dies zum Beispiel mit dem Linienbus tun. Die Busse halten in Maspalomas ungefähr 500 m entfernt vom Strand. Wer mit dem Auto anreist findet direkt in Strandnähe nur sehr wenige Parkplätze, und wer im Parkverbot oder in Lieferzonen parkt wird gnadenlos abgeschleppt. Dafür gibt es bei Busbahnhof eine riesige Parkgarage, von der aus man in ca. 5 Minuten am Strand von Maspalomas ist.

Playa del Inglés: Strand, Strand, so weit das Auge reicht

Playa del Inglés: Dieser Ort im Süden von Gran Canaria steht für gut organisierten Urlaub. Jeder, der gleichzeitg Sonne, Strand und Meer kombiniert mit reichlich Unterhaltungsmöglichkeiten sucht, wird hier glücklich sein. Playa del Inglés ist sicher der einzige Ort auf Gran Canaria, oder gar auf den Kanarischen Inseln überhaupt, den viele Leute kennen, auch wenn sie noch nie da waren. Playa del Inglés ist auf Gran Canaria das, was auf Mallorca das Gebiet bzw. der Strand El Arenal ist. Während man in den Nachbarorten Maspalomas und Meloneras hauptsächlich 5-Sterne-Luxushotels findet, ist Playa del Inglés eher der Urlaubsort für den kleineren Geldbeutel.

An der Strandpromenade von Playa del Inglés lässt es sich ewig weit laufen. Am Playa del Inglés sind große Parkflächen vorhanden.

Wer in Playa del Inglés Urlaub macht, darf Massentourismus jedoch in keinster Weise abschreckend finden. Die Hotels sind in jeder Preisklasse zu bekommen, hauptsächlich aber im Bereich bis zu 4 Sternen. Im Prinzip kann man sagen, je weniger man bezahlt, desto weiter ist der Weg zum Strand. Dafür gibt es zahlreiche Parkplätze oberhalb des Strandes, so dass man bequem mit dem Auto zum Baden fahren kann.

Wer nun glaubt, dass der Strand Playa del Inglés total überlaufen ist, der täuscht sich; Natürlich ist es so, dass an demjenigen Teil des Strandes, der direkt am Ort liegt, buntes Treiben herrscht. Wer aber sein Handtuch und seinen Rucksack nimmt und ein paar Hundert Meter am Strand entlang Richtung Maspalomas läuft, findet weite ruhige Strandlandschaften, und je weiter man läuft desto ruhiger wird es. Wer keinen Wert auf direkte Meeresnähe legt, schlägt sein Quartier einfach inmitten der Dünenlandschaft auf und hat dann ein Plätzchen wie auf einer einsamen Insel.

Auch die Dünen bei Playa del Inglés lassen Wüstenfeeling aufkommen. Am Playa del Inglés wird es nur rund um die Liegestuhlfelder eng.

Auch wer nicht in Playa del Inglés seinen Urlaub verbringt, der sollte unbedingt einen Abstecher dorthin machen; Ein Spaziergang entlang der Strandpromenade ist gemütlich und wird mit vielen tollen Ausblicken belohnt. Von der Strandpromenade, die ganz Playa del Inglés mit den umliegenden Strandabschnitten verbindet, hat man einen gigantischen Blick auf die Dünen, die sich bis nach Maspalomas erstrecken. Nur die rot-blauen Liegestuhlfelder trüben die Optik vielleicht etwas. Dafür kann man an diesem Ort sicher sein, dass die Strandwache einen im Visier hat und einem im Notfall zu Hilfe kommt. Lässt man diese Liegestuhlfelder hinter sich und lässt sich auf das Abenteuer Dünenwandern ein, hat man fast schon das Gefühl in den sandbergen einer Wüste zu sein.

Playa del Inglés ist ohne Zweifel ein Ort, wo die Massen Urlaub machen. Fährt man durch die Hauptstraßen von Playa del Inglés findet man eine Bar neben der anderen, zahlreiche Nachtclubs, Discos, Musikclubs und natürlich Supermärkte und Shopping Center ohne Ende. So etwas wie einheimische Idylle findet man nicht, es ist ein reiner Touristenort. Wie gut, dass sich die Menschenmassen an dem riesigen Strand gut verteilen.

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