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Besichtigungen in Salzburg

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In Salzburg gibt es Tausend Dinge zu besichtigen. Ich stelle hier einige Highlights vor, die man auf keinen Fall auslassen darf. Viele sehenswerte Dinge wie zum Beispiel der 15 m hohe Residenzbrunnen nimmt man quasi im Vorbeilaufen mit. Sämtliche Sehenswürdigkeiten Salzburgs kann man bequem zu Fuß abgehen; Wer mit dem Zug anreist, dem empfehle ich folgende Reihenfolge: Vom Hauptbahnhof aus geht es zu Fuß durch den Mirabellpark, dann am nördlichen Salzach-Ufer entlang bis zum Kapuzinerberg; Ein kleiner Aufstieg zum Kapuzinerkloster und man wird mit einem grandiosen Blick auf Salzburg und die gegenüberliegende Burg Hohensalzburg belohnt.

Anschließend überquert man den Makart-Steg und läuft die Altstadt ab. Hiernach erklimmt man die 100 m zur Festung Hohensalzburg und wird wiederum mit einem grandiosen Blick auf die Stadt und das Umland belohnt.

Alleine auf und in der Festung Hohensalzburg gibt es so viel zu sehen, dass ich diesem Ort ein Extra-Kapitel widme. Auch in der Altstadt gibt es so viele Gebäude und Kirchen zu besichtigen, dass man seitenweise darüber schreiben könnte.

'Salzburg - die Stadt der Kirchen'Salzburg - die Stadt der Kirchen

Der Salzburger Dom

Die Besichtigung des Salzburger Domes gehört zum absoluten Pflichtprogramm eines jeden Salzburg-Besuchers. Faszinierend ist bereits der Blick vom Domplatz aus auf die dreigeschossige Vorderfassade des prächtigen Domes. Auf dem Domplatz befindet sich die Mariensäule, die den Triumpf der Kirche über die Macht des Bösen symbolisieren soll.

Blick auf den Salzburger Dom von der Burg aus

Der Dom von Salzburg wurde erstmals im 8. Jahrhundert errichtet. Heute finden wir den dritten Bau am gleichen Ort vor. Der ursprüngliche Dom wurde im 12. Jahrhundert neu und größer erbaut. Ende des 16. Jahrhunderts wurde der zweite Dom durch einen Brand stark beschädigt und wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts in seiner heutigen Form erbaut.

Der Dom ist mit 86 m Länge und 62 m Breite einer der größten überhaupt. In seinem riesigen Schiff finden knapp 10.000 Menschen Platz. Im Inneren des Domes findet man Kunstschätze an allen Ecken und Enden; Am Beeindruckendsten ist die 71 m hohe Kuppel, an deren Decke Szenen aus dem Alten Testament gemalt sind. Hunderte von Bildern findet man auch im Mittelschiff und in den Seitenbereichen des Domes.

Die prächtige Fassade des Salzburger Domes

Wie es sich für eine Kirche gehört, findet man auf der hinteren Empore eine Orgel. Und als wäre diese alleine nicht schon groß genug, findet man 4 weitere Orgeln an den vier Säulen unter der Hauptkuppel.

Auf der linken Seite der Vierung (die Vierung ist die Kreuzung des Längsschiffes und des Querhauses) geht es hinunter in die Krypta. Diese dient als Grabstädte der Salzburger Erzbischöfe. Als Besucher kann man einen kleinen Bereich der Krypta begehen; hier findet man Informationen über den Bau und die Geschichte des Domes.

Der Dom glänzt nur so vor Pracht und Ruhm. Jedes einzelne Kunstwerk ist sehenswert, wohin das Auge reicht, findet man Kunstschätze und besondere Gegenstände. Faszinierend ist auch das Taufbecken auf der linken Seite des Einganges. Dieses riesige Becken stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Eintritt in den Dom ist übrigens frei; der Besucher wird jedoch beim Verlassen des Domes um eine Spende gebeten.

Im Salzburger DomIm Salzburger Dom

Die Getreidegasse

Manch einer mag sagen, dass der anstrengendste Part einer Salzburg-Besichtigung der Aufstieg zur Burg ist. Viel anstrengender empfinde ich jedoch das Ablaufen der Getreidegasse. Diese schmale Gasse ist die wichtigste Einkaufsstraße der Mozart-Stadt. Zigtausende von Touristen durchqueren täglich diese berühmte Straße Salzburgs. Die Straße ist an ihrer breitesten Stelle vielleicht 10 m breit, an ihrer engsten Stelle jedoch nur wenige Meter. Hier findet man zahlreiche Geschäfte, von der modernen Bekleidungs-Boutique über einheimische und "amerikanische" Restaurants bis zum Ganzjahres-Weihnachts-Store und Ostereierladen.

Mozarts Geburtshaus von hinten Die Getreidegasse

Das Beeindruckendste an der Getreidegasse sind die zahlreichen kunstvoll geschmiedeten Firmenschilder, die ca. 3-5 m über der Straße hängen. Früher wohnten in dieser Straße die Handwerker der Stadt und boten ihre Waren und Dienste an.

Der vielleicht berühmteste Fleck in der Getreidegasse ist das Haus mit der Nummer 9. Hier wurde nämlich am 27. Januar 1756 der berühmteste Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart, geboren. Im Mozarthaus findet man eine Ausstellung über Mozarts Werke und Schaffen, seine Musikinstrumente und Dokumente der Familie Mozart. Natürlich gibt es in der Getreidegasse auch zahlreiche Läden, die die weltberühmten Mozart-Kugeln und Mozart-Taler verkaufen.

In all der Enge der Getreidegasse freut man sich richtig, wenn man am Alten Markt mal etwas Luft holen kann und nicht permanent von anderen Leuten gestoßen wird. An diesem Platz befindet sich in seiner Mitte ein achteckiger Marktbrunnen mit der Statue des heiligen Florian in der Mitte.

Der Mirabell-Garten

Einer der schönsten wenn auch nicht berühmtesten Flecke der Stadt Salzburg ist der Mirabell-Garten. Dieser kunstvoll und liebevoll angelegte Park ist eine Augenweide für Garten- und Pflanzen-Liebhaber. In diesem Park findet man mühevoll zurechtgeschnittene Kleinhecken, zu schönen Ornamenten gepflanzte Blumenbeete, Brunnen mit Wasserfontainen und großzügig angelegte Parkflächen.

Kunstvoll angelegte Gartenanlagen im Mirabell-GartenKunstvoll angelegte Gartenanlagen im Mirabell-GartenKunstvoll angelegte Gartenanlagen im Mirabell-Garten

Am gemütlichsten ist der 1717 nach französischem Muster angelegte Heckengarten. Auf zahlreichen Bänken ruhen nicht nur Touristen vom vielen Laufen aus, sondern treffen sich auch zahlreiche Salzburger Rentner mit ihren Kleinhunden.

Blick auf die Festung vom Mirabellgarten aus

Vom Mirabell-Garten aus hat man einen faszinierende Blick auf die Festung Hohensalzburg. Das Faszinierende ist, dass man die Burg im Hintergrund einer malerischen Kullisse aus Gärten, Prachtbauten und Brunnen hat.

Linker Hand findet man das ehemalige Lustschloss Mirabell. Leider wurde das Gebäude zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einem großen Brand fast völlig zerstört, so dass heute nicht mehr viel vom Originalbau übrig ist. Im Schloss Mirabell residiert heute der Salzburger Bürgermeister. Das berühmteste noch erhaltene Zimmer des Schlosses ist der Marmorsaal. Zahlreiche Brautpaare aus aller Welt nennen ein Hochzeitsfoto, das in diesem Raum aufgenommen wurde, ihr eigen.

Weitere Sehenswürdigkeiten Salzburgs

Für einen Japaner, der gerade aus Berlin nach Salzburg kam und heute noch nach Budapest weiterreisen muss, war das das Programm in Salzburg: die Hohensalzburg, der Dom, die Getreidegasse, das Mozarthaus und der Mirabellgarten. Vielmehr lässt sich an einem halben Tag nicht erledigen. Wer jedoch etwas mehr Zeit hat oder gar seinen Urlaub in Salzburg verbringt, der wird auf engstem Raum noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten finden, die einen kompletten Reisefuehrer füllen würden.

Da wäre zum Beispiel die Residenz mit ihren Prunkräumen, der Residenzplatz und der Residenzbrunnen. Die Michaelskirche und die Kirche St. Erhard sind einen Besuch wert; Natürlich sollte man auch die Stiftskirche St. Peter, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, besuchen. Und dann gibt es ja noch den Universitätsplatz mit der Kollegienkirche, die man nicht auslassen sollte.

So könnte man alleine die Liste der sehenswerten Kirchen fortsetzen. Und dann waren wir noch nicht im Kapuzinerkloster mit seiner Aussichtsplattform mit Blick auf die Altstadt und die Burg.

Und selbst wenn wir all die historischen Gebäude und Kirchen der Stadt gesehen haben, waren wir noch in keinem Museum außer dem Mozarthaus. Und was ist mit dem Umland, den prächtigen Bergen und den malerischen Bergseen, nicht zuletzt auf deutscher Seite? Auch wenn für viele Salzburg nur einen Tagesausflug bedeutet, ist Salzburg einen ganzen Urlaub wert.

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