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Wetter und Klima in Israel

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Das Klima in Israel gibt es nicht, denn im Land existieren unterschiedliche Klimazonen, die zu starken Abweichungen des Wetters in den verschiedenen Landesteilen führen können. Es ist eben oft ein Unterschied, ob man seinen Urlaub am Meer verbringt, in der höher gelegenen Region von Jerusalem oder gar am Roten Meer mit der angrenzenden Negev-Wüste.

Klimadaten von Tel Aviv / Haifa

Tages- und NachttemperaturenWassertemperaturenSonnenscheinstundenRegentage

Klimadaten von Jerusalem

Tages- und NachttemperaturenSonnenscheinstundenRegentage

Klimadaten von Eilat am Toten Meer

Tages- und NachttemperaturenWassertemperaturenSonnenscheinstundenRegentage

Reiseland ist Israel das ganze Jahr über, dennoch bestehen große Differenzen in den verschiedenen Monaten, was die Erwartungen und Zielsetzungen eines Urlaubes betrifft. Die Wintermonate haben ein großes Plus in dieser Zeit sind die Touristenströme relativ dünn und man hat an den Sehenswürdigkeiten meist viel Platz. Selbst in den kühleren Gebieten des Landes, wie z.B. auch Jerusalem, liegen die durchschnittlichen Temperaturen noch im akzeptablen Bereich, die Regentage sind ebenfalls nicht extrem und die täglichen Sonnenstunden erfreulich höher als in Deutschland. Das solch eine Statistik jedoch keinerlei Garantie bietet erfuhren Bekannte von uns, die im Februar im Schnee standen und selbst in der Nähe des Toten Meeres Hagelschauer erlebten Wenn das Baden ein wichtiger Punkt des Urlaubes ist, dann kommt in dieser Zeit ohnehin nur der Süden des Landes infrage. Am Golf von Aqaba herrschen dann überaus angenehme Temperaturen, sowohl was die Luft als auch das Wasser betrifft.

Die Sommermonate sind dann allerdings im Süden bei Lufttemperaturen, die oft weit über 40 Celsius liegen, kaum erträglich zumindest für einen Großteil der Mitteleuropäer. Am Mittelmeer ist es auch sehr heiß, aber schon angenehmer. Wobei es hier durch die Verdunstung des Wassers zu ausgesprochen schwülen Tagen kommen kann, die drückend und eigentlich nur im Wasser zu ertragen sind. Ebenso ist die Region um Jerusalem im Sommer heiß, aber die wettermäßig verträglichste. Obwohl Stadtbesichtigungen bei 30 und manchmal mehr auch nicht unbedingt ideale Bedingungen bringen. Zumindest kann man in dieser Zeit fast 100%ig sicher sein, keinen Regentag zu erleben.

Am idealsten für Reisen nach Israel sind der Frühling und die Herbstmonate Oktober und November. Wir waren im März im Land, das ist sicher der Beginn der besten Zeit, obwohl es gerade in Jerusalem teilweise noch empfindlich kalt war. Im April und Mai kann man bestimmt wenig falsch machen, wenn man keinen reinen Badeurlaub plant und das Land erkunden will. Die Lufttemperaturen sind sehr angenehm für Unternehmungen und das Mittelmeer hat auch schon eine erträgliche Temperatur erreicht. Im Süden wird die Luft allerdings schon sehr heiß, aber hier gibt es kaum Sehenswürdigkeiten, hier überwiegt der Strandurlaub. Die möglichen Tage mit Regenfällen sind minimal, oft gibt es um diese Zeit gar keine Niederschläge.

Ebenso ideal sind der Oktober und der November. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Tag mit Regen zwar, aber insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag immer noch sehr gering. Die täglichen Sonnenstunden sind selbst im November wenn es in Mitteleuropa die meiste Zeit des Tages dunkel ist erfreulich und betragen in Jerusalem immer noch acht. Die Lufttemperaturen sind noch etwas angenehmer als im Frühjahr, ebenso die Wassertemperatur des Mittelmeeres und des Roten Meeres.

Fazit ist, dass Israel das gesamte Jahr über besucht werden kann. Aber wie in den meisten Urlaubsgebieten gibt es auch hier bevorzugte Zeiten, die idealer sind als die anderen und dazu für fast jede Klientel geeignet. Den Spitzenplatz nehmen dabei die Herbstmonate Oktober und November ein, knapp gefolgt von April und Mai. Wenn die Wahl besteht, würden wir für die Reise nach Israel einen dieser Monate wählen. Ist das nicht möglich, würden wir aber auf keinen Fall auf den Besuch des Landes verzichten und dann einen anderen Zeitraum buchen. Israel ist einfach zu interessant um auf eine Erkundung zu verzichten.

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