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Strände auf Teneriffa

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Teneriffa ist von allen kanarischen Inseln wohl die Badeinsel schlechthin. Zahlreiche Strände auf allen Seiten der Insel laden zum Sonnen und Planschen ein. Die natürlichen Strände sind typischerweise pechschwarze Lavastrände, aber man findet auch andere Sandfarben an diversen künstlich angelegten Stränden.

Praktisch überall auf der Insel kann man sich sehr guter Wasserqualität erfreuen. Die Strände im Südwesten der Insel sind zumeist windstill, während man im Südosten der Insel das ganze Jahr über Wind und Wellen hat. Liegt man an den Stränden im Norden der Insel, so kann man ungetrübten Blick auf das Meer genießen, da man ja die Sonne im Rücken hat.

Viel Spaß bei einer Strandtour durch Teneriffa; Wir beginnen im Südwesten der Insel und arbeiten uns im Uhrzeigersinn durch.

Playa de los Cristianos

Neben Playa de las Américas ist Los Cristianos die zweite große Touristenhochburg im Südwesten Teneriffas. Obwohl der Ort nur wenige Tausend Einwohner hat und damit einwohnermäßig ungefähr gleich groß ist wie der weiter nordöstlich gelegene Ort El Médano, wirkt er wegen der zahlreichen Hotel- und Appartment-Anlagen wie eine große Stadt. Man kann sich heute kaum noch vorstellen, dass der Ort vor einigen Zig Jahren, vor Öffnung des Flughafens Aeropuerte del Sur, nur ein kleines Fischerdörfchen war. Los Cristianos liegt am Südwestzipfel Teneriffas (siehe große Karte).

Der Strand von Los Cristianos mit dem Fischer- und Fährhafen

Los Cristianos hat einen ca. 1 km langen Hausstrand, an sich unmittelbar der Fischerhafen schließt. Hinter dem Fischerhafen befindet sich ein kleiner Fährhafen, von dem aus man z.B. auf die Insel La Gomera kommt. Hinter dem Strand befindet sich eine Uferpromenade mit den typischen Geschäften und Restaurants, die einen Touristenort ausmachen. Hier herrscht hektisches Treiben. Leider wird man permanent angesprochen zwecks Werbung für Restaurants, Partys etc. Von Gemütlichkeit kann man in Los Cristianos nicht sprechen.

In den zahlreichen Gässchen, die von der Hafenpromenade aus in Richtung Norden führen, findet man viele bunte Geschäfte und Tausende von Bummlern. Der Strand von Los Cristianos hat künstlich herbeigeschafften grauen Sand; gemütliches Baden ist dort kaum möglich, da der Fischerhafen zu nah ist. Wer sich richtig am Strand erholen will, dem sei der in Fußreichweite gelegene Nachbarstrand Playa de las Vistas empfohlen.

Playa de las Vistas

Playa de las Vistas in Los Cristianos

Während der Hausstrand von Los Cristianos zwar praktisch gelegen ist, wirkt er wegen des angrenzenden Hafens nicht sehr einladend zum Baden. Zwischen dem Ort Los Cristianos und der Touristenhochburg Playa de las Américas wurde der Strand Playa de las Vistas künstlich angelegt; Auf gut 1,5 km Länge streckt sich der mit hellem Sand angelegte Strand. Mehrere Molen bewirken einen Schutz vor den Wellen des Meeres, damit der schöne Sand nicht gleich wieder weggespült wird.

Der Strand schließt sich direkt an Los Cristianos an. Man kann also zu Fuß rüberlaufen. Hier gibt es alles, was das Badeherz begehrt: Sonnenliegen für bequeme Leute und Wassersportgeräte für die aktiveren. Hier findet man auch Ruhe vor dem hektischen Treiben, das an der Uferpromenade von Los Cristianos herrscht.

Playa de las Américas

Im Südwesten der Insel, nur wenige km von Los Cristianos entfernt befindet sich die Touristenhochburg Playa de las Américas. So heißt nicht nur der Strand, sondern auch ein riesiger, permanent wachsender Touristenort. Playa de las Américas war einst ein kleiner Ort; heute reicht die Stadt bereits weit die Hügel hinauf und endet erst so richtig an der Autobahn. Als schön oder erholsam kann man den Ort sicher nicht bezeichnen. Hier machen Leute Urlaub, die Action und Spaß - die ganze Nacht hindurch - wollen.

Strand von Playa de las Américas Strand von Playa de las Américas

Der eigentliche Strand erstreckt sich über zwei längere künstlich angelegte Buchten, die viel Liegeflächen bieten. Hinter den Stränden erstreckt sich eine lang gezogene Promenade, wo man Geschäfte und Lokale aller Art findet. Direkt dahinter reiht sich ein Hotelkomplex an den anderen; Appartmentanlagen, Shopping-Center, große Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten etc. - alles ist zu finden.

Liegt man am Strand von Playa de las Américas bekommt man Gott sei Dank von dem ganzen Trubel im Hintergrund nicht viel mit. Glücklich diejenigen, die bereits in Strandnähe wohnen; Parkplätze gibt es nämlich in keinster Weise wie Sand am Meer. Am Strand liegt man bequem auf feinem Lava-Sand. Toiletten und Duschen sind zwar vorhanden, jedoch gibt es nichts gratis.

Playa Faņabe

Läuft man vom Playa de las Américas die Küste entlang richtig Nordwesten, dann gelangt man an einen großen Strand namens Playa Faņabe. Dieser Strandabschnitt gehört bereits zur Costa Adeje und ist neueren Ursprunges. In vielen Reiseführern ist dieser große Badestrand noch nicht explizit erwähnt. Bei einem Blick aus der Ferne erscheint der Strand wie ein typischer Massentourismus-Großstrand, als gehörte er direkt zur Playa de las Américas. Bei einem näheren Blick hinter die Uferpromenade erkennt man jedoch schnell, dass hier weniger Wert auf Masse als viel mehr auf Klasse gelegt wurde. Zahlreiche 5-Sterne-Hotels haben sich hier mit schönen Hotelanlagen, die zum Teil riesig sind, angesiedelt. So wirkt die Beabauung hinter dem Strand zwar wie ein großes steinerndes Meer, aber nicht wirklich unschön zugebaut sondern eher harmonisch.

Playa Fanabe Playa Fanabe

Der eigentliche Strand Playa Faņabe ist ein typischer Großstrand, wie man sich ihn vorstellt: Direkt hinter dem Meer verläuft ein breiter Streifen mit vulkanigem dunklen Sandstrand. Es gibt zahlreiche abgegrenzte Bereiche, wo Liegestühle unter Sonnenschirmen vermietet werden, aber auch der einfache Strandbesucher, der sich nur in den Sand legen möchte, findet genügend Platz. Überhaupt habe ich diesen Strand nie richtig voll gesehen, man findet immer viel Platz und Freiheit für Ballspiele o.ä. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass hinter dem Strand keine Massenunterkünfte sondern eher großzügige Hotelanlagen gebaut wurden.

Playa Fanabe

Am Strand gibt es Toiletten, Duschen und Umkleidekabinen. Hinter dem Strand gibt es eine sehr große Uferpromenade mit mehreren Wegen. Ein Weg führt direkt hinter den Strandabschnitten vorbei. Hier reiht sich ein Restaurant ans andere, ein Supermarkt an den anderen und ein Touristen-Souvenir-Artikelshop an den nächsten. Ein paar Meter höher befindet sich eine weitere Promenade, die mehr zum Flanieren einlädt. Wenngleich man hier hauptsächlich Restaurants findet, die zum Teil schöne Ausblicke auf das Meer bieten, da sie etwas höher gelegen sind, so macht das Spaziergehen hier zwischen schöner Bepflanzung und zum Teil Schatten spendenden Palmen Spaß und ist erholsam.

Dass man an diesem Strandabschnitt bereits von Massentourismus sprechen kann erkennt man auch daran, dass sich Burger King und McDonalds an diesem Strandabschnitt niedergelassen haben; Aber wie schon gesagt, dieser Strandabschnitt ist nie so voll wie man es von anderen Großstränden her gewöhnt ist. Das Baden am Playa Faņabe ist ein großes Vergnügen, da das Meer nur langsam tiefer wird man auf sandigem Untergrund langsam ins Wasser reinläuft. Natürlich gibts hier am einen oder anderen Tag stärkere Wellen, so dass das Baden für Kleinkinder nicht immer möglich ist.

Playa del Duque an der Costa Adeje

In älteren Reiseführern findet man keinerlei Informationen über den Playa del Duque. Es handelt sich um einen ziemlich neuen Strand an der Costa Adeje, also im Südwesten der Insel Teneriffa. Eine wunderschöne breite Uferpromenade führt vom Playa de las Américas über den Playa de Faņabe zum Playa del Duque. Es handelt sich um einen schönen Sandstrand, der ganz langsam ins Meer übergeht, d.h. das Wasser ist in Ufernähe ziemlich seicht. Der Gang ins Meer fällt leicht, da man stets auf feinem Sand läuft und so ganz geschmeidig ins Wasser eintaucht.

Strand Playa del Duque Strand Playa del Duque

Am Playa del Duque gibt es alles, was der Badegast sich wünscht: Man kann duschen und auf gut gepflegte Toiletten gehen. Man findet ein paar Restaurants und Bars; Liegestühle unter Stroh-Sonnenschirmen kann man mieten. Wer lieber sein Handtuch auf dem Sand ausbreitet, findet genügend Platz um ein schönes Sonnenbad am Meer zu nehmen. Direkt hinter dem Strand gibt es eine Autozufahrt mit zahlreichen Parkplaetzen, darunter auch ein Tiefgaragen-aehnliches Parkhaus. Hinter dem Strand reiht sich ein Shopping-Center an das andere, d.h. für Verpflegung aller Art ist bestens gesorgt.

Direkt am Plaza del Duque, der gute Hundert Meter vom Strand entfernt ist, befindet sich ein riesiges modernes Shopping-Center, das Centro Comercial Plaza del Duque. Hier macht jeder Strandbesucher gerne einen Abstecher, sei es um im Supermarkt ein paar Lebensmittel zu kaufen, in einem der Cafés eine Erfrischung einzunehmen oder in einem der ziemlich noblen Geschäfte nach Sonnenbrillen, chiquer Bekleidung oder Handtaschen zu flanieren. Auch eine Apotheke gibt es in diesem großen Shopping Center. Auch hier gibt es eine Tiefgarage mit kostenlosen Parkplätzen.

Playa de la Arena

Ein paar Kilometer südlich der Giganten (Los Gigantes) findet man die beiden zusammengewachsenen Ferienorte Playa de la Arena und Puerto de Santiago. Der Strand von Playa de la Arena ist einer der faszinierendsten der gesamten Insel: Der Sand ist pechschwarz und äußerst fein. Wer dort sein Handtuch ausbreitet, ertappt sich immer wieder beim Spielen mit feinen und sauberen Sand.

Der wunderschöne Playa de la Arena mit der kleinen Promenade dahinter

Sauber ist jedoch nicht nur der Sand, sondern auch das Wasser. Der Playa de la Arena gilt als der Ort mit der besten Wasserqualität Teneriffas. Leider gibt es keine kostenlose Benutzung der sanitären Anlagen. Für ein paar Euro bekommt man jedoch Duschen, Toiletten und Umkleidekabinen direkt am Strand. Hinter dem Strand gibt es eine kleine Promenade mit Restaurants und Eis-Verkäufern. Es ist sehr schön, hier mal auf und ab zu laufen.

Eine weitere Besonderheit hat der Playa de la Arena: Der Erdboden fällt sehr schnell sehr steil ins Meer ab. Bei nur geringem Wind überschlagen sich die Wellen deshalb so enorm, dass regelmäßig Badeverbot herrscht, das viele Touristen jedoch erst als Einladung zum Baden sehen. Über 2 m hohe Wellen schlagen bei guten Windverhältnissen auf einen ein. Die Herausforderung ist groß, für Kinder aber gefährlich, diesen zu widerstreben.

Playa de San Marcos

Jetzt kommt ein absoluter Geheimtipp: Zahlreiche Urlauber fahren im Norden der Insel auf der Strecke von Puerto de la Cruz nach Garachico, sei es um den berühmten Drachenbaum zu sehen, um ans westliche Ende der Insel zu gelangen oder um eine Rundfahrt durch das Teno-Gebirge zu machen. Den Ort San Marcos nimmt man gewöhnlich nicht einmal als Abzweigungsmöglichkeit von der Hauptstraße aus wahr.

Traumhafter Lava-Strand in San Marcos Traumhafter Lava-Strand in San Marcos

Von der Hauptstrecke aus fährt man ein paar wenige Kilometer hinunter nach San Marcos. Der kleine Ort liegt in einer Felsenbucht, die ihn vor Wind und Wellen weitgehend schützt; Ganz unten findet man einen wunderschönen Strand mit pechschwarzem Lavasand. Während der Woche ist der Strand so gut wie ausgestorben; die Restaurants und Bars am Strand haben dennoch geöffnet. Am Wochenende wimmelt es nur so von Einheimischen, die dieses Badeparadies natürlich kennen.

Der feine Vulkansand ist sehr angenehm zum Liegen, das Wasser ist so klar, dass ich es mehrere Male verschluckt habe, als ich auf den so nahe erscheinenden Meeresboden stehen wollte. Nur wenige Hundert Meter vom Strand entfernt gibt es einen großen Parkplatz, auf dem man unter der Woche sein Auto im Schatten kostenlos parken kann. Wer am Wochenende zu spät kommt, hat schlicht und einfach Pech gehabt.

Playa Jardín

Was für ein Jammer für die Touristenhochburg Puerto de la Cruz: die Stadt hat keinen richtigen Hausstrand; die meisten Touristen vergnügen sich in einer megagroßen öffentlichen Pool-Anlage, aber der eigentliche Strand Playa de Martiánez wird so gut wie nicht angenommen.

Playa Jardin in Puerto de la Cruz

Damit Puerto de la Cruz nicht irgendwie die Touristen-Stadt ohne gescheiten Strand genannt wird, wurde im Westen der Stadt ein riesiger Sandstrand angelegt, der Playa Jardín, übersetzt: Strandgarten. Der Strand ist ca. 1 km lang und wurde mit dunklem Lavasand angelegt. Ein künstliches Riff sorgt dafür, dass der mühevoll herbeigeschaffte Sand nicht wieder vom Meer zurückgeholt wird.

Am Playa Jardín findet man während der Woche viel Platz um sich auszubreiten. Leider fehlen Duschen und sanitäre Anlagen. Direkt hinter dem Strand befindet sich ein riesiger tropischer Garten, daher der Name Playa Jardín, Strandgarten. Hier findet man schöne Palmen und sonstige tropische Gewächse. Es macht Spaß, durch diesen Garten zu laufen, da man immer wieder neue faszinierende Pflanzen entdeckt. Fotos vom exotischen Garten gibt's auf der Seite über Puerto de la Cruz.

Playa de las Teresitas

Ein absoluter Geheimtipp für Teneriffa-Urlauber ist der Strand in San Andrés, ziemlich weit im Nordosten der Insel gelegen. Der Ort San Andrés zählt mehrere Tausend Einwohner, hat aber mit Tourismus fast gar nichts zu tun. Ziemlich wenige Touristen verirren sich so weit in den Nordosten Teneriffas. Die Fahrt nach San Andrés ist auch nicht besonders angenehm, da man die Hauptstadt der Insel Santa Cruz de Tenerife komplett durchqueren muss.

Der langgezogene karibische Strand Playa de las Teresitas

Wer diese Strapazen jedoch auf sich nimmt oder ohnehin von einer Rundfahrt durch das Anaga-Gebirge kommt, der wird mit einem der schönsten Strände Teneriffas belohnt. Mit 2 km Länge ist der Playa de las Teresitas der längste Strand der Insel. Er wurde 1970 künstlich angelegt. Mehrere Schiffe schafften hellsten Wüstensand aus der Sahara herbei; zahlreiche Palmen wurden gepflanzt, so dass der Strand heute karibisch wirkt.

Der langgezogene karibische Strand Playa de las Teresitas

Während der Woche ist man an diesem langen Strand fast alleine. Am Wochenende strömen die Hauptstadtbewohner zu Tausenden an diesen herrlichen Fleck der Insel. Der Strand bietet viel Platz zum sich Ausbreiten und für Spiele. Ebenso findet man eine große Anzahl von Parkplätzen direkt hinter dem Strand. Dort gibt es auch Restaurants und Kioske. Liegen kann man direkt am Strand mieten.

Damit der helle Sahara-Sand nicht vom Meer zurückgeholt wird wurde der ganze Strand durch eine langgezogene Mole geschützt. So hat man das Gefühl, als schwimme man in einem riesigen Meeresschwimmbecken. Das Wasser ist klar und sauber; Natürlich ist es ein Muss, bis zu der Mole zu schwimmen und die Steine hinaufzuklettern. Am Playa de las Teresitas haben Jung und Alt ihren Spaß. Ein Besuch des Strandes ist absolut empfehlenswert, jedoch auf keinen Fall am Wochenende.

Playa del Médano

Im Südosten der Insel, nur wenige km vom Flughafen entfernt, befindet sich der Ort El Médano. Der Ort ist einerseits wegen seiner schiergar unendlich langen Strände andererseits wegen seiner guten Windverhältnisse bekannt. Der Ort El Médano zählt nur wenige Tausend Einwohner. Obwohl der Ort die besten Voraussetzungen hätte, zu einem großen Tourismus-Zentrum zu werden, wohnen in El Médano hauptsächlich einheimische Leute. Was macht den Ort so berühmt, warum ist der Ort in gewissen Kreisen weltbekannt?

Das Paradies für Windsurfer in Médano

In El Médano herrscht immer ein mittlerer bis starker Wind. Deshalb hat sich der Ort zu einem absoluten Windsurfing-Mekka entwickelt. Der Ort zählt sogar zu den Top 10 der weltweit besten Surfer-Paradiese. Hier treffen sich nicht nur Urlauber, die das Windsurfen in einer der zahlreichen Surfschulen lernen wollen, sondern hier surft auch die Weltelite der Profi-Surfer.

Für normaler Badeurlauber ist der Strand von El Médano ziemlich ungemütlich, da einem permanent der Wind viel Sand ins Gesicht bläst. Allerdings ist es ein rießiges Vergnügen, den Surfern im Wasser zuzuschauen. Ich habe noch nie Windsurfer mit einer so hohen Geschwindigkeit übers Wasser gleiten sehen. So findet man am Playa del Médano hauptsächlich enthusiastische Surfer und einsame Freundinnen, die ihre Geliebten über die Wellen reiten sehen...

Playa de Tejita

Der unendlich weit erscheinende Playa Tejita

Der Playa de Tejita gehört noch zu dem Ort El Médano. Wem es am Playa del Médano wegen des permanenten Windes zu ungemütlich ist, der findet am Playa de Tejita Schutz vor dem Wind. Der Strand gehört zu den längsten Teneriffas. Auf über 1 km Länge erstreckt er sich unterhalb des Flughafens. Im Nordosten ist der Strand durch den 171 m hohen roten Berg namens Montaņa Roja begrenzt. Während der Woche ist der Playa de Tejita fast menschenleer. Die wenigen Badegäste konzentrieren sich direkt am roten Felsen, da dieser Schutz gegenüber dem Wind bietet. Dort kann man auch Liegestühle mieten.

An diesem Strand kann man so richtig ausspannen, wenn man mal Ruhe braucht. Bei einem Spaziergang einmal den Strand rauf und runter fühlt man sich schon fast wie auf einer einsamen Insel. Gelegentlich kommt einem ein Strandjogger entgegen. Der Playa de Tejita liegt direkt unterhalb des Flughafens Aeropuerto De Tenerife Sur; Es ist ein faszinierendes Spektakel, wenn man die Flugzeuge in unmittelbarer Nähe starten und landen sieht.

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