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Historische Sehenswürdigkeiten in Boston

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Boston ist die älteste Stadt in den Vereinigten Staaten und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Einen guten Zugang zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten bekommt man, wenn man die Stadt zu Fuß erkundet. Man kann sich entweder einer Stadtführung anschließen oder auch alleine starten. Das Schöne an einer Führung sind die Anekdoten, die man erzählt bekommt. Ich kann mir Geschichte immer besser mit Geschichten vorstellen, und einige Stadtführer haben einiges zu erzählen (ziemlich lautstark).

Stadtführer aus alter Zeit

Man braucht ungefähr 2 Stunden, um den sogenannten Freedom Trail abzulaufen, kann sich aber auch den ganzen Tag Zeit lassen und zwischendurch Pausen machen, um zu essen oder sich auf dem "Green Way" zwischen Innenstadt und North End auszuruhen.

Freedom Trail

Der Freedom Trail startet im Boston Common. Wenn man ihn alleine ablaufen will, kann man sich eine kleine Broschüre aus dem Besucherinformationskiosk abholen (eine ausführliche Beschreibung kostet $3), der sich direkt an der U-Bahn Station Park Street befindet. Von hier folgt man der roten Linie auf dem Boden und den Schildern, die einem den Weg weisen. Die erste Station ist das State House.

Blick auf das State House vom Boston Common

Das State House wurde von Charles Bulfinch entworfen und zwischen 1795 und 1797 erbaut. Die Fassade und die Kuppel wurden immer mal wieder geändert, die Backsteine mal weiß gestrichen, dann wurde die Farbe wieder entfernt. Jetzt bieten die roten Steine und die weißen Säulen des Vorbaus einen tollen Kontrast. Auch die Kuppel änderte ständig ihr Gesicht. Anfangs war sie aus Holz, wurde dann aber mit Kupfer gedeckt, weil es ständig durchgeregnet hat. Im Jahre 1874 wurde sie vergoldet, während des zweiten Weltkrieges aber schwarz gestrichen, um Reflektionen zu vermeiden und vor Angriffen zu schützen. 1997 wurde sie im Zuge umfassender Renovierungsarbeiten neu vergoldet und seitdem ist sie aus allen Richtungen kaum zu übersehen.

Das State House ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter anderem ist eine Flaggensammlung in den Hallen beherbergt. Kostenlose Touren gibt es das ganze Jahr hindurch; Weiter geht es der roten Linie folgend zur Ecke Park- und Tremontstreet.

Park Street Church: Die Kirche wurde 1809 erbaut und war mit ihrem 66m hohem Kirchturm schon von Weitem zu sehen, wenn man in Richtung Boston unterwegs war. Hier fand 1818 die erste Sonntagsschule statt. Im Jahre 1829 wurde von William Lloyd Garrison die erste öffentliche Rede gegen die Sklaverei in der Kirche gehalten. Geht man ein Stück die Tremont Street hoch, gelangt man auf den der Kirche angeschlossenen Granary Burial Ground.

Ein Blick über den Granary Burial Ground

Einst gehörte der Friedhof zum Boston Common, wurde dann aber im Zuge der Bebauung der Stadt räumlich vom Common getrennt. Es ist der älteste Friedhof Bostons und ist die Ruhestätte von Berühmtheiten wie Benjamin Franklin, John Hancock, Paul Revere, James Otis und Samuel Adams. Die Grabsteine dienten nicht nur der Identifizierung der Begrabenen, sondern wurden auch mit Kunst und Bildnissen verziert. Da die Puritaner nicht an religiöse Abbilder glaubten, sieht man hier andere Symbole vom Leben nach dem Tod. Der Schädel mit Flügeln zum Beispiel, der die Seele, die nach dem Tode zum Himmel fliegt, symbolisiert oder Bilder vom Sensenmann zieren die Grabsteine. In der Mitte des Friedhofes befindet sich das Säuglingsgrab #203, in dem ungefähr 500 Babies beigesetzt worden sind.

Die nächste Station ist King's Chapel. Diese Kirche wurde 1688 für die britische Besatzung gebaut. Der Kirchturm wurde aus Kostengründen weggelassen und auch die Säulen sind nicht etwa aus Stein, sondern aus Holz (gut getarnt, oder?). Heute werden in der Kirche Gottesdienste einer unabhängigen Gemeinde abgehalten.

Die School Street bringt uns zu den nächsten Stopps. Wie der Name schon andeutet, stand hier die erste öffentliche Schule Amerikas, die Boston Latin School. Das Gebäude wurde 1745 abgerissen und es sind nur ein Mosaik und die Statue von Benjamin Franklin übrig geblieben. Franklin ist ein gutes Beispiel für den zweiten Bildungsweg. Er hat die Schule geschmissen und war trotzdem (oder deshalb?) einer der hellsten Köpfe seiner Zeit. Wir verdanken ihm unter anderem den Blitzableiter, die Brille, den offenen Kamin und die Glass Harmonika. Er war auch der erste, der den Golf-Strom im Atlantik kartierte. Ein Multitalent sozusagen.

Das Old South Meeting House, das Zentrum der Rebellion

Die Old City Hall befindet sich direkt neben der Statue. Das alte Rathaus war von 1865 bis 1969 Sitz des Bürgermeisters und ist nach dem Auszug der Regierung 1969 zu Büroräumen umgebaut worden. Vorbei am alten Corner Book Store (links an der Ecke) kommt man auf die Washington Street; Rechts ist das Old South Meeting House.

Hier hat es Ende des 18. Jahrhunderts politisch gebrodelt. Am 16. Dezember 1773 fand eine Versammlung statt, die dann in der Tea Party ausuferte. Die Bostoner wollten die horrenden Teeabgaben an die Briten nicht mehr zahlen und es wurde heiß über mögliche Lösungen diskutiert. Nachdem die Möglichkeit, den Tee einfach nach England zurückzuschicken, ausgeschlossen wurde, hat Samual Adams schließlich das Reden für sinnlos erklärt.

Ein anderes wichtiges Ereignis der Stadtgeschichte fand am und im Old State House statt. Dieses befindet sich an der Ecke Washington Street/State Street. Hier spielte sich das politische, geschäftliche und bürgerliche Leben ab. 1770 wurden 5 Zivilisten beim Boston Massaker getötet. Dieses Ereignis führte zu schwelendem Wiederstand gegen die Britische Besatzung und endete 1776 mit der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung vom Balkon auf der Ostseite. Heute ist das Gebäude ein Museum und eine Umsteigestation der U-Bahn.

Das Old State House ist heute von den Hochhäusern des modernen Bostons umgeben

Die nächste Station auf dem Trail ist die Faneuil Hall und der Quincy Market. Auf dem Weg dahin liegt auf der linken Seite das meiner Meinung nach hässlichste Gebäude der Stadt. Das Government Center ist ein großer, grauer Betonklotz und verunstaltet das Stadtbild. Naja, man muss ja nicht hingucken, sondern kann sich rechts halten und den Straßenkünstlern zuschauen, die auf dem Quincy Market ihre Shows darbieten. Vor der Faneuil Hall ist seit Jahren der Stammplatz einer Rap Gruppe. Eine Gruppe farbiger Jungs, die die Menge mit Akrobatik und Humor unterhalten; Auf der Rückseite gibt es entweder einen Zauberer oder Jongleur. Beide sind einen Blick wert.

Faneuil Hall wurde 1742 von Peter Faneuil der Stadt gespendet. Hier siedelten sich Fischer, Schlachter und andere Händler an, um ihre Waren anzubieten. Auch heute dient Faneuil Hall und Quincy Market als Treffpunkt zum Mittagessen, Ausruhen, und Einkaufen. Im Quincy Market gibt es reichlich Auswahl an Essen und rechts und links vom Gebäude kann man Schaufenster bummeln. Oder man sitzt einfach draußen, genießt sein Bier und schaut dem Treiben zu (einer meiner Lieblingsbeschäftigungen und sehr unterhaltsam). Hat man Energie getankt, kann es weitergehen Richtung Wasser, über den "Grünstreifen" (hier befand sich vor dem berühmten Big Dig die Hauptverkehrsstraße und Autobahn durch Boston, nun ist es fast ein Erholungsgebiet), hinein ins North End.

Man kann sich kaum vorstellen, dass hier vor dem Big Dig eine Stadtautobahn verlief

Die Hannover Street wird von italienischen Restaurants dominiert. Biegt man rechts in die Richmond Street und von dort links in die North Street ab, findet man auf dem North Square das Paul Revere House.

Gebaut im Jahre 1680 ist es Bostons ältestes Haus. Im Jahre 1770 zog Paul Revere mit seiner Familie ein und lebte hier mit seiner ersten Frau Sarah und später seiner zweiten Frau Rachel plus zum Schluss 16 Kindern, bevor er das Haus in 1800 verkaufte. Anfang des 20. Jahrhunderts ging es zurück in den Revere Besitz und wurde komplett restauriert. 90% des Hauses sind immer noch original. Es ist für die Öffentlichkeit zugänglich und eine Tour dauert ungefähr 30min. Man kann einen kleinen Eindruck vom frühen Leben während der Kolonialzeit gewinnen und sich mit ein bisschen Phantasie den bestimmt turbulenten Alltag im Haus vorstellen.

Der berühmte Paul Revere

Zurück auf der Hannover Street, vorbei am Friedensgarten und an der Paul Revere Statue geht es weiter zur Old North Church. Auch diese Kirche hat ihren Teil an der Revolution. Am 18. April 1775 kletterte der Küster auf den Kirchturm und gab mit zwei Laternen das Zeichen an Paul Revere, dass die Engländer auf dem Weg nach Lexington und Concord sind.

Gebaut wurde die Kirche im Jahre 1723. Die Gemeinde war streng anglikanisch und somit vom englischen König dominiert. Die Kronleuchter wurden aus England importiert und das Silber und die Bibel für den Gottesdienst stammen vom König persönlich. Dies und die Installation der Orgel waren ein Dorn im Auge der puritanischen Siedler und wurden von ihnen als unnötige Symbole der königlichen Dekadenz missachtet. Um an den Gottesdiensten teilnehmen zu können, musste man sich seine eigene Kirchenbank in der Kirche kaufen. Diese sind in Boxen angeordnet und wurden zum Aushängeschild reicher Familien, die sie nach ihrem eigenen Geschmack dekorierten. Ob das nun eine christliche Einstellung ist, bleibt da jedem selber überlassen.

Die zwei letzten Stationen der Tour befinden sich auf der anderen Seite des Charles River in Charlestown. Ein kleiner Tipp: An der Ecke N. Washington Street/Chelsea Street befindet sich eine Filiale von ColdStone Creamery. Für Eisfreunde eine echte Leckerei ;-)

Die USS Constitution ist das älteste noch im Wasser liegende Flaggschiff der Welt. 1797 wurde es zu Wasser gelassen und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach dem Krieg von 1812 gegen England bekam es den Spitznamen "Old Ironsides". Bis 1881 stand es im aktiven Dienst und diente unter anderem als Trainingsschiff der Marine und als Ausstellungsboot während der Pariser Expo. Seine letzte Segelfahrt war zu seiner 200-Jahr Feier im Jahre 1997.

Immer noch im Dienst stehend, dient das Schiff heute als Museum und zu Bildungszwecken. Die 60-köpfige Mannschaft nimmt noch immer an Zeremonien und Veranstaltungen teil und führt das ganze Jahr hindurch kostenlose Touren durch. Angeschlossen an das Schiff ist das USS Constitution Museum, in dem man zusätzliche Informationen rund um die Geschichte des Schiffs finden kann.

Ein Blick auf den Yachthafen in Charlestown mit dem Bunker Hill Monument im Hintergrund

Wer sich während seines bisherigen Aufenthaltes schon gewundert hat, was es mit dem Obelisken, der von kaum einem Punkt Bostons zu übersehen ist, auf sich hat: Er ist der letzte Stopp auf dem Freedom Trail.

Digitalkamerareinigung

Das Bunker Hill Monument und wie soll es anders sein, ist es ein weiteres Denkmal der Revolution. Es soll an die Schlacht von Bunker Hill im Jahre 1775 erinnern. Allerdings stimmt der Standort nicht so ganz, denn das Denkmal steht nicht etwa auf dem Bunker Hill, sondern auf dem Breed's Hill. Aber wer nimmt das schon so genau?

Das erste Denkmal wurde 1794 zu Ehren Joseph Warrens, einem der zahlreichen Helden der Schlacht, in Form eines 5,5m hohen Holzpfeilers mit einer Urne drauf errichtet. 1843 wurde dann der Granit Obelisk fertiggestellt. Hierzu wurde sogar extra eine Eisenbahn für den Transport der Steine erbaut. Die Statue vor dem Obelisken stellt William Prescott dar, auf den angeblich der berühmte Satz: "Nicht schießen, bevor ihr nicht das weiße in ihren Augen seht" zurück geht. Darüber wird aber immer noch gestritten.

Black Heritage Trail

Eine weitere Tour erzählt von der Geschichte der Farbigen in Massachusetts. Im 19. Jahrhundert wohnten die meisten Farbigen im West End. Die ersten Schwarzen kamen im Jahre 1638 als Sklaven nach Boston, aber bis zum Jahre 1705 lebten über 400 freie Farbige in Boston, dann hauptsächlich im North End. Im Jahr 1790 war Massachusetts der erste Staat, in dem es offiziell keine Sklaverei mehr gab; Nun aber gab es andere Probleme zu lösen. Es mussten bezahlbare Wohnungen gefunden und die Kinder zur Schule geschickt werden und auch im Rest des Landes galt es, die Sklaverei zu beenden.

Die kurze 2,5 km lange Tour führt durch Beacon Hill und neben geschichtlich relevanten Sehenswürdigkeiten kann man auch einen exquisiten und fast schon gemütlichen Stadtteil erkunden. Die Häuser sind meist aus rotem Backstein, eher klein aber fein, nett bepflanzt und die schmalen Gassen geben einen wirklich europäischen Flair. Man kann eine Führung machen oder den Stadtteil auf eigene Faust erkunden. Touren werden vom Museum of African American History während der Saison angeboten.

Das George Middleton House

Los geht es wieder am Boston Common vor dem Rathaus. Hier befindet sich ein kleines Bildnis, das an den Eintritt von Farbigen in die Armee im Jahre 1863 erinnern soll. Das 54. Regiment bestand ausschließlich aus schwarzen Soldaten. Neben ihrem tapferen Kriegseinsatz wurde bitter um gleiche Bezahlung gekämpft, die schließlich rückwirkend gezahlt wurde. Weiter geht es zum George Middleton House (5-7 Pinckney Street).

George Middleton hatte wahre Zivilcourage. Während eines Schwarzen Festivals, bei dem weiße Männer Unruhe stifteten und die Teilnehmer bedrohten, beleidigten und in Angst und Schrecken versetzten, hatte er den Mut sich den Weißen entgegenzustellen und ermutigte seine Leute, sich nicht unterbuttern zu lassen.

Hier residierte John J. Smith, das Multitalent

Obwohl es keine Sklaverei mehr gab, standen öffentliche Schulen und Bildung nur den Weißen offen. Die erste Schule mit einer gemischten Schülerschaft war die Phillips School (Ecke Anderson und Phillips Street). Die Architektur ist typisch für Schulen des 19. Jahrhunderts.

Eine weitere wichtige Persönlichkeit war John J. Smith (sein Haus befindet sich in 86 Pinckney Street). Er war erst Friseur und Anti-Sklavenaktivist (in seinem Friseurladen ging es nicht nur um den neuesten Frisurentrend, sondern er war auch ein Treffpunkt für andere Aktivisten) und später Politiker, der sich nicht nur für die Interessen Farbiger einsetzte, sondern auch allgemein gegen Ungerechtigkeiten kämpfte. Anscheinend hat er diesen Geist an seine Tochter weitergegeben, denn die war im Jahre 1870 die erste Farbige Lehrerin im öffentlichen Schulsystem.

Das Charles Street Meeting House

Jetzt geht es zu einem kleinen Abstecher auf die andere Seite der Charles Street, die im Übrigen mit ihren vielen kleinen Boutiquen und Antiquitätenläden zum Bummeln einlädt. Übrigens der Bull & Finch Pub auf der Charles Street diente der Serie Cheers als Filmkulisse.

Zurück zur Tour. Die nicht zu übersehende Kirche war früher das Charles Street Meeting House. Vor dem Bürgerkrieg wurden hier heiße politische Reden gegen das Sklaventum gehalten; Gebaut wurde die Kirche im Jahre 1807 und die Taufen wurden im Charles River abgehalten.

Und wieder ab in die kleinen Gassen. Einige Straßen sind so schmal, dass sie in keiner Karte auftauchen. Aber es wird immer wieder versucht, mit dem Auto durchzufahren, was zu abgebrochenen Seitenspiegeln und Kratzern im Lack führt. Wer allerdings regelmäßig in Boston Auto fährt, den wundert das nicht wirklich. Mein Auto wird ständig beim Parken von anderen angefahren, selbst wenn ich drinsitze und die Lücke für einen LWK ausreichend wäre. Und ein Achselzucken ist das einzige, was man auf eine Beschwerde erntet.

Das Lewis und Harriet Hayden Haus

Das Lewis und Harriet Hayden House (66 Phillips Street) steht als nächstes auf der Liste; Es diente als Unterschlupf geflohener Sklaven aus dem Süden. Der Bewohner des John Coburn Hauses (2 Phillips Street) wurde für seinen Einsatz als Retter in der Not festgenommen und saß ein.

Die Abiel Smith Schule war ausschließlich farbigen Schülern offen Eine kleine Gasse bildet den Smith Court, eine platzsparende Anordnung von Mietwohnungen

Die Häuser im 3-10 Smith Court (Smith Court Residences) zeigen das typische Bild schwarzer Nachbarschaften in Boston. Die Häuser wurden als Zweifamilienhäuser mit gemeinsamem Eingang angelegt und u-förmig ausgerichtet, so dass ein Fußgängerbereich in der Mitte freiblieb. Dies war platzsparend und stellte bezahlbaren Wohnraum für die Schwemme europäischer Einwanderer dar.

Die Abiel Smith Schule in der 46 Joy Street war eine öffentliche Schule, die nur farbige Schüler ausbildete. Sie wurde von der Farbigen Gemeinschaft gebaut, nachdem mehrere Anträge auf Aufnahme schwarzer Schüler in die sonst weißen öffentlichen Schulen abgelehnt wurden. Im Jahre 1835 wurde sie eingeweiht und löste das African Meeting House (46 Joy Street) als Unterrichtsort ab. Dieses wurde im Jahre 1806 erbaut und ist das älteste noch stehende Kirchengebäude einer Farbigen Gemeinde.

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