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Pingvellir, Geysire und der Gulfoss

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Der „Goldene Kreis“, das Gebiet um den Nationalpark Žingvellir mit dem Heiligtum der Isländer, dem Versammlungsort der freien Männer, ist das wohl bekannteste und am meisten frequentierte Touristenziel der Insel. Das liegt neben den Sehenswürdigkeiten auch an der Nähe zur Hauptstadt Reykajvik und dem benachbarten Internationalen Flughafen. Die Highlights des „Goldenen Kreises“ erreichen auch Island-Urlauber, die nur zu einem Kurztrip auf der Insel sind.

Neben Žingvellir zählen zum „Goldenen Kreis“ auch die Geysire, von denen der Strokkur noch regelmäßig mit seinen Ausbrüchen begeistert. Der Gullfoss, der Goldene Wasserfall, ist unzweifelhaft einer der beeindruckendsten und vielleicht der schönste der zahlreichen Wasserfälle Islands. Etwas im Schatten dieser Highlights steht die Domkirche von Skálholt. Zu Unrecht, denn dieser Bau ist nicht nur einer der bedeutendsten Islands, sondern auch eine der weltweit bemerkenswerten Kirchen.

Žingvellir, das Nationalheiligtum Islands

Den Isländern ist so einiges heilig, doch unangefochten an Platz 1 der Nationalheiligtümern steht Žingvellir, die alte Versammlungsstelle am See Žingvallavatn, die bis ins Jahr 930 zurück reicht. Die Entstehungsgeschichte Žingvellirs erklärt, warum das so ist. Zu den ersten Siedlern Islands gehörten Häuptlinge, die im Stammland Norwegen entmachtet wurden. Diese Häuptlinge, die Goden, hatten sich daraufhin geschworen, sich niemals wieder einem König zu beugen. So sollte eine Volksversammlung entstehen, in der Gesetze beschlossen und durchgesetzt wurden. Grimur Geitskór wurde beauftragt, einen geeigneten Platz für diese Volksversammlung zu finden. Nach intensiver Suche entschied er sich für den See Žingvallavatn, an dessen Nordwestseite er den idealen Platz entdeckte. Eine Felswand mit einer tiefen Schlucht, genügend Weidefläche für die Pferde und einen Fluss zur Versorgung mit Trinkwasser ließen ihn die Entscheidung für Žingvellir fällen.

Rund 900 Jahre wurde in Žingvellir Recht gesprochen – wobei natürlich auch das eine oder andere Unrecht dabei war. Während in den ersten Jahrhunderten nach Beginn der Besiedlung Islands keine Todesurteile gefällt wurden, änderte sich das später mit dem Verlust der Unabhängigkeit. Wie auch anderswo in Europa schickte man vermeintliche Hexen in den Tod; ertränkte Frauen, die Ehebruch begangen hatten; köpfte und hängte Männer, die gegen die Gesetze verstießen. Neben der Rechtsprechung fand auch gleichzeitig ein großer Handelsmarkt statt, so dass sich zur Sommersonnenwende bis zu 5000 Menschen in Žingvellir versammelten.

Das alles erklärt, warum der See Žingvallavatn und Žingvellir zu einer Touristenattraktion wurden, zumal neben dieser historischen Komponente auch die wunderschöne Gegend kommt, die kein Island-Besucher links liegen lassen sollte. Žingvellir zählte auf jeden Fall mit zu unseren schönsten Eindrücken auf unserem Island-Trip. Hier konzentrieren sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Insel und die Landschaft am See lädt zu Spaziergängen ein. Wir würden jedem empfehlen, mindestens einen vollen Tag für die Tour nach Žingvellir einzuplanen, mit weniger Zeit verpasst man viele sehenswerte Dinge.

Der See Žingvallavatn Die Allmännerschlucht Der Lögberg, Versammlungsort der Goden Boote auf dem Fluss Oxará

Der Žingvallavatn ist Islands größter Binnensee, wobei er seine heutige Ausdehnung aber erst 1789 erhielt. In dem Jahr gab es ein Erdbeben, das die Umgebung des Sees vor allem im Norden um rund 60 cm absenkte. Dadurch kam der Žingvallavatn auf eine Fläche von 84 km², bei einer Tiefe bis zu 114 m. Gespeist wird er vom Fluss Oxará, der sich an der Versammlungsstelle von Žingvellir entlang schlängelt. Solch enorme Wasserfläche ist natürlich ein Paradies für Wassersportler, und so sieht man zahlreiche Boote auf dem Fluss und dem See. Auch Taucher und Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten, es werden Kurse und Exkursionen angeboten.

Am höchsten Punkt über Žingvellir befindet sich ein Aussichtspunkt, der Hakiš. Hier steht ein Informationszentrum zur Geologie und zur Geschichte Žingvellirs. Der Ausblick von dieser Stelle ist wirklich faszinierend, von hier aus breitet sich der See und die Ebene vor dem Auge aus. Durch die Felsen, die den Weg durch die Almannagjá säumen, sieht man hinunter zum Versammlungsplatz. Durch diese Allmännerschlucht zogen die Goden zur Lógretta, dem Ort der Rechtsprechung. Wir zogen natürlich auch dorthin und fühlten uns dabei wie auf der Hauptstraße einer Großstadt. Wir hatten das Gefühl, dass alle in Island anwesenden Touristen sich hier versammelten. Doch sobald wir etwas von diesem Hauptweg abwichen, hatten wir wieder relative Ruhe.

Der Oxaráfoss

Dieser Allmännerweg führt direkt zum Lögberg, der Stelle, an der die Goden ihre Versammlung abhielten und die Entscheidungen dem Volk verkündeten. Heute ist hier eine große Plattform errichtet und eine isländische Fahne kündet von der Bedeutung dieses Ortes. Die Isländer waren sich zur damaligen Zeit nicht darüber in Klaren, welchen außergewöhnlichen Punkt sie mit der Entscheidung für Žingvellir auch geologisch gefunden hatten. Die Allmännerschlucht zum Lögberg trennt nämlich gewissermaßen Amerika und Europa, denn hier verläuft die Trennungslinie der beiden Kontinentalplatten, der amerikanischen und der eurasischen.

Die Žingvallakirkja In der Žingvallakirkja

An diesem für die Isländer so wichtigen Platz gibt es selbstverständlich auch eine Kirche, die Žingvallakirkja. Es ist im Verhältnis ein kleines Kirchlein, das seit 1859 hier steht. Der Vorgängerbau, der an der gleichen Stelle vermutet wurde, sollte aber so groß gewesen sein, dass der Vortrag der Gesetze in ihr gehalten wurde, wenn das Wetter zu schlecht war. Die kleine Kirche hat jedoch einen überaus bedeutenden Schatz in ihren Mauern. Die Island-Glocke, die zur Gründung der Republik 1944 läutete, hängt in dieser Kirche.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon eine sehr lange Geschichte hinter sich. Die Glocke war ein Geschenk König Olafs von Norwegen, das er im Jahre 1018 den Isländern vermachte. Der Nationalfriedhof neben der Žingvallakirkja erinnert eher an einen Dorffriedhof. Das ist er eigentlich auch, denn ursprünglich sollten bedeutende Kämpfer für die Unabhängigkeit Islands hier beigesetzt werden. Doch nur zwei wichtige Persönlichkeiten sind hier begraben, die Dichter Einar Benediktsson und Jónas Hallgrimsson. Sehenswert ist auch das benachbarte fünfgiebelige Haus.

Vom Allmännerweg zweigt ein hölzerner Steg ab, der zum nicht weit entfernten Wasserfall Öxarárfoss führt. Natürlich sind wir auch diesen kurzen Umweg gegangen, schließlich ist der Öxarárfoss wohl der einzige künstlich angelegte Wasserfall im an Wasserfällen so überaus reichen Island. Im Mittelalter schuf man den Öxarárfoss um an ausreichend Trinkwasser für den Versammlungsort zu gelangen. Im Verhältnis zu den gigantischen namhaften Fällen ist er eher mickrig, aber sehr schön in die Landschaft eingebettet. Die wenigen zusätzlichen Meter lohnen also wirklich.

Haukadalur mit den Geysiren

Island ist das Land der Vulkane und Geysire. Eines dieser großen Gebiete mit heißen Quellen liegt im Tal Haukadalur am „Goldenen Kreis“. Die Geysire hier sind wohl jedem Island-Freund bekannt, zumindest aus Erzählungen und aus der Literatur. Wenn man eine Island-Tour unternimmt, dann führt wohl kein Weg am Haukadalur und seinen Thermalquellen vorbei. Auch wir haben uns dieses brodelnde und zischende Vergnügen natürlich nicht nehmen lassen.

Das Auto lässt sich ganz in der Nähe abstellen und schon von hier aus sieht man in Abständen von mehreren Minuten die Fontäne des Geysirs in die Höhe schießen. Je nach Wetterlage wird auch der Geruch nach Schwefel intensiver, je näher man den Quellen kommt. Es sind mehrere heiße Quellen, die abgesteckt und mit Absperrseilen gesichert sind. An einer dieser Absperrungen drängen sich zu jeder Zeit die Menschen, ein sicheres Zeichen, dass man sich am Geysir Strokkur befindet. Übersetzt bedeutet dieser Name übrigens „Butterfass“.

Haukadalur mit dem Geysir Strokkur Die Wasserglocke vor dem Ausbruch

Er ist der noch aktive, der im Abstand von etwa 10 bis 20 Minuten ein heißes Gemisch aus Wasser und Dampf bis zu 20 m in die Höhe schleudert. Wir waren davon ungeheuer beeindruckt und wollten uns am liebsten gar nicht von unserem Platz vor dem Geysir trennen. Wer tolle Fotos vom Ausbruch schießen möchte, sollte auf die Vorzeichen achten. Am Anfang bildet sich eine Wasserglocke, die immer intensiver und größer wird, bis sich der Geysir mit einem gewaltigen Wasser- und Dampfstrahl entlädt. Dabei kommen meist drei bis vier kleinere Ausbrüche auf einen großen, etwa 20 m hohen.

Ausbruch des Strokkur

Das ist aber gar nichts gegen den Stóri-Geysir, den Großen Geysir, der seine Wasserfontäne bis zu 70 m Höhe empor schleuderte. Bekannt ist er schon seit 1294, in diesem Jahr wurde ein Ausbruch erstmals urkundlich erwähnt. Seine Aktivität steigerte sich noch bis ins 18. Jahrhundert, dann ließ er langsam nach, bis er 1915 völlig ruhte. Im Jahre 1935 versuchte man den Wasserspiegel und den Druck zu senken, indem man einen unterirdischen Kanal grub. Der Erfolg war verblüffend, der Geysir stieß wieder gewaltige Fontänen aus. Leider war das aber nur von kurzer Dauer, seit 1964 herrscht wieder hauptsächlich Ruhe. Seitdem kann man noch gelegentlich eine Aktivität erleben, doch die Gewissheit wie beim Strokkur hat man nicht. Nach 10.000 Jahren, die der Geysir vermutlich „auf dem Buckel hat“, muss man ihm aber sicher zugestehen, dass er langsam müde wird.

Die Geysire, vor allem der zuverlässige Strokkur, sind natürlich die Hauptattraktion in Haukadalur. Doch daneben gibt es noch verschiedene andere interessante Naturerscheinungen, so einige Schlammtöpfe, in denen grauer oder rötlich erscheinender Schlamm vor sich hin köchelt. Ausprobieren sollte man die hier herrschende Temperatur aber lieber nicht, manche Quellen erreichen bis zu 100 ŗC. Im Bach, in dem das Wasser abfließt, gedeihen verschiedene Algen und Bakterien, die alles rötlich oder gelb einfärben. Wo diese existieren, wird eine Temperatur von mindestens 70ŗ C erreicht, denn unter dieser Marke können diese Bakterien und Algen nicht überleben.

Etwas kurios ist auch die Blesi-Quelle, die aus zwei miteinander verbundenen Töpfen besteht. Im ersten herrscht eine Temperatur von 100 ŗC, im zweiten werden 50 ŗC erreicht. Das Wasser des kühleren Topfes erscheint durch winzige Kieselsäure-Partikel tiefblau, im anderen Topf ist die Kieselsäure gelöst, das Wasser ist glasklar.

Gullfoss, der Goldene Wasserfall

Von den überaus zahlreichen und auch bekannten Wasserfällen Islands ist der Gullfoss wohl der berühmteste. Er liegt am „Goldenen Kreis“, dem sicher führenden Touristengebiet der Insel mit entsprechenden Besucherzahlen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn er ist auch ein gewaltiges Naturschauspiel, das man in dieser Dimension lange suchen muss.

Das Außergewöhnliche am Gullfoss sind zwei imposante, fast im rechten Winkel zueinander stehende Kaskaden, über die in jedem Moment riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen. Immerhin sind das pro Sekunde etwa 1200 m³, eine fast unvorstellbare Menge. Der Gletscherfluss Hvitá, der den Wasserfall speist, stürzt an der oberen Stufe 11 m hinab, an der unteren sind es schon 20 m. Dadurch gelangen die Wassermassen in eine 70 m tiefe und 2,5 km lange Schlucht. Es ist ein erhebenden Erlebnis, am Rande der Schlucht zu stehen und dem brodelnden und schäumenden Wasser zuzusehen.

Der Gullfoss, der Goldene Wasserfall

Schon am etwa 1 km entfernten Parkplatz, an dem wir unser Auto abgestellt hatten, hörten wir das Donnern des Gullfoss und je näher wir dem Fall kamen, umso stärker wurde der feine „Regen“. Trotz strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel wurden wir richtig durchnässt. Besonders wenn Wind weht, geht im Umfeld des Wasserfalls ein feiner Sprühregen nieder, der durch die herabstürzenden Wasserfontänen ausgelöst wird. Wir haben dieses ungewollte Bad klaglos ertragen, doch die Kamera musste extra umsorgt werden. Das hieß, dem Wasserfall den Rücken zudrehen, das Objektiv vorsichtig trocken tupfen, blitzschnell umdrehen und 1-2 Aufnahmen schießen. Dann ging das Spiel wieder von vorn los.

Dieser feine Sprühregen hat aber den Vorteil, dass bei entsprechendem Sonnenstand wunderbare Regenbogen entstehen. Da bei unserem Besuch alles stimmte - die Sonne schien, stand relativ niedrig und es wehte Wind, der das Wasser fein verteilte - hatten wir das Glück , dass sich die unterschiedlichsten Regenbogen bildeten.

Die Schlucht am Gullfoss Regenbogen über den Kaskaden des Gullfoss

Die Perspektiven, aus denen der Gullfoss betrachtet werden kann, sind abwechslungsreich. Man kann aus einiger Entfernung von einem Beobachtungsplatz über den gesamten Wasserfall blicken, aber auch recht nah heran gehen und den Gullfoss so praktisch „in Griffweite“ auf sich wirken lassen. Interessant ist auch die Aussicht über die Kaskaden vom erhöhten, über eine Treppe erreichbaren Aussichtspunkt.

Den Namen Gullfoss – Goldener Wasserfall – erhielt der seit 1979 unter Naturschutz stehende Wasserfall nicht ohne Grund. Wenn die tief stehende Sonne auf das Wasser scheint, glänzt alles in einem warmen goldfarbenem Ton. Dabei muss man sich glücklich schätzen, dass man dieses Highlight überhaupt noch erleben darf. Anfang des 20, Jahrhunderts gab es Pläne, hier ein Wasserkraftwerk zu errichten. Damit wäre der Zauber des Gullfoss verloren gewesen. Einer Bauerntochter, Sigrišur Tómasdóttir, ist es zu verdanken, dass diese Pläne platzten. Sie führte lange Zeit einen vergeblichen juristischen Kampf gegen das Kraftwerk. Schließlich drohte sie, sich in den Wasserfall zu stürzen. Diese rigorose Drohung brachte die Wende, die Pläne zum Bau des Kraftwerks wurden fallen gelassen. An einer Basaltsäule auf dem Weg zum Wasserfall haben dankbare Isländer eine Platte mit einem Relief-Porträt der mutigen Frau angebracht.

Skálholt und die Domkirche

Etwas abseits des eigentlichen „Goldenen Kreises“, aber immer noch leicht und schnell zu erreichen, liegt die Domkirche von Skálholt. Wir möchten allen den Tipp geben, eine kleinen Abstecher zu der Kirche zu unternehmen. Der beeindruckende Bau lohnt den kleinen Umweg. Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück, auch wenn der heutige Bau noch verhältnismäßig jung ist. Anfänge des Christentums gab es in Island schon im 9. und 10. Jahrhundert. Allerdings wurden für die Ämter Häuptlinge und Missions-Bischöfe eingesetzt. Im Jahre 1056 weihte man dann Isleifur Gissursson zum ersten isländischen Bischof, der als Sitz Skálholt festlegte.Hier entstanden dann im Laufe der Zeit insgesamt 11 Kirchen, wobei die meist aus Holz gebauten Gotteshäuser fast immer abbrannten. Am Anfang des 19. Jahrhunderts verlor Skálholt den Bischofssitz, der ging nach Reykjavik.

Die Domkirche von Skálholt Der Sarkophag des Bischofs Páll Jónsson

Die heutige Kirche, ein imposantes Steingebäude, ist überhaupt noch nicht alt, sie entstand erst 1956. Bei diesem Bau entdeckte man eine alte Krypta, die besichtigt werden kann. Wir hatten den Abstieg in diese Unterwelt gewagt und können sagen, dass dieses Unterfangen sehr interessant ist. In der Krypta ist auch der Sarkophag des 1211 gestorbenen Bischofs Páll Jónsson zu sehen, außerdem alte Grabsteine und zahlreiche Dokumente und Abbildungen zur Geschichte Skálholts.

Das Kirchengebäude entwarf der isländische Staatsarchitekt Höršur Bjarnason in der Form eines Kreuzes. Die skandinavischen Staaten spendeten für die Kirche Einrichtungen und Kunstgegenstände. Aus Dänemark kam z.B. die Orgel, die Mosaik-Fenster und die Bänke, Norwegen lieferte die Türen, Fliesen und Dachziegel. Von den Färöer Inseln kam das Taufbecken aus Granit. Die Kanzel dagegen stammt aus Island, aus der Zeit um 1650.

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