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Ausgehen in Boston

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In Boston hat man reichlich Auswahl an Bars, Clubs, Theater und Kinos. Allerdings ist das Nachtleben ein völlig anderes als man als Europäer gewohnt ist. Biergärten gibt es nicht, und das Trinken von Alkohol auf der Straße ist untersagt. Rauchen in den Clubs und Bars ist verboten. Also nichts mit einer Zigarette auf der Straße während man weiter sein Wein oder Bier schlürft.

Gewöhnungsbedürftig ist auch, dass man sich relativ früh ins Nachtleben stürzt, denn schon um 2 Uhr morgens macht spätestens alles dicht. Die letzten U-Bahnen fahren sogar noch früher (zwischen 12 und 1 Uhr nachts). Sieht man das alles positiv, kann man trotzdem seinen Spaß haben und ist sogar am nächsten Tag ausgeschlafen, um weiter als Tourist die Stadt zu erleben.

Theater und Oper in Boston

Die meisten der knapp zwölf Theater befinden sich wie der Name schon sagt im Theatre District in der Nähe der Innenstadt. Hier kann man verschiedene Musikshows, Aufführungen und Comedys genießen. Für viele Shows kann man Eintrittskarten zum halben Preis am Tag der Aufführung an einem der zwei Bostix Kiosken kaufen. Das bietet sich als Tourist ja an, denn man kauft ja nicht wirklich Karten im Voraus, wenn man in den Urlaub fährt. Die Kioske befinden sich am Copley Place und an der Faneuil Hall.

Die liebevoll restaurierte Fassade des Opernhauses Die pompöse Lobby der Bostoner Oper

Die Geschichte der Theater hier in Boston hat übrigens ihre ganz eigenen Höhen und Tiefen. Dank der Puritaner wurden Aufführungen und Amüsement in Boston für lange Zeit von der Karte gestrichen. Bis zum Jahre 1792 gab es quasi keine Theateraktivitäten in Boston. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts standen Theater endlich in voller Blüte, wurden aber im 20. Jahrhundert durch die extrem konservative Einstellung der Neuengländer wieder stark abgebremst. Es ging sogar soweit, dass Theaterstücke für das Bostoner Publikum umgeschrieben werden mussten, um die ganzen zweifelhaften Inhalte zu entfernen.

Ein Teil der Deckengemäldes in der Wang Theatre Lobby

Mittlerweile können wir uns allerdings wieder vieler voll restaurierter Theater erfreuen. Die Gebäude gehören zu den ältesten Theatern in Nord Amerika. Die drei schönsten sind das Wang Theater, das Colonial Theater und das Opernhaus, und es lohnt sich, einfach nur einen Blick in die Lobby zu werfen und ein paar Fotos zu machen. Das Colonial Theatre öffnete seine Türen im Jahre 1900 und ist somit das älteste Theater in Neuengland. In den 90ern ist es liebevoll restauriert worden und versetzt den Besucher zurück in alte Zeiten. Es werden Broadway Shows wie "Frankenstein", "Mamma Mia", "Cats" und andere Musicals gespielt. Das Wang Theatre ist mit seinen 3700 Plätzen das größte Theater im Theatre District. Das Foyer ist atemberaubend und mit seinen Deckengemälden und riesigen Kronleuchtern dem französischen Versailles nachempfunden.

Auch das Opera House wurde in den letzten Jahren gründlich renoviert und restauriert und sticht durch seine tortenförmige Fassade aus den umgebenden Gebäuden hervor. Kleinere Theater in der Innenstadt mit exzellenten Shows sind auch das Charles Playhouse, Cutler Majestic Theatre, Lyric Stage Company, Modern Theatre und Shubert Theatre.

Das Cutler Majestic Theatre Das Shubert Theatre

Wer Comedy mag und gut genug englisch spricht, um die Komik auch zu verstehen, kann in die Comedy Szene Bostons eintauchen. Im Wilbur Theatre finden seit 2008 von der „Comedy Connection“ organisierte Aufführungen statt. Im Dick’s Beantown Comedy Vault (Remington Restaurant) treten hauptsächlich örtliche Comedians auf. Am Sonntag kann man sich auch selbst versuchen und seine Witze zum Besten geben; Weitere Comedy Clubs gibt es auch außerhalb des Theatre Districts. Z.B. das Improv Asylum im North End, ein Improvisationstheater vom feinsten und da das Publikum mit einbezogen wird und Vorschläge zur Gestaltung machen kann, ist es nicht nur lustig, sondern auch jedes Mal unberechenbar anders. Ein weiterer Tipp ist der Stand-Up Comedy Club Mottley’s Comedy Club at Trinity an der Faneuil Hall. Betrieben wird er von zwei Comedians. Es ist ein kleiner Club in dem man in intimer Atmosphäre entspannen und lachen kann.

Wer nach dem langen Rumsitzen ein bisschen Tanzen gehen will, kann dies in den folgenden Tanzclubs tun.

Clubs und Bars in Boston

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Grundsätzlich gilt: Keine Turnschuhe oder zu legere Kleidung, sonst wird man schon mal schnell gleich an der Tür abgefertigt; Auch Kopfbedeckungen sind nicht gefragt. Viele der Clubs sind nicht nur exklusiv für das Nachtleben ausgelegt, sondern nach 22:00 Uhr werden die Tische zur Seite gerückt, das Licht gedimmt und die Musik aufgefahren. Ist die Schlange draußen zu lang, kann man versuchen, die Türsteher zu bestechen, aber das kann dann schon mal $50 und mehr kosten, wird aber durchaus regelmäßig praktiziert.

Direkt in der Innenstadt gibt es eine Reihe an Clubs, vor allem im Theatre District. Einer davon ist die Underbar, die, wie der Name schon sagt, im Keller ist und zwar unter der Caprice Lounge (275 Tremont Street); Gespielt wird Techno und House auf der einen und Latin auf der anderen Tanzfläche. In der Caprice Lounge selber wird nach 21:00 Uhr auf insgesamt 3 Tanzflächen, Hip Hop, Latin und International House gespielt. Vor 21:00 Uhr kann man hier essen und trinken.

An diesem Löwen muss man irgendwie vorbeikommen, wenn man in die Underbar abtauchen will.

Das Roxy (279 Tremont Street) ist eine andere viel frequentierte Bar in der Innenstadt. Neben der Tanzfläche gibt es auch eine Bühne, auf der regelmäßig Livemusik gespielt wird. Der Club hat mehrere Bars um den Durst in den Erholungspausen zwischen dem Tanzen zu stillen. Die Chippendales tragen hier ihre Haut zu Markte und sind ein beliebter Anlaufpunkt für Junggesellinnen Partys. Freitags gibt es internationalen Mix und samstags ist Latin Night. Das bunte Treiben kann man auch vom Balkon aus verfolgen, der sich einmal um die Tanzfläche zieht.

In einem der lauschigen VIP-Ecken kann man sich ausruhen und Leute beobachten. Ein gutes Beispiel von der Metamorphose eines Restaurants zu einem Club zu später Stunde ist das Umbria (295 Franklin Street). Bei diesem erst Steakhaus, dann Club braucht man nach dem Essen nicht die Lokalität zu wechseln, um sich die beim Abendessen einverleibten Kalorien wieder abzutanzen. Über drei Etagen kann man an der Wodka Bar sitzen, tanzen oder in den Genüssen der besten europäischen Weinauswahl der Stadt schwelgen.

Steht man auf Salsa, ist das Mojitos (48 Winter Street) die richtige Wahl. Der Abend startet mit einer Stunde Einführung in den Salsa Tanz und dann kann es mit den frisch erlernten Grundschritten losgehen. Das Mojitos ist ab 21:00 Uhr eine Bar, in der man das Getränk des Hauses schlürfen kann und ab 22:30 Uhr findet dann die Verwandlung zur Tanzfläche statt. Den Clubbereich kann man bis 22:00 Uhr zu privaten Zwecken mieten und danach wird auch hier das Tanzbein geschwungen.

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