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Weitere Informationen über den Gardasee

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Auf dieser Seite stellen wir weitere Informationen für einen Urlaub am Gardasee zusammen. Die Seite wird ständig erweitert, jedes Jahr kommen neue Informationen basierend auf unseren persönlichen Erfahrungen hinzu.

Restaurants am Gardasee

Rund um den Gardasee gibt es Hunderte von Restaurants, die jährlich Millionen von Touristen mit Speisen und Getraenken versorgen; Wie sieht es mit der Essensqualität aus, kann man überall einkehren und auf gute italienische Küche hoffen? Gibt es Geheimtipps, Empfehlungen oder gar Warnungen? Mit langfristig gültigen Empfehlungen tut man sich ebenso schwer wie mit gezielten Restaurant-Tipps, denn alljährlich werden zahlreiche Lokale eröffnet und geschlossen. Ein in diesem Jahr hervorragendes Lokal kann im nächsten Jahr nur noch Durchschnitt sein, wenn der Besitzer oder nur der Koch wechselt. Ein Restaurant XY kann im nächsten Jahr bereits YZ heißen, weil es von einem anderen Besitzer oder von einer Kette übernommen wurde. Und ein Restaurant , in dem der Fisch im laufenden Jahr noch vorzüglich schmeckt, kann im nächsten Jahr fast ungenießbare Fischgerichte servieren, wenn die Ware woanders eingekauft wird als bisher. Was kann man allgemein zum Essen Gehen am Gardasee sagen?

Typische Uferpromenade, an der sich ein Restaurant ans andere reiht

Alle kleinen une größeren Küstenstädte haben eines gemeinsam: Sie haben eine Uferpromenade, an der sich ein Restaurant neben das andere reiht. Für zahlreiche Touristen gehört es einfach zu einem Italien-Urlaub dazu, dass man abends die Promenade entlang läuft und sich ein Restaurant aussucht, in dem man draußen sitzt und vorbeilaufende Leute beobachten kann. Ein solcher Platz in der ersten Reihe lässt erst das eigentliche Urlaubs-Feeling aufkommen; Auch ich selbst sitze abends gerne an einer Hafenpromenade in der ersten Reihe, genieße ein Abendessen und eine Flasche Wein und beobachte die vorbeiziehenden Touristen. Doch egal in welchem Ort am Gardasee ich in einem typischen Uferpromenaden-Restaurant gegessen habe, einige Erfahrungen sind überall die gleichen:

Die Restaurants an der Hafenpromenade sind deutlich teurer als Restaurants in der Altstadt oder einige Hundert Meter entfernt von der Hauptfußgängerzone. Wer also ein begrenztes Reisebudget hat kann eine Menge Geld sparen wenn er abends nicht in der Touristenmeile essen geht sondern etwas abseits davon.

Das bedeutet aber nicht, dass die Restaurants an den Uferpromenaden der Hafenstädte schlechtes Essen servieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man einfache Gerichte wie Pizza oder Nudeln immer genießen kann, während aufwändigere Gerichte aus Fleisch oder Fisch eher zweit- oder drittklassig zubereitet werden. Für mich ist deshalb ganz klar:

Wenn ich in der ersten Reihe essen und das touristische Treiben an einer Hafenpromenade miterleben möchte, dann bestelle ich nur Pizza oder Nudeln. Wenn ich frischen Fisch oder gutes Fleisch essen möchte oder gar ein komplettes Menü genießen möchte, suche ich mir ein Restaurant abseits der Tourismusmeilen oder gar in einem Dorf ein paar Kilometer weg vom See.

Manchmal muss man gar nicht Kilometer weit vom Seeufer wegfahren, um ein gutes Restaurant zu finden. In größeren Städten wie Bardolino oder Garda genügt es zum Teil, einfach ein paar Hundert Meter stadteinwärts zu laufen um ein preisgünstiges, sehr gutes Restaurant zu finden, das nicht von Touristen überlaufen ist und einen sehr guten Service bietet.

Aus Gewohnheit schaut man sich gerne erst einmal die ausgehängte Speisekarte an, ehe man ein Restaurant betritt. Am Gardasee habe ich die Erfahrung gemacht, dass in den typischen Touristenlokalen die Speisekarten inhaltlich nahezu identisch sind und die Gerichte auch in mehreren Sprachen beschrieben sind. Die ausgehängte Speisekarte sagt also nicht viel über ein Restaurant aus; man kann sich höchstens ein Bild über das Preisniveau machen; Ein viel besseren Eindruck bekommt man indem man einfach an den Restaurants langsam vorbei spaziert und den Gästen in der ersten Reihe genau auf die Teller schaut.

Regionen am Gardasee

Der Gardasee hat eine Länge von etwas mehr als 50 Kilometern, ist an seiner engsten Stelle gerade mal 2,4 km breit, im Süden hingegen steigt die Seebreite auf über 17 km an. Bei einer Fahrt von Nord nach Süd wechselt sich die Landschaft als würde der Tag zur Nacht weichen. In der Tat gibt es am Gardasee unterschiedlichste Regionen, was Landschaft, Wetter und Klima betrifft.

Hohe Berge mit schmalen Küstenstreifen davor im Norden

Im Norden ist der See nur wenige Kilometer breit; ganz im Norden ist der See umringt von Bergen, die eine Höhe von über 2000 m erreichen. Es herrschen starke Winde, die den nördlichen Gardasee zum Paradies für Windsurfer machen. So manchem Badegast, der am liebsten am Strand verweilt, mögen die starken Winde jedoch eher unangenehm sein. Wer in den noerdlichen Orten Riva, Torbole, Malcésine oder Limone sul Garda am Strand liegt, genießt ein fantastisches Bergpanorama wie man es selten an einem Berg-Badesee vorfindet. Die hohen Berge haben für Badelustige aber auch einen Nachteil: Die Sonne geht spät auf und früh wieder unter. An der nördlichen Westküste muss man bereits gegen 17 Uhr das Sonnen einstellen, an ein Frühstück auf der Sonnenterrasse ist gar nicht erst zu denken.

Besonders im Norden muss man sich bei der Wahl seines Ferienortes also entscheiden, ob man an der Westküste die frühe Morgensonne genießen mag, dafür am frühen Abend jedoch schon Schatten hat, oder ob man an der Ostküste fast bis zur Mittagszeit warten möchte, bis die Sonne vom Himmel runter strahlt und sich dafür abends länger sonnen kann.

Flache Ufer und fast ebene Landschaft im Süden

Ganz anders sind die Verhältnisse im Süden: Hier hat der See eine Breite von über 17 Kilometer, und an den Seeufern gibt es kein Hochgebirge mehr sondern nur noch eine hügelige Landschaft. Im Süden spürt man von den typischen Gardaseewinden kaum noch etwas; die Sonne geht früh auf und spät wieder unter. Wer in östlichen Orten wie Garda, Bardolino, Cisano, Lazise oder Peschiera wohnt kann sich im Sommer abends bis ungefähr 21 Uhr am See von der Sonne bräunen lassen, und die Sonne scheint in den Sommermonaten auch abends noch intensiv. Umgekehrt kann man in südwestlichen Orten bereits morgends um 7 Uhr seine Poolliege beziehen und die warme Morgensonne genießen. Die späte Abendsonne an den östlichen Orten hat aber auch einen Nachteil: Wer zum Beispiel um 19 oder 20 Uhr essen geht und in einem Restaurant einen Platz im Freien einnimmt, der hält es ohne Sonnenschirm kaum aus. Zu stark strahlt die Sonne auch abends noch auf einen ein, da kommt man schon ins Schwitzen bevor man mit dem Essen erst beginnt.

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