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Wetter und Klima in Danzig

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Das Sprichwort, dass es kein schlechtes Wetter sondern nur die unpassende Kleidung gibt, trifft sicher auch auf Danzig zu. Einen Besuch ist die Stadt sicher zu jeder Jahreszeit wert, doch liegt die Hauptreisezeit nicht ohne Grund in den Sommermonaten Juli und August. Das ist natürlich sowieso die bevorzugte Ferienzeit, aber auch klimamäßig sind diese Monate für einen Danzigbesuch passend.

Der Winter hat ganz besondere Reize, vor allem, wenn die Stadt und die Ostsee unter einer Schneedecke liegen und dann auch noch die Sonne scheint. Die Wahrscheinlichkeit, solch einen Glücksfall zu erleben ist jedoch relativ gering. Meist herrscht in Danzig doch eher graues Winterwetter mit ziemlich vielen Regentagen, wobei auch Schnee nicht so selten ist. Es kann auch richtig kalt werden und wenn dann noch ein stürmischer Wind weht, ist der Stadtbummel oder der Strandspaziergang nur etwas für Hartgesottene. Das Baden in der Ostsee ist zwar prinzipiell auch bei diesen Temperaturen möglich, doch passionierte Eisbader sind sicher die wenigsten. Zugefroren ist die See selten, doch die Wassertemperaturen überschreiten kaum die Null-Grad-Grenze.

Balken oben: Tagesdurchschnittstemperaturen; Balken unten: Nacht-DurchschnittstemperaturenSonnenscheinstunden pro TagNiederschlagstage pro Monat

Im Frühjahr bleibt das Bad in der Ostsee den Abgehärteten vorbehalten, die Wassertemperaturen liegen auch dann noch meist um die 5 bis 8°C. Dafür bewegen sich die Lufttemperaturen oft im zweistelligen Bereich, im Mai und Juni wird manchmal auch die 20°C Marke geknackt. Für einen Stadtbummel sind das nicht die schlechtesten Voraussetzungen, zumal auch die Stunden mit Sonnenschein zunehmen. Nachts kann es jedoch noch sehr kalt werden und Nachtfrost ist nicht selten. Da Danzig relativ weit nördlich liegt, sind vor allem im Mai und Juni die Nächte extrem kurz. Es gibt zwar nicht die berühmten weißen Nächte von Petersburg, aber der Effekt ist nicht weit davon entfernt.

Klimatisch ähnlich sind die Herbstmonate September und Oktober. Die Tagestemperaturen liegen meist im zweistelligen Bereich und die Nächte werden oft nicht so kalt wie im Frühjahr. Die Zahl der Sonnenstunden geht zurück, liegt aber noch deutlich höher als im Winter. Die Nächte sind bedeutend länger als im Frühjahr, ab Oktober nehmen die Stunden mit Tageslicht stark ab. Auch gibt es mehr Regentage als im Frühjahr und Sommer und das Wetter ist oft „schmuddelig“. Die Wassertemperaturen der Ostsee sind jedoch angenehmer als im Frühjahr, sofern man bei Temperaturen um die 12 bis 16°C von angenehm sprechen kann.

Juli und August sind die Monate, in denen der Tourismus in Danzig auf dem Höhepunkt ist. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen bewegen sich sehr oft über der 20 Grad Marke und es gibt immer mal wieder Tage mit Temperaturen um die 30°C. Trotzdem sind richtige Hitzeperioden eher selten, meist bleibt es im mittleren Bereich. Für Erkundungstopuren durch die Stadt sind das ziemlich ideale Voraussetzungen. Auch mit Sonnenschein ist jetzt öfter zu rechnen, so dass die Stadt oft in einem freundlichen Licht erscheint. Allerdings kommt zwischendurch immer wieder der eine oder andere Regentag, auch im Hochsommer ist langwährendes trockenes Wetter nicht die Regel. Das Wasser der Ostsee erwärmt sich im Durchschnitt auf immerhin 16 bis 17°C, erreicht also seine Höchstwerte. Von direkt angenehmen Wassertemperaturen können dabei aber nur gestählte Wasserrratten sprechen.

Ob sich das Wetter jedoch an die Statistiken hält, ist eine andere Frage, es macht doch meist, was es will. Langjährige Wettererfahrungen sind in der jetzigen Zeit sowieso eher eine Glückssache. Wir hatten auf unserer Tour im Juni ein gemischtes Wetter, mit einigen kalten, trüben und stürmischen Tagen – glücklicherweise aber an der Mehrzahl der Tage schönes sonniges Wetter. Positiv war auf jeden Fall, dass zu dieser Zeit der große Ansturm der Urlauber noch nicht eingesetzt hatte. Voller Menschen war die Stadt trotzdem, aber sicher wurde der Andrang in den Hauptmonaten Juli und August noch viel extremer.

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