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Hotels und Unterkünfte in Südafrika

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Südafrika als ausgesprochen beliebtes und gefragtes Fernreiseland hat für afrikanische Verhältnisse ein überaus umfangreiches Angebot an Unterkünften, die von einfach bis luxuriös reichen und meist auch mit europäischen Ansprüchen mithalten können – oder sie oft sogar übertreffen. Hat man eine Pauschalreise gebucht, erübrigt sich die Suche nach Unterkünften. Wenn man seine Reise selbst zusammen stellt, sollte man sich jedoch im Vorfeld etwas kundig machen. Eine gute Möglichkeit ist das Verzeichnis „Accomodation guide“ von South African Tourism, die es auf Wunsch zuschicken. Darin ist eine Liste der eingestuften Hotels, Lodges usw. mit den entsprechenden Beschreibungen, so dass man eine Vorauswahl treffen kann. Ein rechtzeitiges Buchen der Unterkünfte ist sowieso zu empfehlen, denn in der Hochsaison und besonders in Kapstadt können Quartiere knapp werden.

Die Möglichkeiten für Ferienunterkünfte in Südafrika sind breit gestaffelt und reichen von einfachen bis zu luxuriösen Hotels. Es gibt Lodges, Gästefarmen und Gästehäuser aber man kann auch campen. In den letzten Jahren hat auch die Zahl der Bed & Breakfast Unterkünfte in Privathäusern stark zugenommen. Beachten muss man aber bei der Buchung von Hotelzimmern, dass in manchen Häusern Kinder unter 14 Jahren nicht erlaubt sind.

Eine preiswerte Variante für Quartiere sind die Backpacker Hotels und Jugendherbergen. Natürlich sind das sehr einfache Unterkünfte, doch mit einem allgemein akzeptablen Standard. Allerdings beschränken sie sich vorrangig auf besonders gefragte Gegenden, wie Kapstadt oder die Garden Route. Möchte man andere Ecken kennenlernen und Naturparks besuchen, muss man andere Unterkunft-Varianten wählen.

Südafrikaner mögen das Campen und das Caravanning, dementsprechend vielfältig ist das Angebot entsprechender Plätze. Im ganzen Land gibt es mehr als 700 Campingplätze, auf denen auch Wohnmobile willkommen sind. Die Miete für Wohnmobile ist ziemlich hoch, dafür braucht man aber keine Hotelzimmer o.ä. zu buchen. Manche Sehenswürdigkeiten sind jedoch mit solch einem großen Auto schlecht zu erreichen.

Unsere Unterkünfte im Westen Südafrikas

Die Mount Ceder Lodge liegt am südöstlichen Randgebiet des Cederberg Wilderness Area, einer rauen und kargen Gebirgslandschaft. Hierher kommt man nur über Schotterpisten und die nächsten Ortschaften sind Dutzende Kilometer entfernt. So wohnt man in der Lodge abgeschieden und ruhig und auch in der näheren Umgebung ist nicht viel los. Das hat große Vorteile, es schränkt jedoch auch die Unternehmungen ein, denn größere Highlights an Sehenswürdigkeiten sind im weiten Umkreis nicht zu finden.

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Die Mount Ceder Lodge ist Bestandteil des Grootrivier Bauernhofes. Im Haupthaus befindet sich die Rezeption, ein Aufenthaltsraum sowie das Restaurant. Hier wurden wir wieder einmal kulinarisch verwöhnt, sowohl das Frühstück als auch das 3-Gänge-Menü am Abend waren von exzellenter Qualität. Möglich ist es auch, hier zu Mittag zu essen. Für Selbstversorger gibt es einen kleinen Laden, der jedoch wirklich nur die allernotwendigsten Dinge bereit hält.

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Die Unterkünfte sind weit in der Landschaft verstreut. Die drei Bungalows für 2 Personen verfügen über ein Schlafzimmer mit einem offenen Wohnbereich, ein Bad, eine Terrasse und sind mit einer Küche ausgestattet. In den Bungalows gibt es jedoch keinen üblichen Stromanschluss, die Beleuchtung und der Kühlschrank werden mit einem 12 V Anschluss betrieben. Für den Durchlauferhitzer sowie den Herd steht Flüssiggas zur Verfügung. Die übrigen Bungalows sind weitaus komfortabler eingerichtet und sie verfügen über einen normalen Stromanschluss. Allerdings sind sie für 4 bis 6 Personen vorgesehen und natürlich um einiges teurer. Durch das Gelände der Lodge fließt ein Fluss, der ganzjährig Wasser führt.

Im historischen Ort Tulbagh hatten wir ein Quartier in Rijk´s Country House. Dieses Gästehaus liegt etwa 3 Kilometer außerhalb in einer schönen Landschaft, in der Wein angebaut wird. Die Häuser stehen am Ufer eines Sees, der einen wunderbaren Anblick ergibt. Baden kann man darin allerdings nicht, dafür gibt es einen Swimmingpool.

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Im Haupthaus befindet sich die Rezeption, eine Lounge, eine Bar sowie ein Weinkeller. Im Restaurant gibt es das Frühstücksbuffet und abends Gerichte a la Carte. Herrscht schönes Wetter vor, kann das Essen auf der Terrasse mit Blick auf den See eingenommen werden. Insgesamt gibt es 12 geräumige Zimmer sowie drei Cottages. Sie sind geschmackvoll und praktisch eingerichtet, verfügen über ein eigenes Bad, Fernseher und Telefon sowie über die Möglichkeit, Tee oder Kaffee zu kochen.

In den staatlichen Nationalparks (es gibt auch private) sind die Unterkünfte meist in Restcamps zu finden. Unsere Unterkunft war im Karoo Nationalpark Restcamp, das etwa 10 Kilometer hinter dem Tor zum Park steht.In diesem Camp gibt es keine Tankstelle, so dass man möglichst vorher tanken sollte, z.B. in Beaufort West, der etwa 12 Kilometer vom Park entfernten Ortschaft.

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Im Gegensatz zu einigen anderen Restcamps kann in diesem das Frühstück mit gebucht werden. Ansonsten gibt es ein Restaurant, in dem auch andere Mahlzeiten eingenommen werden können, einen kleinen Laden mit den notwendigsten Dingen für Selbstversorger, einen Swimmingpool sowie ein Informationszentrum. Vom Haupthaus gehen zwei asphaltierte Straßen ab, an denen die Häuser der Unterkünfte stehen. Sie sind in Form von Doppelhäusern, geräumig und praktisch – z. B. mit einer Küche – eingerichtet.

Auf den ersten Blick auch sehr angenehm war unser Unterkunft im Mountain Zebra Restcamp. Auf den zweiten Blick erwies sie sich jedoch als eine der schlechtesten unserer Reise. Zwar hatte das Haus sogar zwei Schlafzimmer, von denen wir uns eines aussuchen konnten, dazu einen geräumigen Wohnraum, kombiniert mit einer Küche. Auch die Einrichtung war praktisch und sah nicht schlecht aus.

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Leider nahm man es hier jedoch nicht so genau mit der Sauberkeit, im Bad wimmelte es von Insekten – was man an anderen Orten in den Griff bekam – und der Spülkasten sowie die Bad-Armaturen waren kaputt. Wenig begeistert waren wir auch von dem Restaurant, sowohl die Bedienung als auch die Gerichte entsprachen überhaupt nicht unseren ansonsten sehr positiven Erfahrungen in Südafrika. Zum Camp gehören außerdem noch ein kleiner Laden, eine Tankstelle sowie ein Swimmingpool.

Unsere Laune stieg jedoch wieder enorm, als wir im Main Camp des Addo Elefanten Nationalparks ankamen. Es ist die Hauptunterkunft in diesem Park, der durch die enorme Anzahl wildlebender Elefanten berühmt ist. Im Hauptbereich des Camps, etwa 12 Kilometer hinter dem Tor des Parks, gibt es neben der Rezeption einen großen Laden mit Dingen des täglichen Bedarfs sowie Souvenirs, außerdem ein Restaurant mit einer ausgezeichneten Küche. Ein Swimmingpool, eine Ausstellung zum Park inklusive der Möglichkeit Touren zu buchen und eine Tankstelle ergänzen das Angebot.

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Die Unterkünfte sind angenehme und klimatisierte Chalets, die geräumig, praktisch und gut eingerichtet sind. Ein separates Bad gehört dazu, ebenso wie der große Wohnraum mit einer Terrasse sowie einer voll ausgerüsteten Küche. An den Häusern gibt es die Möglichkeit, das Auto abzustellen. Die Handtücher wurden täglich gewechselt, auch eine tägliche Reinigung war selbstverständlich. Viele der Häuser sind nur durch einen Elektrozaun vom Parkgelände getrennt, so dass man nicht selten Elefanten oder andere Tiere von der Terrasse aus beobachten kann.

Richtig begeistert waren wir auch von unserem ersten Quartier an der Wild Coast, dem Ocean View Hotel in Coffee Bay. Dabei spielte natürlich auch eine Rolle, dass wir ein Zimmer mit traumhaftem Blick auf den Indischen Ozean bekamen. Nicht alle Unterkünfte haben diesen schönen Ausblick, doch an der insgesamt sehr guten Qualität ändert das nicht viel. Das Hotel ist eines der relativ wenigen Übernachtungsmöglichkeiten an der Wilden Küste. Wenn man sich erst einmal über die ziemlich schlechte Straße „heran gearbeitet“ hat, wird man sicher begeistert sein.

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Im Haupthaus befindet sich die Rezeption und das Restaurant, außerdem einige Zimmer. Die übrigen der insgesamt 30 Gästezimmer sind in separaten Gebäuden. Ausgestattet sind alle sehr gut, praktisch und geschmackvoll, aber nicht luxuriös. Jedes der Zimmer hat ein eigenes Bad und es gibt die Möglichkeit, Kaffee oder Tee zuzubereiten. Auf dem Platz vor dem Hotel lassen sich die Fahrzeuge abstellen. Ein eigener Zugang führt zum wunderbaren langen Sandstrand am Indischen Ozean.

Wer nicht ins Meer möchte, kann auch den Swimmingpool des Hotels nutzen. Außerdem gibt es einen kleinen Laden und wenige Meter entfernt eine Tankstelle. Sinnvoll ist es trotzdem, lieber noch einmal vorher zu tanken, denn in diese abgelegene Gegend kommen die Tanklaster nicht so oft. Glücklicherweise war unser Tank noch halbvoll, denn an der Tankstelle hing das Schild „Not Petrol“.

Angeboten wird im Hotel Halbpension, was wir auch ganz sinnvoll fanden, denn Restaurants sind hier Mangelware. Sowohl das Frühstücksbuffet als auch das Buffet am Abend waren ausgezeichnet, von sehr guter Qualität und abwechslungsreich. Beim entsprechenden Wetter kann man das Essen auf der Terrasse mit dem wunderschönen Blick auf das Meer einnehmen.

Es war gar nicht so einfach, zu den Umngazi River Bungalows zu gelangen. Zu diesem Familienhotel, etwa 12 Kilometer von Port St. John´s an der Wild Coast entfernt, führt eine Straße, die wohl eher ein holpriger Feldweg ist. Gespickt ist er mit Schlagloch an Schlagloch und Kühen sowie deren Hinterlassenschaften. Ist man aber erst einmal angekommen, begeistert die Landschaft sowie die Lage der Unterkünfte.

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Die Häuser sind inmitten von zahlreichen Bäumen platziert und meist mit Blick auf den Fluss Umngazi und den Indischen Ozean. Die Unterkünfte sind geräumig, einfach aber praktisch eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer sowie eine extra Außendusche. Die Umngazi River Bungalows waren unsere einzige Unterkunft mit Vollverpflegung. Es wäre auch schwierig geworden, sich anderweitig zu verpflegen, denn einen Laden gibt es hier nicht, genauso wenig wie ein unabhängiges Restaurant. Bis zur nächsten Gaststätte wären es rund 20 Kilometer gewesen, davon 12 über den holprigen Feldweg.

Da auch bedeutende sehenswerte Ziele in der näheren Umgebung kaum zu finden sind ist das Hotel voll auf die umfassende Betreuung der Gäste eingestellt. Angeboten werden einige geführte Touren, allerdings leider nur an bestimmten Tagen. Ansonsten gibt es den Swimmingpool, eine Bar und Familienangebote von der Kinderbetreuung bis zu Wellness und Fitness. Mit einer hoteleigenen Fähre kann man über den Fluss an die Küste des Ozeans fahren.

Unsere Unterkünfte im Osten Südafrikas

Nach langen Flugreisen suchen wir uns eine Unterkunft, die nach relativ kurzer Zeit zu erreichen ist. Gleich nach dem Flug noch einige Stunden Auto fahren, das muss nicht sein. Außerdem kann es immer zu Flugverspätungen kommen, dann wird es unter Umständen problematisch, am gleichen Tag ein weit entferntes Ziel anzusteuern.

So schien uns die Heia Safari Ranch ideal zu sein, die am Fuß der Swartkop-Berge nur etwa 30 Autominuten von Johannesburg und Pretoria entfernt in einer Savannenlandschaft liegt. Wir hatten keinen großen Wert darauf gelegt, unbedingt in der Großstadt übernachten zu wollen. Vielmehr fanden wir es ideal, gleich nach der Ankunft „in die afrikanische Wildnis einzutauchen“. Wobei auch hier die Zivilisation schon vorbeigeschaut hat, denn die Unterkünfte sind ausgezeichnet eingerichtet und TV sowie Internet sind inzwischen selbstverständlich.

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Die Heia Safari Ranch verfügt über insgesamt 1000 Hektar, wobei dazu ein großes Wildreservat gehört. Die Besitzer bieten geführte Touren durch das Reservat an, so dass man auch hier die Chance hat, Großwild zu beobachten, mit etwas Glück auch Nashörner, Büffel und Flusspferde. Die Unterkünfte sind in 45 Bungalows untergebracht, die großzügig, zweckmäßig und sehr bequem eingerichtet sind. Jeder Bungalow verfügt über ein eigenes Bad, Balkon bzw. Terrasse, TV, Radio, Telefon sowie die Möglichkeit, Kaffee und Tee zuzubereiten. Ein Zimmerservice steht zwischen 7 Uhr und 21 Uhr zu Verfügung. Eine angenehme Überraschung erlebten wir am Morgen. In das Fenster unseres Bungalows schauten Giraffen herein. Auf dem Hotelgrundstück laufen Zebras und Giraffen frei herum, so dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn man früh von ihnen „begrüßt“ wird.

Im strohgedeckten Haupthaus im afrikanischen Stil befindet sich das Restaurant, in dem eine reiche Menüauswahl angeboten wird, darunter natürlich Gerichte vom Strauß, Zebra oder Antilope. Wer sonntags hier ist, kann am Buffet folkloristische Tanzdarbietungen erleben. Ein Swimmingpool ist ebenfalls vorhanden, außerdem ein kleiner Laden mit Souvenirs. Zum Angebot gehören weiterhin Ausritte und ein Tennisplatz. Auf dem Gelände befindet sich zudem ein See, auf dem man Kanu fahren kann oder auch angeln.

Möchte man die Großstädte Johannesburg und Pretoria näher entdecken, dann ist die Heia Safari Ranch ein ausgezeichneter Ausgangspunkt. Mit dem Auto ist es nicht zu weit und man hat genügend Zeit, sich ins Großstadtgetümmel zu stürzen. Menschen jeder Rasse, jeder Hautfarbe und auch jeden Glaubens tummeln sich hier und untermauern die Berechtigung Südafrikas, sich als „Regenbogennation“ zu bezeichnen. Im Vorort Sandton befindet sich das beliebteste Einkaufszentrum, das Sandton Shopping Centre mit zahlreichen Restaurants, Theatern, Museen und Straßencafés in seiner Nähe.

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Im Osten Südafrikas, in der Provinz Mpumalanga – früher Ost-Transvaal – findet man Böhms Zeederberg Guest House, eine schöne aber nicht luxuriöse Unterkunft mit sehr interessanten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Auch der Blick von den auf einer Anhöhe gelegenen Unterkünften über das unmittelbare Umland ist sehr ansprechend. Die Besitzer sprechen Deutsch, was wir als sehr angenehm empfanden. Überhaupt punktet die familiengeführte Anlage mit insgesamt gutem Service. Auf dem großzügigen Gelände gibt es 10 Bungalows mit Zimmerservice.

Die Zimmer sind geräumig und relativ schlicht aber praktisch eingerichtet. Ein Bad und eine Terrasse gehören dazu, so dass man abends noch im Freien sitzen kann. Es ist sauber und die Fenster und Türen schließen gut, was nicht unwichtig ist, denn so kommen kaum Insekten ins Haus. Die Zimmer werden inklusive eines reichlichen und guten Frühstücks vermietet, im Restaurant ist aber auch das Abendessen möglich. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden, ebenso ein Swimmingpool. Angeboten werden Ausflüge in den Krüger-Park, doch das würden wir als weniger sinnvoll ansehen. Die reine Fahrzeit ist doch relativ lang, ein separater Besuch des Parks ist sicher die bessere Alternative.

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Um den Krüger-Park sinnvoll zu erkunden, sollte man möglichst auf dem Gelände des Parks übernachten. Dazu stehen einige Rastlager zur Verfügung. Eines der Lager, in dem wir Quartier hatten, war das Letaba-Restcamp, das ziemlich zentral liegt und über das Numbi Gate oder das Paul Kruger Gate gut zu erreichen ist. Das Camp befindet sich am Letaba Fluss, von dem es auch seinen Namen erhielt.

Von hier aus unternahmen wir Pirschfahrten, aber auch am Wasserloch und im Camp selber konnten wir einige Tiere sehen – wenn auch kein Großwild. Doch in unmittelbarer Nähe der Unterkunft waren wir darauf auch nicht besonders scharf. In der weiteren Umgebung besteht aber die Chance, die Big Five oder andere sehenswerte Wildarten anzutreffen.

Besonderen Luxus kann man im Letaba Camp nicht erwarten, doch das ist sicher auch nicht der Sinn des Ganzen. Die Unterkünfte, in unserem Fall eine Rundhütte, waren aber sehr geräumig und zweckmäßig eingerichtet. Kochmöglichkeiten waren vorhanden, doch man kann auch Frühstück, Mittagessen und Abendbrot im Restaurant einnehmen. Die Anreise erfolgt wohl immer im PKW – bzw. bei Gruppenreisen im Bus – so dass selbstverständlich kostenlose Parkplätze vorhanden waren. Ein Swimmingpool gehörte ebenso zum Camp wie ein Geschäft mit Waren des täglichen Bedarfs.

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Das Olifants Rastlager ist ähnlich dem Letaba Camp, also dem Safari-Charakter angepasst. Luxus ist hier nicht zu finden, die Unterkünfte in den afrikanischen Rundhütten nachempfundenen Bungalows sind einfach aber zweckmäßig eingerichtet. Platz war in unserem Bungalow ausreichend vorhanden, auch eine Küchenausstattung war vorhanden. Wie wir hörten, soll das nicht immer so sein. Auch in diesem Rastlager gibt es einen Laden mit Waren des täglichen Bedarfs sowie ein Restaurant, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden können. Ein vorheriges Buchen der Verpflegung vor Beginn der Reise ist jedoch nicht möglich. Kostenloses Parken gehört auch im Olifants Rastlager zur Selbstverständlichkeit.

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Unser drittes Quartier im Krüger-Park war das Lower Sabie Rastlager. Unserer Ansicht nach gehört es zu den Camps, die man am meisten empfehlen kann. Dazu trägt vor allem auch die wunderbare Umgebung direkt am Sabie Fluss bei, so dass in Sichtweite des Camps tolle Tierbeobachtungen möglich sind. Wir hatten z. B. den Blick auf eine Elefantenherde, die im Fluss trank und badete. Das Camp ist mit einem Elektrozaun eingezäunt. Nicht ohne Grund, wie wir erfuhren. Dabei ist das Problem weniger das Großwild, die Störenfriede sind vielmehr Paviane, die versuchen ins Camp zu kommen und dort totales Chaos anrichten. Angeboten wurde auch eine Nachttour zu einem Beobachtungspunkt am Fluss. Das kann sicher ausgesprochen reizvoll sein, aber wir hatten das Pech, außer einem einsamen Stachelschwein nur Tiere zu hören, aber kein weiteres zu sehen.

Die Quartiere sind entweder Zelte oder Bungalows. Beide sind praktisch eingerichtet, aber auch wieder ohne Luxus. In unserem Quartier war eine Kücheneinrichtung vorhanden, so dass wir uns selbst verpflegen konnten. Ansonsten steht ein Restaurant zur Verfügung, das eine wirklich traumhafte Lage mit Blick über den Fluss hat. Hier auf der Terrasse zu sitzen und die Landschaft oder sogar mit etwas Glück Elefanten und anderes Großwild zu beobachten, das ist ein Erlebnis. Zum Camp gehören zudem ein Swimmingpool sowie kostenlose Parkplätze.

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Im Hluhluwe-Umfolozi-Park wurden wir gewaltig überrascht. Wir hatten im Hilltop Camp Rastlager eine Unterkunft für zwei Personen gebucht und bekamen ein riesiges Chalet mit zwei Schlafzimmern, einem sehr großen Wohnraum mit Küche, Veranda und Nebenräumen. Natürlich ist das mit Sicherheit nicht die Regel, von diesen großen Chalets gibt es einige, die normalerweise für Großfamilien vorgesehen sind. Außerdem werden im Camp noch die typischen Rundhütten vermietet, die eigentlich für zwei bis drei Personen gedacht sind.

Unabhängig von dieser Unterkunft waren wir vom Camp insgesamt begeistert. Es liegt mitten im Park auf einem dicht bewaldeten Hügel, so dass selbst im Sommer die Temperaturen erträglich sind. Die Unterkünfte sind praktisch und relativ elegant eingerichtet und mit großzügigen Räumen. Wer mit Selbstverpflegung gebucht hat, sollte aber einige Lebensmittel mitbringen. Es gibt zwar einen kleinen Laden im Camp, doch der hat wirklich nur das Nötigste. Bequemer ist da die Verpflegung im Restaurant, außerdem gibt es noch eine Bar. Ein Andenkengeschäft ist ebenfalls vorhanden sowie – nicht ganz unwichtig – eine Tankstelle. Das Auto lässt sich problemlos auf kostenlosen Parkplätzen abstellen.

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Das Mont Aux Sources Hotel in den Natal-Drakensbergen ist eine sehr große Anlage in der Nähe des 3282 Meter hohen gleichnamigen Berges. Der Name bedeutet „Berg der Quellen“, nicht ohne Grund, denn hier entspringen einige Nebenflüsse von Oranje und Tugela. Die enorme Beliebtheit dieser Unterkunft liegt vorrangig an der wunderbaren Umgebung. Vom Park der Hotelanlagen hat man einen fantastischen Blick zu den Bergen und der Royal Natal National Park befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Die Häuser mit den Unterkünften sind über die weiträumige Anlage verstreut, so dass manchmal ein ziemlich langer Weg bis zum Haupthaus mit dem Restaurant entstehen kann. Die Zimmer sind praktisch eingerichtet, haben aber ihre Glanzzeit überschritten. Wohnen kann man aber darin noch ganz gut, wenn man keine besonders großen Ansprüche stellt. Besonders die Zimmer mit Bergblick sind gefragt und ihren Preis wert.

Das Frühstück ist inklusive, Abendbrot kann im Restaurant eingenommen werden. Die Meinungen in Foren über die Qualität des Essens waren geteilt, wir fanden es soweit okay. Mit den Kostbarkeiten, die wir oft in Namibia erhielten, konnte es aber nicht mithalten. Außerdem gibt es noch einen Swimmingpool, Aktivitäten für Kinder und kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.

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