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Reiseliteratur über die Costa Blanca

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Die Costa Blanca gehört zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen, Österreicher und Schweizer. Kein Wunder, denn mit rund 300 Sonnentagen im Jahr ist die Weiße Küste so etwas wie ein Garant für einen im wahrsten Sinne des Wortes „sonnigen Urlaub“. Dazu kommen die das ganze Jahr über angenehmen Temperaturen sowie eine sehr gute Infrastruktur.

Zum Reisegepäck gehört in den meisten Fällen ein Reiseführer des jeweiligen Gebietes, manchmal sogar mehrere. Das macht auch Sinn, denn diese Publikationen sind eigentlich unverzichtbar, wenn man wirklich etwas mehr von der Urlaubsregion erfahren möchte. Außerdem ist eine Karte wichtig, aber es ist ebenso schön, wenn man gleich am Ort des Geschehens einige Details und Informationen zu dem Gesehenen bekommt. So vielfältig und unterschiedlich, wie der Urlaub sein kann, so unterschiedlich sind teilweise auch die angebotenen Bücher und Broschüren. Das betrifft den Umfang und die Ausführlichkeit, aber auch die Schwerpunkte, die gesetzt werden. Zumindest braucht niemand Sorge zu haben, keine passende Publikation für seine Wünsche zu finden. Die Auswahl ist groß.

Rother Wanderführer Costa Blanca – 50 Touren

Bewertung

Der Rother Wanderführer Costa Blanca ist schon etwas ein Außenseiter in der Reiseliteratur für die spanische Urlaubsregion. Normalerweise verbinden sich ja mit der Costa Blanca solche Begriffe wie Strand, Baden, Sonnen und Faulenzen. Das diese Gegend über viel mehr Potenzial verfügt und im Hinterland auch eine Bergwelt mit einigen weit über 1000 m hohen Gipfeln existiert, ist bei vielen Urlaubern noch weitgehend unbekannt.

Für diejenigen, die genau deshalb hierher kommen oder die sich einfach nicht nur auf das Strandleben konzentrieren wollen, ist der Rother Wanderführer ein ausgezeichneter Helfer. Wer weite Wandertouren unternehmen will, fährt mit dem Buch sehr gut, für alle anderen wird er uninteressant sein.

Für intensive Wanderfreunde hält er, was er verspricht. Es ist ein Wanderführer, jedoch kein Reiseführer. Wer in diesem kleinen Buch ausführliche Informationen zur Costa Blanca erwartet, wird enttäuscht werden. Das kann und soll dieses Buch nicht liefern. Der gesamte Komplex, der Fragen und Informationen zur Costa Blanca betrifft, ist auf wenige Seiten beschränkt.

Seinen Zweck, nämlich Wanderrouten in dieser Gegend vorzustellen und ausführlich zu beschreiben, erfüllt es jedoch sehr gut. In 5o Routenvorschlägen werden Touren im bergigen Hinterland mit allen nötigen Einzelheiten beschrieben. Darin erfährt man die Strecke, den Schwierigkeitsgrad, die genaue Wegbeschreibung, sehenswerte Punkte und vielerlei mehr. Die Auswahl an Wanderrouten ist wirklich umfangreich, um alle „abzuwandern“ brauchte man schon einen Mammut-Urlaub. Es wurde auch daran gedacht, dass es unterschiedlich fitte Leute gibt, deren Ansprüche an Wanderungen und Touren schwanken können.

Das kleine Buch mit 160 Seiten ist handlich und passt gut ins Gepäck. Auch die grafische Gestaltung halten wir für gelungen. Im Innenteil sind erstaunlich viele Farbfotos enthalten, gut ausgewählt und auch gut gedruckt. Ergänzt wird das von zahlreichen Übersichtsskizzen und -karten. Hier merkt man aber oft die Grenzen dieses kleinen Buches. Auf so mancher Übersichtskarte ist selbst mit Adleraugen oder einer starken Lupe kaum noch etwas zu erkennen. Da muss man sich dann doch mehr auf die Beschreibung verlassen oder eine zusätzliche Karte zu Hilfe nehmen. Auf der fehlt dann natürlich die eingezeichnete Route.

Auch die Gesamtkarte der Costa Blanca auf der vierten Umschlagseite ist wohl eher eine grobe Übersicht als eine wirkliche Hilfe. Die Nummern der jeweiligen Routenvorschläge, die hier eingezeichnet sind, ergeben wirklich nur einen sehr groben Anhaltspunkt. Das Buch ist also eine schöne Ergänzung zu den üblichen Reiseführern, falls man intensiver wandern möchte. Unternimmt man nur gelegentliche Wanderungen, kann man auf diesen Führer getrost verzichten, zumal er nicht zu den billigsten Publikationen zählt.

Baedeker Allianz Reiseführer Costa Blanca

Bewertung

Das Buch „Costa Blanca“ aus der Reihe der Baedeker Allianz Reiseführer bleibt dem Konzept des Verlages und seiner Reiseliteratur treu. Der Band ist verhältnismäßig umfangreich, mit ca. 290 Seiten ist er eines der dickeren Bücher über die Weiße Küste. In der Reihe selbst zählt er eher zu den schlankeren Büchern. An diesem Reiseführer zeigt sich auch, dass keine Einigkeit herrscht, was alles zur Costa Blanca gezählt wird und welche Orte letztlich dazu gehören. So erscheinen im Buch die Städte Valencia und Sagunt, die nun sicher nicht zur Costa Blanca gehören. Das ist sogar in diesem Reiseführer zu erkennen. Auf der Karte auf der dritten Umschlagseite ist der Bereich um Valencia und Sagunt als Costa de Valencia eingezeichnet.

Aber wir wollen ja auch nicht übermäßig kleinlich sein. Inhaltlich erfüllt das Buch, wie beim Baedeker Allianz üblich, die Erwartungen. Auf den über 290 Seiten erfährt der Leser viel Interessantes und Wissenswertes über die Costa Blanca. Die Ausführlichkeit und die fundierten Informationen sind das wichtigste Pfund, mit dem die Bücher der Reihe punkten. Es gibt kaum etwas, das man nicht im Reiseführer erfährt. Dazu kommen viele informative Skizzen, zahlreiche aussagestarke und gut gedruckte Fotos. Eine der Spezialitäten der Reihe – ausklappbare Doppelseiten auf Kunstdruckpapier mit der Vorstellung besonders wichtiger Sehenswürdigkeiten – ist hier allerdings dürftig vertreten. Es gibt nur eine derartige Seite und die ist der Ciudad de las Artes y Ciencias in Valencia gewidmet.

Ansonsten findet man wieder vier Tourenvorschläge mit Routen-Skizzen, die unserer Ansicht nach ein weiteres Plus des Buches sind. Der umfangreiche Teil "Reiseziele von A-Z" ist wieder, wie in der Reihe üblich, alphabetisch gegliedert. Wir finden eigentlich die Variante, die Sehenswürdigkeiten nach dem Standort vorzustellen, sinnvoller. Auch deshalb, weil viele in das Hauptziel eingeordnete Unterziele von dieser Einordnung ins Alphabet abweichen. Das ist aber natürlich stark Geschmackssache.

Die Achillesferse der Reihe ist unserer Ansicht nach die grafische Gestaltung. Die Gestaltung der Baedeker Allianz Reihe ist doch etwas in die Jahre gekommen, uns fehlt hier der „Pfiff“ und irgendwie wirkt alles etwas altbacken. Die Titelseite riss uns in Bezug auf die Optik jedenfalls „nicht vom Sitz“, ebenso wie die übrige Gestaltung des Buches. Am wenigsten sagte uns die zweite Umschlagseite zu, hier hat sich der Verlag besonders wenig einfallen lassen. In mehreren farbigen Kästchen stehen jeweils eine Frage und dazu klein die Seitenzahl. Aber abgesehen davon, dass die grafische Gestaltung Geschmackssache ist, leidet die Informationsfülle nicht darunter – das ist sicher das Wichtigste.

Ein weiterer Pluspunkt der Reihe sind die separaten Landkarten, die der Verlag seinen Titeln fast immer beilegt. Auch die Publikation „Costa Blanca“ verfügt darüber. Es ist auseinander gefaltet ein beachtliches Exemplar, also leider etwas unhandlich. Die Karte reicht auch weit über die eigentliche Weiße Küste hinaus, im Norden bis Castellon weit hinter der Costa del Azahar und im Süden bis Aquilas in der Nähe Gibraltars. Ansonsten ist aber nichts gegen die Karte zu sagen. Wir sind immer damit gefahren, denn sie ist übersichtlich, es ist alles gut zu erkennen und besondere Sehenswürdigkeiten sind gekennzeichnet.

Costa Blanca Reise Know How

Bewertung

Im Untertitel des Buches Costa Blanca Reise Know How verspricht der Verlag ein „Handbuch für individuelles entdecken“. Zu Recht, wie wir finden, denn das Buch legt die Schwerpunkte weniger auf die meist ausführlich gehaltenen Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten, sondern mehr auf die praktischen Informationen zum gesamten Gebiet und den einzelnen Orten und Landschaften. So gibt es zu jedem Ort einen ausführlichen Überblick mit Infos zur Geschichte, zu Adressen, aktuellen Zahlen und natürlich Hotels und Restaurants.

Die Sehenswürdigkeiten werden selbstverständlich nicht vergessen, die Informationen dazu sind jedoch recht knapp gehalten. Möchte man genaueres wissen, muss man schon zu einem anderen Reiseführer greifen. Wir fanden, dass dieses Buch eine sehr gute Hilfe für Individualreisende darstellt. Es war für uns eine wichtige Quelle, aber eben nicht die einzige. Für die genaueren Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten haben wir dann zu einem anderen Buch gegriffen.

Die Anordnung der einzelnen Orte im Buch fanden wir gewöhnungsbedürftig. Wir mussten immer relativ lange suchen, bis wir den jeweiligen Ort gefunden hatten. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass wir uns in den Buchaufbau schlecht hinein fanden. Einigen der wichtigen Orte ist eine kleine Kartenskizze zugeordnet. Allerdings hatten wir die praktisch nicht genutzt, denn auch hier waren wir wenig begeistert von der Nützlichkeit und Handhabung.

Auf der zweiten und dritten (ausklappbaren) Umschlagseite sind Karten der nördlichen und der südlichen Costa Blanca abgebildet. Als grobe Übersicht fanden wir diese akzeptabel, für eine genauere Orientierung allerdings weniger. Da hatten wir lieber zu einer anderen, separaten Karte gegriffen. Die farbigen Bilder im Buch sind relativ dünn gesät und auch nicht sehr gut gedruckt. Im Anbetracht des Schwerpunktes auf den praktischen Informationen ist das aber sicher zu verschmerzen. Die Gestaltung des Titels fanden wir dagegen ganz ansprechend und erfrischend. Auch die Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit der Angabe der jeweiligen Seitenzahl auf der letzten Umschlagseite fanden wir gelungen.

Spanien vom Michael Müller Verlag

Bewertung

Es ist ein beeindruckender Wälzer, den man mit dem Reiseführer Spanien vom Michael Müller Verlag in den Händen hält. Auf etwa 840 Seiten wird eine Übersicht über das beliebte Urlaubsland gegeben. Entsprechend schwer und unhandlich ist verständlicherweise dieser Band, bei dem man es sich sicher mehrmals überlegt, ob man ihn für die Reise einpackt. Für unterwegs auf Touren, speziell Wandertouren, ist er wohl eher eine Last als eine begehrte Hilfe. Zumal man gerade dabei Informationen zu einem relativ eng begrenzten Gebiet braucht, weniger über das gesamte Land. Dafür ist er aber wohl auch nicht konzipiert. Der Reiseführer wird vor allem nutzen, wenn man verschiedene Regionen Spaniens erkunden will, ganz gleich, ob auf mehreren Touren oder auf einer längeren Reise. Möchte man solche Reisen vor allem im Vorfeld genauer vorbereiten, dann ist dieses Buch eine große Hilfe, ebenso bei Autotouren in verschiedene Gegenden Spaniens. Ist das Buch einmal im Auto gelandet und verbleibt während der Reise dort, lässt es sich einfach für Informationen nutzen. Natürlich finden auch Leute, die einfach mehr über Spanien wissen möchten, hier eine große Informationsquelle.

Man sollte meinen, dass ein Buch derartigen Umfangs einen ziemlich horrenden Preis erfordert. Dem ist aber erstaunlicherweise nicht so. Der Verlag liegt in etwa im normalem Preisbereich für ergiebige Reiseführer. Das Buch ist für rund 25 Euro zu haben. Allerdings hat dieser „Kampfpreis“ auch einige weniger schöne Seiten, die unserer Ansicht nach aber zu verschmerzen sind. So ist das Papier von einer weniger guten Qualität als üblicherweise und die Fotos sind zum größten Teil in Schwarzweiß. Das hat zwar auch seinen Reiz, doch die meisten Leute möchten die Urlaubsziele in Farbe sehen. Die Qualität des Druckes ist aber noch erfreulich hoch. Den Erwartungen kommt der Verlag entgegen, indem er mehrere Komplexe mit Kunstdruckpapier und Farbfotos eingefügt hat.

Was die Umschlaggestaltung betrifft, so bleibt sich der Verlag hier treu. Das Buch ist in der bewährten Grafik gestaltet, mit einem Titel, der ins Auge fällt und schon von weitem ein klares Bild ergibt. Auf der ausklappbaren zweiten Umschlagseite ist eine Übersichtskarte Spaniens abgebildet, die natürlich nur einen groben Anhaltspunkt bieten kann. Die Hauptstrecken zwischen den großen Städten sind aber zu erkennen. Ebenfalls ausklappbar ist die dritte Umschlagseite mit einem Plan der Altstadt von Barcelona. Warum es ausgerechnet Barcelona ist, bleibt ein wenig schleierhaft, sicher aber wegen der überaus touristischen Bedeutung der Stadt. Ob jedoch jemand diesen Wälzer auf eine Tour durch Barcelona wegen dieses Stadtplanes mitnimmt, wagen wir zu bezweifeln.

Der Inhalt des Buches ist, wie eigentlich immer bei den Publikationen des Michael Müller Verlages, von einer hohen Qualität. Man erfährt viel wichtige und interessante Fakten zu Spanien und den Provinzen. Einen detaillierten Reiseführer zur jeweiligen Region kann das Buch trotzdem nicht ersetzen, dazu reicht der verfügbare Platz einfach nicht. Sehr hilfreich ist auch die kleine farbige Karte auf der Umschlagseite, auf der die einzelnen Provinzen abgebildet sind, mit der entsprechenden Seitenzahl des Buches, auf denen sie behandelt werden.

Auf eine herausnehmbare Karte hat der Verlag bei diesem Titel verzichtet, wahrscheinlich aus Kostengründen. Das ist etwas schade, doch zu verschmerzen. Der Wert des Buches als Informationsquelle über Spanien sinkt dadurch nicht erheblich. Es ist zu vermuten, dass viele Spanien-Urlauber, die nur eine bestimmte Region besuchen, nicht dieses dicke Exemplar kaufen werden. Für Spanien-Fans und Leute, die das Land öfter besuchen wollen, ist es jedoch eine lohnende Investition. Wir würden es nur mit Reiseführern zur jeweiligen Urlaubsregion ergänzen. Zu beachten ist jedoch, dass die Ferieninseln der Balearen und der Kanaren nicht in diesem Buch zu finden sind.

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